Hallo zusammen,
danke nochmal für die Einsichten.
Ja, ich bin immer pünktlich und werde künftig noch pünktlicher sein ![]()
Ich habe versucht, die Umstände objektiv zu schildern, ist natürlich nicht immer leicht.
Es ist schwer, die vielen Begleitumstände, die sich ergeben haben, richtig einzuordnen. Wurde das Arschbolzen als willkommener Grund für einen Angriff auf den Trainer genommen, oder war das "Querulanten ausmisten" ein willkommenes Nebenprodukt der Abwehrstrategie des Trainers / Vereins. Vielleicht auch beides, wobei das für mich persönlich letztlich keine Rolle spielt.
Für mich bleibt so oder so ein G'schmäckle...angesichts der hier diskutierten Kontroversität wurde mir der Vorfall von Vereinsseite nicht ernst genug genommen und es bleibt das Gefühl, dass man den Deckel drauf halten wollte. Interessant ist, dass einige hier im Vorfeld angesprochenen Aspekte (Autorität, Macht, mangelndes Einfühlvermögen in das Kind) seitens des Trainers wirklich erkennbar waren - um das Kind selbst ging es - ausser der Mutter - eigentlich keinem; vielleicht überinterpretiere ich hier aber auch.
Bleibt die Frage, wie es mit "unvorbelasteten" Eltern gelaufen wäre, ich vermute aber, nicht viel anders - nur eben ohne den Ausschluss der Kinder.
Ob der Ausschluss wiederum wirklich sinnvoll war, ist eine andere Frage. Die wechselnden Eltern werden bestimmt auf den Grund des Vereinswechsels angesprochen werden und beim nächsten Turnier könnte es da einige schiefe Blicke geben. Und da durch den Wechsel ja auch Kinderfreundschaften betroffen sind, werden die Kleinen wiederum ihre ganz eigene Version der Arschbolz-Affäre weitertragen.
Wir werden recht wahrscheinlich auch den Verein wechseln, da mir der Umgang mit der Problematik überhaupt nicht gefallen hat und das Vertrauen in Trainer und Vorstand stark gelitten hat. Es hätte ja auch mein Kind sein können...
Vielleicht lassen sich durch diese Diskussion künftig ähnliche Probleme bereits im Vorfeld klären.
