Beiträge von mib1987

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    "..., wie er sich bei Euch im Training und im Spiel zu verhalten hat. Und wenn er sich auch so im Training oder im Spiel verhält, wie er es "privat" getan hat, muss man ihn aus dem Verein ausschließen."


    Im Training hat er sich mehrfach mit den eigenen Mitspieler angelegt, es kam schon einmal zu Handgreiflichkeiten in der Kabine, aber da war ich nicht dabei, da ich noch mit einen Elternteil gesprochen hatte. Im Spiel ist es so, wenn wir gut spielen, dann ist er gut drauf, aber wehe wir spielen schlecht, dann geht er nur noch auf die Beine des gegnerischen Spielers. Er hatte mehrmals Glück das er keine Rote Karte gesehen hat. Ich habe immer versucht ihn zu fordern und fördern. Ich wollte für ihn eine Stütze sein, aber es funktioniert eben nicht.


    "Ist es denn möglich, ein Gespräch mit den Eltern zu führen ? Oder gibt es bei Euch im Verein, der ggf. einen besonders guten Draht zu diesem Spieler hat."


    Den Eltern ist es egal, wie er sich auf den Platz verhält, selbst wenn der Vater solche Szenen im Spiel von seinem Sohn mitbekommt, dann ist es ihm egal, obwohl ihm das nicht egal sein dürfte. Es gibt derzeit keinen im Verein, der zu ihm einen guten Draht hat, da sie alle schlechte Erfahrungen mit ihm gemacht haben, ob nun Trainer, Spieler oder andere.

    Ich habe ein Anliegen an euch, dass ich schon mit Trainer und mit anderen Vereinsmitgliedern diskutiert habe. Wir haben einen Spieler in unserer C-Jugend-Mannschaft, 95'er Jahrgang, der Probleme in und außerhalb des Vereins hat. Vor zwei Monaten hatte ich erfahren, dass er von seiner derzeitigen Schule zum Halbjahr fliegt, nachdem er seine Lehrer tätlich an ging. Da er schon Probleme mit Gewaltausschreitungen hatte, muss er nun auf eine schwererziehbaren Schule. Auch im Verein gab es schon häufige Ausraster von ihm auf den Platz, sie hielten sich noch in Maßen, aber da es schon seit langen Diskussionen um ihm gab, habe ich, und mein Co-Trainer, mich mit der Jugendleitung zusammengesetzt und das Thema behandelt. Meine Ansicht war, dass endlich was passieren muss in Richtung Bestrafung, aber die meisten Trainer sowie mein Co-Trainer waren da gegen, weil es ins private geht und dass uns nichts angeht. Zu einem Teil verstehe ich die Ansicht um die Privatsphäre von den anderen Trainer, aber zum anderen Teil will ich ja die Mitspieler, sowie die gegnerischen Spieler, schützen. Die Frage ist ja, wie soll man so ein Problemfall im Verein behandeln?

    Ich selbst habe ja keine Probleme mit den DFB-Net gehabt, aber ich kenne aus meinen alten Verein die Probleme bekamen. Die zu spät Meldung im KF Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt, da ist es klar geregelt worden, dass der Trainer zahlen muss, nicht der Verein selbst. Aber mir geht es ja mehr darum, ob es Sinn macht das Spiel mehrfach zu melden. Denn reicht das Spielprotokoll nicht?
    In den o.g. Fall das mein neuer Verein strafen zahlen muss, die Beträgt derzeit nur noch 200 € von damals 400 €, weil sie zumindestens die Hälfte der angeblichen Nichtmeldung nachweisen konnten, dass es nicht so war. Die Frage stellt sich, wo ist da der Fehler?

    Gesprächsrunden sind ein wichtiger sozialer Teil, um die Spieler noch näher kennen zu lernen. Ich Studiere auf Lehram und dort gab es eine Vorlesung, wie man sich zu den Schüler verhalten soll, ob jung oder alt. Unsere Professoren sind der Meinung das Schüler sowie Kinder selbst mitbestimmen sollen. Da stellt sich nun die Frage, wie man das anpackt. Ich z.B. mache solche Gesprächsrunden nach jeden Training und Spiel. Das Selbstwertgefühl und der Mannschaftszusammenhalt wächst dadurch stetig an. Also "ENNO" probiere es doch einfach mal aus.

