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Dinho80

Meister

  • »Dinho80« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 40

Registrierungsdatum: 27. September 2010

Team: Zukünftiger Fußballtrainer

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21

Mittwoch, 2. März 2011, 22:18

Dass meine Unerfahrenheit als Trainer und Vereinsleben wieder hochkommt war ja klar, aber ihr wollt mir nur helfen. Aber zu persönlich werden muss auch nicht sein. Mir jetzt einfach vorzuwerfen überhaupt nichts zu können ohne mich zu kennen grenzt schon an Beleidigung. Der andere Trainer übernimmt auch min. 95% vom Training und er hat auch das sagen. Er wäre auch schuld daran, was aber nicht so ist. Oder lässt sich alles so verallgemeinern, Stefan_K? Meine Mannschaft kennst du nur von meinen Beschreibungen. In deinen Beiträgen sehe ich, dass du viel Ahnung hast, aber kannst du so einfach die Probleme in meiner Mannschaft sehen und über mich urteilen? Deinen Härtefall lässt sich jetzt oberfläclich nicht mit meinen vergleichen. In 3 Wochen normales Training wäre ein Traum für mich. Wir versuchen es schon Monatelang eine Mannschaft zu formen, aber dass ist nur teilweise geglückt.

Ich habe natürlich nicht die nötige Vereinserfahrung, aber ich kann mich sehr gut in die Kinder hineinversetzen. Deshalb liegt meines Erachtens das Problem hauptsächlich bei den Kindern. Den Trainer kann man nur vorwerfen nicht geschafft zu haben das Vertrauen der Kinder zu gewinnen, aber wenn diese sowas nicht können und wollen, dann kann der Trainer auch keine Wunder vollbringen. Man müsste schon die Trainingseinheiten verdoppeln, damit zumindest Routine einkommt. Ansonsten wird es ein einfacher Hobbykick am Nachmittag und mehr nicht.

Dass ich die "Schlechtesten der Schlechten" sage nicht nur ich. Das ist Tatsache. Meine Mannschaft wurde eröffnet, damit chancenlose Spieler von höheren Mannschaften Spielpraxis bekommen. Die meisten meiner Mannschaft spielen seit der F-Jugend dort und sind auf Bambininiveu. Schlecht ist noch untertrieben. Ich muss da nichts schönreden. Ich habe mir schon einige Spiele der Altersklasse angeguckt und diese waren auf einer viel höheren Stufe. Ist jetzt mein ganzer Verein schlecht? Die anderen Mannschaften sind mehr oder weniger erfolgreich und diese haben auch meine Mannschaft gehabt. Wer sich nach so langer Zeit nicht verbessert, hat einfach den falschen Sport gewählt.

madd!!

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22

Mittwoch, 2. März 2011, 22:45

Bei uns im Verein gibt es eine D4 wo jeder Trainer meinte "das ist eine Horrortruppe" die hatten 3 Trainer dieses Jahr schon und einige die Aushilfsweise Training gemacht haben.
Ich habe vor 2 Wochen das erste mal Aushilfsweise Training bei ihnen gemacht, ich habe auf "harten Hund" gemacht und habe eine Strenge ansage gemacht und gesagt wenn einer Unsinn macht kann er sofort gehen. Die ersten 10 Minuten war es Ruhig dann hat einer angefangenw ieder mist zu machen. Diesen Jungen habe ich sofort nachhause geschickt und siehe da alle anderen waren wieder total Ruhig...... habe die Jungs nun schon 5 mal Trainiert und ich muste 2 Kinder nachhause schicken und kann nun die zügel schon etwas lockerer lassen.
Die Jungs freuen sich wenn sie mich sehen und einige meinten " Kannst du nicht unser Trainer werden der andere soll ganricht mehr wieder kommen" und das wundert mich da ich echt einen auf "Arschloch" gemacht habe.....

Nun kann ich allen Trainern immer NEtt ins Gesicht lächeln und sagen das sie es nicht drauf haben und ichd er Geilste bin :P
Signatur von »madd!!« "Trainer werden ist nicht schwer - Trainer sein dagegen sehr!"

Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.

Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.

© madd!! 2011. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren und Kritisieren ohne Erlaubnis. :-P

Andre

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23

Mittwoch, 2. März 2011, 22:54

Madd, finde ich geil.

Genau solche Truppen reizen mich eigentlich viel mehr als eine erste Jugend....das ist viel schwieriger und eigentlich interessanter und die größere Herausforderung und danbarer auch....wenn man sich durchzusetzen versteht. ;)
Signatur von »Andre« släuft :!:...oder...ich bin dann mal weg, machts gut Jungs.

Hope

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24

Mittwoch, 2. März 2011, 23:17

Ihr wusstet vor Saisonbeginn, welche Mannschaft Ihr trainieren werdet!

Sie sind nicht die Besten. Na und? Sieh es einfach so, die Ergebnisse sind egal, aber wenn sich am Ende der Saison jeder Spieler verbessert hat, habt Ihr Euer Ziel erreicht.

