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Registrierungsdatum: 18. Mai 2007
Team: B-Junioren TSV Ehningen
Landesverband: Württemberg (wfv)
Was heißt aufregt. Wie ich schon geschrieben habe, finde ich das ja Grundsätzlich nicht schlecht!Also ganz erlich, ich verstehe nicht, warum ihr euch so aufregt, dass der Verein auf das Führungszeugnis besteht.
Ich finde das Vorgehen sehr gut!!! Natürlich ist es keine Garantie, dass man sich nicht trotzdem irgendeinen kranken Vogel als Trainer ins Boot holt.
Ich finde es erschreckend, wie einfach man in einem Verein Trainer werden kann, da wird gefragt wer Lust hat, einer hebt die Hand, und er hat den "Job". Da kümmert sich absolut NIEMAND darum, was das überhaupt für ein Mensch ist. Und neben denjenigen kaputten Leuten, die sich noch nicht erwischen lassen haben, gibt es aber auch diejenigen, die ggf. schon Polizeibekannt und Aktenkundig sind. Und genau solche Leute haben meiner Meinung nach vieel zu leichtes Spiel!
Ich bin selbst Vater, und würde mir als Vater wünschen, dass man grade in Vereinen gewisse Hürden schafft, die Pädophile abschrecken bzw. sie entlarven (auch wenn dass Nie zu 100% klappt)
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Registrierungsdatum: 27. September 2008
Team: D-Jugend (2000er)
Landesverband: Schleswig-Holstein
Kosten-Nutzen-Relation...Aber in diesem hypothetischen Fall hast du 500 Führungszeugnisse anfordern müssen, um einen Trainer auszuschließen, hast aber vier problematische Trainer aufgenommen. Die hier entstehende Kosten-Nutzen-Relation halte ich für ungünstig, mit wirklichkeitsnäheren Zahlen dürfte sie sich eher verschlechtern...
Kosten-Nutzen-Relation![]()
Diesen Begriff finde ich in diesem Zusammenhang befremdlich...
Mal angenommen, alle Vereine in Deutschland würden von allen Trainern in allen Sportarten ein Führungszeugnis verlangen und dadurch würde auch nur ein einziges Kind vor Missbrauch bewahrt, hätte sich die Maßnahme in meinen Augen schon gelohnt.
Meine Frau ist beruflich im pädagogischen Bereich tätig. Ein erweitertes Führungszeugnis ist für sie Pflicht. Das Wort Generalverdacht habe ich da noch nie gehört. Das Führungszeugnis ist da genauso selbstverständlich wie die Lohnsteuerkarte.
Das Führungszeugnis bringt natürlich keine 100%-ige Sicherheit.
Es stellt aber immerhin sicher, dass man niemanden, der schon einmal in einer bestimmten Richtung auffällig geworden ist, in bestimmten Funktionen beschäftigt. Und das ist doch schonmal was...
Beim Bayerischen Fußballverband wird in der Traingerausbildung sogar ein erweitertes Führungszeugnis verlangt, welches nicht älter als 3 Monate sein darf! Wie ist das in den anderen Landesverbänden?Wäre ich bei der Übernahme meines Trainerjobs nach einem Führungszeugnis gefragt worden, wäre ich etwas angefressen gewesen. Ich mag es auch nicht, wenn eine Kassiererin im Supermarkt in meine Tasche reingucken will. Aber ich hätte das Führungszeugnis wohl besorgt, das wäre es mir wert gewesen.
Inhaltlich bin ich bei tobn. Ich halte den Nutzen der Aktion für sehr gering, wenn es überhaupt einen gibt. Der Verein sollte versuchen, effektivere Konzepte zu entwickeln statt die Energie auf die Durchsetzung des Führungszeugnisses zu vergeuden. Bsp: Trainer immer als 2er-Gespann einsetzen (hilft ja ohnehin beim Training), gegenseitige Aufmerksamkeit wach halten, unabhängigen Ansprechpartner anbieten...
Grüße
Oliver

Eben nicht, wenn man die versenkte Kohle an anderer Stelle nutzenbringender hätte investieren können. Oder mit weniger Geld den gleichen Nutzen erzielt hätte.Kosten-Nutzen-Relation![]()
Diesen Begriff finde ich in diesem Zusammenhang befremdlich...
Mal angenommen, alle Vereine in Deutschland würden von allen Trainern in allen Sportarten ein Führungszeugnis verlangen und dadurch würde auch nur ein einziges Kind vor Missbrauch bewahrt, hätte sich die Maßnahme in meinen Augen schon gelohnt.
Meine Frau ist beruflich im pädagogischen Bereich tätig. Ein erweitertes Führungszeugnis ist für sie Pflicht. Das Wort Generalverdacht habe ich da noch nie gehört. Das Führungszeugnis ist da genauso selbstverständlich wie die Lohnsteuerkarte.
Beide Dokumente haben aber nichts miteinander zu tun. Und nach den Gründen für vermeintliche Selbstverständlichkeiten darf man IMHO durchaus fragen, viele 'Selbstverständlichkeiten' sind doch eher gewohnheitsbedingt als gut begründet. Damit meine ich wohlgemerkt nicht speziell diesen Fall, ich warne nur wieder vor dem Heranziehen ungeeigneter Analogien.
Eben, aber nicht mal im Ansatz. Die Größenordnung müsste wohl um mindestens einen Faktor reduziert werden, ich vermute eher noch mehr. Und dann büßt die Maßnahme doch deutlich an Attraktivität ein.Das Führungszeugnis bringt natürlich keine 100%-ige Sicherheit.
Natürlich rechtskräftig verurteilt. Das Führungszeugnis ist doch keine Gerüchtesammlung.
Nur auffällig oder rechtskräftig verurteilt? Ersteres würde mich erschrecken, wenn ich so darüber nachdenke, wie schnell und intensiv hier die Gerüchteküche hochkocht, wenn angeblich mal wieder ein Kind nur knapp der Entführung entkommen ist. Und andererseits frage ich, wie viele potenzielle Trainer es gibt, auf die letzteres Kriterium zutrifft.Es stellt aber immerhin sicher, dass man niemanden, der schon einmal in einer bestimmten Richtung auffällig geworden ist, in bestimmten Funktionen beschäftigt. Und das ist doch schonmal was...
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