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81

Dienstag, 9. August 2011, 08:59


@Paul ich finde das gesamte Konzept der MFS sehr interessant - ich mache dort Anfang September 2 Tage bei einem Camp mit und kenne den ein oder anderen Trainer von dort flüchtig. Wo hast du den deren Aussagen zum verkleinerten Großfeld gefunden?

Äh, MFS = Münchner Fussballschule? Nur neugierdehalber: bei welchem Camp (also wo...) machst Du da mit?
Fix ist noch keins aber angedacht war im September in Baldham für 2 Tage "reinschnuppern" - hatte mich bei denen mal gemeldet! Leider warte ich noch auf meine Urlaubsfreigabe :)
Signatur von »Zodiak« Das Gewicht der Worte eines Trainers sinkt mit der Anzahl die er verwendet um etwas zu sagen!

SCA_Benni

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82

Donnerstag, 11. August 2011, 10:57

Hallo zusammen :)

habe ja letztens schonmal geschrieben wie ich aus nem 4-3-1(defensiv) in eine gescheite Offensivformation verschieben möchte.


So da ich nie wirklich zufrieden bin mit dem was bereits da ist und das System weiter entwickeln will habe ich mir mal paar gedanken gemacht:


Also nochmal die Ausgangsformartion:
-----------------TW----------------
--------------------------------------
RV--------RIV------LIV---------LV
--------------------------------------
-----RM--------ZM----------LM---
--------------------------------------
-----------------ST-----------------

Bei Ballbesitz hätte ich gerne das wir so im optimal fall verschieben, das man nicht immer wie geplant schieben kann ist klar ;)

RIV = schiebt die Abwehr Richtung Mittellinie hält die zentrale Position und steht etwas hinter dem LIV. Soll Ordnen und Bälle frühzeitig abfangen

LIV = schiebt aus der zentralen Position leicht Richtung links und versucht den defensiv Bereich vom LV abzudecken und behält ggf. einen gegnerischen Stürmer im Augebe

RV = Schiebt ins Rechte Mittelfeld vor und soll versuchen Vertikal unsere Spitzen anzuspielen, bzw. den Weg zur Grundlinie zu suchen

LV = Soll unsere ZM unterstützen und zusätzlich der linken MittelfeldSpielerinn den Rückenfreihalten. Aufgrund ihres guten Schusses auch versuchen im Rücken der Abwehr sich anzubieten für Passe von der Grundlinie in den Rückraum.

ZM = Soll als klassische Box to Box Spielerinn fungieren, Bälle abfangen, verteilen und selber anbieten um dann den letzten vertikalen Pass zu spielen. In der Defensiv bewegung das Zentrum halten, außer der gegner schaltet schnell um dann Zentrum absichern und den rechten Bereich nicht aus dem Auge verlieren.

RM = Soll der RV die Seite nicht zu voll machen und sich etwas zentraler in der offensive orientieren um ihre Fähigkeiten als eigentlich gelernte Stürmerin ausnutzen zu können.

LM = Soll quasi der Freigeist der Mannschaft sein, auch wenn sie defensiv klare Aufgaben hat soll sie offensiv ihre sehr guten 1:1 Fähigkeiten ausnutzen um uns einen vorteil zu verschaffen





was haltet ihr davon?

gruß Benni :)

Coach Oliver

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84

Donnerstag, 11. August 2011, 21:50

Ich habe auch noch was zum Thema gefunden

http://spielverlagerung.de/2011/07/04/u1…-goldrichtig-2/

Die Analysen der Spiele sind auch recht anspruchsvoll und Interessant.

Andre

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85

Donnerstag, 16. Februar 2012, 22:15

Wer läßt ein 3:2:3 in der D spielen?

Welche Erfahrung wurden damit gemacht?
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"Wie soll das denn heissen?...Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion?" (Johannes Rau) :)

boiNG

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86

Freitag, 17. Februar 2012, 08:37

Ich lasse bei uns ein 3-2-3 spielen

Meine Erfahrungen sind eigentlich positiv. Allerdings müssen die beiden Außenstürmer / Flügelspieler wirklich mit nach hinten arbeiten.

Im Angriff kann man das Spiel sehr schön die die Breite ziehen, was Räume in der Mitte schafft - was den "6ern" sehr entgegen kommt. Wenn der Gegner mal sehr stark ist, kann man ohne weiteres auch schnell auf ein 3-2-1-2 umstellen.

