Beiträge von italy90

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    Wenn es sich anbietet, würde ich noch empfehlen:
    - ein Fußballtrainingscamp in den Ferien
    - den Besuch eines namhaften Spielers aus der Region, der mal eine Trainingseinheit übernimmt
    - das Anschauen eines Trainings bei einem Leistungsverein
    All das trägt dazu bei, die Kinder zu motivieren und "schlafende Riesen" zu wecken :)

    Das sind zwar super Ideen, aber bei uns sind die Probleme ganz wo anders ein paar Beispiele:


    seit 6 Monaten hat niemand aus der Jugendabteilung gefragt wie es bei uns läuft


    • Wir trainieren einmal in der Woche auf einem Platz mit riesen Löchern drin, die sind teilweise 20 cm tief oder noch mehr.
    • Mit anderen Trainern gibt es keine Kommunikation, keinen Austausch, keine
      Synnergien (hatte mal gefragt ob es einen TW trainer gibt, und den soll
      es ab nächste Saison für unseren TW geben, den ich dahin schicke)
    • Ausnahme: mit dem Trainer einer oberen D-Jugend tausche ich mich regelmäßig aus, er schickt auch Kinder zu mir (die nicht in seine Mannschaft passen, aber immerhin)
    • Seitens des Ex Trainers und der Eltern wird eher kritisiert, als konstruktive Vorschläge zu machen, ihre Wünsche sind meistens auf ihre Kinder bezogen (will vorne Spielen und was weiß ich
    • Von einem Vater habe ich eine Taktik Tafel geschenkt bekommen, er war auch 2-3 Mal im Traning dabei, also es gibt auch engagierte Eltern
    • Ich habe für alle Kids Eis mitgebracht, wir haben kein Trainingsspiel als Belohnung, die Mini Spiele als Wettkampf sind Bestandteil unseres Trainings (globale Methode von Horst Wein, statt analytisch, Übungen isoliert vom Spiel zu üben) - Trainingsspiele sind so oder so Bestandteil bei uns

    Warum muss man unbedingt etwas erreichen? Die die sich entwickeln wollen, werden sich entwickeln im sozialverhalten und fußballerisch. Und ich werde meine Erfahrungen sammeln beim Jugendtraining, wer weiß wie lange und ob ich bei der Mannschaft bleibe ich schaue nicht mehrere Monate oder Jahre in die Zukunft, meistens kommt alles eh ganz anders als geplant.

    @Italy: Erlernen zu dürfen, dass Leistung sich lohnt, ist essentiell für jeden in unserer Leistungs- vs Spaß-Gesellschaft. Wenn zB ein Vatertrainer seinen Sohn trotz Minderleistung fix aufstellt, tut er Team wie ihm keinerlei Gefallen! Denn das Team wird geschwächt, aber auch unsicher o. unsolidarischer: wieso soll ich jetzt laufen, wenn der... Aber auch der protegierte Liebling darf nicht wahren Sportsgeist erfahren: ich bin fürs Team soviel sportlich wert, wie ich leiste! Menschlich sind zwar alle Kinder als gleich wertvoll zu behandeln, aber hier geht es auch um Sport u. darum, ihn in seinem Geiste zu vermitteln. Dies als Trainer zu leisten, ist nur fair für alle Schützlinge, m.E. nicht etwa zu verdächtigen als zuviel Ehrgeiz, obwohl es solche Trainer auch gibt: die stellen einfach so auf, dass die Siegchance maximiert wird, als wäre KiFu ihre Bundesliga, nicht Entwicklung das 1. Ziel für große Betreuer wie kleine Schutzbefohlene. Öffentlich - jeden nach seinen Möglichkeiten - mal loben, schadet wenig (fixiert aber auf den Lobenden, wo der sich zu wichtig inszeniert), tadeln o. gar strafen sollte man aber wo überhaupt nie vor Dritten, zumal Kids sich kaum wehren können.

