Beiträge von di7

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    Ja das ist in Berlin ähnlich ... es werden gewissen "Notenspektren" auch tatsächlich für ehemalige "Profis" blockiert, dass du zB als Amateurfussballer NIE 15 Punkte machen könntest ... warum auch immer. Aber ich glaube viel von dem was die Verbandstrainer da von sich geben ist dafür gedacht, um viele abzuschrecken, damit die nicht überrannt werden in der B-Lizenz, zumal die C-Lizenz ja auch nicht mehr Grundvoraussetzung ist, sondern die bestandene Eignungsprüfung. Da wollen die dann u.A. sehen, dass du 80x jonglieren kannst, weil die davon Eigenkönnen ableiten wollen. Es ist jedem überlassen, davon zu halten was man mag ... ich habe mich auch zum 1.12. für die Eignungsprüfung angemeldet und werde mich eher theoretisch darauf vorbereiten. Die Unterlagen der C-Lizenz nochmal durchgehen und auch taktisch nochmal die "Grundlagen" überfliegen, damit sie dann präsent sind und auch in dem Ausmaß, wie die feinen Herren es hören möchten!

    Dem kann ich nur recht geben. Ich selbst habe in Berlin die "alte" C-Lizenz vor ein paar Jahren gemacht und da wurde uns von Anfang an klar gemacht, dass der Lehrgang kein leichter Spaziergang wird, Aussage war, dass die Lizenzen noch vor 10-15 Jahren einem hinterher geschmissen wurden, jetzt werden die Lehrgaenge wohl ueberrannt und man will wohl mehr Qualitaet reinbringen, kann ich auch irgendwie verstehen, wenn ich an meine Trainer zurueckdenke. In meinem Kurs haben dann auch nur 5 Leute von 25 den Notenschnitt fuer die DFB-Elite geschafft.


    Ich spiele auch mit dem Gedanken am Ende des Jahres die Eignungspruefung fuer DFB Elite Lizenz zu machen, war/bin natuerlich auch noch eingeschuechtert, gerade als Frau im praktischen Teil. Brauche zwar nur eine Notenverbesserung von 0,5 aber Zweifel hat man schon.


    Waere schoen, wenn hier ein paar aus Erfahrungen sprechen koennten.

    Vielen Dank fuer Eure Rucekmeldungen. Ich hatte die Koordinationsuebungen ganz einfach gehalten und am Ende erfolgte die "fussballerische Folgeaktion" mit einem Volleyschuss aus der Hand auf ein leeres Tor, damit die Kinder eine kleine Fussballaktion mit drin haben. Hat eigentlich ganz gut geklappt.


    Ich hatte mich bei der Uebungsauswahl auch durch die MFS inspirieren lassen.

    Moin Moin


    Ich habe mal eine Frage zum Koordinationstraining. Und zwar plane ich mit meinen U-10 Maedels ein einfaches Koordinationstraining an der Leiter und dabei immer den Ball in der Hand, zum einen damit sie am Ende einen Torschuss ausueben koennen und zum anderen dachte ich, das waere ein zusaetzlicher Konzentrationsfaktor. Nun frage ich ich mich, ob das Sinn macht oder nicht. Hab noch nicht so viel Erfahrung mit Koordinationstraining.


    Ich danke euch!

    Also fuer mein Verstaendnis ist der Begriff “Taktik” ein sehr, sehr weitreichender Begriff, der sich durch alle Jahrgaenge zieht und dem Alter entsprechend interpretiert wird. Ich finde, beim Lesen der Kommentare, dass das hier etwas von der Ausgangsfrage, in der es ja schon um konkrete Taktikhinweise ging, abschweift.


