Beiträge von severus

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    Genau das ist das große Problem! Es gibt Vereine die haben hohe Ansprüche und somit auch die Eltern. Es gibt aber auch noch andere Vereine denen es nicht darum geht. Und das ist die breite Masse. Du glaubst doch nicht ernsthaft, das ein solcher Verein, der Geld in Trainer investiert und Erfolge sehen will, sich mit kompletten Anfänger beschäftigt. Träum weiter... dann bist du von der Basis meilenweit weg und weist dies bezüglich nicht wovon die sprichst. Und deine Aussage mit den 100 Euro zeigt mir, dass du nicht weist worum es geht. An der untersten Basis sind 8-10 Euro Mitgliedsbeitrag die Regel. Wenn ich von höheren Aufwendungen seitens der Eltern rede, dann logischerweise von bedeutend mehr. In meiner F hat keiner 100 Euro-Schuhe oder ein Top Smartphone. Die Pauschalisierung geht mir auf den Keks. Diese Familien gibt es, aber es gibt aber eben auch die anderen, sozial schwachen. Und das du mit diesem Argument kommst zeigt mir, das du wenig bis keinen Kontakt zu solchen Familien hast. Und ich weis wovon ich rede!


    Es wird immer so sein, dass es Vereine mit hohen Ansprüchen und Sponsoren gibt und Vereine wie du es so schön sagst in den niedrigen Regionen rumdümpeln (auch wieder super formuliert: niedrig und rumdümpeln). Was mich persönlich ankotzt ist, das eben alle in einen Top geworfen werden. Es wird immer leistungsorientiert Vereine und ich nenne es mal freizeitorientierte Vereine gebe.


    Aber in unserer Gesellschaft geht es eben nur noch um Leistung und Profilierung. Und solange man sich im freizeitorientierten Bereich nicht profilieren kann, werden diese Vereine eben weiter im niedrigen Bereich rumdümpeln und von ehrenamtlichen Trainern mit Leidenschaft trainiert werden.

    Das was du schilderst gilt für sicherlich für deine Region. Fussball ist deswegen so erfolgreich weil ihn sich jeder leisten kann. Als clever würde ich das nicht bezeichnen, wenn man mehr Geld verlangt. Man schliesst unter Umständen sozial benachteiligte aus. Ich möchte auch behaupten das das dann gewollt ist, um eine Vorselektion zu machen. Aber das ist nur meine Meinung. Was nix kostet ist auch nix - genau das sollte nicht im Vordergrund stehen. Vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken, nicht so erfolgsorientiert zu denken. Genau das macht der DFB gerade. "Wir brauchen mehr Dribbler", damit wir in Zukunft wieder international besser da stehen. Was das betrifft sehe ich die ganzen NLZs eher in der Pflicht als die kleinen Vereine an der Basis. Hier wollen die Jungs einfach nur mit ihren Freunden Fussball spielen. Einfach nur weil es Spass macht.


    Wenn wir anfangen auf Nachwuchsebene die Trainer zu bezahlen haben wir genauso eine Fluktuation an Trainer wie im Männerbereich. Hinzu kommt das man sich damit Erfolg kaufen will. Wenn ich in jemanden investiere, dann will ich Ergebnisse sehen. Treffen die Ergebnisse nicht ein.... Der Trainer geht dort hin wo er das meiste Geld verdient. Kein Identifikation mit dem Verein oder den Kids. Die Kids brauchen eine Identifikationsfigur.

    Naja, wenn bei einem 15 Kids starken Kader am Wochenende 15 Kids spielen und nicht nur die Stärksten 9, dann bleibt schlechtes Training vielleicht schlechtes Training, aber die Motivation der 6 Kids, die sonst kaum spielen durften, ist sicher eine andere

    Genau das ist die Aufgabe des Trainers. Ich rotiere sehr viel, mache viele Freundschaftspiele aus um allen viel Spielzeit zu geben. So bleibt jeder mal zu Hause. Die Eltern sind auch manchmal froh, wenn sie mal am WE nicht zum Fussball müssen und etwas unternehmen können. Wenn man das den Jungs so erklärt verstehen sie das auch. Bei mir kommen die Kids, die nicht im Kader sind sogar zum Zuschauen und Anfeuern.

    25-30 Festivals, das ist unrealistisch, es wird nicht jede Woche ein Festival machbar sein. Wir haben auch viele Spiele in der Woche, während der Trainingszeiten. Dadurch die Anzahl der Spiele. Weiterhin entfallen Wochenenden aufgrund von Ferien und Jahreszeiten.


