Kinderfußball - was würdet ihr euch vom Verband wünschen?

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  • Der Vorteil rollierender Stichtage wäre, dass besagter Spieler beide Erfahrungen machen kann.

    Mal ist er der jüngste und ggf. kleinste und müsste sich gegen die stärkeren durchsetzen. Nach der Rotation wäre er bei den Älteren / Größeren und hätte die Erfahrung seine körperliche und ggf. spielerische Überlegenheit auszuspielen.
    Beide Erfahrungen sind wertvoll.
    Mit festen Stichtagen bleibt er immer der Kleine, der gegen die Großen kämpfen muss, dabei bleibt einiges v.a. im spielerischen Bereich liegen, weil der Spieler seinen Fokus verständlicherweise darauf legt die körperliche Unterlegenheit zu kompensieren.
    Gleiches nur umgekehrt, gilt aber auch für den im Januar geborenen Spieler.
    Der hat zwar in seinem Jahrgang den Vorteil der körperlichen Überlegenheit und wird vielleicht auch mehr gefördert, weil er subjektiv gesehen einer der Besten ist, ihm fehlt aber der "Druck" (bitte die Formulierung nicht falsch verstehen!) den körperlich stärkere Gegner auf ihn ausüben um sich weiterzuentwickeln. Auch für ihn besteht bei festen Stichtagen trotz Förderung die Gefahr, dass er stagniert, und sein ganzes Potential nie ausschöpfen kann.


    Beispiel aus eigener Erfahrung:
    Mein Sohn (1. Quartal) hat als U7-Spieler bereits in der U8 mitgespielt, weil er schon länger dabei war als die gleichaltrigen Kollegen und dort ein regelmäßiger Spielbetrieb gewährleistet war. Als U8 Spieler hatten wir gemischte 2009er/2010er-Mannschaften, da spielte er in der leistungsstärkeren. Er war in beiden Fällen der stärkste Spieler seiner jeweiligen Mannschaft, erzielte viele Tore, aber seine Priorität im Spiel lag darin seine Schnelligkeit zu nutzen um sich gegen die größeren Gegenspieler "durchzubeißen". In der Folgesaison spielte er parallel in U9 und U11, weil beide Teams an verschiedenen Tagen spielten. Für seine Entwicklung war das das beste Jahr. Freitag in der U9 in einer Spielstarken Mannschaft agierte er als Ballverteiler im Zentrum oder Verteidiger im Aufbauspiel, hatte aber immer wieder die Möglichkeit auch mal durch Vorstöße zum Torerfolg zu kommen. Samstags in der U11 war er der Konterstürmer, der sich gegen zwei Jahre Ältere Verteidiger durchsetzen konnte.

    In den beiden Saisons danach spielte er dann durchgängig mit seinem 2010er-Jahrgang. Fest hochziehen zu den Älteren wollte ich ihn nicht, weil die Mannschaft in seinem Jahrgang spielstärker war und er da auch sozial besser verankert war. Parallel in zwei Teams zu spielen war aufgrund des Spielplans nicht möglich.
    Die beiden Saisons hat das Team sehr erfolgreich bestritten, mein Sohn ist aber gefühlt eher stagniert bzw. die Entwicklung lief deutlich langsamer als zuvor. Das kann z.T. einfach normal sein, lag aber sicher auch ein Stück weit an Unterforderung durch schwache Gegner, Corona und der Tatsache, dass er sich spätestens wenn Spiele entschieden waren eher zurückgenommen hat und die Mitspieler agieren ließ um im Team nicht als der "Ego-Zocker" zu gelten. Speziell sein Durchsetzungsvermögen und das "ständig auf Sendung sein" hat darunter etwas gelitten.
    Spürbar wurde das nach dem Wechsel ans NLZ, wo er zu Beginn Schwierigkeiten hatte die Intensität im Training und Spiel anzunehmen und gegenüber seinen Mitspielern oft einen Schritt zu spät kam oder gar nicht ins Spiel kam, weil andere permanent den Ball forderten, während er es von früher gewohnt war, dass der irgendwann automatisch bei ihm landet.

