Beiträge von Coach_T

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    Wo ist der Unterschied zwischen einer schwachen Truppe, die nur das Training nach Lust und Laune mitmacht und keine Spiele bestreitet und einer 2.ten, für den Spielbetrieb gemeldeten Mannschaft, die halt sehr schwach ist, weil sie nur nach Lust und Laune trainiert und am Wochenende nur auf den Sack bekommt?


    Bei beiden Konstellationen besteht die Gefahr, dass die Jugendlichen früher oder später aufhören.


    Wenn die natürliche Motivation des Menschen darin besteht sich gegen andere zu messen, verstehe ich nicht warum die Jugendlichen nicht regelmäßig zum Training kommen und für diesen Wettbewerb trainieren. Weil eins muss denen ja auch klar sein: ohne Training kann nicht erwartet werden, dass Spiele gewonnen werden.


    Und um das nochmal klarzustellen: eine 1. Mannschaft mit ausreichender Anzahl an Spielern, die regelmäßig zum Training kommen und auch im Spielbetrieb sind, gibt es ja bei mir. Es geht nur um die Kinder, die das alles nicht ernst nehmen.

    ParkerS ja, so ist ja mein Gedanke: eine Mannschaft mit 10-12 zuverlässigen Spielern melden und in den Spielbetrieb jedes Wochenende schicken. Und den Unzuverlässigen und eher Lustlosen aus der gesamten Mannschaft halt nur das Training mit den anderen anbieten - in der Hoffnung, dass die sich entwickeln und irgendwann auch den Fußball ernster nehmen.


    Latinl sehe ich genauso. Jedes Kind/jeder Jugendliche und auch jeder Elternteil hats doch selber in der Hand, ob das Kind/der Jugendliche bei offiziellen Spielen dabei ist. Warum noch belohnen, wenn man kaum zum Training kommt oder auch generell sich beim Fußballtraining nicht anstrengt und mitmacht.

    Hey, danke für deinen Input und deine Erfahrungen diesbezüglich.


    Ich lese hier im Forum oft, dass man frühzeitig eine Teilung in stark und schwache Gruppen machen sollte - sei es im Training oder auch im Spielbetrieb. Hier sehe ich aber auch die Gefahr, dass sich die schwache Gruppe nach einiger Zeit ausdünnt bzw. habe ich das hier auch oft gelesen.


    Dementsprechend ist es doch eigentlich egal, ob ich entweder eine F2 (schwach) im Spielbetrieb anmelde oder halt ne Spaßtruppe, die nur im Training kickt. Bei beiden Konstellation verliere ich Kinder.


    Dann gibt es noch die Möglichkeit der Mischung stark mit schwach. Hat aber auch Nachteile.


    Wie man's macht, ist's falsch.... =)

    Hallo zusammen,


    ich möchte die Idee von Leodegar auch nochmal aufgreifen, weil ich zur Zeit eine gleiche Idee für die nächste Saison verfolge. Zur Zeit spielt meine U8 sogenannte 3vs3 Funino Festivals alle 3-4 Wochen. Die Beteiligung schwankt sehr stark. Es sind je nach Monat mal 8, mal 15 Kinder dabei. Auch im Training schwankt es, wobei ich mich auf nen harten Kern verlassen kann. Insgesamt besteht die Mannschaft aus 20 Kindern.


    Nächste Saison wollen wir an sogenannten Spieltagen teilnehmen. D.h. entweder kommt 1 Verein zu uns oder wir fahren auswärts zu einem Verein. Spielform 3+1 TW auf Jugendtore und 1 bis max. 2 Felder 3vs3 Funino. Diese finden fast jeden Samstag statt. Je nach Teilnehmeranzahl des Gegners und meiner Mannschaft könnte man auch ein 2. Funino Feld aufbauen. Erfahrungsgemäß (Gespräche mit anderen Trainern) läuft es aber darauf hinaus, dass aufgrund der Teilnehmeranzahl nur 2 Felder aufgebaut werden. D.h. ich kann nur ca. 10 Kinder (6 auf dem Jugendtorfeld und 4 auf Funino Feld) mitnehmen.


    Ich habe aber 20 Kinder in der Mannschaft. Davon halt 10, die regelmäßig am Training und an den Spielen (+/-) teilnehmen und ca. 10, die sehr unregelmäßig kommen und auch die Spiele nicht so ernst nehmen. Es sind aber auch die Kinder, die halt eher schlechter sind.


