Beiträge von BambiniFuzi

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    Hallo, wir sind in unserer F ca. 30 Kinder, wobei JG2016 ca. 15 Kinder und im Jahrgang 2017 ca. 15 Kinder. Wir teilen die Truppe in 3 Gruppen;

    • F1 Leistungsstark Altjahrgang

    • F2: Leistungsschwach Altjahrgang und Leistungsstart Jungjahrgang und

    • F3 Leistungsschwach Jungjahrgang. Alle Teams haben so ca. 10 Kinder.


    Das funktioniert bei uns einwandfrei.


    Meine Erfahrungen: Die Eltern der schwächeren Kinder finden eine leistungsgerechte Aufteilung absolut nicht okay, obwohl wir sie davon überzeugen, dass ein Kind nur dann besser wird, wenn es sich gegen andere Kinder durchsetzen kann und mehr Ballkontakte hat. Also lass dich nicht beirren. Einfach aufteilen! :) Da helfen leider keine guten Argumente

    Private Ligen haben sich bei uns auch massiv geformt. Es sind bei weitem weniger Teams gemeldet, als noch zur vorigen Saison. Bin da echt gespannt, ob der Verband reagiert oder das mitbekommt.

    Ich bin alleiniger Trainer von 16 F-Lingen. Daher war mein Glück, dass die meisten Vereine geduldet haben, dass wir immer mit zwei Teams komme, wodurch aber alle Mannschaften dann ein Spiel mehr haben. So konnte ich aber eigentlich immer alle kinder spielen lassen.

    Das finde ich schon ein bisschen frech. Ich frage mich da, warum man nicht 2 Mannschaften meldet und Eltern mehr in die Pflicht nimmt. Dann könnte man auch einmal Fußball 3 und einmal Fußball 5 melden und könnte die Kinder flexibel nach Entwicklungsstand einsetzen.

    Absolut. Ich habe sogar einen Elternbrief verfasst, bei dem ich kommuniziert habe, dass ich nur 7 Kinder spielen lassen kann, wenn ich keine Unterstützung bekomme. Es hat sich von allen Eltern kein einziger gemeldet. Es wurde nichtmal darauf reagiert. Beim ersten Turnier wurde mir dann angeboten, ob ich nicht mit zwei Teams kommen kann, weil ein Team ausfällt.

    Dann wollte ich es eigentlich durchziehen, um ein Exempel zu statuieren, aber mir taten die Kinder leid. Also bin ich eingeknickt und habe den Eltern gesagt, dass wir mit 2 Teams kommen können.

    Und selbes hatten wir bei den anderen Spielen eben auch.


    Aber mir ist eben auch aufgefallen, dass ich die spielschwächere Truppe noch nicht im 5vs5 sehe. Daher werde ich zur Rückrunde eventuell wieder 3v3 Minifußball anmelden.

    Hey Trainer Kollegen,


    die Hinrunde ist vorbei und wir haben die erste offizielle Mini Fußball Hinrunde hinter uns. Wir haben uns mit unserer F2 (2017) für Fusball5 angemeldet, wo man im Turniermodus mit 4 Teams jeder gegen jeden (15 Minuten spiele) im 5 gegen 5 auf 40x25 Meter spielt.


    An sich fand ich die Organistaion ok, die Vereine im umkreis haben gut mitzogen und alle haben sich viel Mühe gegeben. Ich bin alleiniger Trainer von 16 F-Lingen. Daher war mein Glück, dass die meisten Vereine geduldet haben, dass wir immer mit zwei Teams komme, wodurch aber alle Mannschaften dann ein Spiel mehr haben. So konnte ich aber eigentlich immer alle kinder spielen lassen.


    Den Kindern hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht.


    Trotzdem bin ich noch nicht ganz überzeugt, ob 5v5 in diesem Alter dem 3gg3 auf 4 Tore schon richtig ist. Wie seht ihr das? Wie war eure Mini Fusball Hinrunde? 8o

    Hi, lass dich von dem Begriff GAG Modell nicht abschrecken.


