wenn man oben steht, einen in etwa ausgeglichenen Kader hat, kann man gut argumentieren.
aber ich beschreibe mal ein aktuelles Gegenbeispiel.
Spielvereinigung auf dem Dorf, C,B und A spielen Bezirksliga.
die B-Jugend ist Tabellenletzter. Trainer lässt alle und immer spielen, auch sehr schwache. das Angebot mit C-Jugendspieler, die deutlich besser sind, die Mannschaft zu verstärken die Stimmung in dieser Mannschaft ist übrigens nicht die beste, das jedoch nur nebenbei.
ist er 1 mal nachgekommen (das einzig gewonnene Spiel), was übrigens auch von der Mehrzahl der Spieler gewünscht war.
Folge: einer der wenig Guten, hat jetzt in der Winterpause den Verein gewechselt, 3 haben bereits angekündigt nach der Saison zu wechseln.
3 C-Jugendliche spielen nächste Saison garantiert nicht in der Staffel und werden definitiv wechseln.
Folge: in spätestens 2 Jahren wird auch die A-Jugend absteigen.
das ganze Konzept der Jugendarbeit des Vereins, die dazu geführt hat, dass die 1. Mannschaft von der Kreisklasse bis in die Bezirksliga aufgestiegen ist, dort seit
Jahren immer junge nachrückende Spieler eingebaut wurden, geht den Bach herunter. Und das nur weil ein Jahrgang konkret deine Vorstellungen umgesetzt hat.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »UK1967« (26. Januar 2012, 14:31)
Damit würdest du ja behaupten, dass ich einen meiner schwächsten Mitspieler über einigen Zeitraum x so kompromitiert habe, dass er freiwilig das Feld räumt.
Dieser Spieler hat bereits 2 Mal, einmal als ich ihn einwechseln und einmal als er freiwillig das Feld räumte, mir zu verstehen gegeben, dass ich qualitativ bessere Spieler einwecheseln solle.
Ich glaube nicht, dass er dieses Verhalten deswegen an den Tag legt, weil ich ihm, laut deiner Aussage, regelmäßig zu verstehen gebe, dass er zu schlecht sei und nichts könne.
Ich denke vielmehr, dass er sehr mannschaftsdienlich eingestellt ist und über eine gute Selbstreflexion verfügt.
Es geht eben nicht nur darum immer die gleiche Spielzeit wie die anderen zu haben, sonder die gesteckten Ziele zu erreichen.
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Landesverband: Rheinlandn und Saarland
Zitat von »Günter Grafe«
aber ich beschreibe mal ein aktuelles Gegenbeispiel.
Spielvereinigung auf dem Dorf, C,B und A spielen Bezirksliga.
die B-Jugend ist Tabellenletzter. Trainer lässt alle und immer spielen, auch sehr schwache. das Angebot mit C-Jugendspieler, die deutlich besser sind, die Mannschaft zu verstärken die Stimmung in dieser Mannschaft ist übrigens nicht die beste, das jedoch nur nebenbei.
ist er 1 mal nachgekommen (das einzig gewonnene Spiel), was übrigens auch von der Mehrzahl der Spieler gewünscht war.
Folge: einer der wenig Guten, hat jetzt in der Winterpause den Verein gewechselt, 3 haben bereits angekündigt nach der Saison zu wechseln.
3 C-Jugendliche spielen nächste Saison garantiert nicht in der Staffel und werden definitiv wechseln.
Folge: in spätestens 2 Jahren wird auch die A-Jugend absteigen.
das ganze Konzept der Jugendarbeit des Vereins, die dazu geführt hat, dass die 1. Mannschaft von der Kreisklasse bis in die Bezirksliga aufgestiegen ist, dort seit
Jahren immer junge nachrückende Spieler eingebaut wurden, geht den Bach herunter. Und das nur weil ein Jahrgang konkret deine Vorstellungen umgesetzt hat.
Ich sage in diesem Thema, das du nicht in der Lage bist umzudenken, das ist nicht böse gemeint oder als Giftpfeil oä. gemeint, sondern aus meiner Sicht mehr als ein Verdacht.
Das Problem das du beschrieben hast ist für mich mit Sicherheit nicht, dass dieser Trainer alle spielen läßt, sondern
-das er bei dem Potenzialgefälle seiner Mannschaft nicht -obwohl ...wie du ja beschrieben hast....möglich- die stark leistungsmäßig abfallenden Spieler gegen stärkere Jungspieler rotieren läßt (zeitbegrenzter Austausch mit der unteren Mannschaft). Das macht er nicht obwohl möglich und das ist dumm.
Das ist dumm vom Verein...aber typisch, weil Trainer ist ja ein Napoleon und kann machen was er will. Auch hier...bitte nicht als Öl in die Flamme verstehen, aber es beschreibt in kurzen Worten was ich meine.