Ausbildung immer vor Ergebnis! Steht hier in unzähligen Threads. Einfach mal suchen.

Trainiere 2x die Woche, anfangs in kleinen Gruppen (leichter zu bändigen), da 2 Trainer, lasst es nicht an Konsequenz fehlen, übertreibt es dabei aber auch nicht, ganz wichtig, vergesst nicht, die Jungs öfter zu loben, auch wenn sie sich anstrengen,aber es noch nicht so klappt mit der Übung, manche muss man schon loben, wenn sie sich im Training sozial korrekt verhalten.

Sorry Dinho80, an den Kids liegt es meistens nicht, es liegt am Trainer, was er daraus macht.

Erstellt eine Liste mit euren wichtigsten Regeln und tragt sie am Trainingsanfang vor, wieder kleine Gruppen. Bei Nichteinhaltung mit Massnahmen drohen, die angemessen sind und die Ihr als Trainer auch durchzieht.

Wichtig, alles mit dem anderen Trainer absprechen, nichts ist schlechter, als wenn ein Trainer hü und der andere hott sagt, nach aussen müsst ihr immer einer Meinung sein, alles andere regelt ihr unter 4 Augen.

Dein letzter Satz stellt nicht Deine Mannschaft in Frage..............aber Dich!

Hart aber Herzlich!


Hope

Hope

Routinier

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Team: Sohn +

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25

Mittwoch, 2. März 2011, 23:32

Andre, Du wirkst so relaxt,

befördert oder Pokalspiel? :D

Rene1978

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26

Mittwoch, 2. März 2011, 23:43

Hi Dinho, nach deinen neuesten beiträgen beisst mir eine Sache in den Hintern. Kein regelmässiges Training? Bei aller Liebe aber 2 mal die Woche sollte schon Training sein. Ihr habt doch auf diese Art keine Chance eine Beziehung zu den Kindern aufzubauen. Ich hab auch Kinder mit ADHS keiner nimmt Pillen. Wo ist das Problem? Man kann mit ihnen arbeiten und wenn man sie regelmässig betreut weiß man auch wie man sie nehmen muss. Damit ihr und eure Mannschaft zusammen wachsen könnt, müsst ihr euch regelmässig beim Training übern Weg laufen! Jetzt kommt Winter kalt bibber, ok! Ich war09/10 im Winter 2 mal die Woche auf dem Platz mit meinem Jahrgang 99 weil wir keine Halle bekommen hatten. Training ein bißchen kürzer dafür viel Power und die Kinder merken garnicht das es kalt ist! Es gibt immer Wege und Möglichkeiten um zu trainieren, man muss nur wollen. Ich denke das fehlt euch ganz einfach!

Stefan_K

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27

Donnerstag, 3. März 2011, 09:02

@Dinho:
Du kriegst jetzt von mehreren Leuten Antworten, die immer auf das Gleiche hinauslaufen. Du hast ein Problem geschildert
und hoffst auf Lösungsvorschläge - verständlich und nachvollziehbar in diesem Forum. Jetzt wartest Du verzweifelt auf
jemanden, der Dir schreibt, daß die Welt schlecht ist, Du tierisches Pech hattest und die Kinder an allem Schuld sind.

Nun passen die Antworten aber so überhaupt nicht zu Deiner Erwartung - irgendwie bist Du immer im Boot und kannst
große Teile Deines Problems in der Reflektion Deines eigenen Verhaltens erkennen. Nun nimm doch mal Ratschläge an
und versuch nicht, einen Ratschlag bekommen, der Dir mal in den Kram passt. Auch hier sind Parallelen zu Deinen bisherigen
Beiträgen, bei denen Du eine Frage stellst und Dich dagegen wehrst, daß Ratgeber, die eine Meinung vertreten, die Dir nicht
passt anzuhören.

Versuchs doch mal mit Regeln, klaren Ansagen und einer eigenen Verbindlichkeit. Du schreibst, der Trainer macht 95% -
Du als Co "nur" 5%. Dann ist bei Euch schon einiges im Argen. Bist Du der Hütchenaufsteller? Dann ist der Titel Co-Trainer
nicht korrekt. Mein Co ist 18 - er kam mit 13 zu mir, hat mit 15 die ersten Kleingruppen trainiert und konnte mit 17 das Training
komplett übernehmen, falls ich mal nicht da war. (Ein Erwachsener musste aus Versicherungsgründen dabei sein - der hatte
eine Kanne Kaffee und saß am Rand) 3 Tage nach seinem 18. Geburtstag fuhr er mit meiner Zweitvertretung (Halle) zu einem
Punktspieltag. DAS macht ein Co-Trainer. Ich plane das Training, Aufstellung usw. - im Training sind wir bei den Übungen
gleichberechtigt.