    Genau das sind Infos die mir fehlen. Wie stellt sich der DFB das vor, den Ligabetrieb zu ersetzten. Wie wird das zukünftig in Bayern organisiert? Gibt es Rahmenbedingungen und Vorschläge seitens des DFB? Aktuell komme es wiedermal so rüber das ob der DFB etwas beschließt und die Vereine bei der Umsetzung allein lässt.

    Aktuell gibt es 3x 10er Staffeln, mit Hin und Rückspiel also 18 Spiele. Hinzu kommen Freundschaftspiele und Pokalspiele. Ich komme also auf 25-30 Spiele pro Saison.


    Da ich sehr genau Statistik führe wer wann wieviele Minuten gespielt hat kann ich die sagen, das jeder meinen Jungs über eine durchschnittlich Spielzeit von 20-25 Minuten pro Spiel kommt. (Spielzeit F-Junioren 2x 20). Auch wenn er er mal ein oder 2 Spiele nicht mitgespielt hat. Dafür hat er ja in einem anderen Spiel mal 30 oder sogar 40 Minuten gespielt.


    Also 25 Spiele * 20 Spielminuten = 500 Minuten


    Funinio: 7 Spiele a 8 Minuten = 56 Spielminuten * 6 Festival = 336 Minuten


    In meinen Augen kann Funinio den Ligabetrieb nicht ersetzten sondern nur ergänzen. Am sinnvollsten halte ich ein Kombination aus beidem. In unserem Fall wären das bei 30 Teams eben 5 Staffeln a 6 Mannschaften Hin- und Rückspiel = 10 Spiele. Und an verschiedene freien Wochenenden eben Funiniofestivals.

    Nur die Basis hats schon immer so gemacht, und lehnt es ab.

    Aber da stehen heute auch noch 20 Kids beim Schusstraining in Reihe, passen vom Mittelfeld nen toten Ball zum Trainer der klatschen lässt und schiessen in 10 Minuten sagenhafte 5 mal.

    Das Problem löst aber nicht Funinio!!! Insofern ist dies NICHT das Allerheilmittel. Was mir sauer Aufstößt ist das der DFB wiedermal mit solchen sicherlich gut gemeinten Aktionen etwas verändern will. Aber seien wir doch mal ehrlich. Wir sind über jeden Vater glücklich der eine Mannschaft übernimmt, damit die Jungs Fussball spielen können. In vielen Vereinen gibt ein einen Trainer auf 15 Jungs.... Wo ist hier die Unterstützung des DFB? Die Trainingsübungen des DFB sich oftmals mit nur einem Trainer und viel mehr als in den Übungen beschrieben Kindern nicht umsetzbar.

    Eins vorneweg, Funinio ist bei mir ein Hauptbestandteil des Trainings. Womit ich mit schwer tue ist der Gedanke, das diese Festivals den aktuellen Ligabetrieb ersetzten sollen. Wie soll das funktionieren?


    Rahmenbedingungen bei uns im Kreis:

    • Wir haben bei uns im Kreis ca. 30 F-Teams mit einer Kadergröße von 12-15 Spielern. Das bedeutet jeder Verein kann 3 bis 4 Funinio-Teams zusammen stellen, macht über 100 Funinio-Teams.
    • Wenn wir vom Standard bei uns ausgehen, bei dem nur ein Großfeld vorhanden ist, können max. 8 Felder aufgebaut werden. Manche Vereine haben 2 Teams am Start. Das bedeutet ca. 25 Kinder in der Altersklasse pro Verein, somit ca. 6 Teams (4 pro Team) in einem Verein möglich.


    Bei allen Vorteilen des Funinios habe ich keine Infos oder Konzepte gefunden wie der Ligabetrieb ersetzt werden soll. Und wie weiter?

    • Wer richtet wie oft die Festivals aus.
    • in meinem Fall bei 100 Teams müssten ja Staffeln je 20 Teams gemacht werden
    • wird bei dieser Staffeleinteilung schon auf Stärke geachtet?
    • ...


    Es fallen mir noch eine Vielzahl von Fragen ein

    • Wer ist Veranstalter, der Landesverband oder der Verein
    • Wer hat die Aufsichtspflicht, Eltern oder Trainer?
    • ...


    ich möchte nicht über die ausbildungtechnischen Vorteile diskutieren, denn die sind mir bekannt. Mich interessiert das Konzept wie die Funinio-Festivals den Ligabetrieb ersetzen sollen.


    Ich lese hier zwar von vielen erfolgreichen Turnieren. Als Sommerturnier oder Highlight für eine Verein ist das alles kein Problem. Da wäre ich auch dabei. Es geht aber um regelmäßig stattfindenden Festivals innerhalb eines Spieljahres.


