Bei uns gibts insgesamt knapp 20 Mannschaften (Herren + Jugend zusammen). Geld bekommen nur die Trainer der I. und II. Herrenmannschaft, sonst sieht niemand einen Cent. Allerdings gibt es einmal im Jahr ein Fest, wo alle Ehrenamtlichen auf Kosten des Vereins Essen und Trinken können.
Dazu erhält jede Mannschaft am Ende der Saison ein sogenanntes "Fahrtgeld" (Kilometerpauschale von ein paar Cent. Berechnet für 3 Autos zu jedem Auswärtsspiel). Bei uns in der A-Jugend kommen da immer so 200 bis 300€ pro Saison raus. Allerdings ist es eher üblich, dass das Geld in die Mannschaftskasse fließt, obwohl es auch möglich ist, sich diesen Betrag als Trainer einzubehalten oder diverse Unkosten zu decken.
Ich finde diese Lösung gut so. Besser als wenn jeder Trainer monatlich ein paar Kröten bekommen würde. Käme das noch dazu, wüsste ich nicht, wie das finanziert werden soll. Unser Verein geht eigentlich immer so mit +/- Null aus einem Geschäftsjahr. Es fehlen also auch die Einnahmen, um die Trainer mehr zu unterstützen. Mit Ausnahme der "normalen" Gehälter für die zwei Herrentrainer, wird auch nicht sonderlich viel Geld für die Herrenabteilung ausgegeben.
Beiträge von dido
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Grundsätzlich sehe ich die Temperaturen nicht unbedingt als Problem an. Man kann sich ja warm anziehen und viel bewegen. Aber bei uns geht bei dem Wetter allein wegen der Platzbedingungen nix. Alles hart, gefroren und / oder vereist. Wie könnt ihr auf den Plätzen trainieren oder ist es bei euch noch nicht so schlimm?
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Wenn du sonntags spielst, würde ich auch Mittwoch und Freitag ideal finden. Dienstag + Donnerstag / Freitag ginge aber auch problemlos. Am wichtigsten finde ich einfach, nach dem Spiel mindestens einen Tag Pause zu haben, genauso zwischen letztem Training und Spiel.
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Na, das Thema Alkohol hatten wir hier doch schon...
Bei meiner A gibts auf der Weihnachtsfeier auch Bier. Und ich trinke auch das eine oder andere mit. Ich schaue allerdings schon, dass das nicht aus dem Ruder läuft. Hat bisher noch nie Probleme gegeben.Zur Ausgangsfrage: Stelle auf der Weihnachtsfeier immer die "Statistiken" vor. Also Trainingsbeteiligung, Tabelle, Einsätze, Tore, Karten etc. (muss man natürlich vorher regelmäßig mitgeschrieben haben). Habe auch mal ein Quiz gemacht mit gemischten Fragen (zum allgemeinen Fußballgeschehen, zur eigenen Saison, zum eigenen Verein etc.). Ansonsten kümmern sich die Spieler eigentlich immer selber um alles.
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Was ich mit meiner mannschaft gerne mache:
Wechseln der SpielrichtungDu hast ein ganz normales Feld (z.B. auf 2 Großtore mit Torhüter). An den Seitenauslinien steht mittig jeweils ein umgedrehtes Jugendtor (wahlweise auch je zwei Minitore). Es wird zunächst auf die Großtore gespielt. Zwischendurch gebe ich ein plötzliches Signal zum Richtungswechsel, sodass nicht mehr auf die Großtore, sondern auf die Kleintore gespielt wird. So sind die Mannschaften gezwungen, sich schnell auf die neue Spielsituation einzustellen. Wenn du die Kommandos dann gibst, wenn eine Mannschaft gerade den Ball verloren hat, hast du den entsprechenden Effekt nochmals verschärft.
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Offensichtlich haben noch nicht alle verstanden, was einen guten Verein ausmacht. Dass nämlich nicht jeder sein eigenes Süppchen kocht und nur guckt, dass er Training machen kann, aber die anderen am liebsten nicht, denn die Plätze könnten ja kaputtgemacht werden. Man, man, man...
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Wie sich das für mich anhört ist es eine Frage der Zeit bis der Knoten platzt. Ihr braucht einen positiven "Knalleffekt", mal einen knappen, hart erkämpften Sieg oder so. Bis jetzt ordentliche Ergebnisse gegen starke Mannschaften. Mach den Jungs das klar, hole sie mit ins Boot. Halte mal ne emotionale Ansprache und lebe den Optimismus vor. Vielleicht klappt es gegen den höherklassigen Pokalgegner, da habt ihr doch nichts zu verlieren.
