Beiträge von xXSodaXx

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    Wir haben das Problem in der F-Jugend: Die F2 wurde zur F1 (8 Kinder) und aus der G rückten nur 4 nach. Damit alle zu Spielpraxis kommen also 2 Mannschaften.

    Wir hatten den Plan, die "schwächeren" zuerst aufzuteilen und dann die Stärkeren (4 Kinder) den beiden Mannschaften zuzuteilen , so dass immer schwächere, mittlere und starke in einer Mannschaft spielen. Nur ein Spiel pro Halbjahr, wo auch alle 4 stärkeren Spieler zusammenspielen, damit auch diese sich nicht "verlieren". Funktioniert bislang ziemlich gut und hatte tatsächlich den Effekt, dass die schwächeren nun auch Erfolgserlebnisse (Selbstvertrauensgewinn ohne Ende) haben (sie gewinnen Spiele und die Stärkeren passen auch mal zum Schwächeren, wenn dieser besser steht, so dass sogar diese mittlerweile Tore schießen). Die Mannschaft ist echt ganz gut zusammengewachsen...

    @FA und @LW

    Wäre es nicht viel clevere die Jungs koordinativ auszubilden?

    In dieser Alterstufe gibt es immer noch Kinder, die mit der harten und überharten Spielweise nicht klar kommen.

    Wenn ihr das Ziel habt eure Kinder auszubilden, dann empfehle ich so lange mit dem körperbetonten Spiel zu warten, bis alle Spieler psychisch so weit entwickelt sind, dass sie damit klar kommen.

    Habe jetzt länger nicht mehr hier reingeschaut.

    Erst einmal vielen Dank an alle, die hier so fleißig mitdiskutiert haben.


    Mir ging es in der tat überhaupt nicht darum, körperbetontes Spiel absichtlich zu trainieren. Nicht in der F- oder E-Jugend. Man sieht aber bei einigen Spieler, dass sie ihren Körper sehr geschickt bei der Balleroberung oder -verteidigung einsetzen. Wenn es mir im Training auffällt, kommentiere ich das auch entsprechend. Ich kommentiere aber auch den "Eishockey-Bodycheck" mit der Schulter, wo das Ziel der Gegner und nicht die Balleroberung war. Im Wiederholungsfall gerne verbunden mit einer kurzen Trainingspause. Das gilt ebenso für "Arm ausfahren", Trikot zupfen, etc...

    Auf der anderen Seite gibt es dann aber auch die Spieler, die bei einer Berührung in den "sterbenden Schwan Modus" verfallen und - bei den Spielen am Wochenende dann auch noch von den Eltern (meistens die Mütter) unterstützt werden. Das war eigentlich, was mich bewegt hatte: Der eine reagiert auf den "sterbenden Schwan" und ruft Foul und der andere lobt den geschickten Einsatz des Körpers (ohne ihn zu trainieren oder zu forcieren).


    Wenn die Trainier sich bei einen Fußballspiel am Wochenende nicht einmischen (leider passiert das viel zu oft), haben die 7- und 8-jährigen Jungs auf dem Platz auch schon eine sehr gute Ahnung von dem, was richtig oder falsch ist.

    Hey,


    bin seit einiger Zeit stiller Mitleser, aber jetzt doch einmal eine Frage, wie ihr das behandelt.


    Bei uns in der F-Jugend gibt es 3 herausstechende Spieler, die im Spiel (Trainings- wie Freundschaftsspiele) auch den Körper bereits recht gut einsetzen können.
    Klassiker eben: Sie beobachten es bei den Großen und kopieren das.


    Allerdings haben wir im Trainerkreis mitunter Diskussionen:


    Lager A:
    Geht gar nicht, da auch schwächerer Spieler "unsanft" vom Ball getrennt werden und sich manchmal auch jemand weh tut (Ausnahme, der übliche sterbende-Schwan-Spieler, der bei jeder Berührung theatralisch fällt). Der Rempler eben mit der Schulter, der das andere Kind dann zum Fallen bringt. Abgesehen davon, gibt es ja dann auch sich beschwerende Eltern, dass das andere Kind so grob sei...


    Lager B:

    Solange es regelkonform ist, den Körpereinsatz akzeptieren, da Fußball eben auch ein Kontaktspiel ist. Sie finden, dass die Gefahr besteht, dass Körpereinsatz abtrainiert werden könnte.
    Nicht regelkonformer Körpereinsatz dagegen sollte verwarnt und bei Wiederholung auch sanktioniert werden.


    Das einzige, wo wir uns alle einig sind, ist "Grätschen" im Training (auch wenn regelkonform der Ball gespielt wird). Das Verletzungsrisiko ist einfach zu groß.


    Wie handhabt ihr das mit dem Körpereinsatz in der F-Jugend?

    Es genügen in der Regel aber 2-3 Kids, die schon seit sie laufen können nichts anderes im Kopf und am Fuß haben als einen Fußball.
    Sollten diese Kinder dann noch regelmäßig Spiele älterer Mannschaften bzw. Fußball am Fernseher verfolgen verstehen sie von selbst, dass Fußball nicht nur aus Dribbeln und aufs Tor schießen besteht.

    Wenn diese 2-3 dann zufälligerweise in der gleichen Mannschaft landen, ist es tatsächlich möglich, dass deren Team gezielte Pässe, Querverlagerungen etc. spielt, ohne, dass der Trainer das explizit trainiert oder einfordert, sondern einfach weil diese Kinder aufgrund ihrer Vorerfahrungen schon weiter sind als andere Altersgenossen.


    Absolut. Das ist auch meine Erfahrung: Die Kleinsten lernen von den Großen, alleine vom Zusehen.

    Bei uns in der F gibt es auch 3, die sich schon gegenseitig suchen, Pässe in den Raum schießen und den anderen dabei Spieler rufen/schicken. Querpässe oder Doppelpässe dagegen sind noch rar und es ist wirklich nicht immer klar, ob es ein "Ball vorm Gegner wegschießen" oder ein gewollter Pass sein sollte.
    Witzig: Seit der EM sieht man sogar einzelne Rückpässe... weil die Großen es auch so machen, was uns meist schmunzeln lässt.