Beiträge von Fussballvirus

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    trotz das die "Grün-weißen" unseren Sohn momentan nicht mehr im Talentteam haben, werden sie ihn weiter sichten. Im Sommer gibt es wieder Funktionsspieltage bzw. Turniere vom DFB. Scouts sind überall. Aber das hat für uns keine Priorität. Es soll wieder Spaß machen mit Kumpels zu kicken, der Rest kommt dann von allein ;)

    Ein paar Fragen und Anmerkungen:


    Zuerst ein Jugenförderverein klingt vom Namen toll, ist in der Regel jedoch nichts anderes als eine erwiterte JSG mit anderem rechtlichem Rahmen, der Name hat zumindest nach meiner Erfahrung keinen Aussagewert für die Qualität der Jugendarbeit. Das Fehlen eines gesamten Jahrgangs ist jedoch merkwürdig.


    Geringere Spielzeiten für D Jugendspieler in der Hallenrunde sind die Regel. Es ist logischerweise schwer einen Kader von 13-15 Spieler gerecht auf das Hallenspielsystem von 4+ 1 runter zu brechen.
    Die Zugehörigkeit zum Kreis bzw. Bezirk wie ausgeführt verstehe ich nicht. Der Spieler ist für die JFV spielberechtigt. Der Heimatverein spielt keine Rolle, da er gleichzeitig Mitglied der JFV ist.

    Aushelfen für einen Bundesligisten? Der betreffende Verein spielt in der D Jugend keine Bundesliga und die Gastspielerlaubnis gilt zumindest in Hessen nur für Freundschaftsspiele.

    Er spielt beim DFB-Stützpunkt hatte ich aber bereits vorher hier geschrieben. In Niedersachsen durfte er bei den "Grün-Weißen" im Talentteam spielen. Das geht bei uns auch für Punktspiele, das ist eine separate Geschichte. Allerdings falls es Terminüberschneidungen gibt, geht der DFB-Stützpunkt vor Bundesliga. Zunächst möchte unser Sohn in dem jetzigen Juniorenförderverein bleiben, da dort ja ab Juli 2015 eine Mannschaft seines Jahrgangs aufgebaut wird, wo er wie gesagt schon viele Spieler kennt und mit diesen seit knapp 2 Jahren beim Stützpunkt spielt. Die 2003er Jungs haben sich schon beschnuppert und Probetraining gehabt, Söhnchen war begeistert :D Falls es dann immer noch nicht hinhaut, hat er gesagt geht er zu seinem Heimatverein zurück. Das kann er dann zum 31.12.15 machen. Jetzt heißt es durchhalten und sich auf den Sommer freuen :]Na klar, richten wir uns danach was unser Junior will ;)Denn er steht dort auf dem Platz und muss mit seinem Verein und Mitspielern/Trainern klar kommen, nicht wir.

    Grätsche
    Ja richtig, wir versuchen immer 2 Seiten zu sehen. Es gibt immer etwas Positives was man an schwierigen Situationen mitnehmen kann.
    open-minded
    Nein, wir haben noch nicht mit dem Stützpunkttrainern gesprochen. Als damals der Wechsel vom Dorfverein zum JFV anstand, hat uns ein Stützpunkttrainer gesagt, sie dürfen nichts zu irgendeinem Wechsel zu einem anderen Verein sagen oder gar etwas befürworten...Sie haben als Stützpunkttrainer die Verpflichtung, dass sie absolute Neutralität ggü. den umliegenden Vereinen wahren müssen. Als letztes Jahr im Frühling ein eventueller Wechsel zur U12 eines Bundesligisten für unseren Junior anstand, haben sie uns eher davon abgeraten...da brauchten sie scheinbar nicht neutral sein. Das Problem beim Wechsel zur Bundesliga ist nämlich, dass dann die Kreisauswahl und der Stützpunkt wegfallen. Die Stützpunkttrainer haben die Erfahrung gemacht, dass ein Wechsel zur festen Mannschaft der Bundesligisten unter 15/16 Jahren meistens nicht so gut ausgeht. Die wenigsten Spieler bleiben bei den Bulivereinen und kommen nach ca. 1/2 Jahr zurück. Das gibt einigen Jungs erst Recht einen Knacks im Selbstbewußtsein. Ich werde nächstes Mal gucken und ggf. einen Stützpunkttrainer ansprechen. Dort beim Stützpunkt ist unser Sohn meistens in Bestform und gibt alles. Auf jeden Fall bekommt er dort konstruktive Kritik und viel positives Feedback. Daher geht er auch gern dort hin.

