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Gegner vorne zustellen in der E-Jugend - legitim, aber sinnvoll?

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    • Gegner vorne zustellen in der E-Jugend - legitim, aber sinnvoll?

      Ebooks fürs Fußballtraining
      Hallo,

      mich beschäftigt die im Titel gestellte Frage schon sehr lange. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich sage, wir stellen den Gegner vorne nicht zu (außer evtl. mal in der Halle, da der Ball dort ja nicht über die Mittellinie darf und sich so automatisch kaum Räume zum kurz spielen ergeben) und lassen dem Gegner die Möglichkeit, von hinten einigermaßen ruhig aufzubauen. Die meisten nutzen diese Möglichkeit nicht und spielen trotzdem den langen Ball. Wenn man dann allerdings mal einen Gegner hat, der tatsächlich versucht, das Spiel von hinten kurt aufzubauen entwickelt sich meistens ein tolles Spiel, da wir es genau so handhaben und das Spiel von hinten aufbauen und praktisch gar keine langen Bälle spielen.

      Gestern hatten wir dann allerdings wieder einen Gegner, der uns vorne komplett zugestellt hat und es uns sehr schwer gemacht hat, den Ball spielerisch nach vorne zu bringen. Gegen diesen Gegner haben wir dieses Jahr schon das vierte Mal gespielt und bisher nie gewonnen, da unsere provozierten Fehler im Spielaufbau von den extrem hoch stehenden Gegnern konsequent ausgenutzt werden. Die Frage die ich mir an diesem Punkt stelle: Ist solch eine Taktik in der E-Jugend wirklich sinnvoll? Man versucht gar nicht, spielerisch nach vorne zu gelangen, geht nur auf das Zerstören des gegnerischen Aufbaus und hat es bei Ballgewinn meist nicht mehr weit bis zum gegnerischen Tor. Wir werden praktisch dafür bestraft, dass wir versuchen, Lösungen zu finden und spielerisch aus der Umklammerung herauszukommen.
      Natürlich kann man jetzt sagen, wir hätten es besser machen und weniger Fehler machen können. Doch wenn man bei jedem Abstoß konsequent zugestellt wird kommt es halt mal vor, dass man den Ball verliert. Natürlich bringt es nicht, sich hier über die Taktik des Gegners aufzuregen, doch es ist vor allem für unsere Jungs sehr bitter, dass wir dieses Jahr bereits das zweite Mal eine hohe Niederlage gegen diesen Gegner einstecken mussten, obwohl wir fußballerisch sicher das bessere Team gewesen sind.
      Was haltet ihr von dieser Taktik? Würde mich einfach mal interessieren.
    • Du sprichst mir aus der Seele.

      Das "Zustellen" gehört mMn in die 80er Jahre. Meißt propagiert das auch das eher ältere Trainer-Semester.

      Es macht überhaupt keinen Sinn. Genau so wenig wie lange Ware.
      Beide Dinge liefern nur Ergebnisse, die Entwicklung allerdings stagniert. Eine neue Generation "Manndecker" braucht der Fußball nicht.
    • Bei uns darf der Abstoß, wie auch der Abschlag über die Mittellinie gespielt werden.
      All unsere Gegner spielen hinten mit einem langen Ball heraus, der zentral vor unserem Tor landet.(F-Jugend)Die TW's in der E werden doch erst recht so weit kommen, oder.

      Warum lasst ihr den Torwart gegen solche Gegner (die euch hinten zustellen) nicht einfach das Spiel mit einem langen Ball eröffnen?
    • Du schreibst, ihr werdet bestraft dafür, dass ihr versucht Lösungen zu finden.
      Aber was ist denn die Lösung, wenn alle kurzen Anspielstationen zugestellt sind?