    Wenn sich das Ganze auf nur 3-4 Turniere beschränkt soll, dann haben meine Jungs in den Liga- und Testspielen mehr Einsatzzeiten. Ballkontakte haben Sie im Training genügende, da bei mir wie gesagt Funinio ein Hauptbestandteil des Trainings ist.


    Die Regel gilt bis zu den Männern und bedeutet das ein "reinrutschen" in den Ballführenden zum Zwecke der Ballverteidung / -eroberung untersagt ist. Aslo kein Grätschen in den Mann.

    KiFu hin oder her, die Frage ist doch: Ist Fussball überhaupt sein Ding, hat er überhaupt Spass an dieser Sportart. Ich habe auch letztens erst ein Gespräch mit den Eltern eines Kindes geführt, wo ich die Frage gestellt habe "Mach ihrem Sohn Fussball wirklich Spass? Ist es das was er möchte". Diese Frage solltest du dem Jungen und den Eltern stellen.


    Mein Eindruck ist das es nicht die richtige Sportart für den Jungen ist. Man kann nicht jedem Kind Fussball spielen beibringen, Konzept KiFu hin oder her.

    und bei jedem Turnier MUSS ein Schiedrichter pfeifen, der die Regeln kennt und einen Schein hat. Bei uns in Thüringen haben sie jetzt eine Regel eingeführt die ich sehr begrüße: grätschen am Mann wird abgepfiffen.
    Jedes Turnier bei dem wir teilgenommen haben oder unser Verein organisiert hat, wird nach den Regeln unseres ThüringerFussball Verbandes durchgeführt. Und jeder Schiedrichter und Spieler hat sich daran zu halten punkt.


    Ich finde du hast genau richtig gehandelt. Die Gesundheit der Jungs geht vor. Da gibt es kein wenn und aber.

    Ich glaube du hast schon beim erstenmal den Fehler gemacht, das du ihn quasi an die Bank rangelassen hast. Eltern haben nichts in der unmittelbaren Nähe des Spielfeldes zu suchen! Er hat definitiv keine Verantwortung bzw. Aufgabe im Bezug auf das Team. Sollte er mit deiner Arbeit nicht zufrieden sein, kann er das mit dir und dem Trainer im Gepräch klären. Das ein Vater die Auswechlung macht ist ein no-go. Wenn du im jetzt nicht in die Schranken weißt, steht du als imkompetent da und bist nur der "Ballaufpumper". Du solltest im unmißverständlich klar machen, das der erste Trainer dir die Betreuung des Teams übergeben hat und keinem anderen.
    Sollte er das nicht aktzeptieren und weiter in deinen Verantwortungsbereich eingreifen, sehe ich in deiner zukünftigen Arbeit ganz große Probleme auf dich zukommen, den was er von deiner Arbeit hält, hat er dir schon gesagt.


    Vorschläge der Eltern sind jederzeit willkommen und erwünscht - aber während einer Veranstaltung entscheidet immer der Trainer!

    @Toby:
    Nach dem was du schilderst würde ich zwei Jahrgangsteams machen. Wenn du nicht Leistungsbezogen mischen willst oder kannst, halte ich das für die beste Lösung, welche sich auch einfach mit den Eltern und Spielern kommunizieren lässt. Sollte es Nörgler geben, dann gibt diesen Eltern/Spieler die Spielerliste und sie sollen die Teams bilden (mit 100% Zufriedenheit für alle wohlgemerkt). Das würde es zu Diskussionen und Streitereien führen und zum Schluss geben Sie dir doch wieder die Emtscheidung zurück.

    Ich denke, unabhängig von dem Problem des Threaderöffners, sollte sich der Verein mit diesem Trainer auseinandersetzen. Denn der Trainer trifft immernoch die Entscheidungen und nicht die Eltern. In diese Entscheidungen sollen aber immer Informationen aus Dialogen mit den Eltern einbezogen werden. Diese Verfahresweise muss dem Trainer erklärt werden. Für den Verein und den Trainer wäre es das Beste wenn er einen andere Mannschaft übernimmt und somit mit anderen Eltern in Kontakt kommt.