    Positiv ist, dass er das sehr schnell selbst erkannt und seine Unzufriedenheit (im Gegensatz zu früher, wo er trotzig dicht gemacht hätte) in Trainingsfleiß umgewandelt hat, so dass er pünktlich zum Saisonstart wieder fast der Alte und mit den Mitspielern mindestens auf Augenhöhe ist. Er kann seine Stärken im Spiel einbringen und hat sich in kurzer Zeit zum Leistungsträger entwickelt, obwohl in der Vorbereitung einige Spieler deutlich auffälliger agierten als er.

    Damit will ich nur sagen, dass es neben gutem Training, Spaß und einer homogenen Mannschaft für die Entwicklung der Kinder trotzdem immer wichtig ist, dass sie mal an Grenzen stoßen die sie erweitern müssen und dann aber auch wieder zurück in die Komfortzone kommen in der das was man sich neu erarbeitet hat reifen kann.


    Ich kann aber let1612 generell vollkommen zustimmen, dass die rollierenden Stichtage im Leistungsbereich sehr sinnvoll sein können, im Breitensport aber eher zu Unmut führen würden, weil hier die Priorität oft mehr auf dem sozialen Aspekten, also Zusammenhalt in der Mannschaft liegt, als auf der individuellen Entwicklung der Spieler.

  • Rollierende Stichtage wären sicherlich interessant im NLZ-Bereich, aber bei uns im Breitensport finde ich es tatsächlich eher schwierig.


    Wir sind ein Breitensport-Verein mit jeweils mehreren Mannschaften je Jugend, bei uns gibt es aber keine Jahrgänge sondern A/B/C usw.


    Innerhalb des Vereins sehe ich die rollierenden Stichtage daher nicht als ganz wichtig an, da wir unsere Mannschaften schon nach Leistung zusammen stellen.

    Je nach Jugend natürlich stärker. In der F-Jugend wird nur etwas sortiert, wenn Spieler positiv/negativ herausstechen. Ab der D-Jugend geht es dann schon vor allem nach Leistung/Spielstärke.


    Ich denke, dass bei einer Leistungseinteilung auch der RAe automatisch mit berücksichtigt wird.

    Bei uns sind in der ersten D-Mannschaften die spielstarken und schnellen Spieler, hierbei sollen immer auch einige jüngere Jahrgänge dabei sein.

    In der/den mittleren D-Mannschaften sind dann tatsächlich die technisch guten aber langsamen Spieler oder die schnellen und dafür technisch nicht so versierte Spieler und dann auch die Spieler, die körperlich noch nicht so weit sind. Aber wenn hier ein kleiner/jüngerer Spieler herausstechen würde, würde er auch in eine höhere Mannschaft kommen.

    In der untersten Mannschaften sind dann die wirklich spielerisch schwächeren und in eigenen Jugenden auch völlig unbegabte (sorry!) dabei, denen aber der Spaß am Fußball erhalten bleiben soll.


    Hier werden aus meiner Sicht die meisten Jungs auch mitgenommen, da sie sich immer wieder gegen ähnlich starke Spieler messen müssen.


    Wahrscheinlich gibt es auch hier noch einige Optimierungen, aber ich sehe hier keinen großen Vorteil durch rotierende Stichtage.


    Bei Papa-Trainern werden zudem Trainer-Teams regelmäßig durcheinander geworfen, was auch immer wieder zu Problemen führen dürfte.

  • Du kannst doch das nicht einfach verallgemeinern. Ich versteh echt nicht wo das Problem liegt bei euch, dass ihr dauernd gegen Vatertrainer so ein negatives Bild aufzeigt. Bei uns ist das oder auch bei Nachbarvereine ist das NICHT so. Sorry, was soll diese dauernde Vatertrainerbashing. Ganz im Gegenteil. Ein Vatertrainer weiß oft besser wie er mit Kinder umgehen kann wie so ein 25ig jähriger der da jetzt glaubt er müsse der neue Pep Gadiola sein.

    Nun ja, ich schrieb über "unerfahrene Trainer, meist Väter..." und habe hier nichts verallgemeinert.


    Hier verallgemeinerst leider nur du mit dem Beispiel das 25-jährige glauben der neue Pep sein zu müssen und dass wir "dauernd gegen Vatertrainer" so ein negatives Bild aufzeigen würden und "dauernd" die Vatertrainerbashen würden.