      1gegen1:
      Beim Anstoß keine Option

      Freilaufen für kurzes Anspiel:
      Deiner Beschreibung nach auch keine Option/klappt nicht

      Bleibt noch der lange Ball. Definitiv auch eine Lösung. In eurem Fall scheinbar gegen diesen Gegner sogar die Intelligenteste
    • Da die Ballannahme von hohen Zuspielen in der E-Jugend noch keinen Schwerpunkt bildet, ist der lange Ball zwar ein Ergebnisgarant, hat aber mit Ausbildungsidealen nichts zu tun.

      Es geht um die ganzheitliche Sicht der Dinge: Das Spiel des Gegners unterbinden ist ein Gruppentaktisches Element, welches im in der E-Jugend nicht angewendet werden sollte.

      Auf den großen Feldern ist die Aktionszahl der einzelnen Kinder eh schon eine Katastrophe. Dann kommen wir Erwachsenen noch auf die Idee den ersten Pass zu unterbinden... herzlichen Glückwunsch.

      Wir spielen auch regelmäßig gegen diese Holz-"Taktik". Klasse Ergebnisfußball bei dem die Kinder vom Coach wie Marionetten gesteuert werden :thumbsup: /Ironieoff
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      Philirinho schrieb:

      Doch wenn man bei jedem Abstoß konsequent zugestellt wird kommt es halt mal vor, dass man den Ball verliert. Natürlich bringt es nicht, sich hier über die Taktik des Gegners aufzuregen, doch es ist vor allem für unsere Jungs sehr bitter, dass wir dieses Jahr bereits das zweite Mal eine hohe Niederlage gegen diesen Gegner einstecken mussten, obwohl wir fußballerisch sicher das bessere Team gewesen sind.
      Was haltet ihr von dieser Taktik? Würde mich einfach mal interessieren.
      Generell sehe ich in einem Spiel wie diesem eher eine Chance als ein Drama. Was bringt den Kindern denn der Spielaufbau von hinten wenn kein Gegner weit und Breit ist? Das wären dann ja Übungen für Training. Gleichzeitig würde ich meine Spieler konsequent dafür loben wenn Sie es dennoch versuchen. Auch wenn jeder Fehler bitter bestraft werden kann. Ich denke deine Spieler können in diesem Spiel extrem viel lernen und werde zukünftig davon profitieren.

      Einerseits kann uns der Gegner ja nur Zustellen wenn wir es nicht schaffen uns entsprechend frei zu laufen. Gleichzeitig schafft diese Stellung des Gegners ja auch enorm Platz auf allen anderen Bereichen des Platzes. Wenn der Gegner zwei oder drei seiner Spieler auf deine Verteidiger stellt bieten sich dem Torwart ja auch Möglichkeiten einen Spieler im Mittelfeld, oder einen Stürmer an zuspielen. Diese Option dürfen ihm dann auch nicht verboten werden. Auch wenn Gruppentaktik nicht zu den Ausbildungszielen in der E-Jugend gehört, was spricht denn gegen ein (wenn auch unbewusstes) Erleben der Möglichkeiten? Natürlich sind diese Spiele bitter. In bin aber davon überzeugt das es gerade diese sind in welchen die Kinder sich entwickeln können.

      Ich würde meine Kinder hierbei auch nicht zum "langen Ball" ermuntern. Allerdings muss es hier dem TW auch erlaubt sein seinen Aktionsradius bei Abschlag/-stoß zu erweitern. Gleichzeitig sind alle Spieler hier aufgefordert dem TW Lösungen anzubieten und nicht nur die Verteidiger.