    Es geht hier nicht darum, dass ich Leistung einfordere,


    Entweder ich mache etwas mit Begeisterung weil ich Freude und Spaß daran habe, ODER ich gehe zum Sport, als Mittel zum Zweck weil meine Freunde da sind, damit ich (als Kind) nicht alleine zu Hause sein muss. naja und nebenbei kann man alles tun um Aufmerksamkeitsdefizite zu kompensieren.
    Als Mittel zum Zweck meine ich Beispiel auf mich bezogen: ich habe kein Bock meine Frau zu hause zu sehen, dann gehe ich länger arbeiten oder suche mir andere Hobbies als Mittel (das Hobbie) zum Zweck (nicht zu Hause sein zu müssen).
    Mache ich etwas mit Begeisterung dann ist dieses etwas Selbstzweck und nicht Mittel zum Zweck, wenn ich mich nur für den Zweck interessiere z.b. für den Sex mit einer Frau, dann ist mir das Mittel (die Frau) egal.


    Würde ich so aufstellen, nur damit ich gewinne, würde der Problemspieler nicht mehr auflaufen, aber tue ich ja nicht, ich frage sogar wo sie spielen wollen und mache Kompromisse: "Du eine Halbzeit vorne, dann 2 Halbzeit hinten: und was ist: sie halten sich daran und einige lösen die Aufgabe sehr gut!" D.h. die Mannschaft ist nicht primär Mittel zum Zweck (Verbesserung meines Egos oder Narzissmus). Sicher denkt jeder Trainer, wenn er gewinnt, dass er es gut gemacht hat, also auch eine Art Selbstverliebtheit / überzogene Selbstliebe und Narzissmus. ODER: Meine Kinder, mein Kind ist der die beste das ist ebenfalls Narzissmus.

    ich werde ja nicht Betreuer, um dann kleine Kinder ihrer Freunde o. Fußballkumpels zu berauben, mit ungeahnten Folgen fürs Leben: im Grunde ist dir der Problemspieler doch vor allem zu schlecht. Wäre er Leistungsträger, würdest du dir mehr Mühe geben - klingt so durch.

    Nicht ganz richtig, sein Verhalten stört mich unabhängig ob er der Goalgetter schlechthin wäre oder nicht, ich erwarte von jedem im Training Einsatz und wer das nicht zeigt würde von mir nicht unterstützt werden, auch wenn es ein Super-Talent wäre. Ich habe Spieler, die saumäßig schlecht in den Zweikampf gehen (sich vom Gegner mit dem Körper wegdrehen, da würde jeder Trainer das Gras fressen, wenn er das sehen würde, aber mit dem Spieler komme ich klar und arbeite an ihm). Oder andere die spielerisch nicht die Granate sind, aber menschlich komme ich super mit denen klar.


    Es ist auch nicht so, dass ich nur die guten mag, und die "schlechten" nicht. Der spieler von dem mir vom Ex Trainer gesagt wird, er sei mein Lieblingsspieler ist ebenfalls kein Leistungsträger und eher langsam unterwegs auf dem Platz, aber engagiert ist er und bemüht und interessiert, und das schätze ich.


    Spieler die unsere Trainingszeit zum quatsch machen mit Ihren Kumpels mißbrauchen, brauchen bei mir auf kein Verständnis zu hoffen, oder geschweige denn auf Unterstützung. Sie bekommen auch kein Lob dafür, wenn sie sich ausruhen, nachdem sie 5 m gelaufen sind oder die Übung durch Trinkpausen unterbrechen. Ich habe den Problemspieler auch nie gelobt bis jetzt, weil es nie was zu loben gab. Jeder andere wurde gelobt, vor allem der Torwart, den würde ich in die Leistungsmannschaft schicken, damit er dort von einem TW Trainer gefördert wird.


    Einmal wurde ich vom Ex Trainer kritisiert weil ich einen Spieler gelobt habe "bester Mann auf dem Platz" habe ich gerufen und das sei unangebracht das sagt man dem Spieler unter vier Augen, also mit dem Ex Trainer werde ich niemals einer Meinung, außerdem hat er nicht wirklich Ahnung (meiner Ansicht nach). Er meint, ich müsste mich so verhalten, wie er sich verhalten würde, oder wie er es für richtig meint. Würde ich seinen Sohn loben und über den Platz rufen "du bist heute bester Spieler" würde wahrscheinlich nix kommen von ihm.