Meine Truppe ist Jahrgg. 99 - als ich Personalnot hatte (mein Co schreibt gerade sein Abitur), kam mein größerer Sohn mit -
er ist 15, also nur 4 Jahre älter, als die Spieler. Er hat schon im Bambini-Bereich mit beim Training geholfen und konnte sofort
die Übungen übernehmen. Eine klare, ruhige Körpersprache und deutliche Anweisungen reichten - er konnte eine Gruppe von
8 Kindern problemlos trainieren. DAS kann ich von einem Co erwarten - und nicht, daß er sich als "5%-Trainer" sieht.
Signatur von »Stefan_K« "Hurra, ein Spielzug!!!" (Zitat eines F-Jugendtrainers)

Rene

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28

Donnerstag, 3. März 2011, 14:19

Sag mal redet ihr auch vor den Kindern so schlecht über Sie? Warum habt ihr nur 2mal im Monat Training? Warum machst du nur 5% mit den Jungs?

Wenn du jetzt selber nicht weisst wo euer Problem liegt,dann kann man dir auch nicht mehr helfen. Das schaut so aus,als ob ihr total Planlos an die Sache rangeht. Ich kann mir auch nicht vorstellen das dein Partner mit anderen Mannschaften erfolg hatte,wenn er genauso planlos gearbeitet hat.

impuLse

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29

Donnerstag, 3. März 2011, 16:18

Ich find die Bezeichnung "die Schlechtesten der Schlechten" mehr als irritierend. Schlecht...in Maßstab zu wem?
Auch wenn die Mannschaft vielleicht nicht mit Talent gesegnet ist, so projiziert sich deine innere Einstellung zur Mannschaft zwangsläufig im Training auf die Mannschaft.
Es ist einfach nicht möglich, seine Mannschaft als "die Schlechtesten der Schlechten" - quasi hoffnungslose Fälle - zu bezeichnen und ihnen im Training Selbstvertrauen und Mut in ihre Fähigkeiten zu vermitteln. Außer du bist ein guter Lügner - und gute Lügner sind schlechte Trainer.
Signatur von »impuLse« "Erfahrung braucht man nur um fehlende Qualität auszugleichen." (Mehmet Scholl)

penaten

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30

Donnerstag, 3. März 2011, 16:53

Hi

Ich hatte ähnliche Sorgen damals… einen wilden undisziplinierten Haufen… wie Kinds halt manchmal so sind, wenn sie keine Linie vorgegeben bekommen. Wir waren ja teilweise nicht anders ;-)

Ich hab einer Drohung stets Tatsachen folgen lassen. Ich hab ein Gefängnis eingeführt!!!

Neben dem Platz hab ich ein ca. 4m² Feld abgesteckt. Wenn einer undiszipliniert war, hab ich ihn dort reingesteckt. Er musste dort mit dem Ball jonglieren…. Nach 5 bis 10 Minuten waren das Kind dann meistens brav, machte er aber die Übung nicht ordentlich im Gefängnis, blieb er solange drinnen bis er sie ordentlich machte. Nur einmal musste ich einen öfters als 1-mal reinstellen bzw war einer länger als 20 Minuten drinnen.

Als zweite Konsequent, lies ich die Kids einfach nicht beim Match spielen… ich füllte den Kader mit Jüngeren auf…. das sind sogar die Eltern ganz brav dann.

Ich musste aber auch ein Kind aus der Mannschaft geben. Da ging ich zu den Eltern und sagte ihnen, dass es nicht möglich ist ihr Kind zu trainieren, weil er einfach nicht will und die ganze Mannschaft durcheinander bringt, bzw. ich der falsche Trainer für ihn bin.

Jetzt hab ich den bravsten Haufen, für den mich bei Turnieren etc.. die Kollegen beneiden.
Signatur von »penaten« Wer aufhört sich weiter zu entwickeln, hört auf besser zu werden.

Tobionale

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31

Dienstag, 14. Juni 2011, 11:32

Ja dazu noch ein Punkt. Wir haben das mal ne Zeit lang so gemacht! Wenn irgendjemand total quer gegenagen ist oder zu sehr gestört hat, haben wir sofort unterbrochen. Dann Ansage: Weil Tommy stört laufen wir eine Strafrunde. Dann Ansage wir bedanken uns alle bei Tommy und alle sagten dann DANKE TOMMY. Schon die Tonlage der andern Kinder machte deutlich wie toll sie das fanden. Das war ne fruchtbare Erziehungsmethode.

P.S.: Und ja ich weiß das in den Kinderklassen Runden laufen quatsch ist, aber es ist eine böse Strafe die absolut nicht weh tut. :P





mmh und was machst du mit kindern die dann noch sagen .Super können wir auch mehr Runden laufen (und es auch wirklich machen) :D



Das einzige was bisher immer geholfen hat , war der Ausschluß vo Training. Die Jungs kamen dann immer nach einer Weile und haben sich Entschuldigt und bettelten ob sie wieder mitmachen können. Selbstverständlich lässt man sich da irgendwie erweichen.Aber dann haben sie immer ordentlich mitgemacht..Und jetzt reicht nur noch die Androhung!