Ist allerdings meine subjetive Meinung. Was sagt der Rest zum 3-2-3? :)

Andre

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87

Freitag, 17. Februar 2012, 09:28

Wir haben die Saison mit einem 2:3:2:1 begonnen.

In der Defensivbewegung ließen sich die Aussen oftmals nicht fallen und wenn es geschah, fehlte es im Mittelfeld, weil die Spieler dort ebenfalls nicht pfiffig aggierten. Diese Aufstellung war eh nicht meine Ansicht...in fand sie zu schwer, zumal die halbe Mannschaft aus ehemaligen E Spielern bestand. Das sah dann auch mein Kollege irgendwann so und es wurde umgestellt.

Es ging dann mit einem 3:1:2:1:1 weiter, was bei "normalen" bis "schwächeren" Gegnern prima klappte. In der Defensive führte das meist zu einem 3:3:2.

Bei "harten" Gegnern stellten wir um auf ein 3:2:2:1....wobei sich die äusseren MF-Spieler auch hier beim Defensivspiel nach hinten fallen ließen, was dann ein 3:4:1 ergab....was dem damaligen Tipp des Stützpunktkoordinators entsprech. Hierbei machte ich die Erfahrung, dass der Gegner dabei oftmals drückte....und es eng wurde. Oft entschieden sich die Spiele über Konter....halt gewonnen, aber überzeugend war das manchmal nicht.

Da wir nach einer "erfolgreichen" Hinrunde in der Gruppe der Stärksten 12 im Kreis spielen, möchte ich den Jungs die sicherste und einfachste Variante bieten, die zeitgleich am flexibelsten ist. Da denke ich halt an ein/das 3:2:3....mit zwei sehr flexiblen 6èrn und zwei pfiffigen äusseren Mittelfeldspielern.

Es liest sich alles ganz doll, ...vor der Mannschaft haben wir das nicht so dermaßen wichtig verkauft. Wir haben halt mal geschaut, wie sie das machen, ...was halt in der Aktion passierte.

Nun habe ich die Mannschaft übernehmen müssen und ich mache mir nun meine Gedanken wie ich mit der neuen Situation ausbildungsgerecht umgehe.
Das 3:2:3 erscheint mir hier die pfiffigste Lösung, weil es je nach Spielsituation die flexibelste Form zu sein scheint und zudem versteht es wohl jeder Spieler recht schnell. Darüber hinaus werden "Fehler" durch andere Mitspieler schnell kompensiert....es verzeiht eine Menge....glaube ich jedenfalls, was im Umkehrschluß zu mutigem Spiel führen könnte. Wie seht ihr das?
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Tomminator

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88

Freitag, 17. Februar 2012, 11:33

Wir haben die Herbstrunde auch mit 3:3:2 durchgespielt. Zentral stand unser "Spielmacher", der dann bei Angriffen alle Freiheiten hatte.
Unsere beiden Flügelstürmer machten Pressing und zogen die gegnerische Defensive, unser Mittelfeld und die Abwehrreihe verschob dann 30 Meter nach vorne. Resultat: Gegner konnte nicht aufbauen, falls dennoch mit einem langen Ball ein gegnerischer Stürmer geschickt wurde, haben wir mit unserem Abwehrchef und dem Torspieler die Situation bereinigt. Also bei Ballbesitz in Gegners Hälfte 3:2:3.
Klappt halt nur mit den einen oder anderen "Schlüsselspieler", die die notwendige Übersicht haben. Das Verschieben klappte instinktiv sehr gut, auch Rotation der Spieler während des Spiels in Eigenregie (!) funktionierte meistens ohne Probleme und verwirrte den Gegner entsprechend, die noch mit konsequenter Manndeckung (!) agierten ("Der darf aber nicht in der Halbzeitpause mit in unsere Kabine!") ;)

Zw3rG

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89

Freitag, 17. Februar 2012, 14:25

Ausbildungstechnisch ist das 3-2-3 ideal und wird auch vom DFB so propagiert, da zum idealen 4-3-3 und seinen Abwandlungen nur ein Innenverteidiger und ein Zehner fehlen. In der Grundaufstellung hast du schon viel Dreiecksbildung, anders als in einem symetrischeren 3-3-2.

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