    Fuer mich ist es auch immer eine Frage, wie man es den Kindern vermittelt. Was bei mir sehr gut laeuft, ist, es komplett spielerisch zu verpacken ohne konkrete Anweisungen.
    Habe letztens eine Uebung durchfuehren lassen mit Toschuss und anschliessendem 1gg.1 in der Verteidigung. Habe die Uebung nur kurz erklaert. Die Kinder haben dann ganz automatisch den Angreifer nach aussen abgelenkt und die Innenbahn zugemacht (Was man in der E-Jugend schon mal machen kann), das war echt klasse mitanzusehen. Und erst nach der Uebung haben wir dann mit Fragen und Antworten gemeinsam drueber gesprochen, warum es Sinn macht, den Gegner nach aussen abzulenken und das haben die dann auch super verstanden. Und die Kinder hatten Spass an der Uebung.


    Das ist jetzt auch nur meine Erfahrung und Interpretation von Taktik im Kinderfussball. Ich finde, dass das Video was oben von raicoon gepostet wurde, ganz passend.

    @totog


    Manchmal sieht es fuer mich so aus, als haetten die keinen Spass daran. Da wird dann der Ball mit der Pike einfach weggekickt, es wird stehen geblieben und dann einfach nur mal die Pike hingehalten, also sehr wenig Bewegung drin. Vielleicht erwarte ich auch zu viel, aber alle anderen Uebungen klappen super und die meisten Maedels sind zwischen 9-10 Jahren. Vielleicht habe ich deswegen mehr erwartet.


    Ja stimmt, das mit den Provokationsregeln ist eine gute Idee. Vielen Dank fuer dein Input!

    Ich habe mal eine Frage zu dieser Spielvariante. Ich habe diese Variante in den letzten 7-8 TE spielen lassen, meist so 20-25 min lang, 3mal die Woche. Und ich sehe irgendwie gar keine Verbesserung, der Ball wird einfach irgendwo hingekickt, danach wird stehen geblieben, oder alle rennen, auf den Ball und blockieren sich gegenseitig, die neutralen werden so gut wie nie angespielt ...Ich moechte das Spiel auch nicht staendig unterbrechen, sondern erfahren bzw. sehen, dass die Maedels selbst auf die Idee kommen, die neutralen als Ueberzahl zu nutzen und im Ballbesitz zu bleiben. Habe ich da zu wenig Geduld, ist die Aufgabe zu schwer...? Versuche ja nach jedem Training, jede TE zu hinterfragen, um zu sehen ob ich mein Ziel erreicht habe, was auch ganz gut klappt. Aber bei diesen 3v3 Minispielen, komme ich einfach nicht weiter. Deswegen auch meine Frage oben, wie lange es dauern kann, bis man Erfolge sieht.
    Ich muss dazu sagen, dass die Maedels zwischen 7 und 10 Jahre alt sind. Das ist hier so ueblich in den USA, dass alle Kinder unter 10 Jahren in das YDP (youth development program) gesteckt werden. Klar macht sich da ein grosses Leistungsgefaelle bemerkbar. Vielleicht bin ich da noch zu unerfahren und ungeduldig. Wuerde mich ueber ein paar hilfreiche Tipps freuen.

    Ich finde diese Uebung auch sehr interessant und werde sie beim naechsten Training mit meinen Maedels ausprobieren. Denn momentan bolzen meine Kinder den Ball noch zu sehr durch die Gegend.


    Mal eine generelle Frage: Wie oft sollte man eine solche Uebung durchfuehren bzw. wie lange dauert es, bis man erste Verbesserungen sieht? Ich weiss, das ist bei jeder Mannschaft anders. Aber mich wuerden da mal ein paar Erfahrungswerte interessieren.

    Moin Moin


    Ich hatte am Freitag mit meinen U-9 Maedels ein Freundschaftsspiel und was ich da erlebt habe, habe ich so auch noch nie gesehen. Als die Mannschaften zu spielen begannen, sind ein paar Eltern, Trainer, Co-Trainer, Betreuer... auf dem Spielfeld den Kindern hinter her gerannt und wollten ihnen "helfen" wie sie zu laufen haben, wohin sie zu passen sollen, wo und wie sie stehen sollen. Die standen tatsaechlich hinter den Kindern und haben sie an den Schultern gelenkt. Da waren mindestens 4 Erwachsense auf dem Feld.


