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Mittwoch, 15. Februar 2012, 09:33

Gemeinsames Kurzpapier für die Trainer der ersten Jahre

Bei uns bilden mehrere Vereine einen Jugendfußballverein ab der C. Und schon nach einem Jahr wird klar, dass der gemeinsamen A-Jugend Grundfertigkeiten fehlen, daher wollen wir ein Papier für die ersten 5 Jahre Fußballtraining an die Kindertrainer geben. Habt ihr da noch Vorschläge, Ergänzungen?

und ................... ANDRE! ................ es soll ein Kurzpapier werden ^^



Kleiner Trainerleitfaden für die ersten 5 Jahre beim Kinderfußball


- Beim Kindertraining sollte eine universelle Sportlichkeit und Vielseitigkeit entwickelt werden. Besonders fehlende Hüftbeweglichkeit und Fußkoordination sind später leider kaum noch auszugleichen. Das regelmäßige, abwechslungsreiche Training muss dabei jedoch immer den äußeren Umständen, der Verfassung der Kinder und vor allem dem fußballerischen Entwicklungsalter angepasst sein (Auf gar keinen Fall Erwachsenentraining!).

- Die Spieler sollten möglichst in jungen Jahren auf mehreren Positionen ausgebildet werden, eine Spezialisierung erfolgt später.

- Die Kinder sollten bei jedem Training mindestens 5 Minuten auch etwas mit dem schwächeren Fuß machen müssen.

- Das Training sollte aus unterschiedlichen Phasen bestehen, vom Warmmachen (hier: Austoben) über Kleingruppenübungen im Mittelteil bis hin zum wichtigen, großen Abschlussspiel. Hierbei sind auch soziale Kompetenzen, Rituale und Regeln wichtig (Begrüßung, Gleicher Materiallagerort, Verabschiedung usw.).

- Fußballtraining sollte möglichst fußballbezogenen Spaß machen: Spaß mit möglichst vielen Bällen und Ballkontakten (kleine Gruppen in kleinen Feldern!). Denn je öfter ein Spieler vor einen Ball tritt, je besser (Muskelgedächtnis). Bei jüngeren Teams sollte daher sehr häufig jeder einen Ball am Fuß haben, in der E-Jugend dann möglichst immer zwei einen Ball.

- Jede Einheit hat dann nur einen einzigen Schwerpunkt (Dribbeln, Passen, Ballannahme etc.). Das Ballhalten und das Dribbeln werden als die wichtigsten Basisfähigkeiten angesehen, danach kommen das Passen und das Schießen. Neue Dinge erklären, vormachen, nachmachen lassen. Dann über kleine Übungen und passende Spielformen das weiter einüben.

- „Straßenfußball“-ähnliches Training ist wichtig, daher sollte man unter anderem mit unterschiedlichen Bällen spielen (u.a. Futsal in der Halle!), Überzahl- und Unterzahl einbauen usw.

- Wenn man etwas als Wettbewerb gestaltet (Wettkampf, Staffel, Turnier, eigene Bestleistung beim Jonglieren stetig verbessern usw.), dann arbeiten die meisten Kinder im Training ehrgeiziger, motivierter und intensiver.

- Trainingszeit sollte möglichst nicht verschwendet werden, so sollte man u.a. möglichst Wartezeiten und Schlangenbildungen vermeiden. Dann sollte man lieber etwas doppelt aufbauen. Tipp: „Mit Volldampf trainieren!“ So wie man trainiert und sich gibt, aber auch so wie man sich auch vor einem Spiel warm macht, so wird aller Voraussicht nach auch das nächste Spiel bestritten.

- Freundschaftsspiele und Spiele überhaupt sind wichtig: Je mehr gespielte Spiele ein kleiner Spieler abspeichern kann, je besser wird sein/ihr Spielzügegedächtnis und seine/ihre Spielerfahrungen wächst.

- Wohl dosierte kleine Übungen zuhause (Ball gegen die Wand, Jonglieren, COERVER-Übungen) sind lohnende Ergänzungen zum normalen Training.
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2

Mittwoch, 15. Februar 2012, 09:42

Ich finde die Liste von Dobrin als Checkliste sehr gut, was man bis Ende E erreichen will/kann/sollte.

