Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe jede Einzelne mit sehr viel Freude und teilweise mit einem Lächelt gelesen.
Was bei uns wirklich auf der Strecke geblieben ist, das ist der Spaß. Meine Befürchtung ist nun auch nicht mehr, ob ich mich fehlverhalten habe oder nicht, denn manchmal braucht man vielleicht solche Situationen, um nachdenklich zu werden und, um Dinge verändern zu können.
Mir geht es nicht darum, dass die Kinder zu Muskelpaketen oder Ausdauermaschinen gedrillt werden, sondern darum, dass die Kinder zu großen, starken Persönlichkeiten heranwachsen, ein Hobby haben und ihre Teamkompetenz und Sozialverhalten üben. Diese ständige Angst vorm Trainer macht uns zu schaffen. Ich habe selbst schon Angst, wenn ich absagen muss oder wenn etwas dazwischen kommt. Vielleicht ist ein Kind wirklich besser im anderen Verein aufgehoben, wo es nicht nur nach Leistung geht, sondern nach Dingen, die Kinder im Alter von 6 oder 7 Jahren brauchen.
Eine andere F Mannschaft in diesem Verein wurde sogar erst kürzlich "aufgelöst", da sich so viele Eltern beschwert haben und weil die Kinder nur noch mit Angst zum Fußball gegangen sind.
@NF hat Recht. Nach dem Abitur ist es eh vorbei, da viele woanders studieren. Also muss man sich fragen, was man in der Zeit der D, C und B Jugend möchte. Stress und ständigen Ärger oder ein Kind mit einem tollen Hobby.
Ein Trainer ist ja normalerweise eine wichtige Vertrauensperson für ein Kind, die so wichtig ist, wie ein Lehrer.
Vielen Dank für eure Antworten, die haben uns sehr die Augen geöffnet.
