Beiträge von Goodie

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Denn, seht vereinsloyal seid ihr Augenscheinlich nicht zu sein.

    Ich glaube nicht, dass sich hier jemand rechtfertigen muss, oder?



    Wenn ich das Wort "Vereinsloyalität" schon höre...
    Wäre jeder Verein gut geführt, dann könnten wir darüber reden. Ist es aber nicht denn Land auf Land ab dürfen zum Beispiel immer noch zahlreiche Brülltrainer ihr Unwesen treiben oder das berühmte Verein-im-Verein-Gehabe welches spätestens in der C-Jugend zu massiven Problemen führt.
    In einem Verein wo ich war, gabs nen neuen JL, der das Leistungsprizip ab der F-Jugend einführen wollte. Und so kann es passieren, dass man sich nach ein paar Monaten umguckt und nichts ist mehr so, wie man es sich zuvor sorgfältig ausgesucht hatte.
    Auch wünschen wir uns alle zwar Talentförderung aber wenn die Besseren in ambitioniertere Vereine wechseln, ists auch nicht recht.


    Das Forum ist voller Beiträge zu diesen Themen.



    Ein Rückwechsel zeigt mir eher, dass der Vereinswechsel im Guten vollzogen wurde... so what...

    Aufwärmen Alternative:

    freies dribbeln in einem mit vier Farben abgestecktem Feld. Auf dein Signal müssen koordinatives Zusatzübungen gemacht werden wie auf den Ball setzen, Bälle mit dem Knie stoppen oder mit Tempo zu einer Ecke. Der jeweils letzte muss ne kleine Strafe machen wie 3 Faxensprünge (ähnlich wie Handstand nur mit oben zappelnden Füßen) oder Hampelmann oder so.

    Den Vorschlag von Goodie Vereine zu mehreren "Leistungsteams" zusammenzufassen finde ich sehr gut, sofern er beinhaltet, dass aus dieser Zusammenfassung wirklich Mannschaften entstehen, die gemeinsam Trainieren und Spielen. Ich wäre allerdings eher bei 5-6 Vereinen als bei 3 (hängt aber sicher auch von der Größe der Vereine und der Region ab).

    Im ersten Schritt wirkt das sicher als ob den Vereinen die Spieler geklaut werden. [...]

    Das konnte ich nicht da lesen.

    Es ging meiner Meinung nach um Fördertraining zusätzlich zum Vereins-Training.

    Nee, das stand da auch nicht aber wenn Coach1976 das in seinen Gedanken weiter entwickelt, ist das doch prima. Auch wenn das nicht meine Meinung ist.

    nur wird das nicht durchzusetzen sein. Hier ließt man ja schon häufiger, dass 60€ Jahresbeitrag als zu hoch von Eltern angesehen werden.

    Tja, schade dass man das in einer Paralellwelt nicht mal ausprobieren kann.
    Ich vermute, dass das in Kombination mit einem Sozialfond sehr wohl geht. Ich sage nur Fördertraining oder dreitätige Trainingscamps. Oder die neusten Trikots...
    Ich kenne einen Verein, da müssen die Eltern der Kinder unter sechs mit eintreten. Da murrt auch keiner.

    Oder mein Lieblingssystem - auch eher in der Paralellwelt zu finden - hoher Mitgliedsbeitrag und der kann durch aktive Mitarbeit pro Stunde reduziert werden. Trikots waschen, Kuchen backen, Rasenmähen, Zaun anstreichen aber auch Betreuer, Trainer, Vorstandstätigkeiten... es gibt immer was zu tun. Wer das alles nicht will zahlt, wer ab und zu mit macht zahlt weniger und wer sich wirklich regelmäßig einbringt, kassiert...



    BTW: Geld ist kein gutes Motivationsmittel. Das ist eher wie Klopapier, also echt blöd wenn es fehlt. In sofern kann man sicher junge Menschen mit einem Trainerentgelt zur Mitarbeit bewegen (Lieber ne F-Jugend als Zeitung austragen) aber Eltern im mittleren Alter, die lassen sich damit kaum locken.
    Motivation entsteht eher durch Anerkennung und Spaß. Durch ein harmonisches Umfeld und nette Kollegen. Durch entspannte Eltern. Durch eine Unterstützungskultur

    Ich würde tatsächlich eher den Weg den Coach1976 vorgeschlagen hat, einen NLZ-Förderkader je Jahrgang, bevorzugen.

