Beiträge von Papa2013

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    Hallo zusammen,


    danke nochmal für die Einsichten.


    Ja, ich bin immer pünktlich und werde künftig noch pünktlicher sein ;)


    Ich habe versucht, die Umstände objektiv zu schildern, ist natürlich nicht immer leicht.


    Es ist schwer, die vielen Begleitumstände, die sich ergeben haben, richtig einzuordnen. Wurde das Arschbolzen als willkommener Grund für einen Angriff auf den Trainer genommen, oder war das "Querulanten ausmisten" ein willkommenes Nebenprodukt der Abwehrstrategie des Trainers / Vereins. Vielleicht auch beides, wobei das für mich persönlich letztlich keine Rolle spielt.


    Für mich bleibt so oder so ein G'schmäckle...angesichts der hier diskutierten Kontroversität wurde mir der Vorfall von Vereinsseite nicht ernst genug genommen und es bleibt das Gefühl, dass man den Deckel drauf halten wollte. Interessant ist, dass einige hier im Vorfeld angesprochenen Aspekte (Autorität, Macht, mangelndes Einfühlvermögen in das Kind) seitens des Trainers wirklich erkennbar waren - um das Kind selbst ging es - ausser der Mutter - eigentlich keinem; vielleicht überinterpretiere ich hier aber auch.


    Bleibt die Frage, wie es mit "unvorbelasteten" Eltern gelaufen wäre, ich vermute aber, nicht viel anders - nur eben ohne den Ausschluss der Kinder.


    Ob der Ausschluss wiederum wirklich sinnvoll war, ist eine andere Frage. Die wechselnden Eltern werden bestimmt auf den Grund des Vereinswechsels angesprochen werden und beim nächsten Turnier könnte es da einige schiefe Blicke geben. Und da durch den Wechsel ja auch Kinderfreundschaften betroffen sind, werden die Kleinen wiederum ihre ganz eigene Version der Arschbolz-Affäre weitertragen.


    Wir werden recht wahrscheinlich auch den Verein wechseln, da mir der Umgang mit der Problematik überhaupt nicht gefallen hat und das Vertrauen in Trainer und Vorstand stark gelitten hat. Es hätte ja auch mein Kind sein können...


    Vielleicht lassen sich durch diese Diskussion künftig ähnliche Probleme bereits im Vorfeld klären.

    Hallo,


    kurze Info zum Verlauf der Angelegenheit.


    Heute gab es ein Gespräch mit (zumindest einem Teil der) Eltern, dem Trainer, dem Jugendleiter und dem Vereinsvorstand. Es war sehr emotional und sehr hitzig.


    Der Vorfall wurde heruntergespielt, der Verein steht ganz klar hinter dem Trainer und dieses "Spiel" wird künftig nicht mehr durchgeführt.


    Der Trainer weigert sich, die Kinder von 2 betroffenen Eltern zu trainieren, um sich vor künftigen Angriffen auf seine Person zu schützen.


    Der Vorstand hat den Eltern nahe gelegt, sich einen anderen Verein zu suchen, wenn die Diskussion nicht zum ruhen kommt oder sie mit dem Trainer nicht klarkommen.


    Das Problem dabei ist, dass auch noch tiefste private Differenzen zwischen Trainer und zumindest einem betroffenen Elternpaar bestehen und dies eher in den Vordergrund gerückt ist / gerückt wurde. Man könnte fast meinen, dieser Vorfall wurde zum Anlass genommen, um unliebsame Kritiker aus dem Verein zu werfen.


    Ich habe viele interessante Beiträge hier gelesen und sehe nun die Vereins- und Trainerarbeit in einem ganz anderen Licht. Auf der einen Seite bin ich maßlos enttäuscht, auf der anderen Seite stimmen mich viele Denkweisen und Ansichten hier auch wieder positiv. In Zukunft werde ich die Arbeit des Trainers und des Vereins kritischer hinterfragen.