    wir hatten auch das Gefühl, dass er mit den 2002ern mithalten konnte, da er bis vor kurzem Leistungsmäßig top war. Dass Probleme in der damaligen Schule und auch teilweise die beginnende Pubertät dazu führte, dass es nicht so gut läuft, konnte auch keiner wissen. Tja, hinterher ist man immer schlauer ;)

    Grätsche
    wir haben uns vorher informiert. Vorträge angehört, Gespräche mit Trainern, Betreuern, Vorstand des Vereins gehabt. Hatten einen guten Eindruck und ein gutes Bauchgefühl.
    Unser Sohn ist mit noch einem Jungen (auch 2003er), den er kannte gewechselt. Es sah alles viel versprechend aus. Das sich das alles in diese Richtung entwickelt konnte keiner ahnen. Nun haben wir festgestellt, dass so ein JFV auch nur "mit Wasser kochen kann". Unser Sohn hatte vorher noch nie höher gespielt. Er hat bis vor kurzem 1-2 monatlich noch bei einem Bundesligisten als Gastspieler ausgeholfen und spielt seit Anfang 2013 Kreisauswahl, im Sommer 2014 ist er zum Stützpunkt aufgestiegen. Andere Vereine haben auch schon bei uns angebaggert ;) Ihn persönlich bringt es nichts einen Jahrgang höher zu spielen. Seinem Kumpel schon, der ist trotz Jahrgang 2003 körperlich robuster und 1 Kopf größer und ihm ist es "Latte" wo er spielt. Unser Sohn ist etwas sensibler und braucht einen sicheren Hafen. Die Sicherheit wird er dann im Sommer 2015 bekommen, wenn er mit seinen Kumpels vom Stützpunkt trainiert. Da sind dann 3 sehr gute Freunde von ihm dabei und die restlichen kennt er auch von der Bundesliga...Der Spaß am Fußi wird auch wieder kommen, nur jetzt muss er durchhalten bis Ende Juni 2015. Was ich eben schade finde, dass die Trainer nur ihre eigenen Vorteile sehen und die Persönlichkeit des Kindes ist sch...egal. Es stimmt eben doch, das dort Talente verheizt werden. Traurig, wie eben TW-Trainer sagte, dass die guten Talente aufgeben durch solche Umstände. Ganz ehrlich, wenn das in der kommenden Saison auch nicht läuft, geht er lieber zu seinem Heimatverein und hat dort Spaß. Der Fokus sollte eh auf Schule liegen. Es ist eine Erfahrung aber der Weg nach oben ist wirklich steinig und frustierend.