    Es steht eigentlich nur für Spielen - Üben - Spielen


    Ganzheitlich (G1): Startet mit einer spielnahen Situation oder einem Spiel.Beispielswiese eine Spielform (Egal ob 2 gegen 2 oder 7 gegen 7) mit Provokationsregeln wie: - Erst 5 Pässe dann Abschluss, oder - Abschluss erst im letzten drittel, oder - es darf nur ein Spieler ins letzte drittel, um z.B. ein 2 gegen 1 zu provozieren. Die Provokationsregeln sollten aber schon zu deinem Schwerpunkt führen. (z.B. der letzte Punkt, wenn du 2gegen1 als Schwerpunkt hast.) Analytisch (A): Geht in eine Phase über, in der spezifische technische oder taktische Elemente isoliert trainiert werden.- Dann trainierst du exakt deinen Schwerpunkt, sprich was deine Jungs/Mädls besser machen können. Beim Beispiel 2 gegen 1 eine Übungsform, die das gezielt Trainiert. Ganzheitlich (G2): Endet mit einer Rückkehr zur spielnahen Situation,Dann wieder eine Spielform, bei der du die Anwendung der gelernten Inhalte überprüfst.

    Ich mache bei den bambinis bei mir maximal Animal movements. Bear-Walk, Froschssprünge, Brücken und andere müssen unten durch. Na so kleine Sachen, was den Kids so Spaß macht eben. Aber alles mit Eigengewicht. ☺️

    Ich habe nur für mich als alleinigen Coach einer recht großen Truppe die schwächen bei der Spielform als "Wettbewerbsform" aufgezeigt.

    Ich bin der Meinung, dass bei dieser Konstellation nicht die Spielform als Wettbewerbsform Schuld ist, höre mir aber gerne die Argumente für z.B. ein 7 gegen 7 an. Wo hat das 7 gegen 7 hier seine Stärken? Oder brauchen wir eine ganz andere Spiel-/Wettkampfsform?

    Bei 7 gegen 7 kann ich halt einen Blockwechsel durchführen und alle 14 Kinder spielen lassen. Bei FUNino Turnieren kann ich meist nur 8 mitnehmen. 14 Kinder in einer nicht Kindgerechten Spielform sind mir lieber als 6 Kinder ohne Fußball.


    Der Nachteil den ich ebenfalls bei 7 gegen 7 jedoch sehe ist, dass sehr schwache Kinder eben kaum bis keine Spielanteile haben. Manche Trainings gestalte ich daher im Kleinfeld-Modus und baue nebendran ein 25x20 Meter FUNinofeld auf. Eine aus meiner Sicht gesunde Mischung eben.


    Für meine persönliche Situativ wäre es besser, man sollte FUNino so gut wie es geht jedes Training mitnehmen, dennoch aber die ursprüngliche Wettbewerbsform beibehalten. Tabellen ohne Ergebnisse bis zur E-Jugend etc. befürworte ich!

    Klar, könnte man das alles negativ darstellen. Für mich hört es sich so an:
    Ich finde keinen passenden CO-Trainer der immer Zeit hat, nehme trotzdem die Kinder an, damit Sie Fußball spielen können und lasse Sie auf homogen gemischt leistungsgerechten Spielfeldern spielen, sodass sich im Rahmen meiner Möglichkeiten alle Kinder gut entwickeln können.

    Der Verein hat das Geld für Tore, aber welcher Verein besitzt schon ü30 Minitore? Haben mit 12 hochwertigen Minitoren eh schon viel Geld investiert.


    Die Eltern das Spielfeld aufbauen lassen würde bei mir nicht gut gehen, weil mich jedes Hütchen kirre macht, dass 10 cm neben meiner Vorstellung liegt! :)


    Zu den, ich nenne es mal "Unterstellungen". Liest doch bitte genau was ich geschrieben habe.

    Ich habe nie gesagt, dass wir mit Jahrgang 2019 auf Turniere fahren. Habe nur gesagt, dass viele Kinder erstmal mit 4 Minitoren überfordert sind. Und es für diese Kinder besser ist, erstmal auf 2 Minitore zu spielen - damit meinte ich ehrlich gesagt das Training. Und genau das tuen wir, die Kinder erstmal an den Fußball ranführen.

    Weiter habe ich auch nie gesagt, dass ich immer nur die guten Spielen lasse. Ich lasse die guten bei Turnieren spielen, und suche mir dann für die schwächeren ebenfalls ebenbürtige Gegner, sodass jeder gleich viel Spielzeit hat. Den Aufwand würden viele Coaches erst gar nicht betreiben.


