Beiträge von opa

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Es beeindruckt mich immer wieder, was alles in einen einzelnen Vorgang hinein interpretiert werden kann. Was es doch alles zu bedenken und zu beachten gibt. Am Besten gefällt mir die Ansicht von uns Uwe, die ich auch so unterschreiben kann.


    Er fragt: „Auf was für eine Schule geht der Junge, ist er vielleicht da überfordert und liegt es überhaupt am Fußball, das er schlechte Noten schreibt.“


    Sebastian kann das wohl am Besten beurteilen. Ohne Hintergrundwissen zu haben, kann ich mir vorstellen, dass er seinen Erfolg im Fußball als eine Art Selbstbestätigung empfindet als Ausgleich für Schwierigkeiten in der Schule. Nach dem Motto „ich kann auch Etwas gut hinbekommen“. Diese Einschätzung dürfte für ihn sehr wichtig sein. Durch das Spielverbot würde er sich dann evtl. doppelt oder gar dreifach (bei Vorwürfen und Strafen aus der Mannschaft /Trainer) bestraft fühlen.


    Mein Vorschlag wäre: Das Ganze nicht zu hoch hängen. Den Spieler für die Mannschaft als unsicheren Kantonisten einordnen. Bei Aufstellungsüberlegungen alterrnative Besetzungen


    einplanen, um nicht noch einmal so eine Pleite erleben zu müssen. Dem Spieler die Frage stellen, ob er durch eigenes Verhalten den Zustand herbeigeführt hat. Wenn ja, möge er sich in Zukunft seinen Möglichkeiten entsprechend verhalten, da er sehr wichtig für die Mannschaft ist. Der Mutter bei sich bietender Gelegenheit mitteilen, dass durch das Spielverbot die ganze Mannschaft mitbestraft wurde und die Arbeit, sprich das Engagement von Sebastian, nicht die Achtung erhalten hat, die es verdient hätte. Zusätzlich muss der Mutter dabei aufgezeigt werden, dass ihr Spross etwas sehr Gutes leistet und man ihm diesen Erfolg nicht nehmen sollte. Zusätzlich von uns Uwe den Satz: „Ich spreche vor jeder Saison mit den Eltern und erkläre ihnen, dass eine Mannschaftssportart eine andere Gewichtung hat, als ein Einzelsport.“


    Übernehmen und vertiefen.

    Ich habe mir Deine Berichte genau durchgelesen und stelle fest:
    -Du ist seit einem Jahr im Verein.
    Frage: Warum hast Du gewechselt
    -Du wolltest in dem alten Verein evtl. Vorstandsarbeit übernehmen.
    Frage: Warum kam es nicht dazu? Konntest du Dich nicht durchsetzen?
    -Du fühlt dich in der Verantwortung ( Hilfe beim Mannschaftsaufbau )
    Frage: Hast Du vor einem Jahr Spieler von anderen Vereinen zusammen geführt und so durch anbieten einer Schlagkräftige Truppe Druck auf einen kleinen Verein ausgeübt? So könnte ich mir Kommentare, wie Söldnertruppe oder Legionäre erklären.

    Wenn Du mir alle Fragen selbstkritisch positiv und im Sinne des Jugendfußballs beantworten kannst, wäre Folgendes für mich richtig.

    Zur Mannschaft:
    Das Problem begann meiner Meinung nach schon zu dem Zeitpunkt als der Vorstand der Mannschaft einen jungen Mann gesucht hat, der keinerlei Trainererfahrung hat und bei Problemen hinter dem billigen Trainer steht.
    Erklärung: Wo kein Geld ist, hat der Kaiser sein Recht verloren. Wurde er indirekt
    genötigt?

    Wer in der Verbandsliga spielen darf, muss schon stark spielen. Eine derartige Mannschaft darf nicht von einem „Motztrainer“, der sich im Vordergrund sieht und zur Disziplinierug von Spielern Kollektivstrafen gegen den Mannschaftserfolg benutzt, um sich durchzusetzen, trainiert werden. Du schreibst, es wurde ein erfahrener Co-Trainer gefunden. Das ist sehr gut für alle Beteiligten. Die kurzweilige Leistungssteigerung spricht für die Mannschaft und Deine Anstrengungen aber auch für den Trainer, der die Veränderung mitgetragen hat. Du und Dein Co dürfen aber bei einer offensichtlichen Minderleistung des Trainers nicht aus Protest abtreten. Was sind das für Signale für Eure Mannschaft? Ihr habt gewusst, auf was Ihr euch einlasst.
    Die Saison ist unter zugegeben schlechten Voraussetzungen begonnen worden und muss zu Ende gespielt werden. Ihr solltet in Zusammenarbeit mit der Mannschaft und dem vorherigen Trainer, der ja Hilfe angeboten hat, die Saison ohne den jetzigen Trainer zu Ende spielen. Die Mannschaft hat ihm ja sowieso schon innerlich gekündigt.
    Du schreibst: Mein Sohn möchte die Mannschaft aber nicht verlassen und hofft auf einen neuen Trainer im Sommer, und will noch die letzten drei Monate ausharren. Ich finde für sein Alter eine super Entscheidung, der Ihr Erwachsenen Euch unterordnen MÜSST und aus der Ihr Eure Lehre ziehen solltet.

