Alles anzeigenBesser als TRPietro könnte ich es auch nicht ergänzen!
Der Junge will gar angeln,um die dicksten Fische zu fangen. Das überläßt er noch gerne den Anderen. Er möchte einfach dabei sein und braucht dazu eine ruhigere Umgebung, in der es weder Streß mit den Eltern noch mit dem Trainer gibt. Er möchte einfach nur ein bißchen Spaß mit den anderen. Die hat er schon im Training und bekommt es auch über kurz oder lang (ohne Elterneinmischung) in den Spielen. Gib ihm diese Zeit! Aber auch, wenn er sich irgendwann entscheidet, das ihm ein anderes Hobby wichtiger als der Fussball ist, wäre das O.K. Kinder sind Individuen, die man nach und nach loslassen muß, damit sie selbständig werden. Manche haben aber ein wenig Angst davor, loslassen zu können. Natürlich kann man von einem 23-jährigen Trainer noch nicht erwarten, das er über die Lebenserfahrung verfügt, um Eltern diese, fast immer unbegründete Angst zu nehmen. Darüber kann man sich mit dem Obmann unterhalten, aber die sportliche Beurteilung sollte man besser anderen überlassen, die mehr Sachverstand dazu mitbringen.
Es gab im Rahmen der Einführung der KIFU-Regeln analoge Elternkritik.
Hier mal einige beispielhafte Elternaussagen:
- wenn die Trainer wollen, das wir uns nicht in die Aufstellung einmischen, dann sollen die auch unsere Kinder von Hause abholen und dorthin auch wieder zurückbringen
- wenn wir nicht mehr direkt am Spielfeldrand, sondern etwas weiter weg in die Fanzone müssen, dann ist das eine Einschränkung unseres Erziehungsrechts
- wenn der Trainer nichts sagt, dann müssen wir doch was sagen, sonst verlieren wir (ob damit auch die Kinder gemeint sind oder nur die Eltern, wurde nicht gesagt)
Erfahrene Trainer im oberen Jugendbereich mögen jetzt schmunzeln, aber Schleppi ist mit ihrer Eltern-Meinung im unteren Jungendbereich nicht alleine!
Du hast aber schon mal den ersten Schritt gemacht, um dir Rat zu holen. Dass sich andere (z.B. Trainer) auch ändern sollten, ist unbenommen, steht aber nicht im Widerspruch dazu, über eigene Verhalten nachzudenken. Vielleicht läßt du es mal einige Tage sacken und gehst in Zukunft etwas ruhiger und besonnener an die Sache ran? Dein Junge wird es dir danken!
Alles anzeigenBesser als TRPietro könnte ich es auch nicht ergänzen!
Der Junge will gar angeln,um die dicksten Fische zu fangen. Das überläßt er noch gerne den Anderen. Er möchte einfach dabei sein und braucht dazu eine ruhigere Umgebung, in der es weder Streß mit den Eltern noch mit dem Trainer gibt. Er möchte einfach nur ein bißchen Spaß mit den anderen. Die hat er schon im Training und bekommt es auch über kurz oder lang (ohne Elterneinmischung) in den Spielen. Gib ihm diese Zeit! Aber auch, wenn er sich irgendwann entscheidet, das ihm ein anderes Hobby wichtiger als der Fussball ist, wäre das O.K. Kinder sind Individuen, die man nach und nach loslassen muß, damit sie selbständig werden. Manche haben aber ein wenig Angst davor, loslassen zu können. Natürlich kann man von einem 23-jährigen Trainer noch nicht erwarten, das er über die Lebenserfahrung verfügt, um Eltern diese, fast immer unbegründete Angst zu nehmen. Darüber kann man sich mit dem Obmann unterhalten, aber die sportliche Beurteilung sollte man besser anderen überlassen, die mehr Sachverstand dazu mitbringen.
Es gab im Rahmen der Einführung der KIFU-Regeln analoge Elternkritik.
Hier mal einige beispielhafte Elternaussagen:
- wenn die Trainer wollen, das wir uns nicht in die Aufstellung einmischen, dann sollen die auch unsere Kinder von Hause abholen und dorthin auch wieder zurückbringen
- wenn wir nicht mehr direkt am Spielfeldrand, sondern etwas weiter weg in die Fanzone müssen, dann ist das eine Einschränkung unseres Erziehungsrechts
- wenn der Trainer nichts sagt, dann müssen wir doch was sagen, sonst verlieren wir (ob damit auch die Kinder gemeint sind oder nur die Eltern, wurde nicht gesagt)
Erfahrene Trainer im oberen Jugendbereich mögen jetzt schmunzeln, aber Schleppi ist mit ihrer Eltern-Meinung im unteren Jungendbereich nicht alleine!
Du hast aber schon mal den ersten Schritt gemacht, um dir Rat zu holen. Dass sich andere (z.B. Trainer) auch ändern sollten, ist unbenommen, steht aber nicht im Widerspruch dazu, über eigene Verhalten nachzudenken. Vielleicht läßt du es mal einige Tage sacken und gehst in Zukunft etwas ruhiger und besonnener an die Sache ran? Dein Junge wird es dir danken!
Klasse, TW Trainer, 100% agree! Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.
