Aus dem Trainingsbetrieb ausschließen? Im Gegenteil, Ihn gerade miteinbinden, Aufgaben stellen, Fragen stellen und zur Demonstration motivieren.
Ich behaupte nun einfach mal, dass der Trainer/Betreuer in 90% der Fälle, in dennen Kinder stören, sich zanken oder sich ärgern, schuld ist.
Auch wir hatten eine Truppe, in denen zwei Jugendliche sich während des Trainings fast geprügelt haben und sich in Zweikämpfen grundsätzlich
auf die Knochen gingen. Nach mehrmaligen Einzelgesprächen, Gruppen- und Mannschaftsgesprächen wurde es besser und besser.
Nun haben wir eine Truppe, in der kaum noch jemand stört, bzw. nicht so, das der Trainingsbetrieb für kurze Zeit eingestellt werden muss.
Der Trainer/Betreuer muss sich eben "nur" intensiv mit den Kindern auseinandersetzen und auch mal Gespräche außerhalb des Fussballs
führen können. Über das Angeln, über Computerspiele, über die Schule etc etc. Wenn die Jungs und Mädchen merken, dass man Interesse
an Ihnen hat, kann man gleich ganz anders auf diese zugehen. Konsequent in Fussball abzugrenzen ist meiner Ansicht nach zwar nicht falsch,
aber nicht unbedingt die besere Lösung von beiden.
Auch ich bin "erst" 20 Jahre alt und habe ob G-Jugend bis D-Jugend oder C-Jugend bis A-Jugend keine Probleme mit den Kindern und Jugendlichen.
Mit der Begründung der altersbedingten sozialen Positionierung (Autorität) als junger Betreuer/Trainer es gegenüber älteren schwerer zu haben,
halte ich für völlig abwegig. Im Gegenteil, die Generation ist nicht so weit voneinader entfernt, man selber spielt auch Fussball und kann
den Kindern durch praktische Eingaben viel besser Lerninhalte vermitteln.
Wichtig ist, sein Know-How dort einzusetzen wo es wichtig ist und dies nicht über den ganzen Fussballplatz zu verteilen. Auch wenn ich eine Trainer-Lizenz
habe, muss ich nicht vor allen damit prahlen und mein Know-How preisgeben. Die Kinder und Jugendlichen merken schnell von alleine, ob jemand
dieses besagte Know-How (ich liebe dieses Wort
) hat oder nicht. Kinder und Jugendliche sind bei weitem nicht so dumm wie viele immer meinen.
Im Gegenteil. Auf sozialer Ebene sind Sie sogar wesentlich empfindlicher und nehmen vieles wahr, wo wir denken, das haben diese gar nicht wahrgenommen.
b2t: Es spielen bekanntlich viele Faktoren in den Trainings- und Spielbetrieb hinein. Demnach können Faktoren von A bis Z aufgezählt werden.
Was - wie bereits gesagt - meiner Meinung nach am nähesten ist, ist der Schuldhabende der Trainer/Betreuer. Ohne hier irgendjemanden
persönlich angreifen zu wollen, denke auch ich in solch einer Situation daran: "Ok, was habe ICH falsch bemacht!" und eben nicht was die Kinder
oder Jugendlichen gemacht oder nicht gemacht haben.
Es ist sehr einfach, die Schuld bei anderen zu suchen, auch wenn es Kinder und Jugendliche sind. Bevor ich mich fragen kann oder darf was die
anderen falsch machen, muss ich mich fragen. In diesem Sinne gutes Gelingen an alle Beteiligten. 
Gruß
Also das dieses Funktioniert "Extra Training für den Störenfried halte ich für ein Gerücht" 
Ich selbst habe das auch schon probiert. Habe einen Spieler der ständig reinredet , beim erklären der Übungen ständig was anderes macht .Ball auf das Tor schießen usw. Wenn ich eine Übung ansage kommt sofort der Kommentar "ich will lieber Torschuß machen "usw.
Der Spieler hat an für sich technisch gute Anlagen(was nicht heissen soll das er gut ist sondern das wenn er sich Mühe geben würde er viel besser sein würde.) nur eben gibt es da viele viele Punkte die eben nicht funktionieren.Keine Laufbereitschaft , er will immer da spielen wo er möchte , wenns ein wenig anstrengender wird hört er halt auf und macht was er will. Der Trainingsablauf wird nicht akzeptiert, wenn die anderen zusammen räumen oder das Trainingsgerät mitnehem dann macht eher halt nichts .Eben ne richtige diva . Selbst wenn du dich speziell um ihn kümmest macht er die Übungen kurz richtig und drehst du dich um mal kurz auf die anderen zu schaun , macht er wieder was ganz anderes .Der Großteil der Mannschaft ist ihm Athletisch, Motorisch überlegen was man dann dementsprechend im direkten Vergleich auch merkt.Zum Training ist er allerdings immer da und schwänzt nie!!!! Wenn man mit ihm ein persönliches Gespräch macht wie man sich ihn so vorstellt, und erwähnt wie gut er doch werden würde wenn er die Übungen ordentlich machen würde kommt dann der kommentar "Er kann ja schon alles ".Was eben nicht so ist, was auch andere Trainerkollegen bestätigen. können mit Leistung und Schwierigkeitkeiten des Spielers.Die Vorgabe der Eltern vor einem Jahr was hauptsache der Junge bewegt sich und nimmt ab .Spielen brauch er nicht zwingend.Nur eben werden die Ansprüche der kleinen eben höher.Manchmal denke ich er verwechselt das Training im Verein mit dem Bolzen auf dem Bolzplatz.Bisher hat immer nur der Verweiß vom Training etwas gebracht , dann hatte es beim nächsten mal wieder funktioniert .