Dass du ein gutes Verhältnis zur Mannschaft brauchst, wurde ja schon gesagt und scheint ja auch schon gut zu klappen. Wenn du jetzt noch fachlich überzeugen kannst, und glaubhaft rüberbringen kannst, dass die Spieler durch dein Training dazulernen können und besser werden, dann werden sie auch mitziehen solange sie nur etwas Bock auf Fußball haben. Sie müssen erkennen, dass du einen Plan hast.
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Ich kann dich voll und ganz verstehen. Ich kenne solche Spezialisten auch. Was man dagegen tun kann? Keine Ahnung, ich fürchte nichts. Wenn man sich beschwert, gibts schnell die gleichen Antworten. Von wegen selbst an die Nase fassen, Spieler und Trainer machen auch Fehler, selber erstmal besser machen etc.
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Die C-Breitensport-Lizenz ist für Trainer gedacht, die im unteren Jugend- bzw. Amateurbereich trainieren wollen, die C-Lizenz (Leistungsfußball) orientiert sich eher am Leistungsfußball. Man muss vorher einen Eignungstest bestehen, wenn man sie absolvieren will. Die Breitensport-Lizenz kann jeder machen, sie ist aber keine Bedingung um mit der Leistungsfußball-Lizenz zu beginnen.
Ich würde wenn man neu im Metier ist durchaus empfehlen, mit der Breitenfußball-Lizenz zu starten. Nur Mut und keine Sorge, du bist nicht der erste junge Mensch, der ne Jugendmannschaft übernimmt

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45 Minuten für eine Übung ohne jede Variation ist sicherlich viel zu lange. Für jede Altersklasse. Versuche bei Übungsformen nach dem Motto "vom Leichten zum Schweren" vorzugehen. Da kann man z.B. eine Passübung doch schön nach und nach ausbauen.
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Bei uns (NFV) wars sogar noch weniger:
Klausur + Lehrprobe, in der man eine Trainingseinheit zu einem vorgegebenen Thema ausarbeiten musste und dann einen Teil für ca. 15 Minuten durchführen musste.
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Jetzt erst noch mit der Umstellung auf Dreierkette zu beginnen, ist m.E. quatsch. direkt mit der Viererkette loslegen. Mein Vorschlag wäre hier ein 4:4:2 mit flacher vier im Mittelfeld. Vorteil: Du hast quasi zwei Ketten, die ähnlich funktionieren. Die Grundzüge lernen die Jungs wahrscheinlich schneller als du denkst.
Kurze Theorieeinheit vorher kann man machen. Aber nicht mehr als 10 oder 15 Minuten, dann mit der Praxis beginnen. Wie man am besten beginnt, dürftest du ja dann schon gefunden haben. Viel Erfolg -
Der Vorstand kommt mir aber auch sehr komisch vor...
Naja, du hast jetzt ausreichend Trainer, kannst also in Gruppen trainieren. Du sagst selber, dass sich einige gut weiterentwickeln, also läuft es doch. Von den 10, die dazugekommen sind, wollten es einige vielleicht auch nur mal ausprobieren und sind nach einigen Wochen wieder weg. Wenn nicht, hast du trotzdem alles richtig gemacht

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Ich denke, hier sind sich alle einig, dass der DFB mit seinem Konzept zumindest in die richtige Richtung fährt. Dass nicht alles 1:1 übertragbar ist auf jeden Verein bzw. jede Mannschaft ist ja auch völlig klar. Man nimmt sich halt das beste für sich raus und passt es ggf. auf die eigenen Strukturen an.
Aber das muss ich auch von einem Trainer erwarten. Zu viele stellen sich hin und fordern Inhalte und Übungen, die sie so 1:1 übernehmen können, ohne mal selbst ein bisschen nachzudenken (trifft natürlich auf die meisten hier im Forum nicht zu
).Der DFB sagt selber, dass man die Ziele und Inhalte dem Entwicklungsstand der Kinder anpassen soll. Kalendarisches und biologisches Alter ist nicht das gleiche, wie hier schon erwähnt wurde. Daher nehme ich den DFB in der Hinsicht mal ein bisschen in Schutz. Nach DFB-Konzept ist es nicht verwerflich, Inhalte einer D schon in einer weit entwickelten E umzusetzen. Die Empfehlungen richten sich an Durchschnittswerten.
