Beiträge von fiftyandone

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    Hallo TRST,
    danke für deine ausführlichen Anregungen, Tipps und Bewertungen. Ich habe jetzt nicht mehr die Kraft, das alles im Detail zu durchdenken. Torhüter war bis zur D-Jugend einer der stärkeren Feldspieler, hat also fußballerisch null Probleme. Ansonsten wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich nur punktuell feilen kann. Bei einmal 2h Training die Woche ist nicht mehr drin. Leider.

    Hallöchen,
    ich hab das am Wochenende mal ausprobiert. Im Offensivspiel klappt das wunderbar. Vor allem, wenn der Wandspieler sein Spiel beherrscht und sinnvoll zur Seite oder leicht nach hinten prallen lässt. Allerdings kommt eine Mammutaufgabe auf die Außenspieler zu, die sowohl offensiv als auch defensiv enorm arbeiten müssen. Das führt wiederum zu einem großen Kräfteverschleiß, auf den entsprechend reagiert werden muss. Ich bin auch noch am Pfeilen, wie man bei Ballverlust auf den außen taktisch so stehen kann, dass die Außenspieler nicht immer nach hinten müssen.
    Wir sind offensiv in jedem Fall flexibler als der Gegner, der sich mit seinem 2-2 immer erst umgewöhnen muss, weil die Zuordnung nicht stimmt und wir können durch den Wandspieler viel direkter und schneller nach vorn spielen als Mannschaften mit zwei Stürmern, die viel zu oft mit dem Rücken zum Tor beim Aufbauspiel stehen.

    Hallo und erstmal danke für die Antworten,


    bei uns ist es so, dass die Spieler nur einmal die Woche zu uns kommen, aber auch noch bei anderen Vereinen spielen könnten. Das machen allerdings die wenigsten, da viele eher der Schule oder weiteren Freizeitaktivitäten den Vorrang geben.


    Der derzeitige D-Jugend-Jahrgang ist ungemein stark, es gibt nur ein bis zwei Spieler, die wenig technisches Können und wenig spielerisches verständnis haben (gemessen an ihren Altersgenossen).


    Mir ist klar, dass ich 1-2-1 nicht spielen kann, wenn ich vier durchschnittliche Spieler habe. Ich habe allerdings ca. sechs technisch gleichwertige Spieler, die direkt spielen können und das Spiel in den Grundzügen verstanden haben.


    Ich sehe kein Problem darin, dass hinten einer die Fäden zusammenhält. Kann doch ein starker Spieler sein. Die Spieler außen müssten bei eigenem Ballbesitz entsprechend rotieren, um anspielbar zu sein und möglichst den Ball in offener Stellung mitnehmen können. Einmal in der Position sollte spätestens der zentrale Spieler als Wandspieler in Erscheinung treten, der sich allerdings nach einem Anspiel auch um seinen Gegenspieler drehen kann. Im Wesentlichen muss das also ein Spieler sein, der die meiste Zeit mit dem Rücken zum Tor agiert.


    Bei Ballverlust geht es dann darum, so schnell wie möglich in die Dreierkette zu kommen. Eine wichtige Aufgabe erfüllen aus meiner Sicht die zwei Spieler auf außen, die den Ball entweder nach Verlust sofort zurückholen oder den Gegner beschäftigen müssen, damit der zurückspielen muss. Ansonsten den Pass in den Rücken verhindern.


    Was denkt ihr darüber?

    Hallo zusammen,
    ich bin als Schreiberling neu hier, aber ich lese schon eine ganze Weile gelegentlich mit. Ich bin Trainer einer D-Jugend in einer Fußballschule, die allerdings ganzährig trainiert und punktuell bei Fußballturnieren mitspielt. Seit 14 Jahren bin ich dabei und habe in der Halle bisher immer 2-2 spielen lassen. Kürzlich las ich allerdings auf der englischen Fußballtrainingsseite FourFourTwo ein Interview mit Arsene Wenger, der ein 1-2-1 empfiehlt.
    Seitdem grübele ich, welche Vorteile und welche Nachteile dieses System hat. Hat jemand Gedanken hierzu?


    Grüße,
    Marko