    Unser NLZ ist momentan dabei diesen Weg umzusetzen, allerdings erst seiter dieser Saison. Welchen Ertrag dies hintenraus bringt wird sich noch zeigen. Bin aber recht zuversichtlich, dass sich von dort auch Spieler in die "ersten" Mannschaften hochspielen können.

    In welchen Jahrgängen denn? Schon bei den Kleinen oder nur U17/U19?


    Die Quote derer aus den NLZs, die es ins Profigeschäft schaffen, ist doch jetzt schon sehr niedrig. Ist es da wirklich sinnvoll, dass BVB & Co noch ne U19b hat?

    Es geht ja weniger um JSGs als um eine viel breitere Sichtungsbasis.

    Wenn man aus allen Vereinen in der D die drei oder vier Besten über ein wöchentliches Fördertraining fördern und vorallem kennenlernen (Stärken/Schwächen) würde, dann würde man doch die Selektionsbasis signifikant verbessern, oder nicht?


    Davon leben doch auch zig Fußballschulen: dass man etwas besseren Kindern noch ein Training dazu kauft, damit es sich entwickelt aber auch damit es noch länger mit seinen Freunden im Verein kicken kann. Und irgendwan werden die Kinder älter und wollen mehr, spätestens in der D suchen sich die ambitionierteren Kinder auch die entsprechend ambitionierteren Vereine und wechseln. In sofern ruckelt es sich doch schon zumeist von alleine zurecht. Das zeigt sich ja auch im STP: im jüngsten Jahrgang ist die Truppe noch bunt gemischt aus mehreren Vereinen und im letzten Jahr hat es sich auf 3 oder 4 Vereine reduziert, weil die Spieler entsprechend gewechselt haben. Das finde ich auch überhaupt nicht verwerflich.

    Im Gegenteil: zwingend nötig denn was qualifiziert denn den "handelsüblichen Papatrainer der D" ein echtes Talent zu entwickeln, dazu noch in einem heterogenen Umfeld? Da muss man schon ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben.


    Die genannte Idee ist ja nichts anderes als einfach noch mehr "Stützpunkte" zu gründen.

    Dann halt für jeweils drei Vereine einen eigenen Stützpunkt.

    Ich würde es eher Fördertraining nennen aber welchen Namen man dem gibt ist ja wurscht. Aber ja, mir ist der Wechseln von 24000 Vereinen zu 366 STPs etwas zu heftig. Ich würde mir für einen Jahrgang (!) statt der 366 STPs viel mehr 8000 Fördermaßnahmen wünschen. Die Spieler würden dabei natürlich, wie beim STP im Verein bleiben.

    Zitat

    Bereits jetzt kann man doch als Vereinstrainer jederzeit sich das montagliche Stützpunkttraining kostenlos und ohne Anmeldung anschauen und sich auch Tipps von den Stützpunkttrainern holen.

    ja ja, ich weiß... aber das ist ja wohl ein Ding von Theorie und Praxis. Und hat mit der Frage der Bring- und Holschuld zu tun.


    Aber diskutieren wir nicht, die Qualtität zu erhöhen? Wäre es nicht sinnvoller, in die Vereine zu gehen und dort interesse für Fortbildungen zu wecken als zu hoffen, dass jemand dafür auch noch Geld ausgibt, damit er seine Zeit opfert? Immer dran denken: im Kleinfeldbereich agieren vorallem Elterntrainer.

    Das kann entweder geschehen, indem jedes NLZ eine zweite Jahrgangsmannschaft einführt, die auf dem gleichen Niveau trainiert wie die "erste", oder aus den Stützpunkten werden regionale Leistungszentren, die feste Mannschaften haben und genauso wie die NLZ 3x pro Woche trainieren und auch an einem Wettbewerb (NLZ-Runde oder Stützpunktrunde - normale Runde macht vermutlich keinen Sinn) teilnehmen.