    Ich musste fast zweimal lesen um zu erkennen dass Du selbst in der Mannschaft spielst.
    Ich bin überrascht dass Du euren „Trainingsbetrieb“ als OK umschreibst.

    Unser Training ist OK! Nur was mir persönlich fehlt, ist Taktik und Spielzüge so was trainieren wir sehr selten. Beim Trainingsanfang laufen wir uns 10 Runden warm, dann wird etwa 25min etwas trainiert öfters Kondition ohne ball und dann wird gespielt.

    Das Verhältnis zum Trainer ist sehr gut. und er ist schon seit Jahren dabei und wirkt auch beim Verein ein bisschen mit.

    Ich bin seit langer Zeit Jugendtrainer und es wundert mich doch sehr dass sich Dein „Trainer“ auch so nennt. Ich bin mit zehn also vor 43 Jahren mit dem Fußballspielen angefangen, damals begannen die „Trainingseinheiten“ genau so. Hat mir damals schon gar nicht gefallen. Es wurde auch damals viel ohne Ball gearbeitet aber wir hatten auch nur drei Bälle zur Verfügung die gefettet und sehr gepflegt wurden.

    Du schreibst: Wir spielen in der Kreisklasse und sind Tabellen letzter! Ich persönlich nehme den Sport sehr ernst und bin auch immer optimistisch nur einige Spieler sind das Gegenteil manchmal auch der „Trainer“, was mir überhaupt nicht gefällt.

    Mein Antwort für dich: Erhalte Dir deinen Spaß am Fußball.
    Habe Verständnis für deine Mitspieler.
    Wenn Dein „Trainer“ nicht freiwillig nach so vielen Jahren
    als unentdecktes Genie in die Vorstandsarbeit wechseln
    möchte und das Risiko auf sich nimmt doch noch erkannt zu
    werden wechsle so schnell wie irgend möglich den Verein.

    Merke: Einen letzten gibt es bei Wettkämpfen immer.
    Entscheidend sind die Gründe wie es zu so einem
    Ergebnis kommt. („Pseudotrainer“)

    Ich wundere mich doch sehr wie groß die Not im Ehrenamt ist das fast jeder Mensch auf unseren größten Schatz, die Jugendlichen, losgelassen wird. Es ist evtl. leider auch ein politisches Problem.

    Eddy viel Glück im neuen Verein.


    Ganz genau so.
    Du scheinst mir schon länger deinem Hoby nachzugehen und wirst deshalb aus der Erfahrung heraus schon den Kindern gerecht werden.
    Eltern die deine Arbeit nicht anerkennen und nichts dazu beitragen den (ihren) Kindern ein schönes Hoby zu ermöglichen werden dir jetzt und später nicht weiterhelfen.Schade um diese Spieler aber sie müssen dann wohl damit leben.

    Hallo!Hallo, hört mich jemand

    ich suche bis Ende August bzw. 1. Septemberwoche eine B-Jugend-Mannschaft, die wie wir auf mittlerem Kreisniveau spielt für ein Vorbereitungsspiel im mittleren Schleswig-Holstein. Wir würden auch anreisen z. B. NMS, Flensburg, Hohenwestedt, Kiel, Plön, Schleswig.

    Was war der Grund des Gespräches und wie alt ist der Spieler, 13 oder 14 (C-Jgd.)?
    Wie kam die Gesprächswendung auf ein Thema, welches ein Jugendlicher in diesem Alter eher zurückhaltend oder gar nicht ansprechen würde, zustande?
    Wie alt bist Du?
    Die Aussage zwei Spieler zu mögen (oder süß zu finden) zusätzlich die Bitte evtl. Wege auf zu zeigen wie er dessen Aufmerksamkeit erlangen könnte in Verbindung mit Hilfeleistungen deinerseits erscheint mir schon fast unglaubwürdig. Du musst ja eine Art Vaterverhältnis zu dem Spieler haben. Selbiges kann ich aus Deinem Beitrag nicht heraus lesen.

