Beiträge von Co-Trainer

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    Ich bin eigentlich in den ersten 3 Punkten vertreten. Sowhol als auch hab ich etwas von jedem Punkt, denn teilweise bin ich sehr ruhig bei spielen, da meine Kiddys auch darauf trainiert werden, das sie selbst kommunizieren. Mit leben tu ich eigentlich immer und jede Situation, aber meistens ruhig und nur für mich. Anweisung geben ich grunsätzlich nur im schlimmsten Notfall bzw. wenn ich sehe das sie nicht ins Spiel finden. Da sie wärend eines Spieles sowieso nicht wirklich hören bzw. etwas an der Situation ändern bringt es meines Erachtens nach nicht viel das Spiel durch lautstarke Rufe zu "stören". Dazu nehm ich mir genug zeit in der Pause und da gehe ich ruhig und behutsam vor.

    Die lustigsten Erlebnise waren erst beim letzten Spiel wo mein Tormann (ausgeborgt von der Unter 11 Mannschaft) endlich mal von sich aus die Abwehr etwas dirigiert hat, er rauslief um den Ball abzuschlagen und leider einen unserer Spieler traf. Da der Ball das so wollte fand er sogar noch den Weg in unser Tor, war ziemlich witzig und filmreif. Wir haben dennoch 6:2 gewonnen ;)

    Ich rede auch sehr viel mit dem Team, schreien tu ich nur im Spiel aber da auch nur um die Eltern zu übertönen. Was meiner Meinung nach wichtig ist, das du immer sehr ruhig und behutsam mit deiner Mannschaft umgehst. Schreien wegen eines Fehlers bringt meines Erachtens nach gar nichts, hat sich auch noch nicht bewiesen bei manchen Kollegen. Ein bis 2 Strafrunden nehmen die Kiddys eher hin und auch mit Vernunft denn vor und nach den Runden wissen sie schon warum und weshalb sie gelaufen sind, zusätzlich dient es gleich als Konditionstraining.

    Man kann es zwar Kindern nicht übel nehmen wenn sie verspielt sind und sich wie Kinder benehemen, denn sie sind es ja auch. Aber ich habe ihnen von vorn herein klar gemacht, das sie verspielt sein können wenn es vor und nach dem Training stattfindet. Im Spiel und im Training erwarte ich mir Konzentration und Disziplin. Das funktioniert auch, nur brauchte man etwas Geduld.

    Ab und zu mache ich sogar ein offenes Spiel wo mir die Spieler sagen wo sie spielen wollen, natürlich kann ich nicht alle wünsche erfüllen, aber das verstehen sie dann auch, denn mit 11 Stürmer kann ich nicht spielen ;) Aber grundsätzlich schadet das nie, denke ich mir, denn in diesem Alter sind sie ja doch noch am lehrnfähigsten und man kann eventuell einen kleinen Abwehr-Mittelfeld spieler produzieren.

    Grundsätzlich würde ich aber auf ein verlorenes Spiel auf grund von Stellungsproblemen keinen eigenen Spieler die Schuld geben, zumindest nicht vor den anderen im Team, denn gewinnen und verlieren tun immer alle (das Team).

    Ich finde so eine Vorgehensweise sehr gut wenn sie auch berechtigt ist, andernfalls könnte dies zu unnötigen Missverständnissen führen.

    Bei uns läuft es nun schon seit 2 Jahren sehr gut mit dem melden und nicht melden. Teilweise hatten wir sogar vorkommen, das die Kinder sagen sie kommen nicht zum Training, aber mit den Eltern zum Platz fahren und dort dann herumlungern. Da muss man dann auch durchgreifen und mal die Meinung kund tun.

    Aber sonst, gut aggiert, würd ich mal sagen.