@ guenter
vielen Dank für deine Mühe. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Offensichtlich steht er unter Leistungsdruck. In der Schule (4.Klasse) gibt es keine Anzeichen. Er hat nur Einsen und Zweien und möchte auf das Gymnasium . Vor Arbeiten hat er keine Angst . Beim Stützpunkt gab es noch keine Turniere. Bei den Trainingseinheiten (Technik) macht er locker mit. Bei Spieleinheiten ist er auch hier zurückhaltender aber nicht verkrampft.
Allerdings wird bei uns zu Hause viel über Fußball gesprochen und viel Fußball geschaut. Wir fahren auch zu den Spielen mit.Wir werden deinen Rat annehmen und mal zu Hause bleiben .
Vielleicht kann der Trainer ihn mal auf anderen Positionen einsetzen. Bei uns wird kaum routiert . Sie spielen 7+1 und mein Sohn spielt meist zentrales Mittelfeld. Ich werde das auf alle Fälle mal ansprechen. Bis jetzt war er für jedes Punktspiel gesetzt und spielt auch meist durch. (mit noch 1-2 anderen). Der Kader besteht allerdings aus 12-13 Spielern. Es würde vielleicht auch helfen ,wenn er auch mal draußen wäre.
Die Stützpunkttrainer sehen sich wohl auch ab und an die Spiele der Vereine an, um die Jungs zu beobachten. Auch hier merke ich, dass ihn das beschäftigt ,obwohl er noch nicht beobachtet wurde.
Nochmals vielen Dank an alle! Wir werden mit beiden Trainern sprechen.
Beiträge von Tropi24
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Vielen Dank für die vielen Anregungen. Mit dem Vereinstrainer werde ich nochmal reden. Dieser ist eigentlich ein ruhiger Vertreter (also schreit nicht rum oder so). Aber im Gespräch mit meinem Sohn sagt er ihm oft er soll nicht verkrampfen, soll kämpfen u.s.w.Vielleicht ist das wirklich zu viel. Ich dachte bis jetzt nicht ,dass es am Trainer liegt.
Mit den "wichtigen" Spielen ist das so, dass bei uns schon ab der F-Jugend Kreismeisterschaften, Pokalrunden und Hallenkreismeisterschaften ausgetragen werden. Und hier gibt es dann immer Qualifikationsspiele oder man muß mind. Gruppenzweiter werden um weiter zukommen u.s.w. Hier liegt dann meist das Problem. In einem solchen Spiel oder auch gegen vermeintlich sehr starke Gegner ist mein Sohn dann wie blockiert und scheint auch keinen Spaß zu haben.Wenn die Mannschaft in Rückstand gerät, läßt er schnell den Kopf hängen und ihm scheint nichts mehr zu gelingen. Führen sie allerdings scheint ein ganz anderes Kind auf dem Platz zu stehen.
Wenn ich ihn aber am Nachmittag auf dem Bolzplatz spielen sehe,ist er total locker , feuert alle an und hat Spaß. Hier spielt auch ein Rückstand keine Rolle, es geht ja um nichts.
Ich habe hier viel über den Kinderfußballgedanken gelesen und bin ganz begeistert davon. Leider ist das in unserer Region gar nicht üblich.
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Hallo ich bin Mutter eines 10-Jährigen und habe folgendes Problem. Vielleicht könnt ihr mir einen Ratt geben. Mein Sohn hat mit 4 Jahren im Verein (Dorf) begonnen, Fußball zu spielen. Vor ca 1/2 Jahr wurde er zum DFB Stützpunkt eingeladen und trainiert dort nun 1x zusätzlich in der Woche. Er hat eine gute Technik und gutes Spielverständnis. Sein Problem liegt auf der mentalen Seite.
Er hatte schön früher Probleme in "wichtigen" Spielen seine Leistungsfähigkeit abzurufen. Er wirkt dann extrem gehemmt, fahrig und verkrampft. Auf der anderen Seite kann er, wenn ein Spiel läuft wie "aufgezogen" spielen. Dann verliert er kaum einen Zweikampf und führt seine Mannschaft als Kapitän an.
Seit er jetzt beim Stützpunkt ist , ist es noch schlimmer geworden. Er will alles besonders gut machen und ist gehemmt. Er hat Angst Fehler zu machen und übernimmt kaum noch die Führung sondern spielt den "Alibipass". Sein Trainer (im Verein) hat ihm wohl auch gesagt, er sei Führungsspieler und er erwarte mehr von ihm. Jetzt wirkt er vor dem Spiel nervös und im Spiel unsicher und abwartend.
Ich habe mit ihm gesprochen weil ich glaube , dass es ihm so nicht gut geht, ob wir das Stützpunkttraining aufgeben sollen und er einfach nur normal mit seinen Jungs Fußball spielt. Vielleicht auch nicht mehr als Kapitän, damit er den Druck los wird. Aber er möchte Fußballer werden, am liebsten auf des Sportgymnasium gehen und beim Stützpunkt bleiben.( Hier gibt es keine Erwartungshaltung von uns ! Ich weiß ,dass das bei vielen Eltern so ist. Ich stehe dem eher skeptisch gegenüber.)
Nun meine Frage : Sollte ich abwarten, ob er mit dem Druck doch noch zurechtkommt? Ist es vielleicht normal in seinem Alter? Ich möchte ihm nicht die Chance nehmen zumal das Training beim Stützpunkt wirklich im Vergleich zum Verein sehr viel anspruchsvoller ist. A B E R ich denke realistisch ist , selbst bei guter mentaler Verfassung werden nur die wenigsten später Fußballer. Und wenn er jetzt schon so zu kämpfen hat, ist das vielleicht nicht das Richtige für Ihn.
Könnt ihr mir einen Rat geben?
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Hallo,
brauche mal eine Meinung. In unserer E-Jugend sind sämtliche Leistungsträger in die D-Jugend gewechselt. Zum Teil auch Spieler die noch E-Jugend spielen könnten. Die verbliebenen Spieler in der E-Jugend sind leider sehr schwach und es ist absehbar das diese Kinder nicht ewig Fußball spielen werden. Aus der F-Jugend sind 2 gute Spieler nachgerückt, die nun in jedem Spiel fast 2-stellig verlieren.
Was ist für diese wirklich guten Spieler ratsam? Sollen sie ein Jahr in dieser E-Jugend verbleiben? Können Sie sich dort entwickeln ? Oder sollte man Ihnen raten sich eine spielstärkere Mannschaft zu suchen?