    Vielen Dank dafür.

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die rege Beteiligung.


    @7Heby
    Die Eltern sollen nicht in die Halle, weil es die Kinder ablenken würde. Verwendet wurde der normale Hallenball.


    Berufstätige Eltern schaffen es auch nicht immer um 17:00 pünktlich zu sein. Nicht schön, aber unvermeidbar.


    Nach Rücksprache mit einem Lehrer und Pädagogen kommt es hier ganz stark auf den Einzelfall an. Es ist ein Unterschied, ob eine unterlegene Mannschaft sich diesem akzeptierten Ritual unterziehen muss und man einen Nebenmann hat oder ob es als Einzelbestrafung angewendet wird. Das Alter und die Reife ist dabei auch wichtig.


    Natürlich lässt keiner eine Strafe gerne über sich ergehen und es liegt in der Natur der Sache, dass das keinen Spass machen soll, aber einfach wie ein 40-Tonner über die Gefühle eines Kindes zu rollen ist sicher auch nicht die Lösung. Zumal wir auch merken, wie extrem unterschiedlich die Kinder entwickelt sind, sowohl körperlich als auch geistig.


    Die Frage, ob diese Prozedur lustig ist, haben von etwa 10 anwesenden Kindern 4 mit einem klaren nein beantwortet.


    Zusammenfassend ist diese Praxis in diesem Fall wohl zumindest als fragwürdig einzustufen.


    Merci.


    Edit: Die Angst, schmerzhaft getroffen zu werden, kann man in diesem Fall nicht abbauen. Man kann für diesen Moment auch keine Technik erlernen oder die Zuversicht entwickeln, dass man die Situation durch eigenes Zutun entschärfen kann, wie z.B. beim Kopfball. Man verfolgt auch kein höheres Ziel, wie die Vermeidung eines Tors zum Wohl der Mannschaft, wenn man z.B. in der Mauer steht. Man kann auch keine Körperteile schützen oder zumindest die Illusion des Schutzes aufrecht erhalten.


    Man steht da in erniedrigender Haltung und harrt hilflos der Dinge, die da kommen werden - das Gelächter hinter sich hörend, denn einigen Schützen macht es offensichtlich großen Spass.


    Edit2: Und wahrscheinlich gibt es auch Kandidaten, die absichtlich den Hintern hinstrecken und die Schützen mit rausgestreckter Zunge provozieren "Ihr trifft mich nicht". Das würde dann in etwa auch die Bandbreite der Meinungen hier erklären.

    Diese Übung wird ja höchst kontrovers diskutiert.


    Leider ist diese Angelegenheit bereits eskaliert, da sich der Trainer in einem 4-Augen-Gespräch mit einem betroffenen Elternteil für "Dann-geh-doch-woanders-hin-wenn-Dir-mein-Training-nicht-passt" entschieden hat.


    Vielen Dank nochmals für die Antworten.

    Hallo,


    ich wende mich hilfesuchend an dieses Forum - ich bin Vater eines Spielers in der F-Jugend.


    Bei uns im Verein gibt es neuerdings die Praxis, dass Kinder (F-Jugend), die zu spät kommen, sich einem sogenannten "Arsch-Elfmeter" unterziehen müssen.


    Dabei muss sich das Kind ins Tor stellen, mit dem Rücken zum Spielfeld und sich nach vorne beugen. Der Rest der Mannschaft, inkl. Trainer, versucht nun das Kind abzuschiessen und - im Idealfall - den Hintern zu treffen.


    Da die Eltern im Hallentraining nicht anwesend sein dürfen, gab es schon mehrere solcher Übungen und es kam nur deshalb heraus, weil ein Kind sich gegen seinen Willen dieser Prozedur unterziehen musste und sich verzweifelt an seine Mutter gewendet hat.

    Mich würde die Einschätzung des Forums zu dieser Trainingsmethode interessieren.




    Vielen Dank.
    Ein ratloser Papa2013