    Unser 12jähriger Sohn hat mittlerweile keine große Motivation mehr zum Fußballtraining zu gehen. Die Gründe sind mir bekannt. Er ist im Sommer 2014 zu einem Juniorenförderverein gewechselt und spielt eine Jugend höher. Zuerst lief es ganz gut. Im Oktober 2014 kam das erste Tief. Verletzungsbedingt und Heimwehbedingt. Dann kam die Hallensaison und es lief wieder einigermaßen. Erst kam die Kreismeisterschaft, dann kamen die Jungs weiter zur Bezirksmeisterschaft. Zur Bezirksmeisterschaft wurde unser Junior ohne jegliche Begründung nicht mitgenommen. Er hatte bis zum Finale der HKM zum Erfolg der Mannschaft beigetragen. Dann wurden Jungs von einem anderen Kreis (was für die Bezirksmeisterschaft erlaubt ist) genommen und der eigentliche vorherige "Gewinnerkader" blieb zum Teil zu Hause. Das sorgte für Frust und Unmut, nicht nur bei den Kids auch bei den Eltern. Die Trainer habe ich darauf angesprochen per Mail und telefonisch. Nur leider meldeten sie sich nicht zurück. Erst eine Woche später auf dem Platz wurde es aufgeklärt. Unser Sohn fühlt sich nicht mehr so wichtig für die Mannschaft und nicht mehr dazugehörig. Bei den letzten Spielen wurde er maximal 5 Minuten eingesetzt und war fast nie von Anfang beim Spiel dabei. Die Trainer kritisieren sein Zweikampfverhalten. Er kann sich nicht genug gegen die älteren Spieler durchsetzen. Das wissen wir schon. Unser Sohn gehört nicht zu den Größten und ist etwas zarter. Die D-Jugend Jungs sind teilweise 1,5 bis 2 Köpfe größer. Ich habe den Trainern auch gesagt, dass es ihm schwerfällt zum Training zu gehen und er fast gar keine Lust mehr hat. Ich hatte den Eindruck, dass es den Trainern gleichgültig ist. Das Problem ist auch, dass 4 Trainerkinder in der Mannschaft sind und diese teilweise vorgezogen werden, die Kinder merken das auch und finden es ungerecht. Zum Sommer wechselt unser Junior zu seinem Jahrgang (im selben Verein) und spielt dann also mit "Seinesgleichen" Der jetzige Verein hat leider keinen 2003er Jahrgang, daher muss er noch bis Juli 2015 durchhalten. Aber dann wird eine neue Mannschaft U13 (Kader steht fest) aufgemacht, mit neuem Trainer und ca. 7 Kindern, mit denen er bereits seit ca. 1 Jahr beim Stützpunkt trainiert. Über diese neue Mannschaft freut er sich sehr und kann es kaum abwarten, das ist sein kleines Licht am Horizont. Das heißt in Zukunft, dass die Kids dann 1x Stützpunkt und 2x Fussi im JFV trainieren und sich schon kennen. Daher glaube ich, dass er dann auch wieder Erfolgserlebnisse hat und sich besser "durchbeißen" kann. Was sehr schade ist, dass er teilweise die Lust am Fußball spielen verloren hat. Mein Mann und ich haben gesagt, er soll bitte Fußball spielen, weil er Freude daran hat, nicht um unsere Erwartungen zu erfüllen. Aber komplett hinschmeißen will er auch nicht. Denn der Stützpunkt macht ihm am meisten Spaß und dass will er auf keinen Fall aufgeben. Kennt jemand solche Abschnitte beim Fußball? Wir versuchen ihn aufzubauen und zu unterstützen. Nur hat er dieses "Strahlen in den Augen" wenn es um Fußball spielen geht, irgendwie verloren. Ich muss hinzufügen, dass die Mitgliedschaft in diesem besagten Verein mit Aufwand verbunden ist, d. h. einfache Fahrt 48 km. Wir machen eine Fahrgemeinschaft. Wenn Spiele sind, sind es manchmal auch ca. 50 km einfache Fahrt und dann nur 5 Minuten Spieleinsatz, das ist ärgerlich.Nun hat er auch die Schule gewechselt. Dort läuft es aber wesentlich besser und Schule macht ihm wenigstens wieder Spaß. Habt ihr Tips, wie er durchhalten kann? Danke schon mal für Eure Nachrichten.