    Bei Deinem letzten Satz umschleicht mich das Gefühl dass Du bewusst versuchst zwischen Dir und den Gedanken des Spielers eine Verbindung für das Forum herstellen zu wollen. Bist Du auch ein für ihn süßer Mann? Ich weiß sonst nicht wie ich die Anmerkung „Ich finde Dich nicht schlecht“ interpretieren soll.
    Wie schon angedeutet fällt es mir schwer diesen von Dir geschilderten Vorgang ( Gespräch ) als das zu erkennen was Du dem Forum versuchst mit zu teilen.

    Wohl gemerkt ich bin kein „Professor Allwissend“ sondern nur ein Opa der schon sehr, sehr viele Jahre mit Jugendlichen zusammen seine fußballerische Freizeit verbringen durfte und darf. Etwas Vergleichbares habe in den ganzen Jahren meiner Tätigkeit weder erlebt noch gehört.

    Beitrag Tito1978/ 17.04.2007
    Bedenke, dass man nach einem halben Jahr keine Wunder erwarten kann.
    Freundschaftsspiele gegen eine evtl. vereinseigene F1 / F2 währen eine Möglichkeit.
    Acki schreibt völlig richtig sich keine Enttäuschung anmerken zu lassen. Du hast auch keinen Grund dazu.
    Versuche punktuelle Situationen die gelungen sind spielerbezogen (Namensnennung) vor der Mannschaft anzusprechen und sei es nur ein gelungenes Zuspiel welches vor kurzer Zeit noch nicht gelungen wäre. Du solltest evtl. einen Notizblock benutzen, so hast Du evtl. mehre Beispiele parat. Frage die Mannschaft ob sie sich an die Situation erinnern können.
    Im Training kannst Du dann daran erinnern und behaupten „Das ist der erste Schritt zum Erfolg“.
    Zusatzmöglichkeit:
    Chris schreibt von gemeinsamen Unternehmungen. Genau richtig. Wer sich mag und versteht verbringt gerne seine freie Zeit miteinander. Sage Deiner Mannschaft dass es Dir genau so geht.
    Ich habe mit meiner damaligen D-Jugendmannschaft über Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag auf unserem Sportplatz gezeltet. Es klingt unglaubwürdig aber die Kinder haben fast die gesamten Tage in immer unterschiedlichen Gruppen und in unterschiedlicher Dauer gekickt. Abends sogar mit Flutlicht, kam besonders gut. Ein solches Vorhaben erfordert aber einen riesigen Zeitaufwand und eine gute Tagesplanung ( auch nicht fußballbezogene Aktionen ).
    Nun genug. Du trainierst eine Altersgruppe die im Alter von 10 – 12 riesige Leistungsfortschritte machen wird wenn Du mit Spaß und können deinem Hobby nachgehst.
    Deine Erfolgserlebnisse werden sich in kürze deutlich vermehren. Ich habe lange genug mit Jugendlichen im Fußballsport verbracht und weiß ganz genau dass es in Deinem dann D-Jugendjahrgang so geschehen wird. Du hast noch eine richtig schöne Trainerzeit mit Deinen Spielern vor Dir.
    „Ich habe fertig“

    Ich stehe seit sehr vielen Jahren im Jugendfussballtraining C+B-Jgd. und habe immer wieder ähnliche Situationen erleben müssen.Bei mir gibt es zum Trainingsbeginn ( Saisonauftakt ) eine klare Ansprache zu den Verhaltensweisen im Trainings-und Spielbetrieb.Die Spieler und der Trainer verpflichten sich dann nach diesen Verhaltensweisen zu Handeln.
    Sollte dann ein Spieler meinen einzelne Spieler und damit die gesamte Mannschaft in einer Fäkalsprache ansprechen zu müssen habe ich immer sofort den Ablauf unterbrochen und ihn zur Ordnung gerufen.Im Wiederholungsfall geht er zum Duschen.Zum nächsten Trainingstag darf er erscheinen und sich beteiligen wenn er vorher seinen Fehler vor mir und der Mannschaft einsieht und Besserung Verspricht.Diese Übung biete ich im Extremfall noch zwei mal an.Ist trotzdem keine Änderung des Verhaltens erkennbar verzichte ich auf den Spieler egal wie gut oder stark er spielt.
    Ich habe der Mannschaft und deren Eltern gegenüber eine Verantwortung übernommen der ich konsequent nach gehe.Junge Menschen lernen schon in diesem Alter das bestimmte Regeln im Umgang mit einander absolut nötig sind.
    Fehlbare Spieler in diesem Alter erreiche ich am besten über ihr eigenes Ehrgefühl.

    Mit meinen eigenen Kindern kann ich mich überall sehen lassen und mit fremden Kindern muss es genauso sein. Ich mag mich nicht für andere Kinder schämen und handele deswegen absolut konsequent was den Spielern die mit mir unterwegs bekannt ist. [/FONT