    Noch ein Punkt: Der Problemspieler zeigt keine Leistung aber stellt Forderungen, "wann spiele ich, wann komme ich rein" - es ist unglaublich - ja es ist normal, nur dann stellt sich die frage: es sind 3 Kinder auf der Auswechselbank, und die anderen 2 zeigen mehr Einsatz, und dann soll ich sie bestrafen und für den Problemspieler auf der Bank lassen ?- habe ich schon oft gemacht leider, da ich alle spielen lassen (muss). Oft waren wir auch nur zu 8 auf dem Turnier oder mit 9 Spielern, so dass der Problemspieler durchgespielt hat, insofern war er nicht so lange auf der Bank bei mir.


    Ich merke schon, dass ich zu viel Zeit verliere wenn ich mir Gedanken mache, stattdessen könnte ich mir Trainings Videos anschauen oder Übrungen überlegen für besseres Defensiv Verhalten für den Spieler der sich vom Gegner mit dem Körper wegdreht, und nicht richtig in den Zweikampf geht, stattdessen raubt mir der Problemspieler meine Zeit, so dass wir fußballerisch nicht vorankommen, und sich mit seinen Problemen im sozialverhalten auseinandersetzen müssen.

    guenter:
    Zitat: "eine der schlimmsten Fehler, die ein Trainer machen kann, ist inkonsequent zu sein. die Gründe dafür spielen keine Rolle, auch wenn ich deine Begründung bzw. Befürchtung nachvollziehen kann."


    Auch wenn ich bei dem Problemspieler konsequent wäre, das eigentliche Problem liegt darin, dass er nix bis sehr wenig im Spiel leistet, er bekommt keinen 20m sprint hin, sondern er "spaziert" über den Platz ich habe ihn keine 10m sprinten sehen, nur leicht traben. Auf meine Anweisungen vom Spielfeldrand reagiert er mit einem "Handwinken" von wegen "laber nicht" - oder so in etwa.


    Beim letzten Turnier stand er vorne und gab bei einer Ecke Anweisungen an andere, lief nicht, arbeitete nicht mit nach hinten. usw. In der Abwehr möchte niemand spielen, außer der neue spieler, der Junge der recht gut hinten spielt äußert immer den Wunsch Zentral im Mittelfeld zu spielen. Ich werde beim nächsten Punktspiel die ganz schwachen hinten Spielen lassen 3er Kette damit sie schön 1:1 laufen,´mit einem Innenverteidiger, und dann 3 Mittelfeld und 2 Stürmer Problemspieler ebenfalls Stürmer, dann schauen wir ob das Egebnis nicht 2 stellig gegen uns wird - wenn ja kommt ein Ruck durch die Mannschaft, dann fordern sie schon selber dass jeder mit nach hinten arbeitet. Erziehung durch Gruppen-(eigen)-dynamik.


    Beim nächsten mal frage ich ihn wo er spielen will, und dann schicke ich ihn dort hin als Stürmer oder keine Ahnung, dann stelle ich alle so auf als ob ich mit 8 Spielern Spiele in etwa 3-3-1 wo er dann "herumsteht" ist mir auch egal, er kann sich auch an die Eckfahne stellen. Habe mir vorgenommen den Problemspieler absichtlich nach vorne zu stellen, damit er sieht, dass er dem Team gar nix nützt, und damit die mal wieder runterkommen und lernen dass jeder ackern und arbeiten muss für den anderen. Ein Beispiel: Kind A wird ausgewechselt und fragt "wann kommt B raus" (damit er auf seine Position kann) solange der Egoismus blüht in der Mannschaft gönne ich uns keinen einzigen Sieg.
    Ist auch aus der Lerner Perspektive kein Problem dann lernen die Verteigider 1:1 Situation anzunehmen statt 2:2 oder 2:1 bei der Viererkette.

