Beiträge von Heiner

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

    Weiß schon jemand, was die Notbremse neues (bzw. altes) bringt?


    Ich lese "Sport ist untersagt – Ausnahme Individualsport, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand. Profisport darf weiterhin stattfinden. Allerdings ohne Zuschauer". Weiß einer, wie es mit Sportlern bis 14 Jahre aussieht?


    Wenn jetzt die Rolle rückwärts kommt und in vielen Kreisen wieder alles (auch für Kinder) zugemacht wird, dann weiß ich echt nicht weiter.

    Was soll ich sagen. Inzwischen sind wieder so viele Wochen vergangen, wie offen war. (3)

    Ich habe so meine Probleme mit dem Abbruch der Saison z.B. des WFV und NFV - das impliziert doch, es ist gar nicht so schlimm, wenn vor August/September kein Fußball gespielt wird.

    Letztes Jahr durften wir auch irgendwann wieder trainieren, aber keinen Wettkampf durchführen. Ich würde das nicht so sehen, dass durch den Abbruch der Saison ein Sprungbrett für Fußball-Lockdown bis August geschaffen wurde. Es bietet wohl eher rechtliche Sicherheit und Gewissheit für alle Beteiligten.

    Naja. Im Sommer durften wir trainieren und sogar die Saison spielen. Die Infektionszahlen blieben niedrig. Dann kam der November und die Zahlen stiegen. Ich sehe hier eine Korrelation zwischen Witterung und Infektionszahlen. Und wenn ich den ÖPNV als Argument erhole, dann frage ich mich, wieso der nicht geschlossen ist, dafür aber von November bis Ende Februar der Friseur und die Fußballspierelei. Das ist doch Irrsinn!

    Das Verbieten von Fußballspielen ist eine komplette Fehlentscheidung. Wie man sieht, stecken sich auch die Profis nicht beim Training oder bei den Spielen an, sondern im privaten Umfeld. Denn sonst wären die Zahlen auch gestiegen.

    Wenn jetzt jemand schreibt, er solle "nur zu 50% in den Zweikampf" gehen, dann melde ich mich ab.

    ganz so verkehrt ist die Aussage ja gar nicht.
    Es ist nur so, dass nicht der Spieler mit "nur 50%" in den Zweikampf gehen soll, sondern dass er nur 50%-ige oder besser noch geringere Zweikämpfe ausführen soll. Das geht natürlich nicht in echten Spielsituationen, sondern nach einem von Charles De Goal oben sehr schön beschriebenen Stufenplan zur Heranführung und irgendwann in ausgesuchten Situationen mit Teilaktivem Gegner...

    Klar. Du weißt ja, was ich meine.

    Bei uns ist alles gesperrt momentan. Nach drei Trainingseinheiten wieder Stillstand. Das zehrt tatsächlich an den Nerven. Und wenn ich dann die Politiker höre. Naja.


    Noch einige Wochen werden wir damit leben müssen.

    Wenn du mir einen einzigen Fakt, von allen, die ich genannt habe, widerlegen kannst, tue ich das sofort. Ansonsten gilt auch für dich... Psssst

    Karl Lauterbach hat Epidemiologie studiert. 1990. So und jetzt suche dir bitte ein anderes Forum.


    Karl Lauterbach - Prof. Dr. Karl Lauterbach


    "Von 1998 bis 2005 leitete er als Direktor das Instituts für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) der Universität zu Köln"
    Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach MdB | NRW-Landesgruppe in der SPD-Bundestagsfraktion

    Und wieder das alte Thema, warum müssen die Kinder immer strikt nach Alter und nicht nach ihrem Fussball-Spiel in eine (G-, F-, oder E-) Jugend eingeteilt werden? Warum muss zwingend eine E1 aus Spielern aus dem Altjahrgang und die E2 aus dem Jungjahrgang bestehen?

    Wo ist das so? Bei uns auf jeden Fall nicht. Ich habe sogar ein Talent, dass noch F spielen könnte bei mir in der E1. Aber die E-Jugend besteht aus zwei Jahrgängen und die sind im Grunde nach Entwicklungsstand eingeteilt.

    Ich überdramatisiere nicht. Beides hat seine Vor- und Nachteile, aber ich sehe beim Breitensport mehr Nachteile. Die Kinder fragen zwar, aber akzeptieren die Gegebenheiten.