    Ich wollt mal so das Thema "elektronische Spielmeldung" hineinwerfen. Ich hab jetzt bei meinen neuen Verein mit bekommen, dass es arge Schwierigkeiten mit der elektronischen Spielmeldung gab, zu meist unverschuldet wurden sie zur Kasse gebeten. Die Frage die ich euch stelle ist, ob es Sinn macht ein Pflichtspiel doppelt melden zu müssen? (Bemerkung: nur Heimspiele müssen ja beim DFB-Net gemeldet werden) Nach meiner Meinung ist das nur Geldschneiderei das ich dem DFB zum Vorwurf mache, denn wenn man vergisst das Spiel rechtzeitig zu melden (selbst Sekunden über dem Zeitlimit, man hat ja nur eine Stunde Zeit nach geplanten Apfiff), so wird man als Trainer mit 10 Euro an Strafe zur Kasse gebeten, noch schlimmer ist die nicht Meldung, die wird nämlich mit 20 Euro Strafe geahndet. Das Problem an der Sache sehe ich, dass eigentlich die zumeist ehrenamlichen Trainer, das Strafgeld aus ihrer eigenen Tasche bezahlen sollen, obwohl die meisten ein wenig bis gar keine Aufwandsentschädigung bekommen.Ich gehöre auch zu den ehrenamtlichen Trainern, die bis dato keinen Cent an Aufwandsentschädigung bekommen habe.


    Schon schlimm, der "arme DFB" hat ja kein Geld. lol


    Die müssen mal doch bedenken, dass sie der reichste Sportverband der Welt sind. Aber das Denken ist ja nicht die Stärke des DFB's, man sieht es ja bei den Vorgaben für den Jugendfußball, wo der DFB keine Arbeitszeit, keine Kosten etc. für den jeweiligen Trainer sieht, aber sie fordern die Umsetzung.

    Ich bin der Meinung, dass es an beiden liegt, das C- bis A-Jugendalter ist eben sehr schwierig für beide Parteien. In unseren Verein ist das Gleiche aufgetreten, dass in der A- und B-Jugend Spieler einfach keine Lust mehr hatten und nicht mehr kamen. Es lag dabei auch an den Trainern. Nachdem wir nun die Trainer am Anfang der Saison in die einzelnen Jugendbereiche neueinteilten, kamen langsam Spieler wieder, die vor der Saison keine Lust mehr hatten zu spielen.
    Ein Vorschlag meiner Seite wäre, dass man in euren Verein die Trainerbesetzungen überdenkt, ich meine keinen raus schmeißen, sondern umstrukturieren.

    Wieso Augenwischerei? Es ist wirklich so, das man im Mittelfeld eine Viererkette spielen kann, siehe die Münchner Bayern mit ihren ehemaligen 4-4-2, wo es zwei sechser und die beiden Flügelspieler gab. Das ist nach meiner Ansicht auch eine Viererkette. Ob die Kinder es so taktischen umsetzen sollen, wie im Männerbereich, habe ich ja nicht gesagt, des wegen betone ich das auf eine sogenannte "Vorform der Viererkette", da liegt ja allgemein der Unterschied. Es soll eine langsame Heranführung von F bis zur C-Jugend sein und deswegen werde ich dies auch weiter praktizieren, auch wenn ich mir damit Feinde mache.

    Also wir spielen in Sachsen-Anhalt 1-7. Bei mir dürfen die Verteidiger über die Mittellinie, denn sie sollen ja auch am Spiel teil haben. Außerdem ein bisschen verschieben muss ja so oder so angelernt werden, oder?, denn das umschalten von Defensive auf Offensive sowie umgekehrt ist ja auch eine Art der Verschiebung.