    So nun klinke ich mich mal wieder ein. Unser Junior spielt jetzt seit über einem halben Jahr bei dem JFV. Zwischenzeitlich wollte er gern zu seinem Ex-Verein in unserem Wohnort zurück. Der Hauptgrund ist die Sehnsucht nach seinen ehemaligen Mannschaftskameraden. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass er sehr heimatverbunden ist. Wir konnten ihn überzeugen, zumindestens 1 Jahr (voraussichtlich bis Juni 2015) bei dem JFV durchzuziehen. Laut Meinung seiner Trainer konnte er sich gut integrieren und hat sich definitv weiter entwickelt. Die Trainer wollen ihn auch ungern gehen lassen und fänden es schade :( Er selbst hat einfach das Problem, dass ihm bei dem höheren Jahrgang (2002) etwas Selbstsicherheit fehlt. Das hat er beim Stützpunkt nicht und hatte er auch nicht in seinem Heimatverein. In seinem Heimatverein war er immer der Star. Jetzt ist er einer von vielen. Zwischendurch gab es Probleme in der Schule. Das hatte er aber gut gemeistert und auch die Trainer wurden informiert, so dass er beim Fußball kürzer treten musste...Jetzt schauen wir mal, wie es sich bis zum Sommer entwickelt. Falls er aus verschiedenen Gründen nicht in dem jetzigen JFV bleiben würde, gibt es noch einen anderen JFV, der ist Kilometermäßig näher dran...Oder eben doch wieder sein Heimatverein. Es wird auch ein Team aus seinem Jahrgang beim jetzigen JFV aufgebaut, wo er mehr Jungs aus der Schule bzw. Stützpunkt kennt. Ihm fehlt einfach diese "Corporate Identity" und der letzte Biss. Wir als Eltern haben nur Bedenken, dass er mit einem eventuellen Wechsel zu seinem Dorfverein einen Rückschritt macht, wo er stehen bleibt. Da wir gesehen haben, wie super die Jungs bei dem JFV trainiert und gefördert werden :-)) Da kann der Heimatverein natürlich nicht mithalten. Nur wir als Eltern haben auch Bedenken, dass ihm irgendwann der Spaß und die Motivation zum Fußball fehlen würde...er muss ja schließlich dort spielen und sich wohl fühlen. Daher muß die Entscheidung schon überdacht werden. Es ist schon eine Gradwanderung...Bei der Bundesliga hat er Ende Januar 2015 wieder einen Termin zum Vorstellen. Wir lassen die Zeit für uns arbeiten und gucken was passiert :)

    Ich als Fußball-Laie, kann dazu jetzt gar nichts mehr sagen.
    Kann nur sagen, dass es von Euch einleuchtend und plausibel klingt. Er nimmt konstruktive Kritik beim Training ernst und kann es bei der nächsten Trainingseinheit auch umsetzen. Die Trainer vom Buli-Verein sagten aber auch, dass es ja komisch wäre, wenn es gar nix zu verbessern gäbe. Schließlich ist er noch jung und hätte Potential nach oben (lt. Aussage der Trainer) Beim DFB-Stützpunkt lernen sie jetzt Übersteiger und Geschwindigkeit mit dem Ball mitnehmen. Er ist immer eifrig und macht die ganzen Tricks danach sofort in unserem Garten oder auf der Straße.
    Bei seinem neuen Verein wird er sicherlich noch einiges lernen (vllt. auch Abwehr spielen :whistling:)und er wird dadurch noch mehr Selbstvertrauen aufbauen.
    Wir lassen alles auf uns zu kommen und werden beobachten in welche Richtung es geht, bisher haben wir einen positiven Gesamteindruck und die tollen Erfahrungen kann ihn keiner nehmen.
    Werde dann mal wieder berichten.
    Euch allen ein schönes Wochenende :)
    VG

    das ist mir absolut neu, ein talentierter Fussballer, er ein schlechter Abwehrspieler sein soll. Ist mir in vielen Jahren in der Jugend noch kein einziger untergekommen.

