Hallo und Danke.
Ich danke Euch erstmal für die Meinungen und Ansichten.
Ich arbeite dauerhaft im Nachtdienst (22:00 - 6:30 Uhr), werde aber vermutlich einen großen Teil der Elternzeit nehmen, weil es finanziell einfach sinnvoller ist.
Ich liebe und lebe den Fußball sehr, ich brauche ihn wie die Luft zum Atmen. Meine Frau liebe ich aber natürlich auch sehr.
Ich habe zwei Co-Trainer, die für alle Entscheidungen und Wege offen sind. Sie haben keine Trainer-Ausbildung und auch nicht die Ambition sportlich durchzustarten. Sie sind Papa in meinem Team und seid vier Jahren ihren Jungs und mittlerweile auch mir zu Liebe dabei. Da die ersten Monate ungefähr in der Saisonvorbereitung liegen werden, ist es natürlich eine schwere Phase, in der der Trainer schon da sein sollte, da hier Grundlagen in vielen Bereichen gelegt werden. Ich denke aber, dass ich das auch als frischgebackener Vater hinbekomme. Natürlich wird es schwer, aber ich werde immer für meine Familie da sein, wenn sie mich braucht, das war ja bisher auch so.
Ich tendiere also weiterhin zum Weitermachen. Da ich Kleinfeld-Koordinator bei uns bin, kann ich den anderen Trainer gut für eine andere Mannschaft gebrauchen. Und für ein Team in der Spielklasse und mit dem Leistungsstand wird im äußersten Notfall auch ein anderer qualifizierter Trainer zu finden sein.
Zeit kann ich freischaufeln, wenn ich das Koordinatorenamt zurückschraube. Außerdem habe ich diese Saison schon angefangen Aufgaben (Reise- und Turnierorganisation) im Team zu deligieren, was mit vorher immer schwer fiel.
Ich werde mit meiner Frau in den nächsten Tagen bestimmt ein abschließendes Gespräch führen, um mit ihr die Möglichkeiten zu besprechen. Auch sie weiß, wie wichtig mir die Traineraufgabe ist; Auch bei Ihr ist es hauptsächlich die Angst alleine vor der neuen Aufgabe zu stehen. Doch so wird es nicht sein.
Ich danke Euch nochmals für die Meinungen und kann aus ihnen einige Gedanken (ein)ordnen.
Alles Gut auch Euch weiterhin.
MfG
Jens