    Das Problem sehe ich woanders:

    Ich gehe mal davon aus, dass die 56 NLZs die besten Spieler haben und ganz oben in der Pyramide stehen. Darunter kommen die 366 Stützpunkte. Aber darunter stehen 24.000 Vereine. In meinen Augen muss da noch eine Förderebene eingezogen werden, die viel größer sein muss als eine zweite NLZ Mannschaft, die im Grund dem System Verein nur noch mehr Spieler entzieht und somit die Entwicklung aller bremsen dürfte.

    In unserem eher putzig kleinen Kreis werden aus 28 Vereinen mit min. einer D-Jugend 14 Kinder in den STP gerufen. Nicht mal rechnerisch darf jeder seinen besten schicken!


    Ich würde den genau gegenteiligen Weg favorisieren.

    1. Abschaffung der NLZs unterhalb der B-Jugend


    2. STP nur noch in der C-Jugend wegen Punkt 3


    3. Verbreiterung der Selektionsbasis in der D-Jugend

    Dazu würde ich je drei Vereine zusammenziehen und im Alter der D Jugend (evtl auch schon in der E) die je fünf besten einmal wöchentlich durch einen DFB-Trainer trainieren. (Jetzt kommt mit nicht mit Platzbelegungen, oder Personalproblemen. und ja, das kostet halt :saint:) Diese Trainings wäre eine permanente Einladung an die Trainer zur Fortbildung, ähnlich wie es beim DFB-mobil ist, nur eben regelmäßig. Natürlich wären auch Spiele dieser Trainingsgruppen gegeneinander denkbar.

    Aus diesem Pool an Kindern, die der DFB-Trainer dann auch kennengelernt hat, wird dann ab der C-Jugend die Kreisauswahl gebildet.


    Dann hätten wir

    56 NLZ ab B

    366 STP für C

    8000 Förderung der D

    24000 Vereine

    So würde eine gescheite Pyramide entstehen und nicht der Nachbau des Eiffelturms.


    Meine Zahlen mögen nicht exakt sein, das ist alles nur eine Überschlagsrechnung. Aber mich fragt man beim DFB ja eh nicht, von daher lohnt keine exaktere Recherche. ;)

    Bei den Volleyballern heißt es: "du bekommst nen Großen schnell aber nen Kleinen nicht groß."
    An so ein paar Wahrheiten kommt man halt nicht vorbei. Der 2 m Mann wird auch kein Spitzenturner.


    Btw und völlig OT: wann kommt endlich "Synchronschwimmen der Männer - Einzel"?

    Trotzdem finde ich den Sichtungsprozess und das Ergebnis vollkommen in Ordnung und jeder in der Mannschaft ist aktuell völlig zurecht dabei. Es ist aber nicht auszuschließen, dass bis zur U19 mindestens die Hälfte vielleicht sogar alle Jungs nicht mehr dabei sein werden. Ich würde dafür aber weder einen schlechten Sichtungsprozess, noch die unmenschlichen Strukturen in der Nachwuchsförderung verantwortlich machen, sondern es IST derzeit einfach so wie es IST.

    So ähnlich hat es mir ein NLZ-Trainer einer U10 erzählt: im unteren Jugendbereich sichten sie nur im nahen Umfeld. Je älter die Spieler werden um so größer wird dann der Umkreis in dem gesichtet wird und es findet ein entsprechender Austausch der Spieler statt.

    Btw: ich kenne zwei Jungs die heuer mit dem Wechsel in die B-Jugend den Sprung vom STP in ein NLZ geschafft haben. Die haben freilich zuvor auch nicht beim FC Knickfuß gespielt sondern bei einem ambitionierten Verein einer Kleinstadt aber sie haben es geschafft.

    Es ist doch kein Zufall, dass die Kleinen zu den Besten ihrer Zunft gehören. DANN aber nur dann haben sie eine Chance ganz oben anzukommen. Bei sonstigem Gleichstand wird sich jeder für den größeren Spieler entscheiden. Isso.

    Zur Eleganz von Spielern: hier kommt es für mein Dafürhalten weniger auf die reine Körpergröße denn auf das körperliche Gesamtpaket an. Ein schlaksiger Spieler sieht weniger elegant aus als einer der bei gleicher Größe eine gute, passende Muskulatur hat.

