Beiträge von Fussballvirus

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    Wenn die Bundesliga nicht das Ziel ist dann sollte man das eher lassen finde ich. Es gibt sicher noch Bezirks- und Landesligisten in der näheren Umgebung, da ist das Klima denke ich deutlich angenehmer, denn bei den Spitzen NLZs werden die Jugendspieler als zukünftiges Kapital oder gewinnbringende Frühinvestition gesehen

    er ist ja bald bei einem JFV der nationale Vergleiche macht und über den Stützpunkt geht es mit der Landesauswahl weiter. In meinen vorherigen Beiträgen (dieser Thread) habe ich darüber bereits geschrieben.

    @boque
    mir ist das egal, ob er später zur Bundesliga oder zur Nationalmannschaft geht. Darum geht's mir auch nicht. Soll mein Sohn lieber eine solide Ausbildung als Fundament machen oder sich ein zweites Standbein aufbauen, Hauptsache er bleibt gesund. Mir geht's um das Wohl des Kindes, ich muss nicht auf dem Feld spielen..
    Ich meine nur, wenn man etwas sensibel und dünnhäutiger ist, wird der Weg nicht unbedingt ein leichter sein. Die Kinder müssen bis zur U17 noch ein paar Jahre durchhalten und sollten dann nicht verheizt sein. Schließlich geht es hier um Kinder und nicht um Gegenstände. Daher mache ich mir als Mutter Gedanken und möchte, dass es meinem Sohn gut geht. Klar ist er ehrgeizig und nimmt alle Spiele und sonstige Möglichkeiten mit Fußball mit, aber als Eltern hat man die Verantwortung und möchte auch Rückendeckung und Hilfestellung geben. Tja, es ist kein Ponyhof mit dem Fußball, wenn die Leistung beim Talentteam oder bei der Kreisauswahl nicht mehr reicht, wäre es irgendwann eh dort erledigt. Es gibt immer Möglichkeiten, auch über Umwege oder man lässt die Zeit für sich arbeiten. Ich denke ja positiv =) Beim Schützenverein oder bei der Feuerwehr suchen sie noch Kinder :D

    heute war unser Sohnemann mal wieder beim Talentteam beim besagten Buliverein. Es sind einige neue Kinder dort gewesen und manche aussortiert, das heisst, die ich vor einigen Monaten kennen gelernt hatte, waren teilweise gar nicht mehr da 8o Diese Trainingseinheiten sind bestimmt nicht verkehrt, aber wenn dort häufig Fluktuation ist, bringt es auch Unruhe rein. Von unserem Sohn wird mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit erwartet, aber wenn er gar nicht richtig weiß, woran er ist, wie soll das gehen? Nach diesen Talentmaßnahmen gibt es für jeden Einzelnen einen Anruf oder eine Mail, wie es weiter geht und ob er beim nächsten Termin dabei ist. Das dauert ca. 1 Woche, wo man auf heißen Kohlen wartet. Es ist immer Unsicherheit dabei..Die vom Buliverein wollen wahrscheinlich nur Step by Step gucken wie sich die Kinder entwickeln. Manchmal gibt es auch ein Vergleichsspiel, wo die zusammen gewürfelte Mannschaft gegen Stützpunkte o. a. talentierte Mannschaften (Leistungsvergleich) spielt. Bis jetzt haben die alles relativ gut hin bekommen. Ich habe nur das Gefühl, das die Erwartungshaltung der Trainer sehr hoch ist. Die machen schon eine super Arbeit und klasse Förderung, aber irgendwie kommt einen alles wackelig vor...Wahrscheinlich muss man als Kind und Eltern immer mit Risiken der Ablehnung leben...und Druck plus ein wenig Bedenken sind immer dabei ;( Keine Ahnung wie es bei anderen Vereinen mit solchen Talentteams läuft, ich finde das System manchmal undurchsichtig. Aber solange es unserem Sohn noch Spaß macht :)
    LG und schönen Abend noch 8)


    was ist eigendlich mit deinen 2 anderen Kindern in der Zeit, nimmst du die mit, oder wer betreut die in dieser Zeit.