    Ich verteufle wie gesagt Mini Fußball nicht. Ich mag die Spielform und verwende diese recht häufig. Ich habe nur für mich als alleinigen Coach einer recht großen Truppe die schwächen bei der Spielform als "Wettbewerbsform" aufgezeigt.

    Bei einem Punkt gebe ich dir recht: Ja ich mache zu viel alleine! Ich mache mir das Leben glaube ich selber schwer. Aber ich mag bei solchen Events absolute Perfektion. Ich beschrifte z.B. auch jedes Feld mit Feldzahl und händige Layouts aus, wo sich welches Feld befindet. Ja, im Anschluss bekommen bei mir alle Kinder was zu naschen, auch wenn es nur kleine Packung Gummibärhcne sind. Das lieben die.

    Liebe Trainer Kollegen,


    gerne möchte ich heute mal die Chance nutzen, um an dem Prinzip Mini-Fußball aka. FUNino aka Kinderfestivals Dampf abzulassen.


    Zu meiner Situation: Ich bin seit fast 3 Jahren alleiniger Trainer einer stetig gewachsenen G-Jugend und habe mittlerweile rund 18 Kinder in meiner G1-Jugend (allesamt Jahrgang 2017, Jahrgangsaufteilung daher G1), wovon bezüglich des Leistungsniveaus von „keine Spielteilnahme und Blumenpflücken“ bis „Mini-Messi“ soweit alles dabei ist. Mit der Truppe bin ich daher ganz zufrieden. Die Kinder haben viel Freude und ich hatte bislang noch keinen richtigen Abgang. Klar kommen manche häufiger, manche weniger häufig ins Training, was mir aber anhand meiner Kadergröße nicht stark stört.


    In den Hallenturnieren im Winter habe ich vorzugsweise die guten Kinder spielen lassen (6v6), dafür Ausgleichsevents für die schwächeren Kinder gegen entsprechend schwächere Teams stattfinden lassen. So hat aus meiner Sicht jedes Kind ausreichend Spielzeit.


    Ich spiele aber auch seit ca. 1,5 Jahren Minifußball. War auf zahlreichen Events, habe 2 Events selbst organisiert. Auch im Training verwende ich die Spielform häufig. Baue zwei Felder auf, wenn eine ich eine hohe Trainingsbeteiligung habe.


    Ich möchte gerne die verschiedenen Punkte der Reihe nach Clustern, damit mein Beitrag ein wenig Struktur erhält und ihr gezielt zu den einzelnen Punkten eine Rückmeldung geben könnt. Vorweg! Ich bin kein prinzipieller Gegner von Minifußball!


    Hoher Aufwand beim Aufbau

    Ich finde es extrem, was für ein Aufwand reingesteckt werden muss, bis der Ball rollt. Wir verwenden Bazooka Goals, welche eigentlich recht schnell aufgebaut sind. Trotzdem ist bei 2 Spielfeldern mit 8 Toren, 8 Stangen, 16 Hütchen erstmal nur der reine Spielfeldaufbau erledigt. Dazu muss ich als Trainer jetzt noch die Übungsformen aufbauen. Und das bei 2, maximal 3 Trainingseinheiten pro Woche. Da ich immer vor den Kindern auf dem Platz sein möchte, starte ich den Aufbau eine Stunde vorher. Mit dem Abbau bin ich ebenfalls locker eine halbe Stunde beschäftigt.


    Hoher Aufwand bei der Organisation

    Das ist einer der schlimmsten Parts. Die Organisation eines Events. Für kleine Vereine einfach der Horror. Selbst bei Unterstützung aus anderen Mannschaften (Welche ja selbst wieder Mini-Events organisieren müssen, da sich die Spielfelder / Jugend in Bayern maßgeblich unterscheiden) muss ich so viel Energie reinstecken, um ein Event auszurichten. Bei unserem Event waren es 12 Teams, heißt 12 Mannschaften zu finden, die sich gut unterscheiden. Dann die Abklärung, wer wie viele Tore mitbringt. (Wir selbst haben nur 12). Die Tore am Spieltag in Hektik aufbauen. Dann die Platzbeschreibung vornehmen, Lautsprecher aufbauen, um Durchsagen zu machen, Ansprechpartner für das Event stellen. Kleine Überraschung für alle Spieler des Events besorgen. Kabinen beschriften, mal ganz abgesehen davon, dass unsere beiden kleinen Kabinen komplett überquirrlen. + Mannschaften neu suchen, weil am Tag zuvor wieder 1-2 Teams absagen.