Was ist die absolute Grundlage im Fußball, wo definiert sich der Fußball, was ist das Fundament für alles?
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3

Mittwoch, 15. Februar 2012, 09:47

Ich finde die Liste von Dobrin als Checkliste sehr gut, was man bis Ende E erreichen will/kann/sollte.

Was ist die absolute Grundlage im Fußball, wo definiert sich der Fußball, was ist das Fundament für alles?



Michael, da hast du Recht, die könnte man dann schön beifügen. DANKE!
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4

Mittwoch, 15. Februar 2012, 13:25

Präzise, einfach und knapp beschreiben

Hab auch noch ein paar Bemerkungen:

je genauer und kürzer die siginivikanten Punkte beschrieben sind, desto weniger Raum bleibt für vermeintlich falsche Interpretationen.

Das mit den Freizeit-Hausaufgaben (täglich 5 min mit dem schwächeren Fuss üben müssen) würde ich allerdings weglassen, weil du außerhalb der Trainings- und Spielbetriebszeit ohnehin keinen Einfluss hast, ob es auch gemacht wird. Hobbysportlern kannst du ohnhin nicht vorschreiben, das sie "Fussball-Hausaufgaben" machen müssen. Besser während des Trainings darauf achten, das sämtliche Übungen beidfüssig gemacht werden.

Dann würde ich noch ein paar Infos zum Elterncoaching hinzufügen (Stichwort: Kinderfussball, Fahrdienst, Tricotreinigung, die häufigste Elternfragen und Trainerantworten, ect.)

Schlußanmerkung:
Ziele sind gut, weil alle durch euer Kurzpapier wissen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um den richtigen Weg einzuschlagen. Sinnvolle Regelungen aber dann gut, wenn sie auch kontinuierlich überprüft werden! Habt ihr euch darüber schon mal Gedanken gemacht? Denn ohne Ergebnisüberwachung fällt der eine oder andere gleich wieder in alte Gewohnheiten zurück. Außerdem erkennt ihr nicht, an welchen Stellen wie nachgebessert werden muß!

5

Mittwoch, 15. Februar 2012, 15:10

@ Torwart-Trainer

Meine beiden Amtskollegen wünschen, dass da noch etwas zur Torhüterausbildung drin stehen soll.

Hättest du da zwei knackige Sätze für mich?
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Zamorra

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6

Mittwoch, 15. Februar 2012, 22:49

Ich bin zwar nicht TW-Trainer, aber ich würde schreiben:
Kein spezielles Torwarttraining vor U 12 oder besser U 13.
Im Idealfall noch später, da in dem Alter noch keiner weiss, wie gross der Spieler einmal wird. Und es wäre auch für ein Kind eher frustierend, wenn es jahrelang Torwarttraining gemacht hat, dann aber leider nur 165 cm gross wird und somit einen wichtigen Faktor als Torwart nicht mitbringt.

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Donnerstag, 16. Februar 2012, 09:06

Danke, gerne

@Zamorra
Bitte lies dir mal die Beiträge zum Thema "keiner will ins Tor" durch! Ich hoffe, du änderst dann deine Meinung.

@Germanncoach
Zunächst einmal müßt ihr euch überlegen, welche Angebotsmöglichkeiten ihr im Verein habt. Schlimm wäre es, wenn ihr den Trainern im Kurzpapier einfach sagt: ihr müßt z.B. mindestens in jeder 4. Trainingseinheit ca. 20 Minuten mit der gesamten Mannschaft TW-Übungen machen, bringt nichts, wenn er gar nicht weiß, was er machen soll und worauf er dabei besonders achten soll!

Für den normalen Verein würde sich zunächst die Frage nach einem geeigneten TW-Trainer stellen. Zunächst einmal eignen sich aktive Keeper ab der B-Jugend dafür, im jüngsten Jugendbereich TW-Training zu machen. Natürlich kann man auch ehemalige Keeper fragen. Ansonsten kommen auch Quereinsteiger infrage, denen das TW-Training spaß macht. Literaturhinweis für umfangreiche Infos hatte ich ja schon gegeben.

