Beiträge von Heiner

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    "Der Vater arbeitet bei Nike und gibt dem Trainer jedes Quartal ein paar Schuhe, damit sein Sohn aufgestellt wird und nicht der talentiertere Junge aus dem Nachbarort."

    Der Sinn, die Wettbewerbe zu sein zu lassen und die Teamstärke zu reduzieren, liegt im Spiel. Die Kinder wollen spielen. Natürlich wollen sie sich messen mit Gleichaltrigen, aber dazu braucht man eben Spiele und keine Wettbewerbe. Die Reduzierung der Mannschaftstärke hat zur Folge, dass die Kinder mehr Ballkontakte haben, mehr im Geschehen sind und nicht nur nebenher laufen.


    Das halte ich für absolut richtig. Was nützt einem Kind der 1. Platz, wenn es während der Spiele hinten steht und nie den Ball kriegt?


    Das 3:3 bei der G-Jugend, das 5:5 auf einem F-Jugendspieltag mit vielen Teams bei einem ausrichtenden Verein ist absolut richtig. Ich kann gar nicht nachvollziehen, wieso man das als Trainer nicht haben will.

    Das halte ich für eine noch bessere Möglichkeit.

    Wie machen die den Kader größer, wenn die Zugänge 3 Monate gesperrt sind? Genau da ist der Ansatz. Einen Kader ohne ausreichend Spieler, die auch spielen dürfen, nutzt ja nichts.


    Ich möchte die Vorgehensweise des WFV nicht verteidigen oder gar gutheißen, kann aber die Intention nachvollziehen. Wir sind z.B. ein kleiner Dorfverein, bei dem zwei, drei Abgänge schon entscheidend sind, ob wir eine oder in einer anderen Jugend zwei Mannschaften oder nur eine melden können.


    Natürlich müsste man schauen, ob sich der aufnehmende Verein damit selbst alle Optionen offen hält und "wir" dann das Nachsehen hätten, oder ob es eben soziale, familiäre, berufsbedingte Umzugsgründe, etc.pp. sind, die zum Wechsel führen. Der abgebende Verein kann sich ja immer auch einverstanden erklären.

    Es ist ein Hobby, jeder von uns übt seine Hobbys doch auch dort aus, wo er will, oder? Und wenn es irgendwo nicht gefällt, dann hört man auf oder sucht sich einen anderen Ort/Verein.

    Das sieht der WFV anders und es wird Gründe geben, von denen ich auch einen bereits zweimal dargelegt habe.


    Der Spieler kann ja wechseln, aber muss eben mit einer dreimonatigen Sperre rechnen. Dafür gibt es dann die Ausbildungsentschädigung, gegen die sich der Württembergische Fußballverband innerhalb seines Wirkungsbereiches entschieden hat. Also bleibt die Sperre, wenn sich die beiden Vereine nicht irgendwie einig geworden sind.


    Nochmal: Ein finanzstarker Klub könnte sich die Spieler zusammenkaufen (die Ausbildungsentschädigung zahlen und die Spieler irgendwie anders anlocken) und der abgebende Verein hätte rein kaderplanungsrelevant die Nöte. Das ist ein Punkt, der mit dieser Regelung verhindert wird, denn der aufnehmende Verein kann zunächst nicht mit dem "abgeworbenen" Spieler planen, wenn er sich nicht mit dem abgebenden Verein einig geworden ist.

    Sonst könnte man ja jeden Spieler generell 3 Monate sperren, wenn er den Verein wechselt.

    Du hast es erfasst. Damit wird verhindert, dass sich ein Verein Jugendliche "zusammenkauft" und andere Vereine das Nachsehen haben. Zumindest kann der finanzstarke Verein dann bis in den November hinein nicht mit den neuen Spielern spielen. Daher ist man auf eine gute Zusammenarbeit und Fairness zueinander angewiesen. Nicht die schlechteste Variante.

    Und das kann man durch Sperren vermeiden?

    Wohl kaum!

    Man kann verhindern, dass Spieler wechselt, weil der aufnehmende Verein Spieler braucht, um eine Mannschaft stellen zu können und der abgebende Verein der Leidtragende ist. Der Spieler ist dann gesperrt und kann eben nicht für den neuen Verein spielen, der dann eventuell auch keine Mannschaft hat. Hier ist ein Instrument den Vereinen an die Hand gegeben, das solche Abwerbe-Auswüchse verhindert. Der Spieler darf ja ohne Sperre wieder zum ursprünglich abgebenden Verein wechseln und sofort spielen. Wenn der Spieler wechseln will, dann sucht er frühzeitig das Gespräch mit dem abgebenden Verein, der dann auch frühzeitig planen und melden kann. Ganz so schlecht ist das System nicht.