    Kurze Zeitspanne, in der Minifußball richtig Spaß macht

    Hier ist das Problem, dass die 2018ner und 2019 aus unserem Verein sichtlich damit überfordert sind, auf 4 Tore zu spielen. Es muss das Grundprinzip von Tore schießen und Tore verhindern erstmal verinnerlich werden. Häufig wird trotzdem nur von einem Tor auf das andere gespielt.


    Im Jahrgang 2017 macht es klick und die Kinder schalten um. Spielen den Ball auch mal auf die freie Seite zum anderen Tor. Bis dann ab Anfang F die Kinder keine Lust mehr auf Minifußball haben und selber nach „richtigem Fußball“ und „Schießen auf die großen Tore“ jammern. Und ich glaube ich höre jedes Training mindestens 1x „darf ich heute mal im Tor sein“. „Nein mein kleiner, wir spielen auf Minitore“. „oh man“


    Es können immer weniger Kinder spielen

    Wenn von anderen Vereinen Mini-Fußball Events organisiert werden, kann man häufig mit maximal 2 Mannschaften anreisen, da der ausrichtende Verein oft nicht mehr Teams einer Mannschaft zulässt. Bei der G bedeutet das im 3gg3 dann maximal 4 Spieler, sodass ich bei 2 Mannschaften nur 8 Spieler spielen lassen kann. Bei Kleinfeldspielen konnte ich einfach zur Halbzeit einen Blockwechsel durchführen, sodass alle 16 Kinder zum Zuge kamen. Sprich jetzt muss ich einfach 8 meiner 2017ner Kinder enttäuschen, dass diese nicht teilnehmen können.


    Fehlende Bereitschaft der Eltern als Feldbetreuer einzuspringen der Punkt ist selbsterklärend.

    Bei Auswärtsspielen hat eine Mannschaft von mir sogar mal ohne Trainer gespielt, da die Eltern das Spiel nicht leiten wollten. (Ja- ist ohnehin nur wechseln und einschreiten, wenns wieder bunt wird)


    Die guten Kinder bleiben weiterhin die guten Kinder, die schwachen bleiben die schwachen.

    Minifußball wurde dazu erschaffen, mehr Ballkontakte zur ermöglichen, dribblings zu fördern und leistungsgerechter zu sortieren und jedem Kind mehr Tore und Freude am Fußball zu vermitteln. Aus meiner Sicht ist das ganze nur ein Hinauszögern bis in die D-Jugend, da sich ab dieser Klasse dann wieder die Spreu vom Weizen trennt. Die guten Kinder sind auch beim Minifußball die guten und das wird sich leider auch durch viele Ballkontakte und Tore der schwachen Kinder gegen andere schwache Kinder nicht ändern, da die guten Kinder sich gegen andere gute Kinder schon auf die nächste Ebene entwickeln.



    Fazit: Als Trainingsform und zur Abwechselung finde ich Minifußball eine super gelungene Idee. Mir gefällt der Gedanke, die Kinder homogen zu trennen und mal für mehr Erfolge zu sorgen. Aber als Wettbewerbsform ist der Minifußall aus meiner Sicht und meinen genannten Gründen jedoch leider nicht tauglich. Alles in allem glaube ich, dass der Aufwand hier nicht im Nutzen steht.


    Jetzt bin ich aber auf euer Fazit gespannt und freue mich darauf, wie mich gleich die ersten als Fußballtrainer hinterfragen! 😊

    Vielleicht ist der Begriff "Härte" etwas irreführend. Der TE hat ja erläutert, dass bei manchen Kindern der Ball nach ein paar Metern liegen bleibt und ich glaube es ging ihm darum, Möglichkeiten zu finden dass der Schuss so hart ist, dass er aus ein paar Metern Entfernung bis zum Tor überhaupt ankommt und nicht auf halbem Weg liegen bleibt :)


    Ich glaube nicht, dass es ihm darum ging die Netze zu zerschießen.

    Genau danke, manche Kinder dribbeln sehr gut aber haben so einen grausigen Abschluss, dass es sinnvoller wäre, denn Ball ins Tor zu dribbeln. :)

    Hallo Goodie,


    erstmal vielen dank für deine Antwort - die beruhigt mich auch irgendwie. Wie gesagt, ein wenig Technikschulung jedes Training wird schon nicht schaden! :) Wenn nur 10% hängen bleiben, verbuche ich das als Sieg. Dann wissen die Kinder zumindest, wie es aussehen könnte und vielleicht wirkt sich das auf die Schusskraft aus. Ansonsten bleibe ich wie besprochen ruhig und baue jedes Training Torabschlüsse ein.