Wenn ihr diese Frage geklärt habt, könnt ihr die Aufgaben und Ziele fixieren:

1. Bambini und F-Jugend: jeder Spieler, der Bock darauf hat, erhält 1 x wöchentlich Gruppen-TW-Übungen, in denen die Grundlagen spielerisch vermittelt werden
2. E - D Jugend: Spieler, die gerne im Tor sind, erhalten 1 x wöchentlich TW-Übungen in Kleingruppen, in denen die Grundlagen vertieft werden
3. ab C-Jugend: Spieler, die vorwiegend im Tor sind, erhalten 1 - 2 x wöchentlich in Altersgruppen, in denen je nach Leistungsstand Grundlagen vertieft und Aufbautraining vermittelt wird

Grundlagen: Vermittlung von TW-Grundtechniken und einfaches Stellungsspiel
Aufbau: Verbesserung der TW-Techniken sowie Individual- und Gruppentaktik, Leistungsanalyse und individuelle Anpassung des Trainings

1910

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8

Donnerstag, 16. Februar 2012, 09:25

@Germanncoach
Zunächst einmal müßt ihr euch überlegen, welche Angebotsmöglichkeiten ihr im Verein habt. Schlimm wäre es, wenn ihr den Trainern im Kurzpapier einfach sagt: ihr müßt z.B. mindestens in jeder 4. Trainingseinheit ca. 20 Minuten mit der gesamten Mannschaft TW-Übungen machen, bringt nichts, wenn er gar nicht weiß, was er machen soll und worauf er dabei besonders achten soll!
...

Grundlagen: Vermittlung von TW-Grundtechniken und einfaches Stellungsspiel
Aufbau: Verbesserung der TW-Techniken sowie Individual- und Gruppentaktik, Leistungsanalyse und individuelle Anpassung des Trainings
@TW-Trainer

Für Grundtechniken habe ich mal in die DVD der Müncher Fußballschule reingesehen. Als nicht Torwartspieler versuche ich das den Bambinis dann langsam rüberzubringen. Wobei ich zugeben muss, dass ich das mit fallen und abrollen erst selber - schmerzlich - vorher geübt habe und zu dem Entschluss kam, dass erst das sichere Fangen und abschlagen geübt wird. Jetzt gehts bald wieder raus und da muss ich dann halt auch mal in den Bereichen Fallen und Abrollen etwas üben. ?(

Hast du einen Tipp für das Stellungsspiel, damit das im Training mit Beispielen gezeigt werden kann. Ich habe bisher mal mit einer Schnur gezeigt, wie sich das Tor verkleinert, wenn der Torwart rauskommt, dann sind die Kids aber immer rausgegangen, auch wenn sie den Ball nicht bekommen konnten. :rolleyes:
Da bräuchte ich noch einige Tipps die weiterhelfen.

Danke

Gruß
Oliver

9

Donnerstag, 16. Februar 2012, 10:04

Für Grundtechniken habe ich mal in die DVD der Müncher Fußballschule reingesehen.

Taugt sie etwas?

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Donnerstag, 16. Februar 2012, 14:05

@tobn
Da ich nie im Tor gespielt habe, kann ich das nicht fachlich nicht wirklich beurteilen. Ich denke mal, dass die dort gezeigten Übungen grundsätzlich nicht schlecht sind, aber eben für meine Bambinis etwas zu hoch angesetzt.

Ich selbst habe andere DVDs der Münchner, und finde sie nicht schlecht. Insbesondere die Erklärungen und Hinweise in Verbindung mit der Zeitlupendarstellung.

Gruß

Oliver

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Donnerstag, 16. Februar 2012, 14:11

@1910: Ich habe auch fünf DVDs der MFS und nutze speziell diejenigen zum Schnelligkeitstraining aktuell recht gerne. Wenn die Torhüter-DVD ähnlich gut wäre, dann wäre das eine Geschenkidee.