    ..das kann ja sein, aber z. B. bei der WM 2014 hat Philipp Lahm zum Schluß auch die rechte Verteidigerposition gespielt und sich anscheinend nicht wohl gefühlt...im defensiven Mittelfeld hat er mir besser gefallen ;) Musste ich hier mal rein werfen :whistling:
    Unser Sohn gehört wahrscheinlich zu den "Wohlfühl-Fußballern" die am liebsten auf ihrer "geeichten Position" spielen. Er hatte damals mit 5 Jahren als Torwart angefangen, ist dann zur Abwehr gegangen, dann ins Mittelfeld und zu guter letzt im Sturm. Im Mittelfeld macht er sich auch sehr gut. Auf keinen Fall würde er ins Tor zurück gehen, da er so gern läuft und rennt.
    Falls er wirklich zur Bundesliga möchte und sich dort beweisen muss, muss er auf seine geliebte Position bestehen und die anderen zur Seite drängen. Da muss er sich alleine durch boxen, falls er es wirklich will.

    Ich habe gerade gesehen, dass ich anfänglich geschrieben habe, unser Sohn hat "Hornhaut an den Ellenbogen" und dann wieder doch nicht :rolleyes:
    War wohl etwas zu schnell beim Schreiben.
    Es ist einfach Tagesform-abhängig, ob das Fell dicker ist oder nicht. Wie die Vorredner hier geschrieben haben, die Entwicklung der Jungs ist Schwankungen unterlegen, die wir nicht beeinflußen können. Daher gehört zum Weiterkommen beim Fußball auch eine Portion Glück...denke ich. Aber nicht nur beim Fußball :D

    @kellerkicker
    danke für Deine mal völlig andere Argumentation.
    Ich sehe es auch so, dass es noch andere Hobbys ausser Fußball gibt :). Ich bin eher ein künstlerischer, Musikbegeisterter Typ der zum Sport gezwungen werden muss ;). Unser Sohn hat bereits ab 3 Jahre bis heute zahlreiche Alternativen bzgl. Fußball angeboten bekommen: Thema: Musik, Schlagzeug, Trommeln, Chor..Thema Kunst, Malen für Kinder und Graffiti., Sport: Hip Hop Tanzen, Judo, Handball, Tennis, Tischtennis, Golf, Badminton...In der näheren Auswahl standen noch Tennis und Tischtennis..Als er vom Tennistrainer angesprochen wurde, ob er es professionell machen würde, sagte unser Sohn: Nein, ich möchte mich nur auf "Fußball" konzentrieren (da war er 5 Jahre alt). ..Fußball steht bei ihm über allen. Als er 6 Jahre war, hat er zu uns gesagt, er möchte Fußballprofi werden. Das kommt nicht von uns Eltern. Nun, es kann keiner sagen, ich habe es nicht probiert mit Alternativen. Habe ihn überall mit hingeschliffen..aber wenn er keine Lust auf Malen und Singen hat..was soll ich machen :D So ist das Schicksal als Eltern, aber ich glaube es gibt weitaus Schlimmeres...Ich bin froh, dass er noch zum Schwimmen geht und ab und an Tischtennis bei Freunden spielt. Sogar mit "Nicht-Fußballern" hat er Kontakte!

    Ich habe mich sehr gefreut, dass ich mit meiner Einschätzung richtig liege.
    Es gibt leider auch Negativbeispiele beim Fußball und es darf nicht alles "auf eine Karte" gesetzt werden. Grundsätzlich sehe ich diese ganze Förderung positiv und auch gut für die sportliche Entwicklung.


    Ich muss auch mal die Buli-Trainer loben :] . Es läuft immer auf Augenhöhe und es wird offen und freundlich geredet. Die Trainer bedanken sich jedesmal für den Einsatz der Eltern (wg. Anfahrt etc.)
    Es ist schon was besonderes für unseren Sohn ab und zu als Gast bei einem Buli-Verein mitzuspielen, aber es ist eben nicht selbstverständlich.

    Danke für die Rückmeldung, es freut hier sicher nicht nur mich, dass du dich so positiv äußerst.