    Nächstes Jahr wird dann aus meiner U7 eine U8, und in unserem Teil in Bayern spielen eigentlich (leider) alle mit 4er Bällen. Ist so übrigens auch in der Jugendordnung vom BFV verankert.

    Auszug aus der Jugendordnung BFV:

    U 9 F-Junioren 3 / 4 Leichtspielball 290 gr


    Daher tue ich mich schwer, bei 3er Bällen zu bleiben

    Nein, du hast die Kernfrage nicht verstanden. Meine Kinder dribbeln und spielen schon sehr gut, meine Frage war, wie ich die Schusskraft verbessere. Warum du dich dann einmischt und mir mit "tRaInIerE dOcH wAs AnDeRes" kommst verstehe ich nicht....


    Übrigens zum Thema gegen die Wand schießen hier der Link von der DFB Seite - So abwegig ist es scheinbar nicht, oder?:

    In der Halle die Ballgeschicklichkeit verbessern :: DFB - Deutscher Fußball-Bund e.V.

    Ich akzeptiere ja Grundsätzlich jede andere Meinung - auch deine, dass man im Bambini Fußball keine Schusskraft durch bessere Technik trainieren kann. (Was ich übrigens ebenfalls anders sehe)


    Nur die Art und Weise wie du es kommunizierst ist nicht schön.


    Ich will auch gar keine großen Diskussionen mehr herbeiführen und danke alle für ihre Antworten. Ich glaube ich konnte einiges mitnehmen und fand es schön zu sehen, wie es auch gerade in Bezug zu Technik unterschiedlichste Meinungen gibt. :)

    Niemand hat behauptet, die Kinder 2h gegen die Wand schießen zu lassen. Es geht darum, spielerisch die Technik zu verbessern.

    Wenn ich nach deinen geistigen Ergüssen gehen würde, lass ich die Kinder eine Stunde im Kreis laufen mit dem Ball.


    Konstruktive Beiträge wären schon angebracht..

    Ich habe zusätzlich die Erfahrung gemacht, dass die Kids mit einem 3er Ball 290g schlechter schießen als mit einem 4er Ball 290g. Dribbeln können sie natürlich mit dem 3er besser, keine Frage. Trotzdem bin ich nicht mal unbedingt ein "Fan" von den den 3er Bällen, und werde daher ab der F Jugend auch auf die Größe 4 umsteigen.

    Danke für euren Input. Ich habe halt auch das Gefühl, manche Kinder haben gar nicht den "Anspruch" an sich den Ball schön zu treffen oder Tore zu erzielen. Die wollen einfach dabei sein und mitlaufen. Das ihre Aktionen dann nicht zielführend sind, gerade beim Schuss, verstehen sie nicht - aber das ist denke ich ein anderer Topic.


    Ich sehe das ähnlich: Die Kinder die auch in der Freizeit viel Kicken, treffen den Ball wesentlich besser als die Kinder, die in der Freizeit keinen Ball am Fuß haben. Beim Elternabend werde ich darauf hinweisen, dass die Eltern gerne auch mit den Kindern in der Freizeit den Ball hin und her passen können, wenn den Kids langweilig ist! Das ist Spaß für beide (Papa und Kind) und die Kinder lernen den Ball zu treffen.

    Ansonsten versuche ich das mit den "Mulden" am Schuh zu erklären, dass die dafür gemacht sind, den Ball mit dem Innenriss oder dem Spann zu treffen! :) Aber wie einige Vorredner beschrieben haben, ist schon das Timing teilweise der größte Gegner... Dass man im richtigem Moment anläuft, ausholt und den Ball perfekt trifft. Dann noch den Standfuß korrekt stellen und durchziehen - um Gottes willen ... zusätzlich kommen Bälle nicht immer im selben Tempo - Das ist für 6 Jährige schon noch häufig ein riesen Problem. Ihr habt recht, als Erwachsener kann noch jeder den Ball 15 Meter weit schießen - selbst ohne aktive Fußball Karriere.