    Ich wollte ja erst was sagen nach dem Spiel, hab es aber dann doch sein lassen. Dazu muss ich sagen, dass ich gerade in den USA lebe und die Maedels an Soccer Academy trainiere, aber so ein Marionettenspiel habe ich bisher noch nie gesehen und der Gegner hatte auch nicht wirklich Spass am Spiel. vielleicht ist das hier so ueblich?!

    Ich kenne das Gefuehl auch sehr gut. Ich selbst arbeite bis 16:30, fahre nach Hause, ziehe mich um und dann zum Training, das um 17:30 startet. Ich selbst versuche nicht spaeter als 17:10 Uhr auf dem Platz zu sein. Ich habe mir angewoehnt, Fragen von Eltern, anderen Trainer und alle anderen Fragen nur noch nach dem Training zu beantworten, das habe ich auch auf dem Elternabend klargestellt. Damit ich genug Zeit habe, das Training aufzubauen und mich auf das Training und Trainingsinhalte konzentrieren zu koennen. Denn eine Stunde Training ist nicht viel Zeit, da muss man schon sehr konzentriert sein, das umzusetzen, was man sich vorgenommen hat, so geht es mir jedenfalls.


    Und waherend ich das Training aufbaue, komme ich auch runter von Arbeitsstress, usw... :)

    Ich finde das Thema auch sehr interessant. Vor allem weil ich gerade am am ueberlegen bin, die Notenverbesserung fuer die Zulassung der DFB-Elite Lizenz zu machen und ich dafuer eine weite und kostspielige Anreise haette.


    Ich habe vor ca. 2 Jahren die neue B-Lizenz gemacht und habe in dieser Zeit sehr viel gelernt und mitgenommen, das lag aber auch z.T. an den Dozenten, die didaktisch und paedagogisch sehr gut waren (Berlin). Das hat mich gereizt mehr zu lernen und weiterzugeben. Denn gerade im Maedchenfussball haben die Trainer gar keine Ausbildung und dementsprechend trainieren.
    Ich selbst habe anfang 2000 in der Regionalliga gespielt, selbst da haben wir noch mit Libero, Manndecker, Vorstopper...gespielt. Also ich habe mit der Trainerausbildung sehr viel gelernt.


    Auf der anderen Seite hatten wir eine Trainerin mit A-Lizenz, die dann mit uns C/D-Jugendtraining absolviert hat...aber von Taktik, Spielaufbau, Ballbesitz haben wir nie etwas gehoert. DA fragt man sich auch, warum der grosse Aufwand fuer die Lizenz.


    Ich glaube, es liegt dann auch immer an einem selbst,ob man den Trainerschein nur zum praesentieren hat/macht oder ob man sich mit dem Kursinhalt intensiver auseinandersetzt. 3 Wochen Kurs sind ja relativ kurz im Verhaeltnis zum Inhalt, finde ich.

    Ich bin ziemlich neu hier in diesem Forum. Kurz zu meiner Person: Ich lebe zur Zeit in den USA und habe kurz vor dem Umzug noch meine C-Lizenz gemacht, die neue B-Lizenz. Ich trainiere in den USA eine Maedchenmannschaft an einer Soccer Academy, was mir als ein Einstieg auch erstmal reicht. Auf jeden Fall moechte ich aber in Zukunft groessere Herausforderungen angehen. Dafuer moechte ich auch gerne hoehere Lizenzen anstreben.
    Da ich noch nicht weiss, wann ich wieder nach Deutschland zurueckkehre, wollte ich mal fragen, ob jemand weiss, ob auch internationale Trainerscheine anerkannt werden in Deutschland, wenn man sich z.B. irgendwann mal fuer die A-Lizenz bewerben moechte. Ich selbst habe 5 Jahre Regionalliga gespielt, das war damals noch die zweite Liga im Frauenfussball. Ich wuerde mich freuen, wenn jemand ein paar Informationen hat. Vielen Dank schon mal.