    Nur einen Punkt möchte ich heraus greifen:

    Ich stelle mal die Frage in den Raum, ob man daran überhaupt etwas ändern wollen sollte.
    ;) Nein, auf keinen Fall. Das hebt ihn von den anderen ab. Gerade in der heutigen Zeit, ist es es doch schön, das manche Kinder eine andere Wahrnehmung haben. Ich habe noch ein tolles Beispiel: Der Verein von unserem Sohn hatte ein Auswärtsspiel. Unsere Kinder haben mehrstellig ohne Gegentore gewonnen. Die Heimmannschaft war geknickt. In der Umkleidekabine war unser Sohn einer der Letzten mit duschen, umziehen etc.
    Ein Spieler der Heimmannschaft konnte zum Schluß seine Fußballschuhe nicht finden und fing an zu weinen, unser Sohn war der Einzige der ihm beim Suchen geholfen hat und die Schuhe mit ihm zusammen gefunden hat. Der Junge der gegnerischen Mannschaft war überglücklich und unser Sohn hat sich auch gefreut =) Sämtliche Mannschaftskameraden der Heimmannschaft waren nämlich schon weg...Generell ist unser "Großer" offen und hilfsbereit, aber auch zurück haltend. Manchmal machen es die Kleinigkeiten im Leben aus :)

    Wollte nur mal Feedback geben, dass unser Sohn bei seinem neuen JFV Verein mehrmals mitgespielt hat und sich gleich wohl gefühlt hat. Was beim ihm sehr wichtig ist :)
    Ein Fazit kann man wahrscheinlich erst nach ein paar Monaten abgeben. Aber das Konzept des Vereins ist gut und die Trainer sind alle sympathisch und arrangiert.
    Ich bin froh, dass jetzt erst Mal Ruhe einkehrt ist und Ferien beginnen. Dieses Ganze hin und her mit dem Vereinswechsel und der Schulstreß sind an uns und unseren Sohn auch nicht spurlos vorüber gegangen.
    Die Trainer seines alten Heimatvereins haben sich würdevoll verabschiedet. Die Trainerin hat sogar ein paar Tränen verdrückt ;( . Unser Sohn darf natürlich jederzeit gern zurück kommen. Sie gehen schon davon aus, dass er nächstes Jahr wieder kommt :P Das Talentteam des Bulivereins hat sich gemeldet und er muss sich noch mal im Herbst 2014 an einem Talenttag beweisen. Angeblich ist seine Leistung zurück gegangen...Unser Sohn hat gesagt, er möchte sich auf die Schule konzentrieren und ansonsten reicht ihm es mit 1x pro Woche DFB-Stützpunkt und 2x pro Woche JFV. Seine Bedürfnisse nehmen wir sehr ernst, daher gucken wir mal, wie es beim Buli-Verein ausgeht. Der DFB-Stützpunkt-Trainer meinte, für die Kinder ist es nicht gut zu früh zu einem Bundesligisten zu wechseln. Laut seinen Erfahrungswerten sind 90% der Kids ab der D-Jugend nach einem halben Jahr beim Buli-Verein wieder zurück gekommen. Er meinte auch bemerkt zu haben, dass diese ganze Talentteam Geschichte ihn verunsichert hätte. Falls unser Sohn zum Buli-Verein noch mal und noch mal seine Leistung zeigen muss, werden wir ihn vorerst beim Talentteam abmelden. Der ganze Druck ist ihm einfach zu viel. Beim letzten Talenttag musste er Abwehr spielen, da keiner in dem Team Bock hatte diese Position zu spielen :rolleyes: . Er ist ein schlechter Abwehrspieler (was sie eigentlich wissen) und spielt normal Sturm und Mittelfeld. Unser Sohn tickt manchmal zu sozial, er guckt dann und sagt sich, gut wenn es kein anderer macht, muss ich es wohl machen. Er hat noch keine Hornhaut an den Ellenbogen und ist für solche Sachen zu rücksichtsvoll. Dann kommt es wohl besser beim Buli-Verein an, wenn man einen auf "Ego-Trip" macht und sich durchboxt. Das sind eben Charaktereigenschaften an denen man feilen kann, aber komplett umkrempeln...wird schwierig. Daher denke ich, die sollen ihn so als Kind akzeptieren, wie er ist :) und wenn nicht, Pech gehabt. Das Potential hat er, aber es gibt ja auch noch 2. Bundesliga oder Oberliga...Hauptsache er hat Spaß und Freude am Fußball und das kann schnell kaputt gehen, wenn der Druck zu groß wird.
    In seinem alten Verein wurde er vom Trainer übrigens extrem fokussiert, da er so gut gespielt hat. Alle Augen waren auf ihn gerichtet und bei fast jedem Fehler wurde er zusammen geschissen.
    Die Erwartungshaltung war so groß, dass unser Sohn echt genervt war, immer die emotionalen Ausbrüche des Trainers abzubekommen. Das war auch mit ein Grund für ihn zu wechseln...Trotz Verletzungen hat er gespielt und musste immer seine Leistung bringen (ohne Auswechseln), da die Trainer wussten, er bekommt überall besondere Talentförderung und er der Leistungsträger war. Daher ist es ganz gut, dass er zur U13 gewechselt hat, da kann er unter vielen sehr guten Spielern neu anfangen, mit freiem Kopf 8) und bekommt eine andere Förderung.
    Ich werde mal wieder berichten, wie es sich entwickelt!
    VG FV