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12

Donnerstag, 16. Februar 2012, 14:55

Demonstrieren beim TW-Training

@1910
Vielen Dank für die Beschreibung des praktischen TW-Trainings! Hier gibts nämlich einen gravierenden Unterschied zum Mannschaftstrainer, wenn es um die Vermittlung von komplexen Bewegungsabläufe geht. Aktive und Ex-Keeper, die neu einsteigen ins TW-Trainer-Geschäft versuchen es sich zunächst einmal daran, den Bewegungsablauf zunächst einmal zu demonstrien und erwarten dann von ihren Schützlingen, das die das dann auch auf die Reihe kriegen. Zur Not lassen sie es immer wieder nachmachen in der Hoffnung, irgendwann könnte sich der korrekte Bewegungsablauf automatisieren. Das klappt leider nicht immer und der neue TW-Trainer glaubt, der Keeper wäre ein Grobmotoriker, weil das ganze doch nicht so schwer sein kann. Aber selbst, wenn der junge Keeper es nachmachen kann besteht die Gefahr, das er die gleiche Fehler seines TW-Trainers übernimmt.

Wie geht man nun ans Thema ran?
1. Vorübungen
Das sind Übungen, die zum Thema hinführen und die Aufgabe gliedern. Hier ist es die Reihenfolge:
a. TW-Grundstellung
b. Hechten
c. Abrollen

Wie die TW-Grundstellung richtig aussieht, kann man aus einer Reihe von Info-Materilien erstehen, weshalb ich direkt in das Hechten und Abrollen einsteige.
1. Schritt: Hechten aus der Sitzposition
a. Zunächst begeben sich die kleinen Keeper in Sitzposition
b. Aus einer Entfernung von ca. 5 m rollt der Trainer nun die Bälle an der rechten bzw. linken Seite des Keepers.
c. Der Keeper kippt aus der Sitzposition in die Seitenlageposition ab und fängt den Ball mit beiden Händen.

2. Schritt: Hechten aus der beidbeinigen Knieposition
a. Die Keeper begeben sich in die beidbeinige Knieposition.
b. siehe 1.b.
c. Der Keeper kippt aus der beidbeinigen Knieposition in die Seitenlage ab und fängt den Ball

Häufige Fehler:
Keeper kippt an der "schwacheren Seite" auf den Bauch.

Trainerhinweise:
a. Knie an der Ballrichtungsseite vorsetzen, dann zu Seite kippen
b. Oberkörper nicht drehen, sondern in Positon lassen

Tipp: Wenn die Hinweise jetzt schon gegeben werden, hat der Keeper es leichter das spätere Hechten aus der TW-Grundposition zu erlernen. Die Wahrscheinlichkeit von schmerzhaften Erfahrungen, weil er auf der koordinativ schwachen Seite aufgrund eines fehlerhaften Ablauf schmerzhafte Erfahrungen (z.B. Keeper fällt auf den Ball oder fällt mit dem Gesicht auf den Boden) sind geringer.

3. Schritt:(in der Halle mit Matte) Hechten aus der TW-Grundposition
a. TW begibt sich in Grundposition im Abstand von ca. 1 m vor dem TW-Trainer
b. TW-Trainer hält Ball in ca. 50 cm Höhe rechts/links mit ausgestreckten Armen in den Händen. Eine Hand liegt auf dem Ball, die Andere befindet sich unter dem Ball!
c. TW ergreift mit beiden Händen den Ball und rollt vorwärts ab.

Häufige Fehler:
a. TW rollt nicht ab, weil er sich noch nicht traut (Hinweis: Mut zusprechen und den Ball etwas niedriger halten, damit der Weg zum Boden kürzer wird)
b. TW läßt Ball während des Fallens läßt der den Ball los und stützt sich mit dem unteren Arm auf dem Boden ab (HInweis: dito)
c. TW rollt zur schwächeren Seite nicht vorwärts, sondern rückwärts ab (HInweis: TW-Positon von frontal auf etwas seitlich ändern, damit die Drehrichtung vorgegeben und leichter umgesetzt werden kann)
d. TW hat generelle Probleme aus der TW-Grundstellung zu Hechten
(Hinweise: Wiederholung beidbeinige Startposition und Zwischenschritt: einbeinige Knieposition)