      Gruß
      Torsten
    • sehe ich genauso wie @totog

      Mein Sohn spielt in einer 2008er Mannschaft (NLZ). Wir spielen in der Runde gegen ein Jahr Ältere. Der Trainer besteht bei uns auf Spielaufbau von hinten. Anfangs war das für die Kinder schon ziemlich schwer, mittlerweile läuft es aber so gut, dass ich mir manchmal sogar die Augen reibe.
      Man braucht aber schon Kinder die "gut zu Fuss" sind, sonst wird das nichts mit dem Freilaufen.
      Aber in dem Alter sollte die Entwicklung und das Lernen immer vor dem Ergebnis stehen. Spätestens in der D-Jugend werden es dir deine Spieler danken.
    • Grundsätzlich ist der lange Ball eine Option. Wer den langen Ball rigoros verbietet, beraubt sie einer Option. Mögliche Optionen auszuschließen, geht meines Erachtens zu Lasten der Spielintelligenz.
      Die Kunst ist für mich nicht der lange Ball oder die kurze Spieleröffnung, sondern zu erkennen, welche der beiden Lösungen in dieser Situation die Richtige ist.
      Wenn der TW einen Ball abfängt und den Raum vor einem Offensiven sieht, dann darf er den Ball da doch reinspielen. Wir wollen dem TW doch auch offensives Denken beibringen.
      Ist es nicht eher so, dass der Gegner mit dem hohen Zustellen aufhört, wenn man ihn ein paar Mal mit einem langen Ball in Bedrängnis gebracht hat? So gesehen sorgen ein paar eingestreute lange Bälle eher dafür, dass ich das Spiel wieder kurz eröffnen kann.
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      Follkao schrieb:

      Grundsätzlich ist der lange Ball eine Option. Wer den langen Ball rigoros verbietet, beraubt sie einer Option. Mögliche Optionen auszuschließen, geht meines Erachtens zu Lasten der Spielintelligenz.

      Ja sicher, der lange Ball ist eine Option. Das haben wir den Jungs vor dem Spiel auch gesagt. Nur sie versuchen es dann halt trotzdem lieber kurz zu lösen. Zumal die offensiven Laufwege für einen langen Ball von unseren Jungs kaum genutzt werden. Wir sagen unserem TW lediglich, dass er den Ball nicht blind vorbolzen soll, sondern schon immer konkret einen Mitspieler anvisieren soll. Dass aber grundsätzlich der kurze Ball der Plan A ist, sofern das möglich ist.
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      totog schrieb:

      Generell sehe ich in einem Spiel wie diesem eher eine Chance als ein Drama. Was bringt den Kindern denn der Spielaufbau von hinten wenn kein Gegner weit und Breit ist? Das wären dann ja Übungen für Training. Gleichzeitig würde ich meine Spieler konsequent dafür loben wenn Sie es dennoch versuchen. Auch wenn jeder Fehler bitter bestraft werden kann. Ich denke deine Spieler können in diesem Spiel extrem viel lernen und werde zukünftig davon profitieren

      Auf jeden Fall. Aus solchen Spielen kann man extrem viel mitnehmen. Mir tut es für die Jungs nur etwas leid, dass es gegen besagten Gegner schon die zweite hohe Niederlage gab, weil sie es eben immer wieder kurz versucht haben und dafür bestraft wurden. Wir loben sie natürlich dafür, aber die Enttäuschung über die Niederlage ist dann natürlich trotzdem da. Aber wie du schon sagst, für die Zukunft nehmen sie da viel mit aus so einer Partie.
    • Wir loben die Art und Weise, wie sich die Jungs aus der Deckung des Gegners befreien und mit Auftaktbewegungen kurzzeitig freie Räume schaffen. Das ist sehr gutes Training und erfordert auch eine gewisse Spielintelligenz. Natürlich gibt es dann auch manchmal Missverständnisse, wenn der TW Auftaktbewegungen falsch interpretiert und zu früh oder zu spät spielt. So sind dann meistens die Gegentreffer gefallen. Wie schon gesagt war bei uns auch das Problem, dass von den Feldspielern niemand ein hohes Zuspiel gefordert hat. So war das für den TW eigentlich auch keine Option-
    • Wenn der Gegner euch 1:1 zustellt und ihr bei euch im Kreis sogar über die Mittellinie schießen dürft dann stellt doch alle Spieler extrem kurz, und euer schnellster Spieler soll dann einen mittellangen Ball im Freien Raum erlaufen.
      Oder sagt euren kindern dass sie mit ihrem Gegenpart wechseln sollen, bzw auf eine Andere Position rücken sollen. Ein RV der Manndeckung spielt wird wohl kaum immer mitgehen wenn sich sein Gegner in die eigene RV Zone fallen lässt
      "Der Chef auf dem Platz ist die Spielsituation" (Karsten Neitzel)
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      Philirinho schrieb:

      Wir sagen unserem TW lediglich, dass er den Ball nicht blind vorbolzen soll, sondern schon immer konkret einen Mitspieler anvisieren soll. Dass aber grundsätzlich der kurze Ball der Plan A ist, sofern das möglich ist.
      Da man den langen Ball als "Hauptmittel" vermeiden möchte ist diese Aussage sicherlich nachvollziehbar. Nach allem was ich in vielen Diskussionen hier gelernt habe bin ich aber sogar davon abgewichen dies generell zu verbieten. Vielmehr zeige ich meinen Torhütern auf das Sie, als ein Mittel von vielen, gerne auch den Raum vor den Spielern bespielen sollen. Ziel ist es den Torwart aktiv auch in den Angriff einzubinden, siehe Manuel Neuer.

      Wenn der Torwart dies als beste Option sieht sollte den Spieler gezielt ansprechen welchen er ins Auge fasst und den Abschlag dann über diesen in den Raum vor den Spieler versuchen. Einzige Einschränkung welche ich hierbei ausgebe ist das der Ball gezielt für diesen Spieler gebracht werden muss und nicht einfach hoch in die Mitte. Das ergibt sich aber auch bereits aus der Ansprache des Spielers welchen er in Szene setzen will.


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      Trainero schrieb:

      aber wenn alle Spieler kurz zugestellt sind, warum lobt ihr diese, in dem Moment "falsche" Entscheidung?
      Ein Ball welcher von TW zum Gegner kommt ist eine Fehlentscheidung und wird auch als solche wahrgenommen. Sollte jedoch ein Spieler anspielbar sein (sich frei Laufen), dieser jedoch im Aufbau den Ball verlieren und der Gegner dies bestrafen werde ich dennoch den Versuch des TW und das frei Laufen bzw. den Mut des Spielers loben. Das schließt auch nicht aus dass man ebenfalls über eine bessere Option für die Folgeaktion (1gg1, Pass, oder Rückspiel) nachdenkt. Ziel ist es ja die Spieler einerseits zu ermutigen eben dies zu versuchen, gleichzeitig sollen Sie aber auch aus den Fehlern lernen können.

      Gruß
      Torsten
    • E-Jugend! Da ist jede gelungene hohe Abspiel-Annahme Glücksache. Das kann man machen, aber die Spielintelligenz wird dabei gewiss nicht gefördert.

      Es wird hier verusucht eine Krankheit mit Schmerzmitteln zu heilen.

      Wenn 14 Kinder nur 50 Minuten Zeit für einen Ball haben dürfen, ist es absurd über Taktik zu philosophieren.
      Während der lange Ball links fliegt, schaut rechts alles zu. Das periphere Sehen ist in der Regel nicht soweit ausgeprägt, als das der 9 Jährige RV erkennt, warum der LF gerade von links ins Zentrum zieht.Wo bleibt die Lerneffekivität? (rhetorische Frage, bitte nicht antworten)

      Den Flugball sehe ich als Ausbildungselement in der D/C Jugend, wenn sich Körperbau und Muskulatur, sowie Schädelknochen und Brustkorb entsprechend entwickelt haben, um einen Lerneffekt bei Annahmen hoher Bälle zu gewährleisten.
      In der E-Jugend empfinden Kinder zu häufig Schmerzen bei Kopfbällen oder Brustannahmen, sodass sie in Folge diesen Ablauf scheuen.