    Vor Jahren habe ich mal die Harlem Globetrotter gesehen. Von der Tribüne von weit weg sahen die gar nicht so groß aus... Und dann bin ich der Truppe am späten Abend noch in der Stadt begegnet. Meine Güte waren das Riesen, sowohl in Höhe wie auch in der Breite. Definitiv Respekteinflößend.

    Hey, sind noch einige Bambinitrainer hier? Oder sind alle in der C-Zeit abhanden gekommen?
    Falls noch einer da ist:


    ich mache am Ende immer den "Luftballon" als Abschiedsspiel. (alle fassen sich zu einem großen Kreis an den Händen und stehen anfangs eng beieinander, dann pusten alle und gehen solange zurück, bis der Ballon immer größer wird und dann platzt und alle lassen los und plumpsen rückwärts auf den Boden.)
    Hat noch jemand ein anderes Spiel? Noch ist der Luftballon bei den meisten total angesagt aber die ersten finden das langsam langweilig.


    Ich kenne noch Schlafkönig und Möhrenziehen, die finde ich beide aber nicht so geeignet.

    Ernst gemeinte Frage:
    Warum bleibst du bei deinem Verein?

    Die dezentrale Förderung hat sicher ihre Macken und nein, man muss nicht "stolz wie Bolle" sein. In meinen Augen ist der STP für die Spieler "nice to have" und die großen Sichtungsturniere sind sicher eine tolle Erfahrung. Aber wie schnell alles pulverisiert, sieht man ja jetzt in dieser unsäglichen Pandemie.


    Groß oder nicht? Ich würde da immer mal auf die Eltern schauen. Gerade Jungs wachsen zum Teil erst sehr spät. Wäre in meinen Augen fahrlässig, wenn man ihn mit 14 benachteiligt und sich mit 16 dann darüber ärgert...

    Im Spitzensport - und hierum geht es ja offiziell beim STP - ist eine gewisse Größe heute von Nöten. Nur sollte man da eben nicht auf den aktuellen Istzustand mit 13 gucken sondern auf das was da kommen mag. Aussortieren wegen Größe / RAE ist dämlich aber immer noch nicht im Griff.


    Bei Olympia hat man ja deutlich gesehen, welche körperlichen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um in einer Sportart ganz vorne mitmischen zu können. Von der magersüchtigen Läuferin über den drahtigen Turmspringer hin zu den eher mopsigen Wasserballern. (das hat mich echt überrascht, was da für Bäuchlein unterwegs waren). Vom Turner zum Basketballer - körperlich kann scheinbar jeder seine Nische finden. Nur: so geht das ja niemand an :saint: (außer seinerzeit in der DDR)

    Also ich persönlich nehme das Nachwuchs Konzept des DFB nicht mehr ernst. Ich habe Spieler in der Zeit gesehen, die offensichtlich ein Riesen Talent haben aber aufgrund der Größe nicht genommen wurden .

    Mich würden die Sichtungskriterien auch durchaus interessieren und ich kann für unseren STP sagen, dass es Größe nicht ist. Ich wage aber auch keine Aussage, warum jemand nicht genommen wurde oder aussortiert wird oder eben nicht. Fest steht halt, dass es überall menschelt, mit allem Für und Wider. Aber das findest du überall.

    In unserem STP ist ein Dreizehnjähriger, dem muss man IMMER Übungen zwei mal erklären. Hier zum Beispiel verstehe ich überhaupt nicht, warum der dabei ist. Ohne eine gewisse Aufmerksamkeit, intrinsische Motivation und Lernbegierde würde ICH die Spieler aussortieren.


    Und auf der Erwachsenenseite fehlt mir zumeist die Gelassenheit. Natürlich dürfen alle 8 Jährigen davon Träumen, dass sie Bundesligaprofi oder Nationalspieler werden. Aber die Eltern?