Bondscoach

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32

Dienstag, 14. Juni 2011, 12:28


Ja dazu noch ein Punkt. Wir haben das mal ne Zeit lang so gemacht! Wenn irgendjemand total quer gegenagen ist oder zu sehr gestört hat, haben wir sofort unterbrochen. Dann Ansage: Weil Tommy stört laufen wir eine Strafrunde. Dann Ansage wir bedanken uns alle bei Tommy und alle sagten dann DANKE TOMMY. Schon die Tonlage der andern Kinder machte deutlich wie toll sie das fanden. Das war ne fruchtbare Erziehungsmethode.

P.S.: Und ja ich weiß das in den Kinderklassen Runden laufen quatsch ist, aber es ist eine böse Strafe die absolut nicht weh tut. :P





mmh und was machst du mit kindern die dann noch sagen .Super können wir auch mehr Runden laufen (und es auch wirklich machen) :D



Das einzige was bisher immer geholfen hat , war der Ausschluß vo Training. Die Jungs kamen dann immer nach einer Weile und haben sich Entschuldigt und bettelten ob sie wieder mitmachen können. Selbstverständlich lässt man sich da irgendwie erweichen.Aber dann haben sie immer ordentlich mitgemacht..Und jetzt reicht nur noch die Androhung!
Eine andere nette Methode ist es auch die Jungs zum Spiel kommen zu lassen. Dort ziehen sie sich um und gehen mit den anderen Jungs auf den Platz. Bei der Aufstellung wird ihnen gesagt, dass sie auf der Bank sitzen müssen weil sie Unsinn gemacht haben. Während des Spiels werden sie nicht eingewechselt. Und nach dem Spiel wird ihnen dann gesagt, wieso sie nicht eingesetzt worden sind! Wenn sie während des Spiels um ihren Einsatz betteln, wird ihnen nur gesagt "gleich". Dies ist eine - in meinen Augen sehr harte - Bestrafung, aber meistens funktioniert sie!
Bleiben die Kinder direkt zu hause, schmerzt das nicht so, wie auf dem Platz zu stehen und als einziger nicht spielen zu dürfen.
Signatur von »Bondscoach«
»Fußball ist grundsätzlich einfach, aber das Schwierigste was es gibt ist, einfachen Fußball zu spielen.«
(Johan Cruyff)

33

Dienstag, 14. Juni 2011, 12:34

Eine andere nette Methode ist es auch die Jungs zum Spiel kommen zu lassen. Dort ziehen sie sich um und gehen mit den anderen Jungs auf den Platz. Bei der Aufstellung wird ihnen gesagt, dass sie auf der Bank sitzen müssen weil sie Unsinn gemacht haben. Während des Spiels werden sie nicht eingewechselt. Und nach dem Spiel wird ihnen dann gesagt, wieso sie nicht eingesetzt worden sind! Wenn sie während des Spiels um ihren Einsatz betteln, wird ihnen nur gesagt "gleich". Dies ist eine - in meinen Augen sehr harte - Bestrafung, aber meistens funktioniert sie!

Für die KiFu-Altersklassen, d.h. bis zur E inklusive, finde ich sie zu hart. Ich würde befürchten, dass viele meiner Jungs dadurch so vor den Kopf gestoßen wären, dass sie direkt aufhören würden.

Bondscoach

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34

Dienstag, 14. Juni 2011, 14:17


Eine andere nette Methode ist es auch die Jungs zum Spiel kommen zu lassen. Dort ziehen sie sich um und gehen mit den anderen Jungs auf den Platz. Bei der Aufstellung wird ihnen gesagt, dass sie auf der Bank sitzen müssen weil sie Unsinn gemacht haben. Während des Spiels werden sie nicht eingewechselt. Und nach dem Spiel wird ihnen dann gesagt, wieso sie nicht eingesetzt worden sind! Wenn sie während des Spiels um ihren Einsatz betteln, wird ihnen nur gesagt "gleich". Dies ist eine - in meinen Augen sehr harte - Bestrafung, aber meistens funktioniert sie!

Für die KiFu-Altersklassen, d.h. bis zur E inklusive, finde ich sie zu hart. Ich würde befürchten, dass viele meiner Jungs dadurch so vor den Kopf gestoßen wären, dass sie direkt aufhören würden.
Es kommt auf die Verfehlung an. Sicherlich ist das eine der härtesten "Bestrafungen", die dann vollzogen wird, wenn nichts anderes funktioniert. Das wende ich ganz bestimmt nicht an, wenn ein Junge mal Unsinn macht oder so. Außerdem muss man bei so etwas auch die Eltern vorher informieren!
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»Fußball ist grundsätzlich einfach, aber das Schwierigste was es gibt ist, einfachen Fußball zu spielen.«
(Johan Cruyff)

STORGE

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35

Dienstag, 14. Juni 2011, 16:19

Aus dem Trainingsbetrieb ausschließen? Im Gegenteil, Ihn gerade miteinbinden, Aufgaben stellen, Fragen stellen und zur Demonstration motivieren.
Ich behaupte nun einfach mal, dass der Trainer/Betreuer in 90% der Fälle, in dennen Kinder stören, sich zanken oder sich ärgern, schuld ist.
Auch wir hatten eine Truppe, in denen zwei Jugendliche sich während des Trainings fast geprügelt haben und sich in Zweikämpfen grundsätzlich
auf die Knochen gingen. Nach mehrmaligen Einzelgesprächen, Gruppen- und Mannschaftsgesprächen wurde es besser und besser.
Nun haben wir eine Truppe, in der kaum noch jemand stört, bzw. nicht so, das der Trainingsbetrieb für kurze Zeit eingestellt werden muss.