    8o Uups, kam es so rüber, dass ich drei Kinder habe?? Nein, ich habe immer von den anderen Jungs gesprochen, die auch beim Stützpunkt sind und ein Junge der auch aus unserem Verein kommt, der auch zu dem besagten JFV wechseln möchte. Habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt. Sorry, für die Verwirrung.
    Ich habe nur meinen Mann, 1 Kind und eine Katze ^^, das reicht mir auch...Ich sehe das bei anderen Familien, die noch weitere Kinder und Hobbys haben, die Mädels müssen dann zum Reiten oder Ballett..Da macht man einen Spagat :( Unser Sohn hat auch mal Tennis gespielt und die wollten ihn gern im Verein haben, da er so ein super Ballgefühl hat, aber er ist konsequent, dem Trainer hat er gleich gesagt, Fußball ist seine Leidenschaft. Sonst würde es auch echt von den Zeiten eng werden und ich kann meinen Job kündigen, weil ich nur noch Fahrdienst machen würde :rolleyes:

    Torwarttrainer
    nein, der JFV fängt mit A an.... :D Aber es ist hier im Kreis der einzige Verein, der so eine Jugendförderarbeit im Fußball anbietet.
    Find ich interessant, was ich für eine Diskussion über medialen Konsum und Autofahrten angeregt habe. Musste ein wenig schmunzeln ;)


    Die Autofahrten sind die Jungs, insbesondere unser, schon gewohnt. Ja, Smartphone und I Pad werden gern genommen. Liegt natürlich an uns Eltern wie viel wir zulassen. Mit Regeln und Anti-Daddel Tagen klappt es ganz gut. Bei mega gutem Wetter ist das unwichtig, da das Freibad vor der Tür ist 8) ausserdem gibt's noch eine Tischtennisplatte und ein Trampolin oder BMX-Rad fahren. Zum Glück gibt es ja noch was anderes, ausser Fußball...
    Wenn ich dann zum JfV fahre, nehme ich mir ein Buch mit oder unterhalte mich mit anderen Eltern und gehe eine Runde spazieren =) , das kenne ich auch schon.


    Irgendwie kriegt man das alles hin. Wir fahren seit August 2013 immer zum Stützpunkt, da plaudern die Jungs auch zusammen. Das selbe ist bei der Fahrt zum Buli-Verein, was ja nur 1-2x im Monat ist. Zum Buli-Verein sind es nur 35 km und 25 Min. Das ist passabel. Wir wollen nur nicht, dass zu viel Druck entsteht.
    Unser Sohn geht zum Gymi, hatte auch eine Empfehlung, ich sehe jedoch, dass dort das geballte Allgemeinwissen rein gehämmert wird und nicht besonders auf die jeweilige Persönlichkeit des Kindes geachtet wird. Jetzt geht es noch mit dem Lernen, aber mal schauen, wenn aber der 6. Klasse die zweite Fremdsprache (Französisch) dazu kommt..Wir haben hier ansonsten noch andere Schulformen und ich habe versucht unseren Sohn schon ein bißchen den Druck zu nehmen. Für mich muss er kein Bundesliga-Profi werden und wenn es mit dem Gymi mal nicht mehr klappen sollte, gibt es andere Möglichkeiten. Das Abi kann man auch später machen z. B. über ein Wirtschaftsgymnasium oder Berufsoberschule...Aber für unseren Sohn gibt es nur seine Klasse, weil dort seine besten Freunde sind, daher gibt er Gas. Er bewegt sich mit den Noten im Mittelfeld.
    Naja, 11-jährige Jungs dürfen ja noch Träume haben :] und es sind immer noch Kinder..., daher kann keiner in die Glaskugel schauen und die Zukunft voraus sehen.


    VG Fußballvirus

    also nicht über grobe Pauschalierunge meckern, wenn man selbst mit wichtigen Details hinterm Berg hält, wodurch erst ziemlich pauschale Beiträge entstehen :|
    Tschuldiung, ja ich besser mich..bin ja neu hier. Aber die Aussage stimmt
    ;) Mit den schriftlichen Sachen ist es auch nicht einfach, sich auszudrücken und es entstehen Mißverständnisse. Aber das wurde ja geklärt.


    Letztendlich steht unser Sohn im Fokus und man will doch nur das Beste für sein Kind 8)
    Er lässt sich von seinem Entschluß nicht abbringen, was ich bemerkenswert finde..Vielleicht bleibt es ja auch noch in der Pubertät so :P, dass er so zielstrebig ist.
    Wichtig war für ihn, dass sein Kumpel unbedingt mitzieht. Das gibt ihm Rückhalt. Dann lassen wir uns überraschen..