    Ich sehe ein großes Problem darin, die Hartz-IV-Empfänger in einen Job reinzuzwängen. Wir haben derzeit drei 1-Euro-Jober im Verein und seitdem läuft es nicht rund, denn sie sind langsam und vergessen die meisten Arbeiten zu verrichten. Ich habe mich mit einigen Mitgliedern im Verein unterhalten und die waren der Meinung lieber einen der Halbtags arbeiten möchte, als die 1-Euro-Jober. Die Frage sollte sich nicht stellen ob, sonder hat es Sinn 1-Euro-Jober zum Arbeitsdienst im Verein zu verpflichten?


    P.S. Wenn ich Hartz-IV-Empfänger sein würde und für ein Euro die Stunde Mädchen für alles sein sollte, dann würde es mir ja auch nicht passen. Die Reaktion der Hartz-IV-Empfänger sind von meiner Seite nachvollziehbar. Nicht jeder kann was dafür, dass er arbeitslos ist und bleibt.

    Ich bin ein Gegner der Tabellenabschaffung. Natürlich gibt es Probleme, aber die sind zu meist hausgemacht. Die Probleme sehe ich bei den Eltern und auch bei einigen Trainern die nur nach Erfolg aus sind, aber ich hab gelernt das man Geduld haben muss und dann kommt der Erfolg von selbst, bei mir wird keiner unter Druck gesetzt. Bei mir gibt es eben nicht dieses Erfolgsdenken, sonder Lohn durch Arbeit (Training), deswegen kommen fast alle zu jeden Training.

    Die Vorform der Viererkette im Abwehrbereich der C-Jugend ist die Viererkette im Mittelfeld. Da man sehr offensiv spielt, ist diese Form unbedenklich für die F-Jugend, irgendwie muss du ja trotzdem den Kindern Positionen beibringen, denn sonst laufen sie ja alle auf einen haufen. In meinen System wird in der F-Jugend mit einen 2-4-1 gespielt, es soll den Kindern eine Hilfestellung sein, dabei sollen aber alle überall spielen können, das ist der Zweck. Ich weiß das man Spielsysteme im unteren Jugendbereich nicht für gut hält, sagt ja der DFB, aber wenn ich mich jedesmal am DFB orientieren würde, so wären die Trainer ja sinnlos, den der DFB möchte ja gern, dass die Trainer alles abkopieren, was sie der DFB im Jugendbereich gerade macht. Ich gehöre zu den Trainern, die selber die Trainingseinheiten ausdenken und nicht Trainingspläne von anderen benutze, denn Kindern sind immer unterschiedlich weit und so muss das Training angepasst werden.

    Probleme mit Eltern sind nicht ungewöhnlich, kenne ich aus meiner eigenen Erfahrung. Erst recht beim/bei der Jungtrainer/-in gibt es Probleme, da die Eltern alles besser Wissen wollen. Ich habe als Jugendspieler mit 12 Jahren ab und zu im Jugendbereich ausgeholfen, meine erste Mannschaft übernahm ich mit 18 Jahren und da war ich ganz auf mich allein gestellt. Meine erste Trainerstation in der G-Jugend war sehr schwierig und mit Problemen mit den Eltern und dem Verein wechselte ich den Verein, dort machte ich im ersten Jahr die G-Jugend als Trainer und D-Jugend als Co-Trainer und auf einmal funktionierte es, obwohl es in der G-Jugend Anlaufschwierigkeiten gab, da man mich nicht im Team haben wollte, da ich vom Stadtrivalen kam. Aber nach einer Saison mit vielen Erfolgen verstand ich mich mit den Eltern so gut, dass ich immer noch ein guten Kontakt zu ihnen habe. Durch diese gute Erfahrung hatte ich keine großen Probleme mehr mit den Eltern. Normal ist es, wenn man Probleme mit Eltern hat, man muss sie nur ausräumen. Man darf nich aus kleinen Problemen ein Großes machen, sonst hat man keine Chance mehr, um die Probleme zu lösen.