    danke guenter :]
    Ich habe gerade eine Unfallversicherung für unseren Kicker hier im Ort bei einem Versicherer meines Vertrauens abgeschlossen. Sie ist ab sofort gültig. Insofern habe ich ihn da schon mal abgesichert.
    Was ich an Infos aus dem Netz bezüglich Versicherung von Sportvereinen raus bekommen habe, ist dass die meisten Fußballvereine in Niedersachsen auch über den Landessportverband Niedersachsen versichert sind und die sind dann als Sportversicherung bei der Gesellschaft "ARAG". Da unser Sohn in Niedersachsen bleibt und nicht das Bundesland wechselt, dürfte das kein Problem sein.
    Von unserem Heimatverein fühle ich mich ins Bockshorn gejagt, weil sie versuchen uns mit Angst und negativen Argumenten zu manipulieren, was sehr schade ist ;(
    Der Übergang wird unserem Sohn nicht leicht gemacht. Aber in unserem Ort ist der regelrechte Hass gegen diesen JFV bekannt. Unser Sohn steht zu dieser Entscheidung und wir stehen hinter ihm. Diese Verunsicherungen seitens des Heimatvereins führen eher dazu, sich zu überlegen, ob unser Junge überhaupt mal wieder dort hin zurück geht :( Wollen wir abwarten...In dem Dorfverein wollen auch noch andere aufhören, jetzt steht der Wechsel zur D-Jugend an, da werden mehr Spieler gebraucht und das ist wohl nicht so einfach, genug Jungs zu bekommen. Der Trainer ist in der Woche Süddeutschland, da er den Arbeitsplatz gewechselt hat und das Training fällt oft aus in letzter Zeit, Spiele werden verschoben...Väter machen dann das Training. Für unseren Sohn ist es dann etwas langweilig und er ist unterfordert. Die 2. Trainerin geht auch ab August und Nachfolger zu finden, gestaltet sich als schwierig. Eigentlich traurig, weil die Mannschaft seit 6 Jahren besteht und sogar 2013 Bezirksmeister geworden ist. Aber Veränderungen gehören ja zum Leben dazu ;)
    VG Fußballvirus