    Hallo Don Quijote,


    ja, der WFV ist für uns zuständig.


    So wie ich es sehe, ist die Entscheidung, ob gesperrt wird oder nicht, von der Willkür einer Person abhängig. Und es ist tatsächlich so, dass er sich wohl gekränkt fühlt, weil ein guter Spieler seinen Verein verlässt. Von einem seiner Trainer kam die Aussage: "er fährt die Harte Schiene und möchte die anderen in unserem Verein abschrecken - damit sie nicht auch auf die Idee kommen zu wechseln". Schon traurig, wenn ein Verein auf diese Art und Weise seine jugendlichen Spieler halten muss.

    Ich halte diese Regelung einer Sperre ohne Möglichkeit einer Zahlung der Ausbildungsvergütung auch für problematisch, aber von Willkür würde ich hier nicht sprechen. Wenn sich ein finanziell stärkerer Verein an den umliegenden Vereinen einfach bedient, und diese haben anschließend ein Nachwuchsproblem, dann kann ich eine harte Linie durchaus verstehen. Die Vereine müssen Strafzahlungen fürchten, wenn sie nicht genügend Jugendmannschaften für eine Spielzeit anmelden.

    Vereinswechsel sind bis ins letzte Detail reglementiert, allerdings und zu Recht nicht im Amateurfußball. Die von dir genannten Punkte halte ich für ein wenig übertrieben.

    Andererseits wird mit dem Regelwerk der Jugendliche ein Stück weit wie Eigentum des Vereins behandelt, hmmm.

    Nun, die Verein im WFV sind jetzt größtenteils auf dem Land zu finden, da ist die Nachwuchsgewinnung ein großes Thema. Da kann ich die Regelung nachvollziehen, dass die Vereine die Spieler brauchen und entsprechend planen können müssen. Die Frist für die Meldung der neuen Mannschaften jede Saison läuft früher ab als die Wechselfrist.

    Das ist doch völliger Quatsch. Es darf bis zum 01.07. gewechselt werden und wenn diese Frist eingehalten wurde (Abmeldung vom Spielbetrieb), dann kann doch der abgebende Verein lediglich Ausbildungsentschädigung verlangen, und nur solange, bis die gezahlt wurde, ist der Spieler noch nicht spielberechtigt. Das ist jetzt in der Schnelle aus dem Gedächtnis.

    Vielleicht traut er sich nicht, den Grund zu sagen und er hat irgendeinen gefühlten Leistungsdruck. Er möchte ja seinem Papa beweisen etc.pp.


    Sprich mit ihm, lobe ihn für seine guten Aktionen und sprich mit dem Trainerteam, ob sich was bei denen geändert hat, da ja jetzt ein Spielerpapa im Training dabei ist und sie ihn besonders motivieren oder so.


    Wenn sich das nicht bessert, gibt es vielleicht die Möglichkeit, sich selbst deutlich zurück zu nehmen und zu verhindern, vielleicht unbewusst Druck aufzubauen. Manchmal merkt man das ja nicht.

    2. Und wie handhabt ihr das mit der Spieleranzahl?l bei den vereinfachten Spiele.

    Baut ihr mehrere Felder auf oder macht ihr das immer nur mit vier Spielern?

    Hier empfehle ich unbedingt mehrere Felder. Lass die Kinder spielen, bevor sie am Rand stehen und vier anderen zuschauen. Du kannst ja dir dein Coaching-Spielfeld aussuchen und das andere als Tummelspielfeld sich so halb selbst überlassen, wenn du allein bist.

    Der Vertrag beinhaltet den Geldbetrag, der mir am Jahresende ausgezahlt wird sowie die Bescheinigung, dass ich für die vergagene Saison Trainer war. Zudem noch weitere Rahmenbedingungen und Klausen bei Nichteinhaltung des Vertrags, was aber doch eigetnlich nichts bringt wenn ich den Vertrag doch erst nach der Saison unterschreibe.

    Es handelt sich also um keinen Bierdeckelvertrag.

    Wir haben hier doch zwei verschiedene Daten: Einmal das Jahresende und das Ende der Saison. Das Ende der Saison ist am 30.06., das Jahresende am 31.12.

    Dann machen mich die Klauseln natürlich stutzig, ob nicht doch ein Vertrag für das kommende Jahr abgeschlossen wird und du dich nur im System geirrt hast (Saison / Geschäftsjahr)?