    Möglicherweise gibt es auch gewaltige Unterschiede zwischen Stadt und Land. Auf dem Land haben wir nicht die Riesenauswahl an Kindern. Das sind halt dann die, die eh in der Gemeinde wohnen und zusammen in die Schule gehen. Dann werde sie fürs Fußballspielen getrennt, weil der DFB ein paar mehr Kimmichs und Süles will.


    Hast du Studien, die Deine Aussage belegen, dass das alles so "problemlos" verlief? Niemand sagt, dass Kinder im Sport keine neuen Freunde kennen lernen sollen. Es ist ohnehin so, dass die Mannschaft nicht nur aus Klassenkameraden bestand und besteht. Aber auf dem Land ist es einfach schade, dass die Kinder aus einer Klasse nicht auch zusammen in einer Mannschaft spielen können, weil der DFB gegenüber den anderen Landesverbänden gut dastehen will und seine Spitzentalente besser organisieren kann.


    Die Ergebnisse interessieren doch gar nicht. Es geht um den Breitensport, nicht Spitzenförderung. Da verstehe ich es ja. Aber ich bin kein Stützpunkttrainer, sondern Dorfvereinstrainer.

    Für die, die noch nicht so lange dabei sind:


    Bis ungefähr 1997 war Stichtag der 1.7., [Edit: Oder der 1.8., wie let1612 geschrieben hat] wegen den Schulklassen. Problem nur: Damit stand Deutschland international ziemlich alleine da (ich glaube in den USA ist/war das noch so). Wenn schon ein Jahrgangssystem, dann 1.1, das passt schon, die Kinder kommen sehr gut damit klar, dass sie in unterschiedlichen Klassenstufen sind, das ist weniger das Problem.

    Da ist doch wieder der Irrsinn: Es ist den Kindern völlig egal, welches Jahrgangssystem international anerkannt ist. Die Kinder sind zusammen in der Schule und wollen auch zusammen Fußball spielen. Das machen sie in ihrer Freizeit auf dem Bolzplatz und bitte schön auch im Fußballverein. Weswegen genau wurde das geändert? Damit der DFB international glänzt? Wem nutzt das? Den 2% Talenten aller Kinder, die Fußball spielen? Ich bitte Dich. Die Masse ist es, die den Fußball ausmacht.
    "Die Kinder kommen damit klar", weil ihnen gesagt wird, so ist es und aus, und weil sie keine richtige Lobby haben. Ich halte diese Aussage für ein Märchen, das mag im Jugendleistungsfußball so sein, aber nicht in der großen Breite. Da ist das ein Ärgernis.


    Ich habe Kinder in meiner Mannschaft, die würden sich viel leichter tun im jüngeren Jahrgang und würden auch da gut hinpassen vom Entwicklungsstand und ihren Fähigkeiten, aber da spielen nicht die Kinder aus ihrer Klasse. Ich werde den Teufel tun und sie in die 2012-Gruppe stecken nächstes Jahr. Dann hören sie nämlich auf.

    Meine Idee ist derzeit, meinen Sohnemann spätestens im zweiten Jahr D-Jugend von einem neuen Trainer trainieren zu lassen. Einfach, damit er auch mal einen anderen Trainer und neue Trainingsideen etc. kennenlernt. Das hat dann den Vorteil, dass die anderen Kinder auch "was Neues erleben". Wenn´s dann überhaupt nicht klappt, kommt der Verein sicherlich wieder auf mich zu.

    Die Mannschaft muss aber sowieso in eine SG ab U12 und ich möchte dann meinen jüngeren Nachwuchs in den ersten Jahren begleiten.

    Rückrundenstart: 2 Niederlagen und 2 Unentschieden aus den ersten 4 Spielen
    Dazu muss man sagen, dass wir in allen Spielen dominant gespielt haben, Chancen ohne Ende hatten und einfach nicht ins Tor getroffen haben. Gegen die gleichen Gegner haben wir in der Vorrunde durch Konter jeweils knapp gewonnen.

    Die Konter waren das große Problem bei Mannschaften, die auf "Viererkette umgestellt" haben. Ebenso die fehlende Erfahrungen mit dem Abseits, das dringend gebraucht wird. Auch haben sicherlich der eine oder andere Schiedsrichter Abseitspositionen anders gewertet als sie tatsächlich waren. Das war schon ein harter Prozess damals.