Beiträge von BOBBYHWK

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    Oberste Priorität,
    -Mannschaftsdenken:
    1. Punkt: Warum fällt es den Spielern so schwer, sich als MannschaftsKamerad einzubringen?
    Antwort: Blicken wir mal zurück auf unsere Geburtsstunde und die Jahre, bis wir mit der Grundausbildung einschließlich aller Berufe soweit waren, eine Familie zu ernähren.
    In all den Jahren wurde uns eingepaukt, niemanden, außer unseren engsten Freunden, zu trauen.
    Was heißt das? Wenn wir uns jemand anvertruaen wollen, müssen wir erstmal lernen, anderen Menschen zu vertrauen.
    Wie macht man das? Sich anvertrauen heißt, sich offenbaren und, offenbaren heißt dem anderen seine Stärken und Schwächen offenlegen.(Quasi, ein Teil der "Archillesferse" aufdecken.
    Wer will das aber und, kann man sich sicher sein, dass Offenbarungen nicht gegen einem selbst benutzt wird.
    Fazit:
    Wenn ich die Welt richtig verstehe, ist sich jeder selbst der Nächste und, was noch schlimmer ist, jeder versucht den anderen irgendwie auszunutzen und da sind wir wieder mitten auf dem Fußballplatz.
    Jeder denkt doch: warum soll ich mir, sagen wir mal wegen der "Nummer 8" den Hintern aufreißen, wo "ich" doch selber ein Tor schießen will und, wenn die "Nummer 8" mir nicht hilft, ein Tor zu schießen, warum soll ich ihn denn dabei helfen.
    Vor dem Spiel, während dem Spiel, nach dem Spiel:
    Wenn wir vor dem Spiel nicht gelernt haben, uns wie ein vertrauenswürdiger Kamerad, mit Mannschaftsgeist, zu verhalten, wie sollen wir denn auf dem Fußballplatz Mannschaftsgeist entwickeln, wo doch jeder im Innersten seiner Seele, (nämlich genau dort, wor er seine Psyche nicht kontrollieren kann) ein perfekter Egoist (Egozen-tricker) ist.
    Nach dem Spiel kann der "Egoist" auch nichts mehr dazulernen, weil er ja auch für den Anderen nichts tun kann, bzw. auch gar nichts tun will. (Siehe oben)


    Und doch gibt es eine Alternative, den Mannschaftsgeist zu praktizieren!
    Nämlich, die Hilfe von außen!!!
    Von außen, das sind Psychotherapeuten oder auch die Vereinsspitze. Besser ist es, wenn der Therapeut gar nichts mit dem Verein zu tun hat.
    Nun also muss der Therapeut jeden einzelnen Spieler "mannschaftstauglich" machen, d. h. er muss aus ihn einen Doppelgänger machen; der vor ihm stehende Spieler muss für das tägliche Leben "Egoist" bleiben und, wenn es dem Therapeuten gelingt, für die Zeit auf dem Spielplatz muss er, der Spieler, seinen angeborenen Egoismuss vergessen und nur noch für die anderen laufen (sich für jeden, ich betone für jeden, den Hintern aufreißen, egal, was dabei herauskommt. Selbst dann, wenn das Spiel nicht gewonnen wurde, muss der Therapeut wieder her und den Spieler davon überzeugen, dass das System zwar richtig ist, die N E U E E I N S T E L LU N G sich aber auch erstmal bei den übrigen 10 Spielern durchsetzen mus; immerhin sprechen wir hier von einer psychologischen Umstellung.


    Damit wäre eigentlich erstmal alles gesagt, wenn es da nicht die Rückfallhäufigkeit gäbe.
    Soll heißen: Jetzt fängt die Arbeit für den Psychotherapeuten erst richtig an. Er muss nämlich jetzt seine Anfangsempulse verstärken und jeden Einzelnen vor, während und nach dem Spiel dazu verpfichten, (hier muss der Verein notfalls mit Sanktionen drohen) dass er nur dann aufs Spielfeld darf, wenn er, der Spieler seine Hausaufgaben gemacht hat, d. h. er muss ständig in Wiederholungskurse seine "Mannschaftsfähigkeit" nicht nur zu Papier bringen, sondern auch in dem praktischen Teil des Lehrgangs beweisen, wie wichtig ihm der Mannschaftsgeit ist.


    So, meine lieben "Neugierigen", dann beweisen Sie Mal, ob sie es verstanden haben.


    Ich warte auf Ihre Reaktion, wofür Sie meine E-Mail-Adresse benutzen wollen.
    HansStrunk@gmx.net. MfG HST.