Der Trainer/Betreuer muss sich eben "nur" intensiv mit den Kindern auseinandersetzen und auch mal Gespräche außerhalb des Fussballs
führen können. Über das Angeln, über Computerspiele, über die Schule etc etc. Wenn die Jungs und Mädchen merken, dass man Interesse
an Ihnen hat, kann man gleich ganz anders auf diese zugehen. Konsequent in Fussball abzugrenzen ist meiner Ansicht nach zwar nicht falsch,
aber nicht unbedingt die besere Lösung von beiden.

Auch ich bin "erst" 20 Jahre alt und habe ob G-Jugend bis D-Jugend oder C-Jugend bis A-Jugend keine Probleme mit den Kindern und Jugendlichen.
Mit der Begründung der altersbedingten sozialen Positionierung (Autorität) als junger Betreuer/Trainer es gegenüber älteren schwerer zu haben,
halte ich für völlig abwegig. Im Gegenteil, die Generation ist nicht so weit voneinader entfernt, man selber spielt auch Fussball und kann
den Kindern durch praktische Eingaben viel besser Lerninhalte vermitteln.

Wichtig ist, sein Know-How dort einzusetzen wo es wichtig ist und dies nicht über den ganzen Fussballplatz zu verteilen. Auch wenn ich eine Trainer-Lizenz
habe, muss ich nicht vor allen damit prahlen und mein Know-How preisgeben. Die Kinder und Jugendlichen merken schnell von alleine, ob jemand
dieses besagte Know-How (ich liebe dieses Wort :) ) hat oder nicht. Kinder und Jugendliche sind bei weitem nicht so dumm wie viele immer meinen.
Im Gegenteil. Auf sozialer Ebene sind Sie sogar wesentlich empfindlicher und nehmen vieles wahr, wo wir denken, das haben diese gar nicht wahrgenommen.

b2t: Es spielen bekanntlich viele Faktoren in den Trainings- und Spielbetrieb hinein. Demnach können Faktoren von A bis Z aufgezählt werden.
Was - wie bereits gesagt - meiner Meinung nach am nähesten ist, ist der Schuldhabende der Trainer/Betreuer. Ohne hier irgendjemanden
persönlich angreifen zu wollen, denke auch ich in solch einer Situation daran: "Ok, was habe ICH falsch bemacht!" und eben nicht was die Kinder
oder Jugendlichen gemacht oder nicht gemacht haben.

Es ist sehr einfach, die Schuld bei anderen zu suchen, auch wenn es Kinder und Jugendliche sind. Bevor ich mich fragen kann oder darf was die
anderen falsch machen, muss ich mich fragen. In diesem Sinne gutes Gelingen an alle Beteiligten. =)

Gruß

Gerical

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36

Donnerstag, 16. Juni 2011, 00:19

Hey
Hab auch noch nen Tipp für ich. Ich bin auch ein ziemlich "junger" Trainer (1991) , trainiere aber auch schon seit drei Jahren oder so. Auf jeden Fall sind Regeln sehr wichtig, und im Notfall wirklich auch einmal den Übeltäter, der sie nicht beachtet, runden laufen lassen. Ich machs dann auch öfters so, dass ich ne gewisse zeit vorgeb, damit sich der spieler auch beeilt und nicht unterwegs mit einem Ball privat training veranstaltet :D Die ganze Mannschaft LAUFEN zu lassen find cih nich so gut, aber was hilft, is zu sagen, wir machen so lange nich weiter, bis der Schuldige seine Runde gelaufen ist, weil dann viele Kids zu ihm sagen, dass er doch halt jetzt die runde laufen soll, und selber schuld ist und so, falls er sich weigert, seine Strafe abzulaufen. Auf jeden Fall ist es sehr wichtig, selbstsicher und meiner Meinung nach auch freundlich aufzutreten. Ich hab häufig die Erfahrung gemacht, dass selbst Kids scho merken, wenn man ihnen mit Respekt und Freundlichkeit begegnet und sich gegenüber dem Trainer dann meistens auch so verhalten. Genauso z.b. mit Kritik etc. Wer nur zur Schnecke gemacht wird, beleidigt hin und wieder auch mal schnell den Trainer oder provoziert ihn. Hoffe die Tipps helfen :thumbsup:
gerical

Tobionale

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37

Donnerstag, 16. Juni 2011, 11:43


Aus dem Trainingsbetrieb ausschließen? Im Gegenteil, Ihn gerade miteinbinden, Aufgaben stellen, Fragen stellen und zur Demonstration motivieren.
Ich behaupte nun einfach mal, dass der Trainer/Betreuer in 90% der Fälle, in dennen Kinder stören, sich zanken oder sich ärgern, schuld ist.
Auch wir hatten eine Truppe, in denen zwei Jugendliche sich während des Trainings fast geprügelt haben und sich in Zweikämpfen grundsätzlich
auf die Knochen gingen. Nach mehrmaligen Einzelgesprächen, Gruppen- und Mannschaftsgesprächen wurde es besser und besser.
Nun haben wir eine Truppe, in der kaum noch jemand stört, bzw. nicht so, das der Trainingsbetrieb für kurze Zeit eingestellt werden muss.