    Ich bleibe ruhig, versuche ein "wenig" die Technik zu schulen und baue nach wie vor viel Schusstraining und Dribbelübungen in meine Bambini Einheiten ein, dann klappts irgendwann schon. Hauptsache sie bleiben mit Spaß dabei, der Rest kommt dann meist von alleine.

    Hallo zusammen,


    sorry, wenn es ein ähnliches Topic schon mal gab, aber ich konnte im Forum nichts finden.


    Ich trainiere eine U7 mit Kinder aus dem Jahrgang 2017. Einige Kinder haben schon einen sehr starken Schuss drauf (meistens genau die Kinder, die auch allgemein gut kicken können), bei anderen Kindern sieht es von der Schusskraft jedoch noch nicht mal wie ein Pass aus. (Ball kommt nur 2-3 Meter, Kind lässt sich fallen und lacht) Selbst wenn die Kinder die Pike nehmen, sind die Schüsse alles andere als gefährlich für meinen Keeper. (Wenn der Ball überhaupt getroffen wird)


    Ich war lange Zeit (1 Jahr) sehr tolerant, finde das bei einem Jahrgang 2017 langsam jedoch langsam ein bisschen schwierig / bedenklich, weil selbst Kinder, die schon über ein Jahr trainieren keine Fortschritte machen.
    Ich baue daher in meine Übungen mittlerweile sehr viele Schussübungen ein, auch auf Minitore. Aber es will einfach nicht besser werden.

    Aus Panik habe ich schon versucht, die Technik zu verbessern, was bei Bambinis aber auch eher sinnlos ist.


    Habt ihr einen Tipp? Mir geht es noch nicht mal um Technik, aber wie schaffe ich es, dass die Schüsse härter werden?

    Ich habe mir schon überlegt, die Kinder stupide 5 Minuten vor beginn jedes Trainings gegen die Hallenwand schießen zu lassen. So habe ich es als Kind an der Garage auch gemacht. Das widerspricht aber leider jeder Vorgabe vom BFV, weil die Kinder wahrscheinlich keinen Spaß haben. (Vorallem bei denen, die es schon können)

    Ich hatte Boxen und kann sie nicht empfehlen, da du genau das Gegenteil anrichtest. Leider werden die Leibchen häufig Nass in die Box geschmissen, welche dann Luftdicht abgeschlossen wird. Das wiederrum führt zum Schimmel. Ich nehme seit dem immer Leibchen-Säckchen her. Wenn du eine Box verwenden möchtest, nimm unbedingt eine mit Luftschlitzen. (Seitlich nach unten, sodass von oben kein Regen rein kommt).

    Hey zusammen,


    erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten.

    Das stimmt natürlich, an Trikot zupfen ist nicht regelkonform! :) Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte ist, dass er doch ein recht robuster Spieler ist. Selbstverständlich versuche ich den Jungs und Mädls beizubringen, dass man den Ball fair erobern muss.


    Ich denke, dass ich nicht mehr lange damit warte, zumindest den besten Spieler in die F hochzuschieben. (Spätestens wenn er in der Halle ebenso stark ist).

    Tatsächlich fällt es einem Trainer immer schwer, sich von guten Jungs zu verabschieden, aber wie schon erwähnt sollte das Gewinnen - vorallem in der U7 nicht im Vordergrund stehen.


    Sollte sich das Leistungsniveau in den kommenden Jahren wieder angleichen, kann man den Spieler immernoch wieder runterziehen.


    Noch eine letzte Frage: Welche Bälle nehmt ihr bei einer U7 in der Halle? (Zur Auswahl habe ich 3er Futsal, 4er Futsal, die gelben Stoffbälle Größe 4 und Größe 3 "Unisex" (Halle und Rasen) Bälle)


    Ich wünsch euch allen auch viel Erfolg und Spaß weiterhin! :)

    Das wäre eine Option, wobei ich mir dann natürlich die Mannschaft bei Turnieren und Spielen schwäche und mit 11 Leuten eh keinen wahnsinns Kader am Start habe.
    Und in der F-Jugend mit trainieren und bei mir in der G spielen zu lassen, finde ich für die Kinder unmöglich...


    Ich weiß, dass ich keine Mannschaft sondern Spieler ausbilde, aber ich würde die Kinder schon gerne bei mir lassen und trotzdem ein vernünftiges Training gestalten..


    Gibt es noch andere Ansätze?