    Dies stimmt defintiv nicht.


    Ach ja, bin selbst Vatertrainer und habe mich jahrelang gesträubt meine Senioren abzugeben und Kinder zu trainieren, da ich ganz ehrlich Angst davor hatte.


    Aber das ist nicht das Thema, sondern es ging mehr darum, dass solange (meist) unerfahrene Trainer die Wahl haben, sie immer das Frühgeborene bevorzugen würden. Natürlich machen das auch "qualifizierte" Trainer, aber diese findet man weniger in den unteren Jahrgängen.


    Von daher bitte nicht am Begriff "Vatertrainer" aufhalten, da ich weiss, dass es sehr gute gibt, aber da wirst du mir auch zustimmen, dass diese weit in der Unterzahl sind ;)

    "Kinder die nichts dürfen, werden Spieler die nichts können!"


    "Die erste Frage, die ich mir stelle ist, kann der Spieler dribbeln?

    Ich möchte nur Spieler die diese Fähigkeit haben, also suche ich immer danach.

    Ich möchte Innenverteidiger, Außenverteidiger, Mittelfeldspieler, Flügelspieler

    und Stürmer, die dribbeln können."

    - Pep Guardiola -

  • Aber das ist nicht das Thema, sondern es ging mehr darum, dass solange (meist) unerfahrene Trainer die Wahl haben, sie immer das Frühgeborene bevorzugen würden. Natürlich machen das auch "qualifizierte" Trainer, aber diese findet man weniger in den unteren Jahrgängen.

    Du implizierst frühgeboren mit weiter entwickelt und das ist in meinen Augen Quatsch. Ich kenne kleine Januargeborene mit viel Spielübersicht und große Novembergeborene mit gutem Körpereinsatz. Angenommen, beide sind technisch gleich stark, dann würde nach deiner Beobachtung wer spielen?


    Gerade in der D/C-Jugend sind die körperlichen Unterschiede zum Teil gigantisch und haben nur bedingt was mit dem Geburtsmonat zu tun. Hier ist ein 11 Jähriger größer als mein 13 jähriger Sohn. Wann die Jungs ihre Wachstumsphasen haben, doch ja sehr unterschiedlich.

  • Aber das ist nicht das Thema, sondern es ging mehr darum, dass solange (meist) unerfahrene Trainer die Wahl haben, sie immer das Frühgeborene bevorzugen würden. Natürlich machen das auch "qualifizierte" Trainer, aber diese findet man weniger in den unteren Jahrgängen.

    Du implizierst frühgeboren mit weiter entwickelt und das ist in meinen Augen Quatsch. Ich kenne kleine Januargeborene mit viel Spielübersicht und große Novembergeborene mit gutem Körpereinsatz. Angenommen, beide sind technisch gleich stark, dann würde nach deiner Beobachtung wer spielen?


    Gerade in der D/C-Jugend sind die körperlichen Unterschiede zum Teil gigantisch und haben nur bedingt was mit dem Geburtsmonat zu tun. Hier ist ein 11 Jähriger größer als mein 13 jähriger Sohn. Wann die Jungs ihre Wachstumsphasen haben, doch ja sehr unterschiedlich.

    Ich persönlich bin ja auch der Meinung, dass der RAE überbewertet wird, weil eigentlich nicht die Älteren den Jüngeren, sondern die Akzelerierten den Retardierten vorgezogen werden.
    Da ich aber wissenschaftlich / statistisch nicht sattelfest genug bin um hier eine qualifizierte Aussage zu treffen, und ich ja schon ein paar mal von Forumskollegen mit tieferen Einblicken darauf hingewiesen wurde, dass es statistisch belegt ist, dass die früher im Jahr geborenen denen die später geboren wurden in der Regel körperlich überlegen sind, schenke ich dem einfach glauben.

    Dementsprechend wäre es rein sportlich (soziale Gesichtspunkte wie Klassenkameraden etc. außen vor gelassen) immer am besten die Spieler, die körperlich und spielerisch am besten zueinander passen miteinander trainieren und gegeneinander spielen zu lassen unabhängig von jeder Altersregel. Das gerecht zu organisieren, damit wären vermutlich viele Vereine völlig überfordert und die Eltern würden wohl aus den o.g. sozialen Aspekten Sturm laufen. Deshalb ist die Altersmäßige Zuordnung grundsätzlich schon OK.