Der Trainer/Betreuer muss sich eben "nur" intensiv mit den Kindern auseinandersetzen und auch mal Gespräche außerhalb des Fussballs
führen können. Über das Angeln, über Computerspiele, über die Schule etc etc. Wenn die Jungs und Mädchen merken, dass man Interesse
an Ihnen hat, kann man gleich ganz anders auf diese zugehen. Konsequent in Fussball abzugrenzen ist meiner Ansicht nach zwar nicht falsch,
aber nicht unbedingt die besere Lösung von beiden.

Auch ich bin "erst" 20 Jahre alt und habe ob G-Jugend bis D-Jugend oder C-Jugend bis A-Jugend keine Probleme mit den Kindern und Jugendlichen.
Mit der Begründung der altersbedingten sozialen Positionierung (Autorität) als junger Betreuer/Trainer es gegenüber älteren schwerer zu haben,
halte ich für völlig abwegig. Im Gegenteil, die Generation ist nicht so weit voneinader entfernt, man selber spielt auch Fussball und kann
den Kindern durch praktische Eingaben viel besser Lerninhalte vermitteln.

Wichtig ist, sein Know-How dort einzusetzen wo es wichtig ist und dies nicht über den ganzen Fussballplatz zu verteilen. Auch wenn ich eine Trainer-Lizenz
habe, muss ich nicht vor allen damit prahlen und mein Know-How preisgeben. Die Kinder und Jugendlichen merken schnell von alleine, ob jemand
dieses besagte Know-How (ich liebe dieses Wort :) ) hat oder nicht. Kinder und Jugendliche sind bei weitem nicht so dumm wie viele immer meinen.
Im Gegenteil. Auf sozialer Ebene sind Sie sogar wesentlich empfindlicher und nehmen vieles wahr, wo wir denken, das haben diese gar nicht wahrgenommen.

b2t: Es spielen bekanntlich viele Faktoren in den Trainings- und Spielbetrieb hinein. Demnach können Faktoren von A bis Z aufgezählt werden.
Was - wie bereits gesagt - meiner Meinung nach am nähesten ist, ist der Schuldhabende der Trainer/Betreuer. Ohne hier irgendjemanden
persönlich angreifen zu wollen, denke auch ich in solch einer Situation daran: "Ok, was habe ICH falsch bemacht!" und eben nicht was die Kinder
oder Jugendlichen gemacht oder nicht gemacht haben.

Es ist sehr einfach, die Schuld bei anderen zu suchen, auch wenn es Kinder und Jugendliche sind. Bevor ich mich fragen kann oder darf was die
anderen falsch machen, muss ich mich fragen. In diesem Sinne gutes Gelingen an alle Beteiligten. =)

Gruß



Also das dieses Funktioniert "Extra Training für den Störenfried halte ich für ein Gerücht" :D

Ich selbst habe das auch schon probiert. Habe einen Spieler der ständig reinredet , beim erklären der Übungen ständig was anderes macht .Ball auf das Tor schießen usw. Wenn ich eine Übung ansage kommt sofort der Kommentar "ich will lieber Torschuß machen "usw.

Der Spieler hat an für sich technisch gute Anlagen(was nicht heissen soll das er gut ist sondern das wenn er sich Mühe geben würde er viel besser sein würde.) nur eben gibt es da viele viele Punkte die eben nicht funktionieren.Keine Laufbereitschaft , er will immer da spielen wo er möchte , wenns ein wenig anstrengender wird hört er halt auf und macht was er will. Der Trainingsablauf wird nicht akzeptiert, wenn die anderen zusammen räumen oder das Trainingsgerät mitnehem dann macht eher halt nichts .Eben ne richtige diva . Selbst wenn du dich speziell um ihn kümmest macht er die Übungen kurz richtig und drehst du dich um mal kurz auf die anderen zu schaun , macht er wieder was ganz anderes .Der Großteil der Mannschaft ist ihm Athletisch, Motorisch überlegen was man dann dementsprechend im direkten Vergleich auch merkt.Zum Training ist er allerdings immer da und schwänzt nie!!!! Wenn man mit ihm ein persönliches Gespräch macht wie man sich ihn so vorstellt, und erwähnt wie gut er doch werden würde wenn er die Übungen ordentlich machen würde kommt dann der kommentar "Er kann ja schon alles ".Was eben nicht so ist, was auch andere Trainerkollegen bestätigen. können mit Leistung und Schwierigkeitkeiten des Spielers.Die Vorgabe der Eltern vor einem Jahr was hauptsache der Junge bewegt sich und nimmt ab .Spielen brauch er nicht zwingend.Nur eben werden die Ansprüche der kleinen eben höher.Manchmal denke ich er verwechselt das Training im Verein mit dem Bolzen auf dem Bolzplatz.Bisher hat immer nur der Verweiß vom Training etwas gebracht , dann hatte es beim nächsten mal wieder funktioniert .