4. Schritt: Hechten mit vollständigem Bewegungsablauf
a. TW-Grundposition
b. TW-Trainer rollt auch ca. 10 m Distanz Ball fach in rechte/linke Torecke.
c. TW orientiert sich in Ballrichtung (z.B. Seitstep)
d. TW verharrt für einen kurzen Moment in die TW-Grundposition
e. Hechtvorgang: TW knickt ballnahes Bein ein, wobei seitliche Position beibehalten wird - TW streckt Oberkörper und Arme in Ballrichtung, TW ergreift mit beiden Händen den Ball

Für den Einen mag sich das kompliziert, für den anderen einfach anhören. Wer weitere Infos dazu will, kann z.B. auch auf die Videoclips von "blaue Wand" zugreifen.

Für den Anfang ist es wichtig, das die Kids "nicht ins kalte Wasser geworfen", sondern behutsam, d.h. möglichst ohne schmerzhafte Erinnerungen, an die TW-Grundtechiken herangeführt werden. Auch beim TW-Training ist es wichtig in kleinen Schritten vom einfachen zum schweren und vom bekannten zum unbekannten zu gelangen. Statt voreilige Diagnosen in Richtung talentiert oder untalentiert zu stellen, empfehle ich den ungeübten TW-Trainern etwas mehr Geduld zu haben und auch zu überlegen, was man selbst anders machen kann. Denn gerade beim TW-Training läßt sich sagen: "viele Wege führen nach Rom".

Wer aber für kleine Keeper ein Training für kleine Erwachsene machen möchte, wird rasch an Grenzen stoßen, die er so kaum durchbrechen kann! Deshalb möchte ich noch kurz etwas über die "Schürenmethode" sagen. Zwar versteht man noch etwas anderes unter TW-Stellungsspiel, aber das lassen wir mal beiseite. Die Methode, dem Keeper ein Absperrband u.ä. in die Hand zu geben oder lose an den Hosenbund zu befestigen und ihn dann von der einen zur andere Torseite zu schicken, eignet sich prima für Keeper ab der C-Jugend (evl. für Talente der D-Jugend). Jüngere Keeper können sich nicht vorstellen, bzw. vergessen, was da hinter ihnen abläuft. Hier ist es besser entweder die Schnüre auf den Boden zu legen (Frontalposition) oder die momentane seitliche Position "einzufrieren", die TW undTW-Trainer-Positon zu tauschen und den TW bitten, die Schüre so auf den Boden zu legen, das die komplette untere Torfläche abgebildet ist.
Für die ganz Kleinen kann man auch Hütchentore nehmen, die in unterschiedlichen Distanzen schrittweise die Torflächenverkleinerung bei TW-Positonsänderung (seitlich, frontal, kurze oder weitere Distanz zum Tor) abbilden und als Standbild leichter für die "Kurzen" einzuprägen sind.

Die Einführung ins 1 : 1 Spiel und mit dem richtigen Timing lasse ich hier mal weg, weil der Beitrag sonst zu lang werden würde. Außerdem möchte ich auch anderen die Möglichkeit geben, ihr Wissen hier preiszugeben oder über Erfahrungen zu berichten.

  • »José-Mourinho« ist männlich

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Donnerstag, 16. Februar 2012, 17:09

@ TW-Trainer: Danke für diesen verständlichen und praktischen Beitrag. Damit kann sogar ein "normaler" Trainer Sinnvolles mit anfangen :)

1910

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Freitag, 17. Februar 2012, 08:45

@TW-Trainer
Tipp: Wenn die Hinweise jetzt schon gegeben werden, hat der Keeper es leichter das spätere Hechten aus der TW-Grundposition zu erlernen. Die Wahrscheinlichkeit von schmerzhaften Erfahrungen, weil er auf der koordinativ schwachen Seite aufgrund eines fehlerhaften Ablauf schmerzhafte Erfahrungen (z.B. Keeper fällt auf den Ball oder fällt mit dem Gesicht auf den Boden) sind geringer.
Jetzt weiß ich wer da gelacht hat als ich das "Fallen" geübt habe :D

Im Ernst:

Superanleitung, danke dafür.
Ich druck sie mir aus und werde mich dann langsam durcharbeiten.

Vielen Dank!

Gruß

Oliver

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