    Ich habe mal in einem Beitrag über Training und Disziplin mir beim autodidaktischen Studium (Internet) was aufgeschrieben;


    Es heißt "paradoxe Intervention" und ist ein Begriff aus der Psychologie.


    d.h. anders zu reagieren als die Spieler es erwarten, Bsp. Spieler stört dauernd, er hat die Erwartung dass er bestraft wird, Folge: Spieler bekommt die Leitung des Trainings übergeben.


    Was passiert: Spieler ist überfordert oder er macht es gut, und wird produktiv.


    Macht er es nicht gut, blamiert er sich und stört nicht mehr.


    ODER: Spieler stört bei Besprechung, dann soll er die Besprechung übernehmen: Was passiert: Spieler ist überfordert oder er macht es gut, und wird produktiv. usw.


    Oder man nutzt die Erziehung druch die Gruppendynamik (meine eigene Idee)


    Spieler legt sich hin: es wird eine Zwangspause für alle auferlegt der Ball wird liegengelassen. Pause dauert fort bis alle wieder aufstehen.

    ODER: Spieler legt sich hin, das Training wird 15 min früher beendet. Auch eine Super Idee. Das tut dann richtig weh, wenn sie 15 min weniger spielen dürfen.
    Glaube eine härtere Bestrafung (außer nach Hause schicken) kenne ich nicht.

    ich finde TM22 trifft den Nagel auf den Kopf


    Beim Fußballtraining ist keine Zeit um Erziehungsdefizite die der Junge offensichtlich hat, zu analysieren und nach den Ursachen zu suchen. (Ich bin weder ausgebildeter Pädagoge noch Psychologe) Fakt ist: er sucht Aufmerksamkeit unabhängig ob ich der Trainer bin oder Trainer XY, da würde er es genauso versuchen. Ich habe auch keine Zeit und keine Lust die ganze Gruppe wegen dem Problemspieler zusammenzurufen und den Spieler vor allen zusammenzufalten, vor allen Eltern, dann würde nämlich der Problemspieler zu den Eltern gehen und die Lage aus seiner Sicht schildern. (Mit einer Darstellung, wo er natürlich am besten wegzukommen glaubt.)


    @ Kellerkicker, ich bin gewiss kein Pädagoge oder Psychologe ich habe keine Kinder und bin nicht Vater, da stellt sich die Frage ob es einfacher wäre, wenn ich bereits erfahrung im Umgang mit den Kids hätte, und dann würde ich vllt früher Grenzen setzen.


    Das Problem ist folgendes: ich würde gerne Konsequenter sein und bei Null-Bock Einstellung (die auch plakativ durch herumliegen gezeigt wird) den Jungen sofort nach Hause schicken - und genau da vermute ich, würde ein Anruf vom Ex Trainer kommen von wegen warum und weshalb. Dann meldet sich der Junge ab, und der Sohn vom Ex Trainer ebenfalls (ich bin nicht deren Nachbar, sondern die beiden sind Nachbarn), und dann geht die Mannschaft personell den Bach runter (nicht spielerisch). Dieser Ausfall könnte dann personell nicht mehr aufgefangen werden.


    Lösung: Neue Spieler müssten her !!!


    PS: das Problem mit dem Aufmerksamkeitsdefizit war schon am ersten Tag da, als ich 1 Woche Trainer war: "Problemspieler" legt sich hin, simuliert verzieht das Gesicht, und schaut zwischen den Händen um zu schauen - ob er die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt.


    Ich werde ihn auch fragen: "ob er Aufmerksamkeit braucht" so ganz direkt - es ist auch meine Art Dinge direkt anzusprechen, ob das pädagogisch gut ist oder nicht kann ich nicht beurteilen.

