Wenn es sich anbietet, würde ich noch empfehlen:
- ein Fußballtrainingscamp in den Ferien
- den Besuch eines namhaften Spielers aus der Region, der mal eine Trainingseinheit übernimmt
- das Anschauen eines Trainings bei einem Leistungsverein
All das trägt dazu bei, die Kinder zu motivieren und "schlafende Riesen" zu wecken
Das sind zwar super Ideen, aber bei uns sind die Probleme ganz wo anders ein paar Beispiele:
seit 6 Monaten hat niemand aus der Jugendabteilung gefragt wie es bei uns läuft
- Wir trainieren einmal in der Woche auf einem Platz mit riesen Löchern drin, die sind teilweise 20 cm tief oder noch mehr.
- Mit anderen Trainern gibt es keine Kommunikation, keinen Austausch, keine
Synnergien (hatte mal gefragt ob es einen TW trainer gibt, und den soll
es ab nächste Saison für unseren TW geben, den ich dahin schicke) - Ausnahme: mit dem Trainer einer oberen D-Jugend tausche ich mich regelmäßig aus, er schickt auch Kinder zu mir (die nicht in seine Mannschaft passen, aber immerhin)
- Seitens des Ex Trainers und der Eltern wird eher kritisiert, als konstruktive Vorschläge zu machen, ihre Wünsche sind meistens auf ihre Kinder bezogen (will vorne Spielen und was weiß ich
- Von einem Vater habe ich eine Taktik Tafel geschenkt bekommen, er war auch 2-3 Mal im Traning dabei, also es gibt auch engagierte Eltern
- Ich habe für alle Kids Eis mitgebracht, wir haben kein Trainingsspiel als Belohnung, die Mini Spiele als Wettkampf sind Bestandteil unseres Trainings (globale Methode von Horst Wein, statt analytisch, Übungen isoliert vom Spiel zu üben) - Trainingsspiele sind so oder so Bestandteil bei uns
Warum muss man unbedingt etwas erreichen? Die die sich entwickeln wollen, werden sich entwickeln im sozialverhalten und fußballerisch. Und ich werde meine Erfahrungen sammeln beim Jugendtraining, wer weiß wie lange und ob ich bei der Mannschaft bleibe ich schaue nicht mehrere Monate oder Jahre in die Zukunft, meistens kommt alles eh ganz anders als geplant.