    Jetzt hoffe ich, dass ich hier jemanden finde der sich mit Sportversicherungen von Vereinen auskennt?
    Unser Sohn sollte bei seinem Heimatverein zum 30.06.14 kündigen. Das hat er getan, Beitrittserklärung für den JFV ist für den 01.07.14 ausgefüllt und bestätigt.
    Am 20.06.14 hat unser Sohn sein erstes Testspiel für den JFV in Hamburg. Dann wurde mir vom JFV gesagt, dass er über den Heimatverein versichert wäre...Der Heimatverein in Niedersachsen sagte uns aber, nein er wäre nicht versichert?? Was stimmt jetzt, bin echt verunsichert. Er hat im Juni noch ein Spiel für den JFV, dann dürfte er theoretisch gar nicht dort spielen. Sein Heimatverein-Trainer sagte uns, er hat ja noch am 21.06.14 ein Spiel für seinen Heimatverein und dann dürfte er ja gar nicht am 20.06. in Hamburg spielen?? Ich verstehe echt nix mehr, ist total verwirrend das Ganze. Hinzu kommt, dass er noch im Juli 2014 beim Sparkassencup mitspielen soll, wo er in der Hinrunde beim Heimatverein schon dabei war. Dann ist er aber ab Juli 2014 beim JFV versichert und wenn er für den Heimatverein spielt, beim Sparkassencup auch wieder nicht versichert ?( ??
    Ich möchte nicht, dass mit unserem Sohn irgendwas passiert und er im schlimmsten Fall einen Unfall hat und keiner übernimmt dann die Verantwortung...Es gab ja schon Geschichten, dass Kinder durch dumme Gegegebenheiten Pflegefälle wurden und die Eltern können ein Leben lang zahlen. Gesundheit ist das höchste Gut :| Hat jemand Erfahrungswerte? Soll ich mal direkt beim NFV oder DFB nachfragen? Ich mache mir ernsthaft Sorgen und habe Bedenken, dass mein Sohn dann mitspielt...Als Eltern wird man im Regen stehen gelassen und keiner redet Klartext. Ich werde für unseren Junior auf jeden Fall eine private Unfallversicherung abschließen, da mir es empfohlen wurde...
    Danke schon mal für Eure Nachrichten.
    VG 8)

    Baert
    ...so ist es :) Nun hat unser Fussballgenie wieder eine Einladung per Mail zum nächsten Talenttraining erhalten. Er selbst ist meistens eher bescheiden und schätzt sich auch schlechter ein. Wir Eltern als "Laien" sehen ja auch gar nicht die fussballerischen Gegebenheiten, was Sichter und Scouts so sehen. Wenn man aber Vergleiche hat, wie die Dorfvereine spielen, wie die Kreisauswahl oder Stützpunkte spielen und die U12 eines Bulivereins, holla die Waldfee 8o, da gibt's doch krasse Unterschiede, die auch ein Laie sieht..Ich freue mich auch, dass ich mit den Trainern vom Talentteam einen guten Draht aufgebaut habe und sie sich immer alle Fragen mit viel Geduld anhören. Die haben wirklich immer ein offenes Ohr und Verständnis. Insofern sind wir über den Leistungsstand unseres Sohnes immer informiert. Beim DFB-Stützpunkt haben wir zu den Trainern auch einen sehr guten Kontakt. Von meinem Gefühl her, wird es bei dem JFV ähnlich laufen.
    VG FV und ein schönes Wochenende (wir haben mal "Fussballfrei :D )

    Also aus eigener Erfahrung, bereitet euren Sohn vor, damit er ggfls nicht aus allen Wolken faellt. Das kann schnell zu Ende sein, die Konkurrenz schläft nicht . Ich hab meinem immer gesagt, es ist ne Sache auf Zeit und er soll die Zeit geniessen. Fussball spielen kann er immer, egal wie die Gegner heissen =) .

    Rueckblickend : 2 Jahre dagewesen, woanders wieder neu anfangen, aber trotzdem viel mitgenommen =)

    Ja, du sprichst mir aus der Seele. Genau das habe ich meinem Sohn letztes Jahr beim Beginn des Trainings der Kreisauswahl gesagt und auch als er in das Talentteam aufgenommen wurde. Es ist nichts selbstverständlich, er soll es genießen und kann stolz sein, dass er dabei ist! Auf jeden Fall sammelt er viel Erfahrungen und das kann ihm keiner nehmen ;)