    Schönen Abend noch an alle :D
    VG FV

    Oliver
    Danke! =)
    Der Verein hat sich übrigens mit PowerPoint Präsentation und Kaffee usw. bei uns Eltern beim Testspiel oder Testtraining vorgestellt. Es war alles sehr nett und professionell und wir hatten einen guten Eindruck. Der Trainer oder Manager rief uns eine Woche später an und wir haben lange gesprochen....Unser Sohn ist halt am Anfang immer etwas schüchtern, das ist seine Charaktereigenschaft, ich denke trotz seines anscheinend herausragenden Talentes muss es so von Fremdpersonen akzeptiert werden, dass hat ja nichts mit seiner fussballerischen Leistung zu tun. Er kann jedoch versuchen dran zu arbeiten. Aber dieser Verein tut auch viel für die Sozialkompetenz. Es ist eben eine Chance und wir wissen nicht, ob er nächstes Jahr noch mal gefragt wird...Klar, Gelegenheiten gibt es immer...Aber hier muss man wahrscheinlich zuschlagen ;)

    Danke schon mal für die Antworten.
    Es wäre tatsächlich so, dass unser Sohn insgesamt 3x pro Woche jeweils 1,5 Std. Training hat. 1x Stützpunkt, 2x JFV. Dieser besagte oder auch verhasste Konkurrenzverein von unserem Heimatverein hat schon zahlreiche Spieler in die Bundesliga ab einem Alter von ca. 16 Jahren geschickt. Der Verein arbeitet mit St. Pauli, HSV, Werder, Hannover 96 und Wolfsburg zusammen. Das Talentteam wo unser Sohn als Gastspieler in der Bundesliga spielt, arbeitet seit mehreren Jahren mit diesem JFV zusammen und die kennen sich persönlich. Der Coach vom Talentteam hat nur positives Feedback gegeben. Der Trainer vom Stützpunkt muss sich hier neutral verhalten, da er ja für den DFB arbeitet und sonst Ärger bekäme...
    Der Buli-Coach meinte, dass wenn wir meinen, das sich unser Sohn in dem neuen Verein sportlich besser entwickeln kann, der richtige Schritt für einen Wechsel wäre. Nur er müsse sich dort wohlfühlen, damit er selbstbewusst auftritt und sich voll einbringen kann. Die Fahrerei sind ca. 30 Minuten einfache Fahrt über Land. Wie gesagt, wir teilen die Autofahrten mit noch einem anderen Elternpaar...Das ist nicht das Problem.
    Das mit dem Training zur Probe ist vllt. nicht schlecht. Sonst gelten dort 3-Monate Kündigungsfrist zum Jahresende. Ich habe gerade mit jemanden gesprochen, wo der Sohn auch Kollegen aus dem Verein kannte und die dann zu Pauli gegangen sind und danach zu Fulham mit 16 Jahren :)
    Dieser Verein unterstützt auch die Arbeitsplatzsuche und schreibt ggf. Empfehlungsschreiben aus anderen Orten und von anderen Vereinen hier im Umkreis habe ich auch viele positive Sachen gehört. Nur nichts positives in unserem Wohnort. Es wird immer viel geredet, Erfahrungen muss der Junge selbst bzw. wir als Eltern machen, dass kann uns auch keiner abnehmen. Tatsache war, dass er leicht unterfordert ist in seinem Heimatverein und der Trainer bei Spielen ungerechtfertigt emotionale Ausbrüche hat, wo die Jungs drunter leiden..Das Problem habe ich schon mehrfach mit dem Trainer unter 4 Augen angesprochen...auch andere Eltern, das hat nur kurzzeitig geholfen...Jetzt hat unser Sohn einen Vergleich, beim Stützpunkt läuft es eben professioneller und beim Buliverein noch mal ganz anders.
    Durch diese Förderung hat unser Sohn sich schon sehr gut entwickelt.


    open-minded:
    "Etliche Stunden
    Autofahrt pro Woche zusätzlich bringt das Kind garantiert nicht weiter,
    weder im Sport noch in Schule oder Freizeit !



    "
    Was ich hier im Forum nicht gern mag ist grobe Pauschalisierung, das bringt mir gar nix...und hilft nicht weiter :thumbdown:


    Mein Bauchgefühl sagt ja: Unser Sohn hat sich entschieden, sein Fussballkollege der schon höher spielt will auch mit gehen. Die Mannschaft U13 JFV läuft bis auf weiteres und es gibt eben Vergleichsspiele wie z. B. gegen Braunschweig o.ä., das geht bis zur U19 Regionalliga/Landesliga. Also ja, aber die Feinheiten müssen noch abgeklärt werden.
    VG FV 8)

    Ich stelle mich mal kurz vor: Ich bin eine Mutter eines 11-jährigen Fussballspielers. Unser Sohn spielt seit 6 Jahren in einem Dorfverein in Norddeutschland (Niedersachsen) Fussball.
    Seit letztem Jahr August trainiert er 1x die Woche bei einem DFB-Stützpunkt. Seit Oktober 2013 ist er bei einem Bundesliga-Verein im Talentteam. Dort findet das Training parallel zu seinem Heimatverein 1-2x pro Monat statt. Es gibt beim Bundesligaverein auch Turniere und Vergleichsspiele. Vom Bundesliga-Verein war er vor Ostern diesen Jahres 3 Tage in einer Sportschule, wo von den Coaches beobachtet wurde, ob er schon für einen kompletten Wechsel zur U12 beim Buli-Verein bereit wäre ?(.