    ....................wenn du wüsstest, wir haben Spieler im Team, die weder zum Training noch zum Spiel kommen, und zwar unentschuldigt, kein Anruf, keine SMS, keine Meldung auf Whatsapp keine Email. Von einem Spieler haben wir die Mutter (Eltern) einmal in 6 Monaten gesehen bei einem Hallenturnier am Anfang. Wäre ich streng müsste ich von den 12, mindestens 2 "rausschmeißen". weil sie extrem unzuverlässig sind und einfach nicht kommen (unentschuldigt). Eigentlich müsste ich schon 3 rausschmeißen, aber dann haben wir niemand mehr im Team, daher hoffe ich auf eine Vergrößerung des Kaders, damit endlich mal eine Konkurrenz Situation entsteht, im moment fühlen sich einige wie im Erholungsaufenthalt nach dem Motto: wozu den Arsch aufreißen "ich spiele ja eh". Ich bin recht froh, dass wir bald einen Spieler dazubekommen.


    Ein anderes Beispiel: Training beginnt um 18.00 und der Problemspieler fragt nach "Hüttchen" für ein Spiel mit seinen besten Kumpels - unglaublich - anstatt zu fragen - was machen wir jetzt?

    nicht schlank heisst also bei dir lauffaul...bewegungsmangel...faules Kind?

    nein das eine hat mit dem anderen nix zu tun, hör auf mir Aussagen in den Mund zu legen, die ich nicht getätigt habe. Unser TW hat auch einen Bauch zeigt aber eine Klasse Leistung und ist top motiviert und hat hohe Auffassungsgabe, das eine hat mit dem anderen gar nix zu tun.


    Ein Spieler mit dem ich gut klarkomme (mir wurde ausgelegt er sei mein Lieblingsspieler - naja ich sage mal nix dazu) ist auch ein korpulenter Typ und ist auch kein "Laufwunder", ich sage vor den Eltern ein solcher Spieler ist "körperlich präsent" und das ist gar nicht abwertend gemeint, sondern positiv, weil sich ein Spieler der nicht dünn wie eine Bohnenstange ist kaum "umzuschubsen" im Zweikampf ist und denn Ball abschirmen kann (mir fällt z.b. Hulk ein bei den Brasilianern oder van Buyten von Belgien) - jeder weiß dass eine physische Überlegenheit ein Vorteil im Fußball sein kann, genau wenn jemand extrem groß gewachsen ist (Kopfballstärke).


    Zu dem "Problemspieler" von mir; wäre sein bester Kumpel nicht in der Mannschaft würde er nicht mehr dabei bleiben, er ist halt wegen seiner 2 Kumpels da, um mit ihnen Spaß zu haben, primär um Fußball gehts ihm nicht, er zeigt weder im Spiel noch im Training nicht viel Ehrgeiz oder Fleiß wie andere.


    Hat kein Bock die Tore zu schleppen = ist also zu faul in dieser Situation ob er auch zu Hause so faul ist, weiß ich nicht, und ist nicht mein Problem, sondern dass der Eltern. Er weicht vor Aufgaben mit Verantwortung, will nur eine Extrawurst für sich beanspruchen. Wenn etwas Mannschaftsintern besprochen wird, erzählt er es gleich den Eltern ohne mir die Gelegenheit zu geben, es den Eltern selbst zu sagen. Z.b. Spieler XY wird gemobbt und äußert den Wunsch auszutreten, was macht der Problemspieler? geht zu seinem Vater und dem Ex Trainer und sagt es, bevor ich das Thema überhaupt öffentlich thematisiert habe. Also ganz ehrlich: der Spieler geht mir mit diesem Verhalten gewaltig auf den Nerv, ich hab das sagen und er akzeptiert das nicht, zieht sein Ding durch.


    Es wäre ratsam nicht darauf zu reagieren, sonst glaubt er noch, er habe so viel Macht immer eine Reaktion bei mir zu erzeugen - > und dann spielt er das Opfer (dass ich mit meinem Lieblingsspieler über ihn lästere usw. weil ich einmal gesagt habe, das es mich extrem aufregt, wenn einer wie am Strang beim Training herumliegt).


    Sollte das nocheinmal vorkommen werde ich alle zusammenrufen und sagen, dass ich ein solches Verhalten nicht akzeptiere, und wer nicht trainieren will, soll nach Hause gehen und die anderen nicht aufhalten!


