Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hope« (24. März 2009, 01:03)
Diese Situation sollte es eigentlich gar nie geben. Wenn ein Kind bis zur Halbzeit noch nie eingesetzt war, dann kommte es bei mir spätestens nach der Pause aufs Feld. Ich versuche in jedem Spiel jeder Spieler zumindest 1 mal pro Halbzeit einzusetzen. Da man ja beliebig wechseln darf, ist das kaum ein Problem. Übrigens sollte man sich hüten, Versprechungen zu machen, die man nachher vielleicht doch nicht einhalten kann.Da steht ein Kindertrainer am Spielfeldrand, es sind noch 5 Minuten zu spielen und das eigene Team führt 1:0. Das Spiel soll gewonnen werden, doch da gibt es ein Problem. Der Trainer schaut sich um und sieht wieder diese beiden Kinder, die noch gar nicht auf dem Feld waren und denen er versprochen hat, dass sie noch eingesetzt werden.
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Ja, ich will gleiche Spielanteile für jedes Kind.
Ich habe ferig.
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Ja, ich will gleiche Spielanteile für jedes Kind.
Wirklich?
Egal, ob sich der Spieler im Training anstrengt?
Egal, ob der Spieler regelmäßig zum Training kommt?
Egal, ob er sich ordentlich gegenüber seinen Mannschaftskameraden verhällt?
Egal, ob er nur Fussball spielt, weil sein bester Freund es auch tut?
Egal, ob 90% der Mannschaft ein Spiel unbedingt gewinnen will und der Ersatzspieler ein absoluter Anfänger ist?
Gruß Andre Leider eben nicht. Man denkt, es ist ein leichter Gegner und man kann ihn dann zur Halbzeit einwechseln.
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Die Lösung dazu ist relativ simpel: Wenn du nicht sicher bist, dass du ihn einsetzen willst, nimm ihn auch nicht mit zum Spiel.
Dann könnte man ja auch gleich die Tore im Spiel weglassen. Es fallen keine Tore, keiner verliert. Schöne Welt.
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Die Abschaffung der Tabellen und des erfolgsorientierten Spielbetriebs, soll die Kinder vor den Erwachsenen schützen.
Da gibt es für mich eine ganz einfache L;ösung: er spielt auf einer von ihm ungeliebten Position bsw. als Stürmer in der Abwehr.
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Wie wird ein stärkerer Spieler behandelt, der im Training nur rumsteht??
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »clubfan« (24. März 2009, 20:40)
Link?Für Kinder bedeutet der Sport in erster Linie Spaß. Dies hat eine u.a. Studie des Bundesamts für Sport BASPO in der Schweiz ergeben ( 2008 ). Kinder die den Sport nicht über Spaß definieren, hören schneller damit auf.
Vorsicht, Kinder wollen den Wettkampf mit Gleichaltigen, sie wollen gewinnen. Also nehmt ihnen nicht die Vergleichsmöglichkeiten weg, das wäre grundsätzlich falsch. Kinder wie Erwachsene wollen aber auch nicht verlieren, was sich aber beim Wettkampf nicht vermeiden lässt. Wie sagt man doch so treffend, auch verlieren will gelernt sein.Wird Kindersport über Leistung definiert und ein Kind hat das Gefühl, den Ansprüchen nicht gerecht zu werden, wird es seine sportliche Laufbahn schnell für immer beenden. Deshalb darf das Leistungsvermögen eines Kindes nie mit anderen Kindern verglichen werden. Der Fortschritt beim einzelnen Kind ist herauszuheben.