    Jetzt überlege ich folgendes: Teilung der Mannschaft in Kinder, die regelmäßig im Training und bei Spielen waren. Also die auf die man sich verlassen kann. Die würde ich dann in den Spielbetrieb schicken. Und Einteilung in eine sogenannte flexible Spaßgruppe, die konsequent nicht zu Spielen mitkommt und bei denen es mir egal ist, ob die Kinder mal 2 Wochen nicht zum Training kommen. Falls von den 10 gesetzten fußballbegeisterten Kinder eins ausfällt, spreche ich Kinder aus der Spaß-Gruppe an.


    Innerhalb der Trainingseinheit würde ich (und mache es bereits seit 2 Jahren) auch eine Trennung nach willensbereiten Kindern und "bißchen Spaß an der Bewegung" Kindern machen. Zumindest bei Spielformen und Abschluss-Spielen. Lässt sich ja durch die kleinen Spielfelder problemlos aufteilen. Und der Fokus muss nicht unbedingt auf den Spaß Kindern liegen, da die ja nur bißchen rumkicken wollen. Wenn man merkt ein Kind will mehr, entwickelt sich weiter und brennt für den Fußball, kommt es mit zu den Spieltagen.


    Ziel ist es, zum jetzigen Zeitpunkt den Kindern, die mehr wollen, eine Möglichkeit in Form dieser Spieltage zu geben. Und sich auch unter Gleichgesinnten weiterzuentwickeln.

    Gleichzeitig aber die anderen Kinder nicht zu verlieren.


    Nachteile bzw Schwierigkeiten die ich sehe:

    1. Kann man das den Eltern so verkaufen? Bzw sehen die Eltern der Spaß Kinder das überhaupt so, dass ihre Kinder Fußball als nice to play sehen.

    2. Spaß-Kinder bekommen keine Weiterentwicklung gegenüber anderen Mannschaften

    3. Kinder merken: das sind die Guten, wir sind die Schlechten. Wobei das ja an denen liegt und an deren Eltern. Könnte man aber vorbeugen, in dem man konsequent sagt: das sind die Löwen, ihr seid die Tigergruppe o.ä.


    Um es vorweg zu nehmen, eine Einteilung in U9 I und U9 II und gleichzeitig beide in einen Spielbetrieb zu schicken, sehe ich schwierig, da dann wieder ein neuer Trainer für U9 II gefunden werden muss. Und das Niveau der U9 II sehr schlecht wäre, sie wahrscheinlich dauernd auf die Mütze bekommen und dann schlussendlich den Spaß am Fußball verlieren. Viele dieser Kinder sind nämlich auch nur bei Spielfestivals dabei, weil sie wissen, ich bin heute bei dem und dem Guten im Team und deshalb gewinnen wir oder verlieren nicht so hoch. Hab mal ne Trennung bei den Festivals nach Gut und Schlecht gemacht. Da war das Geheule groß bei der Gruppe. Teilweise 16:0 verloren.


    Was haltet ihr davon? Machbar?


    Und um die Brücke wieder zum Ausgangs-Post zu schlagen: ja das habe ich auch. Und ich glaube es liegt halt an den Kindern/Eltern, denen Fußball nicht so wichtig ist. Und deshalb auch meine oben skizzierte Idee.

    Hallo zusammen,


    zunächst vielen Dank für eure Antworten und Meinung. Das finde ich großartig :)


    Ich möchte nochmal auf ein paar Anregungen eingehen.


    Wir sind ein kleiner Verein, der eine 1. Mannschaft hat, eine U15, eine U13, eine U10 und eine U8. Momentan wird eine Bambini Mannschaft U6 aufgebaut. Eine U9 gibt es nicht. Meine U8 ist mit die von der Anzahl der Spieler (16) größte Mannschaft im Verein.


    Mein Anspruch an die Mannschaft ist einfach: die Kinder sollen die Liebe zum Fußball entwickeln, gerne zum Training oder den Spielen kommen, sich fußballerisch weiterentwickeln. Aber!!! natürlich möchte ich bzw. auch die Mannschaft auch mal Spiele gewinnen. Nach verlorenen Spielen ist die Mannschaft immer sehr frustriert. Wir arbeiten seit fast 2 Jahren zusammen. Aber der große Durchbruch mit Siegen bleibt einfach aus - auch bei den starken Spielern. Unsere Gegner sind wirklich einfach immer sehr gut.


