Ich kläre die Situation mal auf. Ich hatte dieses Probleme vor etwa einem halben Jahr und da ist es nicht so gut ausgegangen, deswegen wollte ich den Fall oben so allgemein wie möglich halten, damit ich vielleicht Tipps für die Zukunft bekomme, wie man damit besser umgehen kann. Der Tipp von Günther ist schonmal klasse, aber auch da beugt sich der Spieler ja letztendlich...
Die oben genannte Situation war, dass der Spieler nicht mehr defensive Aufgaben (größtenteils DM aber auch IV) haben wollte, sondern mehr in der Offensive spielen (RA/LA) wollte. Er hatte dann 1-2 Chancen auf den Flügeln bekommen und konnte sich nicht wirklich durchsetzen, also stellte ich ihn wieder ins DM und sagte, dass es besser wäre, er mehr Spielzeit bekomme und es besser fürs Team wäre. Er akzeptierte widerwillig die Rolle um nicht den Unmut der Mannschaft auf sich zu ziehen, aber man merkte er hängte sich nicht mehr rein. Zum Winter kam es dann bitter und er verließ den Verein mit der Begründung: Es macht ihm kein Spaß mehr, wenn er sich nur um defensive Aufgaben mehr kümmern müsse und nicht seine Qualitäten/Spiellust ausleben könnte in der Offensive. Er wechselte daraufhin den Verein, wo er zunächst 1-2 Monate auf der Bank saß, aber danach wirklich einen Entwicklungssprung machte und sich zu einem der gefährlichsten Flügelspieler entwickelte, der auch Führungsqualitäten übernahm, wie ich in dem Spiel gegen uns merkte.
Das Dilemma: Wir haben einen wirklich guten Spieler verloren, weil ich ihm wohl nicht die Zeit gegeben habe bzw. er sich der Mannschaft / dem Erfolg beugen musste. Deshalb wollte ich für die Zukunft gerne Tipps haben, in wie weit man Spielern ihre Wünsche erfüllt, damit ich bei der nächsten Unruhe (falls nochmal so eine Situation kommt) damit besser umgehen kann...
