Offtopic:
Viel wirksamer als der Einsatz einer Taktiktafel ist bei den Kids eine für gute Leistungen versprochene Mannschaftsschokoladentafel ;-))
Beiträge von reimero
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Chapeau für diesen Thread. Da zeigt sich mal wieder das ein korrekt ausgeführter (Denk-)"Anstoss" zum Ziel(Tor) führt. ;-))
Grundsätzlich denke ich sind es garnichtmal diese einprägsamen Momente, weswegen man Trainer ist, sondern vor allem die Momente die es bei jedem Training und so weiter gibt. Gerade das Leuchten in den Augen der Kids ist doch der Hammer! Wenn sie mit Spass dabei sind. -
Ein Fussballspiel ist durch nichts zu ersetzen. Teil doch ersteinmal grob auf, lass sie spielen und schau was passiert, danach hast du zumindest Ansatzpunkte für eine NAchbetrachtung, wie weit deine Kleinen sind. Wichtig ist zu betonen, dass vorrangig gespielt und nicht gelaufen wird. Zumindest ergibt sich dann schneller der Punkt, dass sich die Kleinen auch eher verteilen, als alle auf den Ball zu laufen.
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Generell ist es für die Kids natürlich immer das absolute Highlight eines Trainings am Ende zu spielen. Ich denke das sollte auch nicht zu kurz kommen. Am besten ist es natürlich wenn du schon versuchst, wenn auch nur ganz grob in Mannschaftsteile zu unterteilen, damit es nicht zum besagten "Alle auf den Ball"-Szenario kommt. Bei Bedarf kann es auch ganz hilfreich sein, dass Spiel ab und zu zu unterbrechen und den Kids Anstösse zu geben, wie man es besser machen könnte. Aber alles in Allem darf der Spass nicht zu kurz kommen und es in einer Erklärungsarie ausarten. Man sollte halt immer im Hinterkopf behalten, dass es ersteinmal grundsätzlich um das entdecken der Freude an der Bewegung geht. Taktische Erklärungen sind am Anfang zumindest nicht wirklich zielführend. Wenn du dich weiterhin so engagiert mit dem Thema befasst, wirst du das alles locker hinbekommen. Mach dir nur slebst keinen Druck. Solange die Kids glücklich sind ist der Rest Nebensache!
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Am besten wie die Griechen spielen. Alle hinten und mit dem schnellen Mann einmal vors Tor und BUMMS.... ;-))
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guenter:
Das alles ist aber nicht nur ein "fussballbezogenes" Problem, sondern findet seinen Ursprung in der Leistungsgesellschaft. Das kann man befürworten, oder so wie ich es eher sehe, argwöhnisch betrachten. Im "derzeitigen" Leben wird derjenige der seine Kraft investiert weniger belohnt, als der welcher sein Geld investiert.
Der 2. ist bei uns halt nix wert und daher ist z.B. das Standing in einer 2. Mannschaft unweit schlechter.
Traurig aber wahr..... -
Am wichtigsten ist in der defensiven Zentrale Kompaktheit zu erzeugen. Daher wäre es mir wichtig, dass der ballnahe 6er sich nach hinter verschiebt und seitlich den Weg zum 16er verstellt, ohne jedoch auf den Aussen raufzurücken und evtl. den Ball zu erobern. Die Gefahr ist im Zentrum wesentlich grösser als auf der Aussenbahn, daher geht es lediglich ums Stören und den Angreifer dazu zu zwingen, den schnellen Angriff zu unterbrechen. Dies gibt dann auch dem nachrückenden eigenen Mittelfeldaussen die Zeit zurückzukommen.
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Also ich finde die Einteilung in 2 Leitungsgruppen absolut notwendig um beiden wirklich gerecht werden zu können.
Zumal in dem Alter auch viele Eltern den verein noch eher als Kinderbetreuung und nicht als Sportverein wahrnehmen.
Wichtig ist, dass diese klare Trennung nicht zu sehr thematisiert und betont wird um bei allen ein positives Gefühl zu erzeugen.
Alles in allem wird man die Kinder so besser fördern können. Das Leistungsgefälle führt sonst so oder so während des Training und der Spiele zu keinen positiven Ergebnissen. Sowohl vom Spielergebnis, als auch vom Gefühl bei den Kids.
Ausserdem sehe ich die Rolle eines "ehrenamtlichen" Trainers nicht unbedingt darin, es jedem Recht machen zu müssen, sondern den Kindern Spass an Bewegung und dem Sport zu vermitteln. Daher empfinde ich es auch nicht als "schlimm" wenn man da (insofern genug Spieler zu Verfügung stehen) zu trennen. Das muss ja nicht heissen, dass man 2 voneinder getrennte Gruppen hat. Man kann ja durchaus das Training weitestgehend zusammen gestalten und auch im Training bei den Spielen mischen. -
Hallo liebe Trainergemeinde,
wollte euch nur mal kurz meine Sicht der Dinge erläutern.
Generell halte ich es für absolut wichtig, das für beide Seiten (Trainerschaft und Elternschaft) Planungssicherheit bezüglich der Verbandstermine herrscht. Daher ist sowohl die rechtzeitige und eindeutige Information an die Eltern zu geben, als auch eine eindeutige Antwort der Eltern vonnöten. Und hier bin ich absolut der Meinung, dass die Altersstufe absolut keine Rolle spielt.
Eine Mannschaftsorganisation kann nur mit festen Regeln funktionieren.
Wenn ich schon ehrenamtlich 3 Mal die Woche Gewissenhaft bei der Arbeit mit den Kids bin, dann finde ich es nicht zuviel verlangt, gewisse vorher kommunizierten Regeln (auch wenn es davon nicht zuviele geben muss) einzuhalten.
Es muss ja deswegen nicht gleich militärisch zugehen. Aber die Kinder sollen regelmässig zum Training kommen und über die Teilnahme rechtzeitig informieren.
