Beiträge von PeterUnlustig

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    Hallo zusammen,



    seit geraumer Zeit wird ja nun Funino in Deutschland gespielt. Dabei stellt sich für mich natürlich die Frage, in wie weit sich dort die "Gegebenheiten" von "damals" geändert haben.



    Wie haben sich die Ansichten/Auffassungen zu bestimmten No.Gos geändert?


    Hatte paar Beiträge von vor 12 Jahren gefunden, wonach ein Positionsspiel im F Jugendalter ein No-go war und argumentiert worden ist, dass hier die Spielintelligenz der Spieler drunter leiden könnte.


    Mit Positionsspiel sollte man demnach erst ab der E Jugend anfangen und vorher die Kinder einfach so spielen lassen.



    Zu diesem Zeitpunkt gab es aber auch nicht die Marschrichtung von Horst Wein erfundenem Konzept von Funino beim DfB?


    Diese richtet sich ja, sofern ich das so richtig mitbekommen habe, genau daran, dass die Kinder bis zu einem gewissen Alter frei entscheiden sollen und „einfach“ frei aufspielen sollen, demnach selbst verantwortlich sind für Abwehr und Tore schießen und man die Kinder stimuliert und nicht vorgibt was wie gemacht werden soll.



    Ich sehe nun bei einigen Turnieren in der F Jugend, sowohl der „jüngere“ als auch der „ältere“ Jahrgang, dass manche Trainer schon mit Positionsspiel anfangen und dieses wohl auch von ihren Mannschaften "einfordern", hier in gewisser Weise auch während eines Turniers entsprechende Anweisungen geben und auch korrigieren. Es wird auch zwischen den Kindern ordentlich der Ball verlagert, hin und her gespielt und einige verstehen schon, was sie auf ihrer Position machen sollen. Hierbei spielen die Kinder aber auch alle Positionen, es wird also auch durchrotiert, dass sich keiner spezialisieren kann und jeder auch weiß, wie verteidigt werden soll.


    Hier nun meine Frage, ist das nicht vielleicht ein bisschen früh und kann sich negativ auf die Entwicklung auswirken? Sprich, die Kinder gewinnen zwar mit ihrer Mannschaft nun Turniere oder schneiden sehr gut ab, werden aber später wahrscheinlich „überrannt“ und verlieren Spiele gegen andere Mannschaften, die frei aufgespielt haben und nicht in das Positionsspiel „gepresst“ werden?


    Wie sieht es aus, für mich hat es den Anschein, dass Trainer anderer Mannschaften entsprechend den Kader so ausrichten, dass gezielt diese Spieler, die meist älter zu sein scheinen als andere Mitspieler, in den „besseren“ Kader berufen werden, damit man Spiele gewinnt. Hier werden dann wohl Spieler gewählt, die das Positionsspiel schon eher verinnerlicht haben als manch andere.


    Ist es wahrscheinlich, dass Kinder in diesem Alter 7 bis bald 8 ~ schon dieses Positionsspiel so von sich aus erlernen und so weit im Kopf sind oder ist das dem gezielten Training geschuldet und was ist besser für die Entwicklung der Spieler?


    Ich frage so gezielt, weil ich ggf. in Erwägung ziehe, auch Trainer zu werden in den Jugendbereichen und würde gerne den Kindern gerecht werden und nicht meine Erwachsenensichtweise dort einfließen zu lassen.


    Wie sieht das in euren Vereinen aus? Bekommt ihr Schulungen? Welches Wissen, welche Bücher sollte ich mir aneignen? Ich möchte kein Trainer sein, der auf Teufel komm raus gewinnen möchte, aber dennoch die Spieler möglichst ideal verbessern kann und die beste Entwicklung in jungen Jahren gewährleisten möchte. Wächst man eigentlich als Trainer mit, mit der Mannschaft? Sprich, ich begleite eine Mannschaft ab G/F mit und wachse mit ihnen, oder behält man „immer“ eine G Jugend?


    Ich danke im Voraus und bitte, falls der Beitrag „hier“ falsch ist, um Verschiebung zu einem korrekten Thema.

    5 x Training


    1 Stunde 25 Minuten.

    Ein mal in der Woche, also über 5 Wochen verteilt.





    Im professionellen Fußball begegnen sich Athletinnen und Athleten aufgrund der modernen Trainingslehre technisch, taktisch und physisch mittlerweile auf Augenhöhe: Der Unterschied zwischen guten und sehr guten Spielerinnen und Spielern liegt somit zunehmend in der kognitiven Leistungsfähigkeit.


    Sehr gute Spielerinnen und Spieler haben die Fähigkeit, situationsgerecht blitzschnell zu handeln und optimale Lösungsstrategien - auch unter Druck - zu entwickeln. An genau diesen Fähigkeiten arbeiten wir in unserem wöchentlichen Spielintelligenz-Training.


    In abwechslungsreichen und altersgerechten Übungs- und Spielformen werden alle vier Phasen einer sportlichen Handlung (wahrnehmen, verstehen, entscheiden, ausführen) geschult. Die Aufgaben, die unser Trainerteam stellt, fordern die Kids dabei konsequent auf, sich zwischen mehreren Handlungsoptionen zu entscheiden. Somit werden wichtige neuronale Verbindungen hergestellt und die Spielintelligenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer spielerisch gefördert.


    Unser Spielintelligenz-Training ist für alle Kinder geeignet, die durch fordernde und innovative Übungs- und Spielformen einen zusätzlichen Input zum Vereinstraining erhalten möchten. Durch die kleine Gruppengröße kann das Trainerteam individuell auf die Fähigkeiten aller Kids eingehen.


    Zielgruppe

    Alter: 6 bi s 7 Jahre

    Hallo zusammen,


    mal eine generelle Frage, was haltet ihr von Spielintelligenztraining, die ab und an von Vereinen angeboten werden, nicht der Heim Jugendverein, sondern vom örtlichen Bundesligaverein?


    Geldmacherei oder bringt das am Ende wirklich auch was?


    Alter wird angeboten


    6 bis 7

    7 bis 8