Ich finde, dass dein Argument, dass es daran liegt, weil der Trainer so denkt wie ich nicht liegt....wie man aus meiner Antwort ersehen kann. Er denkt nur im Teil so wie ich und dafür einen riesen Respekt an ihn.
Noch mal eine erweiterte Frage:
Wie groß wäre dieses von dir beschriebene Thema für die SPIELER/wie schlecht wäre die Stimmung dort....wenn die Jungs in der Kreisliga dauerhaft spielen würden, statt höher? Hätten die immer noch diesen Stress? Wäre nicht der Fun am Fußball viel höher, wenn man dort spielen würde, wo man hingehört, statt hier über jahrzehnte irgendwelche Kapriolen zu drehen, damit man sagen kann, "Wir spielen in der Bezirksliga".
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Günter Grafe« (28. Januar 2012, 08:44)
......diskutiere, die ändern sich nämlich nicht!
Das spricht Bände....Bände die ein Teil von Euch wohl nie verstehen werdet. War das nun ein böser Satz, unsachlich...beleidigend oder weltfremd oder die Wahrheit? Gruß Andre Benutzerinformationen überspringen
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Ebend! Genau! für die goldene Ananas in der Kreisliga A, B oder was weiss ich.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Günter Grafe« (28. Januar 2012, 12:03)
das ist unabhängig welche Klasse der Verein spielt.
....erzähl das mal den Spielern der hiesigen Kreisliga und Kreisklasse....also den Mitgliedern....den vielen mies behandeltenen schwächeren Spielern....die zahlenmäßig eine große Anzahl bilden....vieeeel größer ist diese Menge....die ständig vom Gewinndenken gegängelt werden......aua. Das Problem ist nicht, dass die Kinder gewinnen wollen. Das ist natürlich vollkommen normal und letztendlich auch das Ziel des Spiels. Das Problem ist auch nicht, wenn der Trainer ihnen vermittelt, dass sie gewinnen wollen sollen.Ist das Gewinndenken wirklich so falsch im Kinderfußball? Sind es nicht eher die Effekte die es auf den Trainer haben kann? Sicherlich verhindert das reine Ergebnisdenken eine gute Ausbildung.
Positionsrotationen, Koordinationstraining u.a. würde der gewinnorientierte Trainer sicherlich vermeiden, da es kurzfristig keinen Erfolg bringt. Andererseits zeichnen Sportler doch auch ihre Persönlichkeitseigenschaften aus. Vermittle ich den Kindern durchweg, dass eine Niederlage kein Problem ist, gehe ich doch die Gefahr ein bei den Kindern einen Charakter auszubilden, der für den Leistungssport nicht förderlich ist. Die Unterscheidung von Breitensport und Leistungssport halte ich im Kinderfußball übrigens für unangebracht.
Dass Kinder sich am Gewinnen messen ist richtig. Und dieses Argument wird hier m.E. auch nicht übergangen. Ganz im Gegenteil. Dieses kindliche Gewinnen-Wollen nutzen wir doch im Training, wenn wir Übungen mit Wettbewerbscharakter machen. Das ist gewollt, das motiviert und das macht Spaß.Kinder messen sich stetig am gewinnen, dieses Argument wird hier oftmals einfach so übergangen.
Kinder sind auch nach Niederlagen traurig, nach kurzer Zeit haben Sie diese aber verdrängt. Was passiert aber wenn die Niederlage zur Gewohnheit wird? Eltern berichteten mir, dass Ihre Kinder zu Hause weinten. Ist dies alles nur durch die Eltern initiiert oder ist den Kindern ein Sieg einfach sehr wichtig?
Spielzeit in Abhängigkeit zum Egagement... Klingt ersteinmal gerecht. Ist aber ganz schwer zu bewerten. Du kennst sie sicherlich auch: Die talentierten aber faulen Spieler. Da reicht im Training oft schon halbe Kraft um zu den Besseren zu gehören. Das muss man dann aber auch erkennen und entsprechend handeln. Und auf der anderen Seite der Untalentierte aber Bemühte...
Zitat
Sicherlich ist es nicht schön, dass einige Kinder auf der Bank sitzen. Aber müssen wirklich alle Kinder die Gleiche Spielzeit bekommen? Strengt sich ein Kind im Training mehr an, als das Andere sollte es hierfür doch auch belohnt werden oder nicht?
Die nächste Frage, entwickeln sich die begabten Kinder nicht besser wenn sie mit Gleichstarken spielen? Als Fußballer wissen wir alle, dass man gute Leistungen einfacher abrufen kann, wenn man Gute Mitspieler hat.
Andererseits wer unterscheidet in diesem Alter überhaupt wer begabt ist und wer nicht? Einige Kinder machen einen riesen Entwicklungssprung.
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