    Nach diesem Camp haben wir aber mit den Trainern gesprochen und die Wahrnehmung der Trainer war, dass unser Sohn noch nicht so weit ist. Das Problem bei der Sache wären einige Auswärtsspiele, Busreisen, Flüge mit Übernachtungen, da unser "Kleiner" aufgrund von Heimweh Schwierigkeiten hat. Er selbst braucht bei neuen Situationen länger um warm zu werden und ist auch kein "Draufgänger-Typ". Er ordnet sich zwar unter und passt sich an, aber manchmal fehlen ihm mit fremden Menschen die Ellenbogen und er ist wahrscheinlich zu lieb :]Daher ist er weiter in diesem Buli-Talentteam und kann seine Leistung zeigen.


    Nun hat ein anderer größerer Verein aus dieser Umgebung angefragt, er war dort zum Testspiel und sie wollen ihn für die nächste Saison (Juli 2014) haben.
    Nach einigen Überlegungen hat sich unser Junge dafür entschieden. Es ist natürlich mit Fahrerei verbunden. Es sind ca. 45 km einfache Fahrt und zweimal pro Woche. Beim Stützpunkt bleibt er. Nur aus seinem Heimatverein muss er austreten. Die Trainer sind schon informiert, dass die Entscheidung einigermaßen fest steht.
    Es waren schon vorher Unruhen, da sie mitbekommen haben, dass der Buliverein ihn haben wollte. Das mit dem Buliverein wurde nicht negativ gesehen, aber dieser große JFV wird jetzt schlecht geredet. Ich weiß, dass dieser Verein sich hier im Umkreis die besten Spieler sucht und mit den Heimatvereinen konkuriert.
    Angeblich sortieren die dort auch schnell wieder aus, wenn die Leistung nicht gebracht wird..Den Trainer des JFV und Vorstand habe ich darauf angesprochen, das wurde jedoch verneint. Sie sagten mir, dass wenn sie merken, dass die Kinder überfordert sind, diese dann gegen nicht so starke Mannschaften eingeteilt werden ?(
    Ich habe definitiv keine Vergleiche, da ich keinen kenne, der so einen Weg gemacht hat. Ich wollte nur fair sein und habe die jetzigen Trainer rechtzeitig informiert, da sie ja auch planen. Wir hatten hier immer guten Kontakt zum Heimatverein. Ich habe auch gleich abgeklärt, wie es ist, wenn er zurück kommen würde...Das wäre kein Problem und sie wollen unserem Sohn ja auch keine Steine in den Weg legen.
    Wir haben noch ein Kind, welches wechseln würde, mit den Eltern machen wir dann eine Fahrgemeinschaft. Dieser Sohn spielt schon seit 2 Jahren im älteren Jahrgang und hat sich dadurch weiterentwickelt. Es ist schwer eine Entscheidung zu treffen und ein Risiko gibt es immer, ab wann der richtige Zeitpunkt ist, kann einem keiner sagen ;( Natürlich muss es mit der Schule auch passen und unser Sohn ist diszipliniert und will unbedingt weiter kommen. Er ist sehr leistungsorientiert und ich staune oft über ihn, da ich in seinem Alter komplett anders war...Er hat sehr viel Spaß am Fussball und es ist wirklich seine Leidenschaft, auch wenn er ein wenig sensibel ist. Wir als Eltern unterstützen ihn und Oma, Opa und Onkel haben auch ihre Hilfe wegen des Fahrens angeboten.
    Vemutlich ist der Wechsel zu U13 eine Chance die er nutzen sollte. Ich mache mir als Mutter zu viele Gedanken und möchte ja auch im Guten mit dem Heimatverein auseinander gehen. Das der Heimatverein nicht begeistert ist, verstehe ich..aber vielleicht muss man auch über dem Gerede stehen und lernen damit umzugehen...
    Wie seht ihr das? Kennt ihr so eine Situation oder habt ihr Ideen wie man sich verhält?
    Danke schon mal für euer Feedback.


    VG Fussballvirus