es kommt doch immer darauf an, in welcher Art und Weise ein Austausch stattfindet und in welcher Art und Weise miteinander gesprochen wird. Wenn man als Elternteil natürlich dauerhaft nur offen am kritisieren ist und versucht irgendwelche Intrigen zu schüren, ich würde jeden Trainer verstehen, der dann am Ende die Hutschnur platzt.
Ansonsten sollte es immer eine offene Kommunikation geben und das man miteinander schaut, wie man für den gesamten Verein bzw. die aktuelle Jugend das Beste rausholt und weder Eltern noch Trainer sollten sich als Götter und allwissende Menschen darstellen oder sich anmaßen, die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben.
Als Elternteil hat man es "einfach" von Außen bestimmte Sachen zu kritisieren und macht es sich manchmal vielleicht einfach, wenn man einfach nur etwas herausrotzt. Etwas anderes wäre es, wenn man auch gleich selbst überlegte Lösungsmöglichkeiten anbietet.
Ein Trainer ist am Ende ein Fußballlehrer, der bestimmte Inhalte und auch Werte vermittelt. Hierzu gehört am Ende mMn auch das zwischenmenschliche und Ignoranz ist da immer der absolut falsche Weg, wenn jemand mit Problemen auf einen zukommt. Natürlich ist auch immer die Frage der Ausrichtung des Vereins, welche Philosophie verfolgt dieser Verein, wofür steht er und wie "gut" schätzt ein Elternteil sein eigenes Kind. Allerdings ist der viel wichtigere Punkt, WIE fühlt sich das Kind? Was möchte das KIND?
Natürlich sollen die Kinder nicht entscheiden, wie viel Spielzeit habe ich, wo spiele ich (nehmen wir an, der Verein ist leistungsorientiert und hat nur "Elitespieler" in der "ersten") und das Kind gehört dort gar nicht hin... Es sollte aber dennoch geschaut werden, fühlt sich das Kind wohl? Welche Möglichkeiten gibt es? Welche sind realistisch? Und wie bekommt man gemeinsam das "Problem" gelöst.
Dabei sollte man sich als Trainer auch nicht als "Eigner" der Kinder oder als zu wichtig nehmen, Ziel der Trainer sollte doch sein, dass möglichst jedes Kind so lange beim Fußball bleibt und immer Spaß hat.