    Im Training herrscht ganz klar das Motto: Freude, Intensität und Wiederholungen. Ich konzipiere das Training so, dass nicht viel umgebaut werden muss. Standzeiten sind auch sehr gering (wobei das halt bei 16 Kindern echt schwer ist). Viel Kleinfeldspiele, viel 1vs1, 2vs1 etc.


    Im gesamten Verein herrscht Mangel an Trainern, Funktionären, Betreuern etc. Die Stelle der Jugendleitung ist momentan nicht besetzt. Jede Mannschaft wird nur von einem Trainer trainiert. Ab und zu helfen Eltern mit oder ein Spieler der "höheren" Mannschaften wird wochenweise als Co-Trainer eingesetzt. Aber das ist nicht fix. Auch der Vorstand wechselt alle paar Jahre komplett. Vor diesem Hintergrund fällt es mir sehr schwer eine/n Co-Trainer/in zu finden -auch wenn diese/r dringend benötigt wird. Das wird mir auch immer klarer. Ich könnte nochmal in den sozialen Netzwerken nachfragen oder über whatsapp. Aber das habe ich schonmal gemacht und es haben sich 0,00 Leute gemeldet. Und die Eltern haben alle auf dem letzten Elternabend mitgeteilt, dass sie gerne sporadisch auf den Festivals das zweite Team betreuen. Aber eine fixe Anstellung als Co-Trainer kann sich keiner vorstellen. Ich weiß auch nicht, ob das so klasse ist mit einem Elternteil, weil das Trainer-Dasein mit sehr viel Zeit und Engagement verbunden ist. Das sehe ich da bei keinem.


    1. Ich denke mein Training ist gut. Jedes Kind, welches zum Schnuppern kommt, meldet sich an. Ich bekomme gutes Feedback der Eltern, dass ich meine Aufgabe richtig gut mache. Auch andere Trainer im Verein fragen mich bzgl. Training um Ratschläge etc. Wahrscheinlich erfülle ich die Ansprüche Dritter sowieso. Aber meine Ansprüche sind halt irgendwie anders. Ich sehe die guten Spieler und erwarte, dass die schwachen Spieler mit der Zeit auch so werden, gerade weil ich denke, dass ich gutes Training anbiete. Aber das funktioniert nicht. Die schwachen Spieler entwickeln sich einfach nicht, auch nach Jahren nicht. Man arbeitet soviel im Training und die Weiterentwicklung bleibt einfach aus. Auch habe ich mal einen anderen Trainer gefragt, ob er sich mal mein Training anschauen könnte und mir Feedback geben könnte - auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung der schwachen Spieler. Aber auch er fand, dass das alles von den Inhalten und der Struktur gut ist.


    2. Hier muss ich tatsächlich mal schauen ob ich nicht mit 3 Teams zu den Festivals fahren kann. Hier muss ich aber auch sagen, dass ich in einer Gruppe bin, in der 5 Vereine 18! Teams gemeldet haben. Das wären 9 Kleinfelder, die aufgebaut werden müssten. Aus meiner Sicht viel zu viel. Hier hätte der Verband diese Gruppe in zwei Gruppen aufteilen müssen. Das ganze wäre viel entspannter. Wenn ich jetzt noch ein zusätzliches Team melde, wären das offiziell 19 Teams.

    Eigentlich will ich auch nicht Kinder zu hause lassen. Ich könnte das auch gar verargumentieren gegenüber den Eltern warum jetzt ausgerechnet ihr Kind zuhause bleibt - außer vom Leistungsniveau. Andererseits im worst case hab ich 7 Kids pro Team und 4 stehen draußen.


    4. Thema homogene Gruppen auf Turnieren: Das Thema liegt mir schwer im Magen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass meine schwachen Kinder als Team null Chance gegen andere Mannschaften in der Region hat. Auch bei den Festivals, wo am Ende ja durch den Champions-League Modus sowieso die schwachem Mannschaften im letzten Feld gegeneinander spielen, verliert meine schwache Mannschaft haushoch. Ich weiß nicht, ob das die Kinder und auch die Eltern auf Dauer mitmachen. Jetzt am Wochenende spiele ich mit 2 heterogenen Mannschaften - mal schauen wie das wird nach der Winterpause.


