Beiträge von großer

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    Von mir wurde noch nie ein Spieler im laufenden Spiel angemeckert. Ich halte es eigentlich so, dass ich die Spieler während des Spiels bei guten Aktionen lobe und weiter anfeuer. Bei schlechten Aktionen werde ich eigentlich auch nie laut, sondern baue den Spieler wieder auf. Und das färbt inzwischen sogar auf meine Spieler ab, die sich gegenseitig auf dem Platz aufbauen. In der Pause werden die Fehler dann angesprochen und es kann vorkommen, dass ich die Spieler mal wachrütteln muss.

    Zu den Eltern:
    Eltern, die hinter dem Rücken über den Trainer hetzen, gibt es leider immer wieder. Bei mir ist es zum Glück bis jetzt nie dazu gekommen. Ich finde den regelmäßigen Kontakt zu den Eltern aber mehr als wichtig, damit es nicht zu solchen Vorfällen kommt.

    Ich denke auch, dass das bei einer vernünftigen ineinandergreifenden Trainingsplanung und vernünftiger Komunikation alles bestens funktionieren kann. Problematisch wird es halt nur, wenn die spieler versuchen euch gegeneinander auszuspielen. Aber das scheint ja nicht der Fall zu sein.

    Blöde Situation...

    Den ersten Schritt den ich gehen würde ist mit dem Jugendobmann zu reden und dann den Eltern noch ein mal ins Gewissen zu reden. Hilft das auch nichts, würde ich mir an deiner Stelle mal Gedanken über deine Zukunft machen. Außerdem ist es meiner Meinung nach wichtig dich von deinem Co-Trainer zu trennen oder auch dort ein klärendes Gespräch zu suchen. Es gibt nichts schlimmeres, als zwei Trainer die nach außen hin nicht einer Meinung sind. Die Eltern werden versuchen, wenn sie es nicht schon getan haben, euch gegeneinander auszuspielen. Dadurch verliert ihr euer Gesicht und es wird immer weiter Unruhe in der Mannschaft herrschen, weil ihr nicht auf einer Linie fahrt.
    Du tust mir in deiner Situation ein bisschen Leid. Deine Mannschaft spielt schon erfolgreich und die Eltern scheinen trotzdem noch mehr zu wollen und das wichtigste wird mal wieder vergessen. Es sind und bleiben Kinder, die nicht wegen dem Erfolg Fußball spielen, sondern einzig und allein zum Vergnügen...

    Ich stimme mit meinem Vorredner voll überein. Die verschiedenen Mentalitäten sind ein großes Problem. Im Training arbeite ich auch sehr gerne mit Wettkämpfen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass der Teamgeist dadurch gefördert wird. Im Spiel kann man die "Agressivität" als Trainer jedoch sehr gut fördern. Man muss seine Spieler eben immer wieder anstacheln ("Jetzt hast du den" oder "Der weiss nicht wohin mit dem Ball"). Leider ist das auf die Dauer sehr anstrengend für den Trainer.
    Das Problem hab ich aber Gott sei Dank nicht. Bei mir stacheln sich die Spieler meistens gegenseitig zu besseren Leistungen an.

    also ich finde den Artikel teilweise sehr passend. Es gibt nichts schlimmeres als nörgelnde Eltern die ihren Kindern total unpassende Kommentare zuwerfen, die die Manschaft nicht motivieren, sondern eher runterreißen. Aber dennoch gehören Emotionen zum Sport dazu. Nur sollten sich manche Eltern mal hinterfragen, wie sie sich selber gefühlt haben, als sie noch gespielt haben. Auch die Eltern haben auf dem Fußballplatz eine Vorbildfunktion!!!
    Wir hatten mal das Problem bei uns, das die Eltern teilweise in der Halbzeitpause unsere Ansprache gestört haben, indem sie mit ihren Kindern gesprochen haben. Da musste ich dann den Riegel davorschieben.

    Ich finde die Ideen mit dem freischwimmen in der E-Jugend eigentlich nicht schlecht. Nur so weit ich weiss, ist es den Vereinen oft zu teuer in dem Bereich einen Schiedsrichter zu bezahlen, da er ja doch in dem Bereich eigentlich nie gestellt wird und die Betreuer pfeiffen. Andererseits könnte man es natürlich als eine Art Praktikum für den Schiedsrichterschein ansehen. Nur ob die Jungschiries das mitmachen würden??

