Beiträge von Chriggi

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    Bei Google Maps gibt es, wenn man eingeloggt ist, unten links einen Button für einen Entfernungsmesser (schaut ein bisschen aus wie ein Lineal)


    Wenn man die Karte auf Satellit umstellt und der Platz auf dem Satellitenphoto vorbildlich markiert ist, kann man mit diesem Tool zwei Punkte festlegen, also z.B. die beiden Eckfahnen und die Entfernung wird angezeigt.


    So haben wir z.B. festgestellt, dass unser Platz 105x70m hat und wir mit einer kompletten Spielfeldhälfte die gewünschten Maße von 70x50m fast perfekt haben. Deshalb spielen wir schon seit der Einführung statt von 16er zu 16er auf eine komplette Hälfte.

    1. Spieler rotieren....so kennen sie die Probleme des Kollegen auf der anderen Position und haben Verständnis

    Das wird gemacht und es hat in der Hinrunde auch schon jeder Spieler in der Verteidigung gespielt. In der Halle übrigens auch.

    2. Ich versuche -wie im anderen Thread beschrieben- ein familieres Flair zu erzeugen, wo die Spieler im Miteinander fähig werden, Kritik zu ertragen....damit umzugehen....es als was ganz normales zu empfinden....nicht als Niederschlag....Schwächen des Mitspielers werden mit Verständnis bedacht und ggf. wird geholfen, statt zu meckern und mit dem Finger drauf zu zeigen.

    Mit DIESEM Verständnis aufeinander....entsteht -ganz sicher- das Gefühl von....ich versuche die Position mit einem guten Gefühl zu spielen....statt mit Verdacht auf Häme...Angst davor....es nicht zu tun.

    Auch hier selbstverständlich. Habe ein paar Spieler, die sich Fehler sehr zu Herzen nehmen und diese werden von der Mannschaft auch stets getröstet. Auch und insbesondere bei Verteidiger die Fehler machen, welche ein Tor zur Folge haben. Da eben jeder weiß, dass Fehler hinten eben folgenschwerer sind als vorne.


    3. Da ich modernen Fußball versuche zu schulen...spielen zu lassen....bedeutet das für die Aussen-VT ....da wo es geht...OFFENSIV...mitzuspielen...was die Position noch viel interessanter aussehen läßt.

    Wir spielen im 3-4-1 und die Außenverteidiger sollen durchaus mit vor gehen. Aber was ist mit dem einen Innenverteidiger? Da zieht das Argument nur schwer. Der zieht in ein bis zwei Kontersituationen im Spiel mit nach vorne und ein zentraler Mittelfeldspieler übernimmt. Aber im großen und ganzen war es das wohl in Sachen Offensivbemühungen. In der Hallensaison wurden die 2 hinteren Spieler auch stets motiviert sich nach vorne einzuschalten um Überzahlsituationen zu schaffen. Am Ende der Hallensaison haben Spieler auf den hinteren Positionen wohl sogar mehr Tore geschossen als die vorderen. Wohl auch weil die vorderen eben oftmals mit ihren Läufen die Räume schaffen und die Verteidiger diese dann anlaufen und zum Abschluss kommen.

    4. Wissen meine Spieler....das die Verlässlichsten hinten sind...und nicht die "Schwächsten". Aus diesem Verständnis hat jeder größten RESPEKT vor den Personen, die diese Position vornehmlich bekleiden. Also Repekt bis Neugierde und auch die Motivation...auch den Respekt ernten zu wollen...bei einigen (nicht bei allen Spielern).

    Das wissen meine Spieler auch, da ich es ihnen persönlich mitteile und auch in Mannschaftsbesprechungen stets die Wichtigkeit der Defensive hervorhebe.

    5. Wissen meine Spieler, wie man einen Ball abläuft, sie kennen im Gegensatz zu manchem Profi...das taktische 1:1 in der Defensive...da gibt ihnen Selbstvertrauen auf ihr eigenes individuelles Vertrauen.

    Auf das 1:1 in der Defensive habe ich noch keinen Wert gelegt. Das Selbstvertrauen bei meiner Truppe ein Problem sein könnte, sehe ich im Moment aber nicht.

    Ich nenne das Ausbildung! Ich möchte fast sagen, ...dass du mit meinen Spielern dein Problem niemals hättest. Da scheint "unten" eine Menge anders zu laufen...daraus kann man lernen...mittel.-und langfristig...oder? 8) ;) :) Datt is unser Auftrag...finde ich.

    Das Ausbildung das wichtigste Ziel in dieser Altersttufe ist, ist klar. Allerdings versucht der Verband durch Auf- und Abstiegsregelungen dem möglichst entgegen zu wirken. Aber das ist wohl ein anderes Thema.


    Letztlich ist wohl das Hauptproblem die zentrale Position in der Verteidigung und ich habe eigentlich auch einige Argumente gebracht um diese "beliebter" zu machen. Paar Beispiele:
    - Das Anforderungsprofil der Position (Schnelligkeit, Passpiel, Zweikampfstärke, Spielintelligenz) mit den Stärken der Spieler verglichen und klar gemacht, dass diese zutreffen (Thema Selbstbewusstsein: "Kann ich das wirklich spielen?")
    - Die Wichtigkeit der Position für die Mannschaft rausgestellt (jeder unserer Angriffe startet in der Verteidigung, der Spieler dort leitet die Angriffe ein). Um die zentrale Verteidigerposition und die zwei zentralen Mittelfeldspieler davor kann man wunderbar ein Herz zeichnen und diese Positionen als "Herz der Mannschaft" bezeichnen
    - Position positiv beschrieben, als Position für Strategen und nicht für Abräumer
    - Ganz klar kommuniziert das Spieler auf dieser Position das höchste Vertrauer bei mir genießen und wichtige Teamspieler sind (im Sinne von: diesen Spielern ist die Mannschaft wichtig)


    Man merkt auch in der Mannschaft eindeutig, dass der Respekt vor der Position da ist bzw vor den Spielern auf dieser Position. Aber so richtig wollte der Funke trotzdem noch nicht überspringen. Ein "Gegenargument" was ich gestern erst gehört habe: "Ja, aber die da vorne schießen die Tore und ich bin da hinten ..."

    Guten Morgen miteinander,


    ich wollte mal in die Runde Fragen, mit welchen Argumenten ihr die Position als Verteidiger bewerbt. Ich trainiere im D-Jugend Bereich und habe ein wiederkehrendes und betimmt auch verbreitetes Problem: Abwehr ist extrem unbeliebt und es gilt fast schon als Strafe in der Verteidigung spielen zu müssen. Wie bewerbt ihr also diese Position? Wie vermittelt ihr, was an dieser Position schön ist und warum diese auch Spaß machen kann?