    Stellt sich nur die Frage was die beste Lösung ist d.h. thematisieren / oder Ignorieren.

    Ich halte die Aufwandsentschädigung bei uns recht angemessen (50€ im Monat) wenn man bedenkt dass in anderen Vereinen es nichts gibt!


    Gerne würde ich viel mehr für mein Team machen und neue Ideen umsetzen (habe ich schon teilweise getan) aber eine Profesionelle Website für unsere Mannschaft (ein Freund ist Selbstständiger Web Programmierer) wird es nicht drin sein, obwohl ich die Webseite als Schnäppchen bekommen würde.


    Bei uns im Verein kocht jeder Trainer seine eigene Suppe es werden kaum "Synergien" genutzt, im Sinne von „sich gegenseitig fördern“ bzw. einen daraus resultierenden gemeinsamen Nutzen ziehen. Eher im Gegenteil: Ein Trainer schaut ständig herum nach neuen Spielern um seine Mannschaft für die C-Jugend (11-Feld) zu komplettieren, und dafür macht er notfalls "Raubbau" an anderen Mannschaften.

    @ Karl


    es handelt sich um jeweils ein anderes Kind:


    der spieler der uns bald verlassen möchte ist Spieler A, sein Kumpel (ist jemand der NICHT in der Mannschaft ist und bei uns ein Probetraining machen will, den kenne ich nicht heißt Spieler X)


    Spieler Y ist faul schmeißt sich hin, liegt auf dem Boden herum, sein bester Kumpel ist Spieler Z (Sohn des Ex Trainers). Also Z und Y sind dicke Freunde. und Y ist nur wegen seinem Kumpel da, nicht weil er fußballerisch was drauf hat, ebenso hat Y Disziplinprobleme die er auch zu Hause haben muss - und ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, die Erziehungsdefizite (Ich als Mittelpunkt der Welt) wegzumachen, das ist Aufgabe der Eltern.


    In den beiden Threads geht es um jeweils andere Spieler.

    Sry aber den Schuh ziehe ich mir nicht an, wenn der Spieler permanent kein Bock hat, und lauffaul ist, dann wird er weder bei Dir noch bei irgendeinem anderen Trainer zu einem Vorbild werden, jemand der immer mit nach hinten arbeitet. Man muss den Spielern eine gewisse Selbstverantworung zuschreiben, jeder trägt Verantwortung für das Team, und das kann nicht immer nur der Trainer sein.


    Bei jedem anderen Trainer wäre der genannte Spieler gleich rausgeflogen, nur sind mir da die Hände gebunden weil es der Sohn des Vaters ist, und der Nachbar (Freund) vom Ex-Trainer. Wäre ich 1-2 Jahre dabei würde ich das alles ganz anders hantieren, wesentlich konsequenter!


    Wenn Appelle wirkungslos sind, liegt die Ursache entweder beim unmotivierten Kind oder sicher auch beim Trainer, was ich aber nicht einsehe bei mir die Schuld dafür zu suchen warum ein (Kind) nicht richtig läuft? Man kann das Kind nicht immer als Opfer des Trainers ansehen, immer hat der Trainer Schuld, macht irgendwas falsch, und das Kind hat 0 Selbstverantwortung, ich habe Kinder in der Mannschaft die geben alles und sind sehr gut, ohne dass ich dauerhaft an sie appellieren muss. Auch die Eltern sind als Ursache mit in Betracht zu sehen, das Kind ist auch nicht das schlankeste, vllt läuft bei der Ernährung irgendwas schief, oder das Kind hat Bewegungsmangel.

    ist für mich schon mal ein Unding, dass ein Spieler die Übung verlässt und eine Trinkpause einlegt. Die wird gemeinsam eingelegt und vom Trainer festgelegt. Natürlich dürfen Kinder sagen, wenn sie gerne eine Pause hätten. Dann kann man die für alle einlegen....

