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Registrierungsdatum: 21. März 2010
Team: Trainer D-jugend
Landesverband: Rheinlandn und Saarland
genau das meine ich und wo ist die Antwort auf das Problem?
. Wenn der "Durchschnittstrainer" so ist, wie du beschreibst, dann sollte der DFB den Kinder- und Jugendfußball verbieten, ich will das nicht glauben. Gerade Vatertrainer wollen doch was beweisen und warum soll ich meine Freizeit hergeben für etwas, wozu ich keine Lust habe? Ich denke, die meisten Trainer kochen ihr eigenes Süppchen und in vielen Vereinen gibt es keinen Plan, wenig Geld und/oder ausreichend Infos. Jeder versucht das so gut zu machen, wie es geht und allein davor habe ich den größten Respekt, weil ich weiß, was das bedeutet.... dann findet man auch auch super Typen darunter....
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Ich finde Uwes Idee mit dem 'Kindertrainerführerschein' gar nicht schlecht, nur müsste man halt darauf achten, dass der Rahmen stimmt. Denn es ist schon so, dass bei uns im Verein das, wie mir scheint, größte Problem der Jugendleitung das zu sein scheint, Trainer für die Jugendmannschaften zusammen zu bekommen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Günter Grafe« (10. Februar 2012, 11:35)
PS: Wie wäre es denn mit einer Info-Mappe für neue Trainer, kostlos und mit vielen Informationen? Neue Trainer müssen vom Verein mit Anschrift gemeldet werden und dann kommt die Infopost.
Unterhalb der C-Breitensport-Trainerlizenz (120 Lehreinheiten) gibt es die des Teamleiters mit 70 LE. Aber kaum einer macht die Teamleiter-Lizenz! Die Länge der Ausbildungszeit orientiert sich an den Inhalten. Dennoch werden keine Unterschiede in den einzelnen Profilen: Kinder/Jugenliche, Erwachsene, Freizeit und Gesundheitssport gemacht.
Allerdings könnte man die 120 LE Breitensportlizenz auf ca. 80 - 90 LE kürzen, wenn die Themen im theoretischen Unterricht etwas besser aufeinander abgestimmt wären und die Fussballspiele unter den Trainerkandidaten weggelassen würde. Denn die, die bis dahin nicht Fussballspielen gelernt haben, werden es da auch nicht mehr lernen. Ferner wird die Demonstrationsfähigkeit nicht von Breitensporttrainern verlangt. Das Gekicke dient also eher dem Spaß als dem Ausbildungszwecke. Leider kommt es auch immer wieder vor, das sich besonders ehrgeizige Fusballveteranen dabei verletzen und dann die Ausbildung u.U. abbrechen müssen.
Aber selbst die 80 LE sind für viele noch abschreckend genug. Für manche auch wegen Schichtdienst oder sonstigen beruflichen und privaten Terminen nicht machbar. Genau aus diesem Grunde wurde ja auch das E-Learning als Alternative vorgeschlagen.
Wenn man allerdings nach 4 stündiger Hospitation an einen Trainerneuling ohne jegliches Vorwissen einen "Kindertrainer-Führerschein" vergibt, dann ist es in der Tat nicht das Papier wert, auf dem es steht. Der Neuling glaubt, nun alles Wichtige erfahren zu haben und steht schon nach 14 Tagen vor Problemen, für die er Hilfe benötigt.
Genau aus diesem Grund gefällt mir das DFB-Mobil nicht! Zu viele Trainer ohne Lizenz interpretieren darin eine Art Trainerausbildung. Dabei ist es nicht mehr als eine Trainingseinheit, die Neulinge dazu animieren soll, an einer Lizenz-Ausbildung teilzunehmen. Dieses DFB-Angebot kommt mir so vor, als würde man mal kurz ins Vereinsheim hineinrufen und dann ganz schnell wieder verschwinden!
Man darf bei der ganzen Diskussion nicht vergessen: es geht um Menschen! Noch dazu junge und Unerfahrene, die neugierig sind und etwas lernen möchten! Wenn ich mein Kind einer mir weitgehend unbekannten Person anvertraue, dann möchte ich dies gerne mit der Gewissheit machen, das er dort mit seinem Hobby gut aufgehoben ist.
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