    Das Problem der unfairness sind zu meist die Trainer, Betreuer und sogar die Eltern. Die Kinder können überhaupt nichts dafür. Bei meiner ersten Trainerstation habe ich das mit bekommen, wie schlimm Eltern seien können. Sie haben Hass gegen bestimmte Vereine geschürrt und da ging es meistens zur Sache. Das traurigste, was mal geschehen war, das mein Torhüter weinend vom Platz ging und nicht mehr spielen wollte, da seine Mutter ihn wegen einen Gegentor vom Stadtrivalen so was von fertig machte. Das Problem ist eben sehr tiefgründig, man kann ja nicht die Eltern aussperren, damit solch dumme Dinge nicht passieren. Ich hab schon einiges im G-Jugendbereich erlebt, wo solche Sachen geschehen sind. Da gabs noch zwei andere Vorfälle. 1. Mein Co-Trainer ist auf eine Spielerin losgegangen, weil sie unseren Spieler brutal von hinten umgrätschte, da wären wir fast für die Endrunde der G-Jugendhallenkreismeisterschaft disqualifiziert worden´. 2. In der Finalrunde der Hallenkreismeisterschaft wurden die Schiedsrichter und die Tunierleitung unfair, hab mich dann in der Presse geäußert zu diesen fatalen Vorfall. Und diese Vorfälle die ich in meinen 4 1/2 Jahren als Trainer erlebt habe, waren im G-Jugendbereich. Schon schlimm. Das darf eigentlich nicht sein. Deswegen steht für mich Fairplay an oberste Stelle und das Versuche ich immer als Vorbild umzusetzen.

    Da heute der Torhüter der Libero ist, soll er nun auch den Ball verteilen und nicht irgendwo hinschlagen. Im unteren Jugendbereich ist es so, dass der Torhüter am besten gezielt einrollt oder einwirft, halte nichts von Abschlägen, denn sie sind meist zu ungenau, siehe im Männerbereich, da kommen höchstens die Hälfte der Bälle bei eigenen Spieler an. Im Bereich D-G soll es ja keine festen Positionen geben, d.h. jeder soll auch als Feldspieler aktiv mittrainieren, egal ob er beim Spiel im Tor steht.

    Als ich zwei Jahre die G-Jugend hatte, habe ich meistens 12 Spieler für draußen und 10 für die Halle mitgenommen. Jeder hatte eine Chance bei mir, selbst die, die nur ein bisschen spielen konnte. Mein Verdienst waren mehrere Tuniersiege, Vizehallenkreismeister. Letztes Jahr gewannen meine ehemaligen Schützlingen in der F-Jugend alles was es gab, und dieses Jahr sind sie wieder uneinholbar vorne, d.h. dass ich alles richtig gemacht habe. Denn bei mir stand der Spass und die Gleichheit immer im Vordergrund. Zum Thema Gleichheit, bei mir wurde ein Mädchen Kapitän und ist es immer noch. Ab diesen Januar 2010 bin ich im F-Jugend-Bereich tätig, aber in einem anderen Verein und will dort meine Phillosophie vom Fußball beibehalten.

    Naja, zu einen hat ja Andre recht, das man sich auf die Altersziele konzentrieren muss, aber wenn du die Konditions- und Sprinteinheit in Ballübungen und Spielformen versteckst, so vernachlässigst du nicht das Altersziel. Außerdem ist ja Fußball ein Bewegungssport und das musst du als Trainer den Kindern beibringen. Natürlich sind die KInder heutzutage träge und ungelenkig, um das weg zu kriegen muss du eben früh anfangen mit gezielten Training, natürlich altersgemäß.

    Wir trainieren auf Naturrasen und wir haben so richtig Gaudi in der ersten Männermannschaft gehabt im Schnee zu trainieren und ich kann mich auch noch als Nachwuchsspieler erinnern was für Gaudi das macht. Ich persönlich würde immer im Schnee mit Jugendmannschaften trainieren wollen, ist ja eben mal eine Abwechslung zum normalen Trainingsbetrieb. Positiver Effekt beim Trainieren im Schnee, es wird nämlich die Ausdauer und Schnelligkeitskraft trainiert, ohne dass man es offensichtlich macht.