Wenn es dort noch eine positionsbezogene Ausbildung gibt, fängt sie auch bei Profivereinen frühestens auf dem Großfeld an.
Ich weiß aber auch gar nicht, ob das, was bei Ajax in den 90ern so revolutionär war, heute überhaupt noch aktuell ist. Soweit ich mich erinnere hat man damals in allen Ajax-Mannschaften dasselbe System spielen lassen, das der Cheftrainer der 1. Mannschaft vorgegeben hat. Solange man den Trainer nicht wechselt, sicherlich gut... Aber wenn doch...
da stimme ich @andre uneingeschränkt-die Spieler sind motiviert, es wird ihnen nicht langweilig
-jeder kann sich später besser auf die von ihm anzuspielende Position besser eindenken. Das gilt auch, wenn der Einzelne angespielt werden soll, ...er stellt sich besser, ...sollte jedenfalls das Ergebnis sein
-der Trainer hat eine bessere Übersicht, er erkennt schnell, wo er seine Ausbildung intensivieren kann.
Das wichtigste Argument für das Rotieren ist für mich aber die Motivation der Spieler. Will einer absolut nicht in den Sturm, ...bitte...dann eben nicht. Ist mir aber oft vorgekommen, dass sich gerade Abwehrspieler im D Bereich zu beginn der Saison hier schwer mit dieser Dauerposition abfinden. Der eine hört auf, der andere hört später auf, der übernächste erträgt es und noch einer bemerkt, dass es ihm dort spass macht. Die Gefahr von Verlusten und Spielern, die nicht 100 Prozent dabei sind ist groß. Zudem ist der ein oder andere so ein Positionsidiot und unflexibel.
Die Rotation innerhalb der Positionen hat auf Dauer gesehen nur Vorteile, ich erkenne keine Nachteile, gar keine. Wer modern kindgerecht trainieren will, ...für den ist das meines Erachtens Pflicht. Gruß Andre
zu .
Meine F1 hat bisher ebenfalls in ihrer Staffel noch kein Spiel verloren, aus Deiner Sicht sind wir also eine erfolgreiche Mannschaft. Ich glaube auch, dass wir das sind, aber nicht der Ergebnisse wegen, sondern weil wir unsere Linie durchziehen. Wir haben aber immer alle 10 Kinder dabei und alle, wirklich alle Kinder bekommen die gleiche Spielzeit. Die starken wie die schwachen. Es dürfen auch alle Kinder auf allen Positionen spielen. Von dieser Linie weichen wir auch in den Spielen gegen die starken Gegner nicht ab. Wenn wir kurz vor Schluss zurückliegen und mein stärksten Spieler ist draußen, weil er dran ist, dann bleibt er auch draußen. Verlieren wir mit dieser Philosophie, dann verlieren wir halt. Wen juckt das schon?
(...)
Du wirst vielleicht ein Spiel gegen einen starken Gegner mal verlieren. Na und? Der Erfolg liegt aber darin, dass alle Kinder zu ihrem Recht kommen und alle die besten Möglichkeiten erhalten sich weiter zu entwickeln. Und das zählt einfach mehr als die Ergebnisse.
, ....hiermit lockst Du all die hinterm Ofen her, die womöglich für die Erhaltung der Tabellen sind (nicht alle
) und auch diejenigen, die eher dem Leistungsgedanken unterliegen und hier eher mit Bauchschmerzen lesen, weil ihnen dieses moderne Denken sowieso nicht paßt.
. Ich verspreche Dir, dass ich das gleiche machen werde, sollte ich nochmals in diese Position/Situation geraten. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andre« (2. Dezember 2009, 14:17)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andre« (2. Dezember 2009, 16:27)
Sehe ich genauso. Du hast immer welche dabei, die hauptsächlich zum Team gehören, weil ihre Freunde dabei sind. Gerade in jungen Jahren.Kinder die mir zeigen dass sie unbedingt spielen wollen, die nichts anderes im Kopf haben als Fußball werden dabei bevorzugt!