    5. Wahrscheinlich spielt bei diesem Thema (whatsapp Gruppen von Trainern/Testspielbörsen etc.) auch mein Neid eine große Rolle. Warum schaffen es andere Mannschaften jede Woche Spiele zu organisieren/zu bestreiten? Warum geht das nicht mit meiner Mannschaft? Wie soll sich die Mannschaft weiterentwickeln, wenn wir nur alle 3-4 Wochen gegen andere spielen?

    Durch die vielen Spiele der anderen Mannschaften haben diese ja immer einen Vorteil gegenüber meiner Mannschaft: viel mehr Spielerfahrung.

    Aber wie Mittelfeld#6 schreibt: ich werde Testspiele weiter anbieten, wer Lust hat, kommt mit , wer nicht halt nicht.

    Das Thema wird wahrscheinlich auch nächste Saison nicht mehr so groß sein, da in der U9 keine Festivals mehr angeboten werden, sondern nur noch Spieltage und das fast jeden Samstag. Hier bin ich gespannt wie die Eltern dann damit umgehen.


    Viele Grüße an alle und ein schönes Wochenende


    Coach T :)

    Hallo zusammen,



    ich bin seit Sommer 2024 Trainer. Angefangen U7, die dann mit der jetzigen Saison zur U8 wurde. In der Mannschaft sind momentan 6 gute Spieler, 2 mittelmäßige und 8 eher nicht so talentierte Fußballer. Leider hat sich in den letzten Monaten bei mir Frust aufgestaut, deshalb auch der Post im Frust-Thread :) . Ich hoffe, dass ihr mir vielleicht ein wenig weiterhelfen könnt, wie ich mit folgenden Dingen umgehen kann.


    1. Mir fällt es zur Zeit sehr schwer ein auf meine Ansprüche!! zugeschnittenes Training zu geben. Grund ist die Vielzahl an Kindern. Mit 10 Kindern komme ich gut klar, kann auf sie eingehen, coachen, Fehler erklären etc. Mit momentan 16 Kindern komme ich ganz klar an meine Grenze. Ich habe die Kinder zwar im Griff und das Training ist geordnet, aber die Qualität leidet darunter. Eltern wollen nicht helfen und auch Nachfragen im Verein, ob bspw. ein C-Jugend Spieler als Co-Trainer fungieren möchte, blieben erfolglos. Ein Ansatz wäre natürlich die Mannschaft in F1 und F2 zu teilen. Mit jeweils 8 Kindern eine Mannschaft zu haben, und wo man dann einen 2. festen Trainer für die andere Mannschaft finden müsste, ist aber wahrscheinlich auch nicht sinnvoll. Wie würdet ihr das angehen? Einfach laufen lassen und akzeptieren, dass man kein Individualtrainer ist?


    2. Wir nehmen an sogenannten Spielefestivals teil. Dabei wird auf 6-7 Kleinfeldern Funino (3vs3) und auf 2 Kleinfeldern 3+1TW auf Jugendtore gespielt. Wir haben am Anfang der Saison zwei Teams gemeldet. Nun habe ich das Problem das ich eigentlich viel zu viele Kinder für die Turniere habe. Es kamen in den letzten Monaten 4 Kinder hinzu. Kommen bspw. 14 Kinder mit zu den Turnieren, habe ich zwei Mannschaften a 7 Kinder: 3 Kinder starten das Spiel, 4 Kinder stehen draußen. Ich lasse sie dann auch rein, damit jeder auf seine Spielzeit kommt. Aber im Schnitt kommt jeder auf nur 3 Minuten Spielzeit pro Spiel (8 Minuten Gesamtspielzeit pro Spiel). Es finden ca. 8 Spiele pro Festival statt. Auch das ständige Einwechseln bringt Unruhe ins Spiel. Sollte ich bewusst Kinder zu hause lassen? Wenn ja, nach welchem System?