    Von rollierenden Stichtagen würden am Ende sowohl die Spät- als auch die Frühgeborenen profitieren, weil beide Gruppen wertvolle Entwicklungserfahrungen mitnehmen, die ihnen so verwehrt bleiben.

    Im Einzelfall bei akzelerierten oder besonders talentierten Spielern, die in ihren Jahrgängen immer noch unterfordert scheinen, steht es Verein und / oder Eltern ja frei diese zeitweise nach oben zu ziehen um diese entsprechend zu fördern.

    Schwieriger wird es bei retardierten Spielern, da man hier den Genehmigungsweg einschlagen muss um eine Freigabe für die tiefere Altersstufe zu bekommen, falls das überhaupt möglich ist.

  • Aber das ist nicht das Thema, sondern es ging mehr darum, dass solange (meist) unerfahrene Trainer die Wahl haben, sie immer das Frühgeborene bevorzugen würden. Natürlich machen das auch "qualifizierte" Trainer, aber diese findet man weniger in den unteren Jahrgängen.

    Du implizierst frühgeboren mit weiter entwickelt und das ist in meinen Augen Quatsch. Ich kenne kleine Januargeborene mit viel Spielübersicht und große Novembergeborene mit gutem Körpereinsatz. Angenommen, beide sind technisch gleich stark, dann würde nach deiner Beobachtung wer spielen?


    Gerade in der D/C-Jugend sind die körperlichen Unterschiede zum Teil gigantisch und haben nur bedingt was mit dem Geburtsmonat zu tun. Hier ist ein 11 Jähriger größer als mein 13 jähriger Sohn. Wann die Jungs ihre Wachstuund vergleichst diese auch noch miteinander.


    Das was du übersiehst ist dass der kleine Januargeborene und der große Dezembergeborene selten sind. Diese beiden Spielertypen werden den Durchschnitt doch nicht widerspiegeln.


    Fakt ist doch, dass es viel mehr "große" Januargeborene als "große" Dezembergeborene und viel weniger "kleine" Januargeborene als "kleine" Dezembergeborene.


    Dass es "kleinere" Frühgeborene und "große" Spätgeborene gibt, bestreitet ja keiner, aber man kann den RAE doch nicht als ungerechtfertigt bzw als unwesentlich ansehen und so tun als würde es ihn gar nicht geben.


    Es ist ja kein Zufall, dass die Frühgeborenen oft als "leistungsstärker" angesehen werden, weil sie halt schneller, größer, kräftiger sind. Viele Trainer achten aber halt nur auf diese Eigenschaften und sagen, dass er "besser" sei.


    In den jungen Jahrgängen sind das aber leider auch die auschlaggebendsten Faktoren für Trainer-Entscheidungen und hat weniger mit Fußball spielen zu tun.


    Und insbesondere in jungen Jahren sind ein Jahr Unterschied noch viel extremer. Der Unterschied von einem 9-jährigen zum 10-jährigen ist nicht annährend zu vergleichen zwischen Erwachsenen wo einer 23 und der andere 24 Jahre alt ist.


    Man muss auch nicht direkt den akzelerierten mit dem retardierten vergleichen.


    Gehen wir einfach von einer breiten Masse der normal entwickelten aus.


    Vergleichen wir ein normal entwickeltes Januarkind mit dem normal entwickelten Dezemberkind, sind die körperlichen Unterschiede immer noch immens.


    Von daher kann man den RAE nicht von der Hand weisen, egal ob Breiten- oder Leistungssport.


    Habe ich Mannschaften in denen die Mannschaft gerade mal soviel Spieler hat wie Kaderplätze oder etwas mehr, fällt der RAE anhand der vorhandenen Kinder weniger auf.


    Sobald die Mannschaft eines Jahrgangs aber viel mehr Spieler als verfügbare Kaderplätze hat, also mehr Auswahl, wird der RAE immer deutlicher sichtbar.

    "Kinder die nichts dürfen, werden Spieler die nichts können!"


    "Die erste Frage, die ich mir stelle ist, kann der Spieler dribbeln?