    Ich stehe jetzt das dritte Jahr am Rande des STP und immer noch höre ich die Väter um mich herum faseln von Leistung, Trainingswille, Erfolg, Punkte... da sind einige, die scheinen jeden Spieler der C-Jugend im Kreis zu kennen und tönen über deren Vorzüge und Schwächen. Nur: wenn ihre Söhne die Obertalente sind, warum sind sie dann noch nicht im NLZ? Richtig - weil es eben nicht reicht. Wenn man sich darüber im Klaren wird, dass der STP quasi die 2. Liga der Förderung ist, kann man doch auch mal anfangen und die Kirche zurück ins Dorf stellen. Und sich erfreuen, dass die Spieler ein tolles Niveau haben und hoffen, dass sie möglichst lange Spaß am Fußball haben und gesund bleiben.


    Und hey, mit etwas Glück verdienen die Spieler dann bei den Senioren so viel, dass sie während des Studiums nicht kellnern müssen. DAS ist ein viel realistischeres Ziel als Fußballmillionär zu werden.

    Deshalb sollte man die Eltern der jüngeren Jugendmannschaften von Anfang an auf eine Art und Weise einbinden, die eine Bindung zu den Mannschaften und indirekt auch eine Bindung an den Verein erzeugt. Anders ausgedrückt, die ersten Kontakte sollten anders ablaufen, als beispielsweise gleich einen Standdienst oder eine Kuchenspende einzufordern.

    Warum nicht? Eltern von Kindergarten- und Grundschulkinder sind doch Kummer gewohnt. Kuchenspenden und Standdienste sind vertrautes Terrain und gar kein schlechter Einstieg in Mitarbeit.
    Ich sage immer zu "meinen" Eltern: "wenn ihr euch für Fußball entscheidet, entscheidet ihr euch für viele Stunden am Platz. Ohne eure aktive Mitarbeit geht es nicht". Das hat zumeist gut funktioniert.

    Nur, dannach geht kaum einer den nächsten Schritt. Ich glaube, viele würden sich ein kleines Stückchen einbringen, wollen aber nicht vereinnahmt werden. So kann man immer die Trikotwäsche an Eltern delegieren. Wäre es nicht denkbar, die Vereinsarbeit - die ja recht umfangreich ist - in kleine Häppchen aufzuteilen und entsprechend viele zu finden, die ein bißchen machen?

    Hat eigentlich hier jemand Erfahrungen mit Arbeitsstunden und kann berichten?

    Vereinsfeste, Turniere, Jugendfahrten oder Zelten am Platz... ich finde es schon fast fahrlässig, wenn man das nicht macht. (schwierig, Corona, ich weiß). Was ich noch gut finde, ist das Thema Vereinskleidung wobei sich hier natürlich die Finanzierungsfrage stellt. Wobei, ein Verein im Stadtteil hat in einem Jahr Mützen in Vereinsfarben und mit Logo rausgebracht. Man sah sie ständig und überall. Die Jugendteams haben die Mützen zu Weihnachten ausgegeben. Ich glaube, 80% der Mitglieder hat diese Dinger getragen. Sah schon cool aus.

    Ein zweiter wichtiger Punkt ist für mich der "Verein im Verein". Ich beobachte oft, dass Mannschaften (inkl. Elternschaften) ein Eigenleben führen und vom Verein quasi abgekoppelt sind.

    Das ist wohl wahr. Hättest du denn ne Idee, wie man dem entgegen wirken kann, wenn diese Strukturen leider etabliert sind?

    Aus einem anderen Beitrag kristallisiert sich die Frage, was einen Verein attraktiv macht.


    Idealerweise liegen die Aufgaben auf vielen Schultern verteilt und alle können sich gut leiden. Aber häufig ist das auch anders.


    Was hilft, was hemmt?

    Im Erwachsensegment kann ich dem ja noch was abgewinnen aber nur weil die Eltern einen Fünfjährigen mal im FC Dorfvereine angemeldet hat, hat doch ein Verein keinerlei "Rechte".

    Vereinstreue entsteht oder eben nicht, je nachdem wie es läuft.


    Ich plädiere immer dafür, dass man Verein nicht konsumiert sondern dass Verein immer "mitmachen" bedeutet und das lebe ich auch vor. Aber ob dass dann hier oder dort ist, ist mir ziemlich egal.