      Und lange Ware, die irgendwie so ans Ziel kommt... mal ehrlich, das ist Kreisliga C. Bei den Kleinen haben wir die Verantwortung systematischer zu wirken.
    • Ihr redet hier von der E-Jugend und bei uns ist das schon in der F-Jugend Standart. Sobald der Gegner merkt, dass der Torwart unsicher ist und den Ball nicht gut raus bekommt, kommt sofort von außen die Anweisungen vorne zuzustellen. Gut ist das sicher nicht.
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      Philirinho schrieb:

      Doch wenn man bei jedem Abstoß konsequent zugestellt wird kommt es halt mal vor, dass man den Ball verliert. Natürlich bringt es nicht, sich hier über die Taktik des Gegners aufzuregen, doch es ist vor allem für unsere Jungs sehr bitter, dass wir dieses Jahr bereits das zweite Mal eine hohe Niederlage gegen diesen Gegner einstecken mussten, obwohl wir fußballerisch sicher das bessere Team gewesen sind.
      Das sind Erfahrungen, die dazu beitragen, dass die Kinder lernen den Ball unter Druck zu verarbeiten bzw. sich frei zu laufen. Am Anfang der Saison habe ich auch einige Spiel verloren, weil wir konsequent zugestellt wurden. Gepaart mit nervösen Torwart fingen deshalb etliche Gegentore.
      In meinem Kreis sind Abstöße, Abwürfe und Abschläge über die Mittellinie verboten. Wir hatten das Thema schon einmal in einem anderen Thread.
      Mittlerweile ist meine Mannschaft so weit, dass wir kaum noch Gegentore nach einem Abstoß bekommen. Die Kids haben selbst gemerkt, dass sie ohne Freilaufbewegung immer wieder Gegentore bekommen. Das Thema offene Spielstellung haben wir uns auch so erarbeitet. Zwar ist noch nicht alles perfekt, aber vieles deutlich besser als zu Saisonbeginn.
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      Follkao schrieb:

      Grundsätzlich ist der lange Ball eine Option. Wer den langen Ball rigoros verbietet, beraubt sie einer Option. Mögliche Optionen auszuschließen, geht meines Erachtens zu Lasten der Spielintelligenz.
      Die Kunst ist für mich nicht der lange Ball oder die kurze Spieleröffnung, sondern zu erkennen, welche der beiden Lösungen in dieser Situation die Richtige ist.
      Wenn der TW einen Ball abfängt und den Raum vor einem Offensiven sieht, dann darf er den Ball da doch reinspielen. Wir wollen dem TW doch auch offensives Denken beibringen.
      Ist es nicht eher so, dass der Gegner mit dem hohen Zustellen aufhört, wenn man ihn ein paar Mal mit einem langen Ball in Bedrängnis gebracht hat? So gesehen sorgen ein paar eingestreute lange Bälle eher dafür, dass ich das Spiel wieder kurz eröffnen kann.
      Dem kann ich nichts hinzufügen.

      Ich habe meinem Torwart sogar schon in speziellen Spielen gesagt, er soll den ersten Ball ruhig lang spielen, damit der Gegner erkennt, dass wir das auch können, obwohl wir idR das Spiel flach eröffnen, damit der Gegner nicht alle SPieler nach vorne schickt, wenn wir Abstoß haben.Aber nur den ersten Ball, dann soll er entscheiden. Flach heißt aber nicht, immer zum Abwehrspieler. Alle Spieler sind gefordert sich vom gegner zu lösen und ein Zuspiel zum Offensiven Spieler ist ja besser, als zum Abwerspieler, weil mehr Gegner und mehr Raum überspielt wurde.

      Der Schlüssel ist gezieltes Abspiel - wenn möglich flach, da besser zu verarbeiten - statt "blind". Zum gedeckten Verteidiger ohne offene Spielstellung, der dann gar keine Handlungsoptionen hat, einfach weil das so eingefordert wird, ist mM nach genauso blind, wie der lange hohe Ball einfach in die gegnerische Hälfte.
      "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill