Beiträge von CaMa

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    Wahrscheinlich ist das auch der einfachste Weg: Locker nehmen, wenn's manchmal nervig oder doof ist. Mein Kind stört es nicht, dass der Trainer rumschreit. Vielleicht auch, weil er es anders gar nicht kennt?
    Ich beteilige mich an diesen Brüllereien nicht, sondern fahre mit ihm zum Training und zurück, kaufe ihm seine Sportschuhe *zwinker*, backe Kuchen wenn es nötig ist und halte mich sonst raus, schließlich verbringe ich meine Zeit nicht als Trainer auf dem Sportplatz.
    An solchen Fan-Events darf er gern teilnehmen, aber ich werd in Zukunft genauer schauen, ob es das auch tatsächlich ist und ich mich nicht wieder blöd anstelle.


    Nochmal danke!!!

    Auch euch nochmals vielen lieben Dank für euren Rat.
    Was bin ich froh, hier gefragt zu haben!


    Ich glaub, mein Bauchgefühl lässt mich nicht im Stich. Mir grummelt der Magen bei dem Gedanken, mein Kind in einen anderen Verein zu geben. Klar, was sie bieten, klingt alles toll (diverse Fahrten, Einlaufen/Training mit den Profis und sowas), aber uns war schon klar, dass sie sich selbst an solchen Terminen wie heute ins beste Licht rücken.
    Bei uns im Heimatverein mag nicht alles toll laufen (schrieb ich ja eingangs bereits), aber dennoch spielt er dort mit seinen Freunden zusammen. Er kann mit dem Fahrrad zum Sportplatz fahren, man kennt sich untereinander, die Kinder spielen täglich -unabhängig vom Training- zusammen, sie gehen zusammen zur Schule und sind einfach auch außerhalb des Platzes eine eingeschworene Gruppe. Ich hab einfach ein verdammt schlechtes Gefühl, wenn wir ihn dort herausnehmen würden, zumal ich -wie erwähnt- keine dieser Mütter bin, die denkt, dass ausgerechnet das eigene Kind mal der nächste Profistar wird. Wir sind in die Situation ja ehrlich gesagt nur hineingekommen, weil ich's verpeilt hab.


    Ich glaub, das Beste ist es, alles zu belassen, wie es derzeit ist.
    Also: Habt tausend Dank! Ihr habt mir sehr geholfen, das Chaos zu ordnen und die -wie ich hoffe- beste Entscheidung zu treffen - im Sinne meines Kindes.

    Es handelt sich um einen Zweitligaverein.
    Der Verein ist hier sehr beliebt, weil sie "die Jugend fördern". Auf der anderen Seite hört man auch, dass sie die Kinder/Jugendlichen stark fordern und extrem erfolgsorientiert agieren.
    Ich bin einfach sehr unsicher, ob das nicht zuviel ist für ein Kind in dem Alter. Er ist absolut fussballbegeistert und ich würde es toll finden, wenn er diesen Spaß an seinem Sport beibehält. Vielleicht unterschätze ich ihn auch, aber das sind so meine Gedanken dazu.
    Davon ab spielt er ja bereits im Verein, zusammen mit seinen Freunden und Schulkameraden. Nicht auszuschließen, dass diese Kinderfreundschaften leiden, wenn er den Verein verlässt, und das fänd ich wirklich schade.
    Ach Mensch! :(

    Vielen Dank für eure Meinungen und die Diskussion um meine Frage. Eure Ansichten und Gedanken helfen mir natürlich auch, das Chaos ein wenig zu ordnen.
    Vorab: Ich bin tatsächlich keine "Fakemutter". Ich schrieb ja, dass ich von einem anderen Event ausgegangen bin. Ich dachte, das wäre so ne Art "Spielspaß mit Ball", wo ggf. ein Profi dazukommt, um Autogramme zu schreiben. Sowas gab es hier in der Region schon (und war toll für die Kinder), und dazu sollte man seine Kinder auch anmelden, vermutlich damit die Verantwortlichen wissen, mit wievielen Kindern sie zu rechnen haben. Dass ich das eine mit dem anderen verwechselt hab, bzw. gar nicht erst auf die Idee kam, dass es etwas anderes sein könnte, sei mir verziehen. Natürlich lasse ich mein Kind nicht "einfach so" bei "dem netten Onkel" - hallo??? Dass ich mir durchaus Gedanken mache seht ihr doch schon an diesem Beitrag hier.
    Ich bin keine Mutter, die denkt, dass ihr Kind der neueste Superstar ist. Ich stehe nicht am Rand und brülle meinem Kind irgendwelche Kommandos zu, Gott bewahre. Das macht der Trainer zur Genüge. Wir kennen das gar nicht anders, als dass gebrüllt wird. Der Unterschied zu den anderen Vereinen, denen man hier so begegnet, ist, dass woanders die Eltern auch noch mitschreien. Grausam find ich das.
    Ich unterstütze mein Kind in seinem Hobby, solange er Spaß daran hat und die Schule nicht darunter leidet.
    Soviel also zu meiner Person.


    Ich hab meinen Sohn heute nochmals gefragt, ob er dort hinfahren möchte und dieses Training machen mag, oder ob er lieber draußen spielen möchte (hier scheint die Sonne). Er wollte zu dem Training fahren, also sind wir dort gewesen. Ich empfand es als sehr ruhig, es gab kein Gebrüll, sondern eben einfach Fussball. Mein Kind strahlte und hatte massig Spaß. Seinem Wunsch nachzukommen und hinzufahren, war also wohl okay.
    Es sollen jetzt bis zum Sommer nochmal solche Trainings stattfinden (O-Ton meines Kindes: "Jaaaaaa, ich will da hin!!"), und dann kann man sich entscheiden, ob man zum Sommer wechselt, jedenfalls sofern das eigene Kind "gut genug" ist.