    Ich möchte nur Spieler die diese Fähigkeit haben, also suche ich immer danach.

    Ich möchte Innenverteidiger, Außenverteidiger, Mittelfeldspieler, Flügelspieler

    und Stürmer, die dribbeln können."

    - Pep Guardiola -

  • Hier in den Artikeln ist ein interessanter Ansatz mit dem Begriff "Bio-Banding".


    Das kannte ich so noch nicht, aber liest sich auch sehr interessant, wobei ich mich frage, wie man das umsetzen könnte.


    Das Geburtsdatum als Karrieresprungbrett - Daten und Lösunge


    Das Geburtsdatum als Wettbewerbsnachteil

    "Kinder die nichts dürfen, werden Spieler die nichts können!"


    "Die erste Frage, die ich mir stelle ist, kann der Spieler dribbeln?

    Ich möchte nur Spieler die diese Fähigkeit haben, also suche ich immer danach.

    Ich möchte Innenverteidiger, Außenverteidiger, Mittelfeldspieler, Flügelspieler

    und Stürmer, die dribbeln können."

    - Pep Guardiola -

  • Habe ich Mannschaften in denen die Mannschaft gerade mal soviel Spieler hat wie Kaderplätze oder etwas mehr, fällt der RAE anhand der vorhandenen Kinder weniger auf.


    Sobald die Mannschaft eines Jahrgangs aber viel mehr Spieler als verfügbare Kaderplätze hat, also mehr Auswahl, wird der RAE immer deutlicher sichtbar.

    Wenn die Spielerdecke gerade so reicht um den Kader auszufüllen, dann wirkt sich der RAE und die grundsätzliche körperliche Entwicklung (akzeleriert, retardiert) weniger aus was die Selektion betrifft.

    Auf die Entwicklung der Kinder wirkt er sich aber immer aus, weil gerade in Jungen Mannschaften eben oft die stärkeren weiter entwickelten Spieler dominieren, vor allem bei größerem Feld und Anzahl der Spieler.

    Dem sollen zum einen schon mal die neuen Spielformen mit kleineren Feldern und weniger Spielern und im Idealfall Champions-League-Modus entgegenwirken. Rollierende Stichtage würden das ganze noch optimieren.

  • Ja, genau das meine ich :thumbup:


    Die neuen Spielformen sind mit ein Werkzeug und hilfreich bei der Entwicklung der Kinder und Abschwächung des RAE, aber leider nicht so stark, dass sie den RAE sehr stark einschränken oder gar eliminieren.


    Aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.


    Die neuen Spielformen kann man leider auch nur bis zum Aufbaubereich als Wettbewerb durchführen. Danach ist es kaum noch möglich, wenn die Kinder in der U12 schon aufs 9er-Feld und in der U14 aufs 11-er Feld müssen.


    Hoffen wir mal, dass der DFB dieses große Probleme in den nächsten Jahren mit weiteren Maßnahmen entgegenwirken wird.

    "Kinder die nichts dürfen, werden Spieler die nichts können!"


    "Die erste Frage, die ich mir stelle ist, kann der Spieler dribbeln?

    Ich möchte nur Spieler die diese Fähigkeit haben, also suche ich immer danach.

    Ich möchte Innenverteidiger, Außenverteidiger, Mittelfeldspieler, Flügelspieler

    und Stürmer, die dribbeln können."

    - Pep Guardiola -

  • In unserem Kreis wird dann jetzt verpflichtend nach den Herbstferien auch (endlich) Minifußball, also 3 vs. 3, in der F-Jugend gespielt.

    Ganz große Leistung: Man trifft sich zu vier Vereinen auf einer Anlage, jeder Verein darf nur 2! Mannschaften melden. De facto werden also gleichzeitig weniger Kinder aus einer Mannschaft im Einsatz sein als im 7 gegen 7. Und das bei einer Reformierung, die mehr Spielzeit für alle Kinder verspricht.


    So wird man die Zweifler sicher nicht überzeugen, hab bei der Infoveranstaltung schon wahrgenommen, dass einige Trainer planen, sich vom Spielbetrieb abzumelden und eine eigene Staffel zu gründen. Mal sehen, wie es sich tatsächlich entwickelt!