    Abschliessend bin ich auch der Meinung das ein Spieler nicht wegen solcher "Lapalien" suspendiert werden kann. Hat sich wenn man den Schilderungen glauben kann menschlich nichts zu Schulden kommen lassen. Sportliche Differnezen gehören dazu. Daher ie oben schon mehrmals erwähnt, den Dialog mit den Vereinsverantwortlichen suchen.

    natürlich macht die harte tour überhaupt keinen sinn. die eltern müssen mit einbezogen werden. aber die endgültige entscheidung muss der trainer treffen und zwaraufgrund seiner meinungen, erkennnisse und konzepte.


    jedem spieler muss auch klar gemacht werden welche position welche aufgaben mitbringe, z.B. mittelfeld -> größeren laufbereitschaft, verteidugung -> größeres defensivverhalten und ein torwart muss sich auch malschmeissen. punkt. fertig. tut es es nicht ist nicht die richtige position. ende. obe er nun bleibt muss du ihm überlassen. ob gespräche mit ihm und den eltern helfen weis ich nicht. ober ich würde diese problem nicht so lassen.


    für was du dich auch entscheidest es kann so oder so richtig oder falsch sein. aber entscheide so weil du es so wolltest.

    ich sehe das auch wie addi. du hast das sagen und du bist für die "ausildung" verantwortlich, du hast ein konzept wie du den jungs das fussballspielen beibringst. ernstgemeinte hinweise durch die eltern sind willkommen aber du machst den trainingsplan und die aufstellung. wer von den jungs und eltern da nicht mitzieht bzw. sich kreativ mit einbringt, aber nur nöhlt, auf den solltest du verzichten. es wird in der zukunft für dich nicht besser werde. letztendlich ist es ein hobby das jeder freiwillig macht. erscheint er aber zum training sollte ihm klar sein das du ihm fussball beibringts mit allem was dazu gehört und das es nicht nur danach geht was er will. zu meinen jungs sage ich : es ist hier wie in der schule, also eine "fussballschule" ihr lernt hier das fach fussball. den lehrplan gebe ich vor. der unterschied besteht nur darin das sie es freiwillig machen (und natürlich mit mehr spass)

    Sorry wenn das einige in den falschen Halsgekriegt haben. Aber es gab nur eine Aussage zu einem Spiel/Turnier und eine Bewertung aufgrund des erfolgreichen Spiels des Jungen. Nirgendwo stand das anderes der selben Meinung sind was die Position des Jungen angeht. Für mich war es eine Aussage, die ich von einigen Vätern meiner Spieler auch schon gehört habe. Warum spielt der nicht dort oder hier oder wo auch immer. Also von Leuten die immer alles besser wissen wollen, und das kann ich schon nicht mehr hören. Sorry nochmal, anscheinden habe ich hier etwas mißverstanden.

    PS: Unser Ältester dürfte nun in der 1.Hallenrunde endlich mal Mittelfeld spielen u. schoss gleich 6 von 9 Toren seines Teams. Da fragt man sich als Eltern natürlich, wo er heute stehen könnte, wenn seine Trainer seine Offensivqualitäten früher anerkannt hätten, denn nun ist er 12 und Entwicklung irreversibel verschenkt worden. Daher mein Interesse am autokratischen Positions-Aufstellen durch oft im Sehen nicht ausgebildete Kindertrainer u. mein Plädoyer fürs Rotieren als Fairplay pro "mentale" Freiheit, dass in unserer Region faktisch aber keiner macht (außer im LZ).


    Oh je oh eh, was für ein kurzsichtiges denken. Es gibt immer Spiele wo ein Spieler überragend ist. Aber man muss immer noch abwägen war es die Schwäche des Gegners oder das perfekte Zusammenspiel mit seine Teamkollegen, das er soviele Tore schoss. Mit 12 Jahren steckt er mitten in der Ausbildung zum Fussballer. Warum fragst du nicht, ob die gespielten Defensivaufgaben auch dazu geführt hat das er sich somit in das Verhalten eines Verteidigers hineinversetzen konnte und er deswegen die richtigen Entscheidungen die zum Torerfolgt führten,getroffen hat. Es gibt soviele Spieler die in der Abwehr angefangen haben, dann im Sturm spielten und jetzt im Mittelfeld agieren.


    Du wiedersprichts dir auch in der Aussage "wo könnte er heute stehen wenn er nur offensiv gespielt hätte" und "bist für rotieren". Positionsdenken fängt erst ab der C-Jugend an also ab 13/14. Erst auf dem Großfeld wird ersichtlich für welche Position ein Spieler am geeignetesten ist.


    Eine Sache nich: Halle ist mit dem Feld nicht zu vergleichen und nur weil er 6 Tore geschossen hat , heißt das nicht das, er auch draußen für Mittelfeld geeignet ist. In meinen Augen ist diese Aussagen eine Überschätzung des Jungen durch den Vater.