38

Donnerstag, 16. Juni 2011, 14:28

Das Zitieren musst du noch üben, Tobionale. :P

Ich selbst habe das auch schon probiert. Habe einen Spieler der ständig reinredet , beim erklären der Übungen ständig was anderes macht .Ball auf das Tor schießen usw. Wenn ich eine Übung ansage kommt sofort der Kommentar "ich will lieber Torschuß machen "usw.

Ich würde sofort meinen Redefluss unterbrechen und diesen Spieler direkt ganz finster anblicken. Meine verstummen dann ganz schnell, spätestens sobald sie den Blicken ihrer plötzlich mucksmäuschenstillen Nachbarn folgen und mir dann direkt in die Augen gucken. Beim nächsten mal (innerhalb kurzer Zeit) gibt es dann die direkt an den Spieler (mit Namen ansprechen!) gerichtete Warnung, dass eine weitere Störung zu einer Platzrunde führt. Und die kommt dann auch, wenn er nochmal stört. Sollte er die Runde zu gemütlich angehen, gibt es unterwegs eine Warnung, dass eine zweite hinterhergeschoben werden könnte. Und einmal musste ich diese Warnung auch wahr machen.

Wichtig ist es in der Tat, den Worten Taten folgen zu lassen. Ich bin absolut gegen drakonische Strafen, vielmehr ist es wichtig, dass Vergehen konsequent geahndet werden. Und dass den Kindern klar gemacht wird, wo die Grenzen liegen. Darauf können sie sich dann einstellen.

... wenns ein wenig anstrengender wird hört er halt auf und macht was er will.

Wenn das nicht passt, dann würde ich ihn auch direkt ermahnen bzw. dazu ermuntern, das Richtige zu tun. Wenn er dann Ablehnung äußert, muss man ihm mitteilen, dass nur diejenigen, die sich ordentlich am Training beteiligen, auch am Abschlussspiel teilnehmen können. Ignoriert er diese Warnung, so würde ich sie noch einmal aussprechen, ignoriert er sie wieder, muss er am Ende halt zugucken, darf aber den Platz nicht verlassen. Und dabei muss ihm klar gesagt werden, warum er zugucken muss anstatt spielen zu dürfen. Nicht böse, einfach nur klar, denn er muss begreifen, dass er mit seinem Handeln für die Konsequenzen verantwortlich ist. Und unmittelbare, kleine Strafen wirken besser als drastische, die erst verzögert eintreten, das ist vermutlich auch allgemein bekannt.


Der Trainingsablauf wird nicht akzeptiert, wenn die anderen zusammen räumen oder das Trainingsgerät mitnehem dann macht eher halt nichts.

Ich lege immer fest, wer oder welche Gruppe die Hütchen, etc. einsammelt, sowie wer die roten bzw. die gelben Leibchen zusammen trägt. Dabei versuche ich natürlich, diese Aufgaben insgesamt halbwegs gleichmäßig zu verteilen. Und die Jungs kennen inzwischen meinen Zuruf: "die ersten, die gehen, nehmen die Hütchen, Stangen, etc. mit!" Befolgt das einer mal nicht und ich bemerke das, dann muss er auch wieder zurück kommen. Klappt gut. Aber mein Haufen ist auch relativ pflegeleicht, das muss ich zugeben.

Eben ne richtige diva. Selbst wenn du dich speziell um ihn kümmest macht er die Übungen kurz richtig und drehst du dich um mal kurz auf die anderen zu schaun, macht er wieder was ganz anderes.

S.o. Geht nicht.

Der Großteil der Mannschaft ist ihm Athletisch, Motorisch überlegen was man dann dementsprechend im direkten Vergleich auch merkt.Zum Training ist er allerdings immer da und schwänzt nie!!!! Wenn man mit ihm ein persönliches Gespräch macht wie man sich ihn so vorstellt, und erwähnt wie gut er doch werden würde wenn er die Übungen ordentlich machen würde kommt dann der kommentar "Er kann ja schon alles ". Was eben nicht so ist, was auch andere Trainerkollegen bestätigen können mit Leistung und Schwierigkeitkeiten des Spielers.

Dann mache doch mal Minispiele: nur 1-gegen-1 auf vielen Feldern nebeneinander, jeweils zwei oder drei Minuten lang, Sieger steigt nach links auf, Verlierer nach rechts ab. Wo landet er, der ja schon alles kann, dann? Hoppla, doch nicht ganz links, also kann er wohl doch noch nicht alles, oder? Das könntest du ihm dann auch direkt sagen, ich würde es aber wohl unter vier Augen machen, d.h. die Trinkpause ausrufen, ihn zur Seite rufen und es dann so mit ihm besprechen, dass die anderen den Gesprächsinhalt nicht unmittelbar mitbekommen.