Wobei ich zugeben muss, dass bei Trainerlehrgängen, Zeitschriften, trainingonline etc. immer vom Optimalfall ausgegangen wird. Da werden Einheiten mit einem Kader von 16 Leuten abgehalten, wovon viele Vereinstrainer nur träumen können. Und dann steht man da und schimpft, dass der DFB sich nur an die Elite richtet. Ich mag das auch nicht ganz abstreiten, aber in so einem Fall muss ich als Trainer dann halt mal in der Lage sein, die positiven Dinge für mich rauszunehmen und nicht erwarten, dass man mir alles 1:1 vorgibt.
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Wir sind ein absolut breitensportlich orientierter Verein. Sowohl A-Jugend als auch I. Mannschaft spielen im oberen Drittel der Kreisliga, haben zwischendurch evtl auch mal die Chance auf kurzfristig Bezirksliga, mehr nicht. Beide Mannschaften würde ich jetzt nicht als Aushängeschild des Vereins sehen, da wir auch andere Sportarten haben, die auf teilweise höherem Niveau betrieben werden (aber immer noch Breitensport).
ein Clubhaus haben wir auch, genauso wie du es beschreibst, Michl. Manchmal trinken wir auch dort unser Bier oder holen die Kiste von dort. Manchmal schmeißt der Vorstand sogar eine für die Herrenmannschaften oder die A-Jugend. Im Verein sieht niemand etwas Schlimmes daran. Auf die Idee, dass Fußball nur Mittel zum Zweck des anschließenden Bieres ist, kommt hier niemand. Wir alle spielen Fußball, um Gas zu geben, uns auzupowern, aber auch um uns zu verbessern und nach Möglichkeit Erfolg zu haben. Das versuche ich jeden Tag vorzuleben und ich bilde mir ein, dass dabei alle gut mitziehen. Und wenn man gut was getan hat, dann darf man hinterher auch mal zu ner Flasche Bier greifen. Ich sehe selten Mannschaften, die nach dem Training oder nach einem Spiel noch so lange zusammensitzen. Ich denke sogar, dass uns andere Trainer um diese Geschlossenheit beneiden. Dabei wird nun ja nicht gesoffen, aber ein zivilisierter Umgang mit Alkohol trägt zur Geselligkeit bei. -
Ja, aber wir machen das trotzdem zur Sicherheit, denn manchmal dauert es dann halt doch ein paar Tage bis es im Netz umgestellt ist. Und wenn ein anderes Team genau in der gleichen Zeit auf den gleichen Gedanken kommt... Hats alles schon gegeben
Ich fürchte, dein Staffelleiter ist da wohl ne negative Ausnahme? -
Trainerlegende:
Bei uns läuft es in der Regel genauso ab, wie du es vorschlägst. Der Staffelleiter akzeptiert das und ist sogar dankbar dafür, dass wir es untereinander selbst regeln. Allerdings geht immer auch eine Mail an den heimischen Fußball- bzw. Jugendobmann, damit es nicht zu Doppelbelegungen kommt. -
Ich habe ja eine A-Jugend und die Jungs haben unter sich die Regelung getroffen, dass derjenige, der die Trikots zum Waschen mit hatte, zum Spiel eine Kiste Bier (Pils und Mixzeug) mitbringt. Die meisten bringen auch eine zum Geburtstag mit. Ich auch. Ich finde das in Ordnung so. Man bekommt mit, dass sie in ihrer Freizeit teilweise schon erschreckend viel trinken, da kann man onehin nichts machen. Natürlich achte ich trotzdem auf einen gesitteten Umgang und dass alles sauber und ordentlich hinterlassen wird. Es trinkt auch niemand, der noch fährt, auch hat meistens niemand mehr als zwei Flachen. Also alles im Rahmen. Ich würde sogar behaupten, dass es zum Gemeinschaftsgefühl beiträgt, hinterher noch ein bisschen zusammenzusitzen.
So und jetzt steinigt mich

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Hey Steini,
ich komme aus dem gleichen Kreis und kann mich auch noch an den Bericht erinnern. Wer die Vorberichterstattung gelesen hat, hätte wirklich wissen können, dass man es mit negativem Verhalten in die Zeitung schafft. Ich war beim Turnier allerdings nicht anwesend und kenne den Trainer nicht (weiß auch nicht mal mehr um welchen Verein es ging). Kann also nicht beurteilen, ob es gerechtfertigt war. Ich muss aber zugeben, dass ich beim Lesen des Artikels ein breites Grinsen auf den Lippen hatte. Wenn es denn gerechtfertigt war, finde ichs durchaus in Ordnung so.
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Wenn das der Pastor hört