    Für heute war es wohl in Ordnung. Trotzdem hab ich ein bisschen Bauchweh, denn im "Dorfverein" ist es doch sehr familiär, jeder kennt jeden, sie spielen schon länger zusammen und sind "zusammengewachsen", sie gehen zusammen zur Schule und treffen sich draußen zum radfahren, kicken, rumstreunern, spielen. Ich find das ehrlich gesagt ziemlich schön so, aber letzten Endes geht es nicht um mich, ich möchte schließlich kein Fussball spielen.
    Nochmals danke für eure Meinungen und Gedanken dazu.

    Hallo liebe erfahrene Trainer,


    ich bin völlig überfragt und brauche gute Ratschläge.
    Hoffe, dass das alles nicht allzu durcheinander wird, bitte seht es mir nach und fragt ggf., ich bin grad einfach nur verwirrt.


    Folgendes:
    Ich habe meinen Sohn eher unbeabsichtigt (per Mail) zu einem Sichtungstraining angemeldet. Als ich ihn anmeldete dachte ich, das wäre so ne Art "Spielspaß mit Ball", wo im besten Fall ein Profi reinschaut, um Autogramme zu geben. Sowas hat mein Sohn schonmal mitgemacht und war begeistert, war eine Fan-Aktion hier in der Gegend.
    Nun rief aufgrund meiner E-Mail ein Trainer des sichtenden Vereins an und fragte mich (sehr nett) ein wenig nach dem Kind. Ich beantwortete alle Fragen artig wahrheitsgemäß und der Trainer sagte, er würde sich sehr freuen, meinen Sohn kennenzulernen und zu sichten. Ja, und als wir das Telefonat beendeten, klickerte es langsam bei mir.
    Sichten??? Wie jetzt?
    Ich hab wohl schonmal gehört, dass die größeren Vereine ihre Mannschaften auch im Jugendbereich schon nach Leistung zusammenstellen, hab sowas aber für mein Kind eher ausgeschlossen. Er ist erst 8 Jahre alt geworden, spielt jetzt in der ersten Saison in der F-Jugend (Jhg. 2003). Sicher, er hat früh mit Fussballspielen angefangen, er ist Leistungsträger in seiner Mannschaft (darf entsprechend auch alle Spiele mitmachen), er bezeichnet sich selbst als "Mittelfeldchef". Es ist hier ein Dorfverein, er spielt mit seinen Freunden zusammen, und das bereits seit bald 4 Jahren, die Jungen verstehen sich blind.
    Blöd ist, dass die Strukturen in den langen Jahren festgefahren sind. Der Trainersohn ist immer gesetzt, egal, ob er sich derb danebenbenimmt (beschimpft andere Kinder lautstark, wirft sich wütend auf den Boden, braucht und bekommt eben immerzu seine Extrawurst), der beste Freund des Trainersohnes ist ebenfalls gesetzt, obwohl er sich nicht bewegt und nur im Sturm rumsteht und andere Kinder für ihn mitlaufen müssen. Mein Sohn ist wie eher ein ruhigeres Kind, körperlich klein, er macht viel mit seiner Technik wett (O-Ton des Trainers: Er wäre, natürlich zusammen mit dem eigenen Sohn ( ;) ) der beste Techniker der Mannschaft - aha). Dadurch, dass er kein Schreihals ist, ist er immer derjenige, der beim Trainer ein wenig unter den Tisch fällt, wird zuerst mal ausgewechselt und steht am Rand und sieht zu, wie insbesondere der beste Freund des Trainersohnes die Bälle verstolpert und ärgert sich, weil sie dann auch unnötige Gegentore kassieren. Er sagt aber dazu nichts, sondern hält sich an die Anweisungen seines Trainers, und wenn der ihn rausnimmt, ist er draußen.


    Zu diesem Sichtungstraining möchte er nun unbedingt hingehen. Das ist okay, er nimmt jede Gelegenheit wahr, Fussball zu spielen und wir unterstützen ihn darin gern, solange er Spaß hat. Aber, was sollen wir bloß tun für den Fall, dass sie ihn toll finden und haben wollen? Möchte ich meinen 8jährigen in eine andere Mannschaft (auch anderer Ort, wir leben dörflich) geben? Schadet das meinem Kind nicht eher? Ich find, dass er doch noch gar nicht absehen kann, was es bedeutet, den Verein zu wechseln. Jetzt ist er doch, auch wenn es oftmals blöd läuft und alles so festgefahren ist, mit seinem Verein vertraut und mit dem Großteil der Mannschaft befreundet, die Kinder gehen zusammen zur Schule usw. In einer anderen Mannschaft wäre er wieder bei null, und wer weiß, ob es ihm noch Freude macht, wenn er dort keine Freunde hat? Er selbst sagte, dass er (wie wohl alle Jungen in dem Alter) Fussballprofi werden möchte und dass er dann früher oder später seinen Verein verlassen muss, denn hier im Dorf gäbe es nunmal keine Mannschaft mit Profis. Hilfe!! Von mir hat er diese Sprüche nicht.


    Ihr seht, es ist alles völlig durcheinander, aber so geht es mir derzeit auch.
    Was soll ich denn bloß tun?
    Danke im Voraus für eure Hilfestellung!