    Ja sicher, ich werd nochmal sagen an alle Trinkpausen ja, aber dann alle und dann auch genau 3 min meine twegen bringe ich eine Eieruhr mit, und wenn sie klingelt springen alle auf. Es muss auch mehr Disziplin herrschen, dieser Meinung bin ich auch. Das mit den Trinkpausen sehe ich nicht als Problem an, wenn jemand gut im Training mitmacht und sich anstrengt dann darf er von mir aus 5-10 min pausieren, es geht darum, dass jemand sich gar nicht bewegt, nicht schwitzt dann braucht er nix zu trinken weil er ein Laufpensum von 10m über 30min absovliert hat, weil nur herumsteht und wartet bis ihm jemand im Training den Ball zu spielt und er aufs Tor schießen darf. Und wenn er reingeht, freut er sich und denkt er ist der größte nur im Spiel würde er niemals ungedeckt vorne stehen, und muss mit nach Hinten kommen für den Spielaufbau, aber da habe ich schon 10 mal gesagt ohne Wirkung.


    Ich habe auch Kandidaten in der Mannschaft die alles geben und "fighten" die gehen nur raus, wenn sie verletzt sind, oder nicht mehr können weil ihnen die Luft ausgeht, solche Spieler haben wir auch. Und ebenso stille introvertierte die zwar Potential haben, aber noch mehr Selbstbewusstsein brauchen und Feinschliff ihrer Spielweise. Der junge der immer alles gibt hat im letzten Spiel (hat vorne gespielt Li Mittelfeld 2 Tore geschossen, und das ist für mich ein Grund ihn das nächste mal wieder vorne aufzustellen. Alle anderen die meinen dass sie "gut" sind, daddeln herum (dribbeln und Tricksen) bis sie entweder den Ball verlieren oder sie gefault werden.

    Ich meinte einer fängt mit dem Trinken an, die anderen "kommen" nach, langweilig würde ich nicht sagen, alle werden in Übungen gefordert (und in Minispielen mit Variationen). Obwohl wir keinen Co Trainer haben, sind alle Spieler immer beschäftigt und keiner "steht" herum, keine Wartezeiten wie sie z.b. beim Torschuss auftreten würden, wenn ein TW da ist und nur einer gleichzeitig schießt. Also (meistens) keine Wartezeigen und keine Warteschlangen.


    Der Torwart bei uns hat großes Potential daher würde ich Störenfriede die meine Zeit fressen "einfach rauswerfen", geht aber nicht, da der Ex Trainer, dessen Sohn, der beste Freund ist, und der faulste Spieler bei uns.


    Außerdem: der Sohn des Ex Trainers, mobbt manchmal ein anderes Kind sagt zu ihm von wegen "du kannst nicht schießen" oder "halt die fresse". Und macht die Stimmung in meiner Mannschaft kaputt.
    Ich würde am besten einen rauswerfen, und strengere Regeln einführen, mit Option nach Hause schicken während des Trainings, nur sind mir die Hände gebunden, weil ich gleich einen Anruf bekommen würde.

    Also hast Du mehrere Kinder bei Dir, die sich hin schmeißen, rumstehen und keinen Einsatzwillen zeigen....



    im ersten Tread von Dir, wo es um einen solchen Spieler ging, hast du noch geschrieben, dass die anderen Spieler dieses verhalten nicht zeigen...


    Nur einer zeigt kein Einsatzwillen, die anderen sind engagiert dabei.
    Es legt sich außer dem einen niemand ständig auf den Boden, das regt mich so auf, dass ich das Gras auf dem Feld fressen könnte.


    Ich kann dieses Verhalten auch ignorieren, wenn er Aufmerksamkeit will und sie nicht bekommt, ärgert er sich und hört mit diesem Verhalten auf.


    Wie wärs z.b. mit Ironie: er legt sich hin, dann kann ich auch sagen "Spieler X darf Pause machen" alle anderen machen weiter oder: "Soll ich dir ein Sofa mitbringen, oder eine Liege"


    Zum Problem "Trinken gehen": Habe ich generell nix dagegen "nur" nutzen dies einige aus, um sich der Übung zu entziehen. Einer geht hin und alle anderen fragen dann "dürfen wir auch?" - dann sind erstmal 4-5 Spieler am trinken quatschen rum, und machen "Pause" - die ich nicht vorgesehen habe.