Die Vorgabe der Eltern vor einem Jahr was hauptsache der Junge bewegt sich und nimmt ab.

Er ist in einem Fußballverein und mittlerweile in der E-Jugend. Da gehört schon ein bisschen mehr dazu, es ist ja schließlich keine Bewegungstherapie, die gibt es woanders.

Spielen brauch er nicht zwingend.

Doch, sollte er aber. Ich würde ihn wie jeden anderen in der Mannschaft behandeln.

Nur eben werden die Ansprüche der kleinen eben höher.Manchmal denke ich er verwechselt das Training im Verein mit dem Bolzen auf dem Bolzplatz. Bisher hat immer nur der Verweiß vom Training etwas gebracht , dann hatte es beim nächsten mal wieder funktioniert.

Hast du ihm schon mal den Unterschied erklärt? Dass es im Verein auch darum geht, etwas zu lernen, indem man es beigebracht bekommt, dass man als festes Team zusammen spielt und dass jeder im Team für den anderen mitspielen muss? Strafen alleine nützen nichts, die Kinder müssen ja wissen, was von ihnen erwartet wird, d.h. wie sie sich richtig verhalten. Du darfst aber auch nur von ihnen verlangen, wozu sie in der Lage sind, du darfst also z.B. nicht erwarten, dass sie deinem zehnminütigen Monolog aufmerksam und still folgen.

Tobionale

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39

Donnerstag, 16. Juni 2011, 14:51

Das mit dem Zitieren muß ich wirklich noch üben von daher lass ich es erst einmal. :D

Mit dem Turnier 1 gegen 1 ist eine tolle Idee ,werde das mal versuchen. Hoffe halt nur nicht das es sich demütigend auswirkt oder in Wut beim Zweikampf .Habe da keine Lust das sich ein anderer Verletzt (Wenn er spielt dann mit vollem Körpereinsatz und dann ist da definitiv mehr da als beim Gegenspieler

Mit loben etc. bei guten Trainingseinsatz usw. habe ich es auch schon probiert aber das endet dann in eie vom Spieler gewollte Dauerlobrunde.

Kann ich nicht machen .Die anderen machen die Aktion genau so gut aber bei ihnen ist das selbstverständlich.

Aber mit dem Ausschluß(Androhung) vom Abschlußspiel dürfte auf jeden Fall ziehen .Wert ml ein wenig probieren .Mal sehn ob ich mir da ein Elterngespräch einhandle. =)

Hab auch schon mal den Kommentar von ihm gehört "Mein Vater hat gesagt Pass spielen ist nicht wichtig gut tricksen muß man können" Boah da schluckste schon erst mal und überlegst dir was du jetzt sagst. :D Aber dann beisse ich mir dann doch auf die Zunge!

40

Donnerstag, 16. Juni 2011, 20:23

Mit dem Turnier 1 gegen 1 ist eine tolle Idee ,werde das mal versuchen. Hoffe halt nur nicht das es sich demütigend auswirkt oder in Wut beim Zweikampf .Habe da keine Lust das sich ein anderer Verletzt (Wenn er spielt dann mit vollem Körpereinsatz und dann ist da definitiv mehr da als beim Gegenspieler

Dann bleib bei seinem Spiel in der Nähe und gucke da genauer hin, so dass du rechtzeitig eingreifen kannst. Ich würde auch zu sehr körperbetontes Spiel unterbinden. Zum Thema Demütigung: während dieses 'Turniers' brauchst du ja überhaupt nicht zu kommentieren, da wäre ich eher neutraler Beobachter. Und danach nimmst du ihn mal alleine zur Seite, während die anderen schon in die Trinkpause verschwinden. So gibt es auch keine Demütigung, weil das kurze Gespräch ja unter Euch bleibt.

Aber mit dem Ausschluß(Androhung) vom Abschlußspiel dürfte auf jeden Fall ziehen .Wert ml ein wenig probieren .Mal sehn ob ich mir da ein Elterngespräch einhandle. =)

Kannst Ihn ja erst einmal auch nur am Anfang draußen sitzen lassen und ihn die letzten zehn Minuten mitspielen lassen. Evtl. mit dem Hinweis, dass es das das nächste mal nicht mehr gibt. Wenn du das so ankündigst, musst du dich aber natürlich auch daran halten, das könnte auch kniffelig werden..

Hab auch schon mal den Kommentar von ihm gehört "Mein Vater hat gesagt Pass spielen ist nicht wichtig gut tricksen muß man können" Boah da schluckste schon erst mal und überlegst dir was du jetzt sagst. :D Aber dann beisse ich mir dann doch auf die Zunge!

Finde ich, ehrlich gesagt, gar nicht so schwierig. Es ist einfach beides wichtig. Am besten ist ein Spieler, der alles gut kann.

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