Je früher von Trainern darauf geachtet wird, sich die Zeit zu nehmen, alle Übungen beidfüssig durchzuführen, je leichter und selbstverständlicher erschließt sich dem Kind der Fussball "mit beiden Füßen".
Beidfüssigkeit war für mich eine der leichtesten Traineraufgaben im Kinderfussball.
es bedarf im Prinzip nur zweierlei:
1. ständiges Auffordern, Mut machen, immer wieder Loben wenn es um den schwächern Fuss geht
2. alle Übungen mit beiden Füssen machen
meine beiden Söhne sind absolut beidfüssig. warum? weil ich sie schon mit 3 auf der Wiese immer wieder ermuntert habe mit beiden Füssen den Ball zurückzuspielen.
in meiner damaligen E war es für dieSpieler eine Selbstverständlichkeit den Ball mit dem Fuss zu spielen, wo der Ball vor ihnen lag.
da wurde nmoch höchst selten der Ball umlaufen.
Klar war zu erkennen, ob sie mit dem starken oder schwächeren Fuss spielten, aber sie trauten sich, und darauf kam es an.
muss man nicht seperat trainieren, sondern nur auffordern und dafür loben., egal wohin der Ball geht.
Traumerlebnis: kurz vor Schluss schoss ein Abwehrspieler in einem Entscheidungspiel das 1:0.
er lief zu seiner Mutter, und voller Stolz rief er: Hast du gesehen, ich habe mit Links geschossen. Nicht das entscheidende Tor wr wichtig, sondern dass er
es mit seinem schwächeren Fuss geschossen hat. Muss gestehen, ich war stolz, auf ihn und mich.
als Trainer kann man jede, aber jede, Übung so aufbauen, dass sie mit beiden Füssen absolviert wird.
man muss nur die natürliche Hemmschwelle bei den Kindern überwinden, und das geht mit loben und nochmals loben.
da hat sich übrigens nichts geändert, das war auch schon früher so, hängt eigendlich nur von der Wertigkeit, die der Trainer vorgibt, ab..
gg