    Eine andere Idee: ich kann das Training auch anziehen mit kurzen intensiven Übrungen, die, für die es zu viel ist, werden herumheulen und würden vor der Wahl stehen: sich zusammenzureißen oder: sich mit Disziplin durchbeißen. Da würden die faulen nicht lange mitmachen.


    Ein anderes problem was ich sehe: im nächsten Jahr sind wir C-Jugend auf 11er Feld (bei 12 Spielern im Moment) und bei der Beteiligung wie sie derzeit herrscht müsste sich unser Team auflösen, so dass ich (mein Plan) eine andere Mannschaft übernehmen würde. Hoffe jedoch dass es nicht so weit kommt, und dass wir 2 Mannschaften zusammenlegen können, bzw. das wir noch neue Spieler bekommen. Und je mehr Spieler desto mehr Konkurrenz im Team, und desto mehr müssten sich Spieler anstrengen um von Beginn an aufgestellt zu werden. Daher würde ich schon JETZT eine Vergrößerung des Kaders auf 15 Kinder befürworten.

    der spieler um den es geht, "schreit" ständig nach Aufmerksamkeit, zeigt keine Leistung, kommt immer mit seinen Extrawünschen
    - ob er in ein Zimmer mit seinen Kumpels darf (Mannschaftsausflug)
    - ob er da und da spielen darf und sein Kumpel dort


    Sieht sich als Mittelpunkt der Welt quasi, und vergisst dass da noch 10 andere da sind!


    Ich vermute, dass er entweder zu verwöhnt von zu hause ist, oder dass die Eltern ständig arbeiten müssen und er sich seine Aufmerksamkeit wo anders herholen muss. (vllt auch verwöhntes Einzelkind)

    Warum sollte ich "schockiert" sein, nur weil ein Spieler die Mannschaft verlässt ? Nachdenken darf man dann einmal, wenn einem gesagt wird, dass man selbst oder das "schlechte Training" der Grund für einen Wechsel ist oder wenn sich Austritte häufen.
    Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe, handelt es sich ja bei dem wechselwilligen Spieler um denjenigen mit der "Null-Bock" -Einstellung"aus dem anderen Tread. Wenn Du sicher bist, dass die anderen Kids gern zu Training und Spiel kommen, hat sich doch damit ein "Problem" gelöst.

    ne handelt sich um einen anderen

    ok danke, das nehme ich mal mit - auch die Idee mit dem Angebot / Option auf Wiederkehr.


    Der Vater meinte früher mal zu mir: ich wechsle zu oft aus,
    und: es wäre "ratsamer" seinen sohn vorne spielen zu lassen weil er schneller ist als ein anderer. (naja Väter eben, sehen das eigene Kind ganz wo anders, als der Trainer sie sieht)


    Es ist ganz unterschiedlich wie die Eltern ihre Wechselabsichten kundtun, ein Vater hat uns / mich direkt angesprochen dass sie kündigen. Die Eltern vom anderen Kind, meinten (wo das schon klar war) dass ihr sohn zu dem Ausflug mitkommt (er hatte beim Ausflug fast gar nichts gegessen komischerweise, dass er noch am Do. kommt und dann Zitat "wars das" kein Danke oder ähnliches! Man hat sich auch all die Zeit nicht um das Kind gekümmert (als Trainer und unserer Betreuer). Gerade mal 3-4 Eltern haben sich für unseren Einsatz beim Trainingslager bedankt, alle anderen sehen das wohl "selbstverständlich an".


    Zur Info: der betroffene Spieler ist wegen seinem Kumpel da (und der Kumpel ist der Sohn des Ex Trainers) spielerisch ist der Junge von dem die Rede ist alles andere als eine Bereicherung für uns. Ich könnte manchmal das Gras fressen, wenn er sich hinschmeißt oder auf dem Platz "herumsteht", ohne Einsatzwillen.


    Auch Tore trägt er nicht, drückt sich vor Aufgaben.