    3. Wie geht ihr mit Leistungsgefällen in eurer Mannschaft um? Ich habe ca. 4 Spieler, die bereits seit 1,5 Jahren bei mir trainieren und sich überhaupt nicht weiterentwickeln. Dribbling klappt nicht, 1vs1 Situationen werden vermieden, Bälle werden einfach ins Aus geschossen, weil das der leichteste Weg ist, den Ball wieder loszuwerden, Lustlosigkeit während der Trainings-Spiele, teilweise stehen sie in der Mitte des Spielfeldes und schauen mit hinter dem Rücken verschränkten Armen nur zu. Wenn ich sie frage, ob sie überhaupt noch Lust auf Fußball haben, sagen sie immer „Ja“ und kommen auch regelmäßig zum Training. Trotzdem frage ich mich wie man mit solchen Kindern weitergeht? Ich sehe auch nicht, dass sich diese Kinder in 1-2 Jahren so stark weiterentwickeln, dass sie nahezu auf dem Niveau der guten Spieler sind. Im Training mache ich ganz klar eine Trennung in den Abschluss-Spielen mit 2 Feldern. 1 Feld auf dem die guten Spieler spielen- Auf dem anderen sind die Schwachen. Eine Mischung der Teams macht überhaupt keinen Sinn, da dann die schwachen Kinder noch weniger den Ball bekommen. Was macht man mit diesen schwachen Spielern? Einfach mitschleppen? Schwerpunkt auf die Starken? Oder komplett anders rum: Schwerpunkt auf die Schwachen zur Weiterentwicklung und die Starken einfach laufen lassen, da die eh Bock haben?


    4. Durch das große Leistungsgefälle fällt mir auch die Teameinteilung bei den Turnieren/offiziellen Spielen schwer. Im Gegensatz zu den Trainings-Spielen mische ich hier gut und schlecht. Heißt: 2 Teams, in dem jeweils 2-3 gute Spieler gesetzt sind. Dazu packe ich dann die anderen nicht so guten Spieler. Das hat aber zur Folge, dass 1. die guten Spieler frustriert sind, weil sie mit den nicht so guten spielen müssen und 2. wir oft Spiele verlieren. Einmal habe ich es dann so gemacht, dass ich nur die starken in ein Team gepackt habe und in dem anderen Team nur die Schwachen. Hatte zur Folge, dass die schwache Mannschaft alle Spiele mit 12:0 o.ä. verloren hat. Die Beschwerden der dazugehörigen Eltern der schwachen Kinder waren groß ("Wie kann man sowas nur machen?", "So gehts aber nicht weiter") und einige der schwachen Kinder weinten sogar nach dem Turnier. Wie geht ihr mit sowas um? Ist die Mischung von starken und schwachen Spielern sinnvoll? Es kommt aber bei mir in diesem Zusammenhang auch die Frage auf: was machen die Eltern, wenn es irgendwann mal darauf hinausläuft, dass ihr schwaches Kind nur ein Bankdrücker ist?? Irgendwann ist Fußball halt ein erfolgsorientiertes Spiel, in dem ein Trainer dann nur die besten aufstellt.


    5. Und eine letzte Sache 😊 Ich bin in einer WhatsApp Gruppe, in der einige Trainer der Region sich zusammengetan haben. Hier werden wöchentlich Anfragen nach „Leistungsvergleichen“/Testspielen gestellt. Meistens sind immer die gleichen Trainer, die nachfragen. Ich habe das Gefühl, dass einige Vereine fast 2 mal die Woche gegen andere spielen - und das in der F-Jugend????!!!! Natürlich, durch diese regelmäßige Spielerfahrung werden diese Mannschaften immer besser und wenn wir dann auf den regulären, vom Verband organisierten Spielefestivals auf diese Teams treffen haben wir meistens keine Chance. Bedingt durch die Eltern (Fahrerei, Zeit, andere Hobbys der Kinder etc.) hat meine Mannschaft nur im Schnitt alle 3-4 Wochen ein Spiel. Mal geringere Zeitabstände, mal größere. Mich setzt das aber wahnsinnig unter Druck. Ich selber hätte nix dagegen, jedes Wochenende ein Spiel zu haben. Aber da machen meine Eltern nicht mit. Kennt ihr solche Umstände auch? Verspürt ihr auch einen solchen Druck mehr Spiele gegen andere machen zu müssen, um besser zu werden?


    Danke für eure Hilfe 😊


    Viele Grüße


    Coach T