    Aber ansonsten muss man als Trainer leider zu oft in den sauren Apfel beißen und einen unerfahrenen Schiedsrichter auch mal Fehler zugestehen. Die müssen ja auch lernen und ihre Erfahrungen machen. Ich bleibe da eigentlich in den meisten Fällen immer gelassen.

    Bei der Suche nach einer verbindlichen Auflistung kann ich leider nicht weiterhelfen. Bei uns im FVN ist es üblich in der C-Jugend mit den ganz normalen 5er Bällen zu spielen. In der D-Jugend wird bei uns auch nicht mit Leichtbällen gespielt. Find ich auch ein bisschen übertrieben das ganze. Bei uns spielen wir bis zur E-Jugend mit Leichtbällen.

    ich möchte dich ja in keinster weise angreifen.

    Zitat:


    Herr K. schrieb am 23.06.2007 16:56
    die erste saison war eigentlich ein reinfall, sol ich die neue saiosn direkt ganz andere seiten aufziehen



    du hast uns ja nur nach unserer Meinung gefragt. Natürlich kann man in gewissen Maßen die Disziplin fördern. Nur musst du behutsam in kleinen Schritten damit anfangen und nicht direkt den großen Hammer auspacken.

    Das Problem besteht bei uns nicht. Bei uns gehen alle Kinder freiwillig duschen, auch wenn die Hälfte der Mannschaft in Boxershorts duscht. Da ist das Schamgefühl wohl doch noc zu groß. Aber hauptsache sie duschen, weil ich in meinem Auto keine verschwitzen Spieler mitnehmen möchte. Aber sie betrachten das Duschen allgemein als selbtsverständlich.

    Egal wie schlecht der Schiedsrichter pfeift und wie oft er einen scheinbar benachteiligt. Mir is bis heute noch fast nie ein böses oder lautes Wort gegenüber dem Mann in Schwartz rausgerutscht. Das würde auch nichts bringen, weil man die Schiris nur noch mehr verunsichern würde. Außerdem betreiben sie es auch nur als Hobby. Und auch Schiris können Fehler machen.

    Wir haben bei uns in der C-Jugend einen Strafenkatalog eingeführt. Jedoch haben wir uns vorher auf einen Elternabend abgesichert, dass die Spieler die Strafen dann auch selber bezahlen müssen. Das klappt auch alles ganz gut und es gibt nur selten Verfehlungen.

    Ich habe als Spieler bei uns im Verein beide Seiten mitbekommen. Ich musste meinen Trainer von der D- bis zur A-Jugend immer Siezen. Er vertritt die Meinung, dass ein gewisser Abstand zwischen Trainer und Spieler aud dem Sportplatz herrschen sollte. Das war nie ein Problem für mich, weil er uns trotzdem bei allen Problemen, ob schulisch oder Privat immer zur Seite stand und dann nicht wie der Trainer, sondern wie eine Art Freund oder Berater zur Seite stand. Mein jetziger Trainer möchte geduzt werden und da geht der Respekt trotzdem nicht verloren. Ich denke, das es viel mehr auf den Umgang mit seinen Spielern ankommt als auf die Anrede. Die ist eher sekundär.
    Ich möchte von meiner Mannschaft auch geduzt werden.

    Um zum Thema zurückzukommen,

    ich denke, dass es nicht gut ist zu einer neuen Saison komplett neue "Seiten" aufzuziehen. Die Kinder haben ein Gespür dafür, ob du dich verstellst. Und ob du deine neue "Linie" dann auch lange durchführen kannst, wage ich zu bezweifeln. Ich denke wie Schieri_11, dass man sich weitgehend treu bleiben sollte und ein paar neue Reize für die Kinder schafft. Egal was du auch änderst, du solltest es zu 100% vorleben, da du sonst das wichtigste verlieren könntest, die Akzeptanz der Spieler. Wer folgt schon einem Trainer, der seine Meinung und Einstellung nicht konsequent vertritt oder sie jede zweite Woche wieder ändert.

    Hallo zusammen,

    ich musste diesen Test auch schon ein paar Mal über mich ergehen lassen. Ich denke, dass es eine sinnvolle Alternative, wenn nicht sogar aufschlussreicher, als der Coopertest ist, da das Tempo von Minute zu Minute erhöht wird. Ob es für ein Jugendtraining sinnvoll wäre,weiss ich aber nicht. Wenn, dann sollte man frühestens ab der C-Jugend damit anfangen.